New York (aktiencheck.de AG) - Die wichtigsten Indizes an der New Yorker Wall Street notieren am frühen Dienstagnachmittag weiterhin im positiven Bereich, wenn auch nicht mehr so stark wie noch am Morgen. Der Dow Jones gewinnt 0,55 Prozent auf 12.087,01 Punkte, während der NASDAQ Composite 0,05 Prozent auf 2.613,50 Zähler zulegt. Der S&P 500 notiert mit einem Plus von 0,39 Prozent bei 1.241,29 Punkten. Demnächst steht die Veröffentlichung des Zinsentscheids der US-Notenbank an.
Die Lagerbestände in den US-amerikanischen Industrie- und Handelsunternehmen sind im Oktober 2011 gegenüber dem Vormonat angestiegen. Dies gab das US-Handelsministerium in Washington am Dienstag bekannt. So kletterten die Lagerbestände gegenüber dem Vormonat um 0,8 Prozent. Im Vormonat war bei den Lagerbeständen keine Veränderung ermittelt worden. Der Umsatz bei den Industrie- und Handelsunternehmen hat gegenüber dem Vormonat ein Wachstum von 0,7 Prozent verzeichnet. Im Vormonat wurde nur ein Zuwachs von 0,6 Prozent beim Umsatz der Industrie- und Handelsunternehmen ausgewiesen. Bereits vor Handelsbeginn war ein leichter Anstieg der Einzelhandelsumsätze für den Monat November veröffentlicht worden. Auf Monatssicht stiegen die Umsatzerlöse um 0,2 Prozent, während sie im Oktober um 0,6 Prozent geklettert waren. Bereinigt um die schwankungsintensiven Umsätze der Automobilbranche zogen die Umsätze gegenüber dem Vormonat ebenfalls um 0,2 Prozent an.
Der US-Flugzeugbauer Boeing konnte erneut einen Großauftrag an Land ziehen. Demnach hat die US-Fluglinie Southwest Airlines den Flugzeugbauer mit der Lieferung von 150 Maschinen vom Typ 737 MAX und 58 Maschinen vom Typ Boeing 737 Next Generation beauftragt. Nach Aussage von Boeing handelt es sich bei dem Auftrag um den bislang größten der Firmengeschichte des Flugzeugbauers. Das Gesamtvolumen wurde nach Listenpreisen auf knapp 19 Mrd. US-Dollar beziffert. Die Anteilsscheine von Boeing legen 0,9 Prozent zu.
Die Elektronikkette Best Buy hat für das dritte Quartal einen Gewinnrückgang ausgewiesen. Unternehmensangaben zufolge wuchsen die Umsatzerlöse auf 12,10 Mrd. US-Dollar, nach 11,89 Mrd. US-Dollar im Vorjahresquartal. Dies entspricht einem Anstieg um 1,7 Prozent. Der Nettogewinn fiel hingegen von 217 Mio. US-Dollar bzw. 54 Cents pro Aktie auf nur noch 154 Mio. US-Dollar bzw. 42 Cents pro Aktie. Bereinigt um Sondereffekte betrug das EPS 47 Cents. Für das Gesamtjahr bekräftigte der Konzern seine EPS-Prognose von 3,35 bis 3,65 US-Dollar. Die Aktie gibt momentan 11,5 Prozent ab.
FactSet Research Systems (ISIN US303075105 / WKN 901629) präsentierte am Dienstag ihre Geschäftszahlen für das erste Quartal des Fiskaljahres. Demnach erzielte der Konzern im Berichtszeitraum einen Umsatz von 196,4 Mio. US-Dollar, was einem Plus von 13,4 Prozent gegenüber dem Vorjahreswert von 173,3 Mio. US-Dollar entspricht. Infolge der guten Umsatzentwicklung kletterte der Nettogewinn auf 45,5 Mio. US-Dollar bzw. 99 Cents je Aktie, nach 41,6 Mio. US-Dollar bzw. 88 Cents je Aktie im Vorjahreszeitraum. Die Aktie verliert aktuell 7,3 Prozent.
Anteilsscheine des US-Technologiekonzerns Cabot Microelectronics legen unterdessen 16,6 Prozent zu. Am Dienstag hatte der Hersteller von Polier-Chemikalien und -Pads für die Halbleiterfertigung die Ausschüttung einer Sonderdividende in Höhe von 15 US-Dollar je Aktie angekündigt. Außerdem wurde das laufende Aktienrückkaufprogramm von zuletzt 83 Mio. US-Dollar auf 150 Mio. US-Dollar angehoben. (13.12.2011/ac/n/m)