DAX6.050-3,4%  Dow12.119-2,2%  Euro1,24320,6% 
ESt502.069-2,4%  Nas2.748-2,8%  Öl98,82-2,8% 
TDax730,9-2,7%  Nikkei8.440-1,2%  Gold1.6264,2% 
Kurse + Charts + RealtimeNews + AnalysenFundamentalUnternehmenzugeh. WertpapiereAktion
Kurs + ChartChart (groß)News + AdhocBilanz/GuVTermineZertifikateDepot
Times + SalesChart-AnalyseAnalysenDividende/HVProfilOptionsscheineWatchlist
BörsenplätzeChartvergleichKurszieleVergleichInsidertradesKnock-outsmyHome
OrderbuchRealtime StuttgartRSS FeedAnalyseim ForumFondsSenden/Drucken
HistorischRealtime PushmyNews neu IR-DatenAnleihen
handeln

15.04.2011 19:07

Senden

Wall Street Update: US-Börsen drehen dank positiver Konjunkturdaten ins Plus, Google nach Zahlen schwach

Google zu myNews hinzufügen Was ist das?


New York (aktiencheck.de AG) - Unter den Erwartungen liegende Zahlen von Google und der Bank of America sorgten am Freitag an der Wall Street für einen schwächeren Handelsauftakt. Inzwischen haben die Indizes dank mehrheitlich positiver Konjunkturdaten aber in den grünen Bereich gedreht. Der Dow Jones gewinnt derzeit 0,63 Prozent auf 12.362 Punkte. Der S&P 500 steigt um 0,58 Prozent auf 1.322 Zähler. Der NASDAQ Composite verbessert sich um 0,29 Prozent auf 2.768 Punkte.

Weitgehend besser als erwartet fielen die zahlreichen Konjunkturdaten aus. So hat sich die Stimmung der US-Verbraucher im April gegenüber dem Vormonat überraschend verbessert. Dies ist das Ergebnis einer Untersuchung der Universität Michigan vom Freitag. Der Gesamtindex lag im Berichtszeitraum bei 69,6 Punkten, nachdem im Vormonat lediglich ein Stand von 67,5 Punkten ausgewiesen worden war. Volkswirte hatten einen Rückgang auf 66,5 Punkte erwartet.

Daneben ermittelte die Federal Reserve Bank of New York für April 2011 eine Verbesserung bei der allgemeinen Geschäftstätigkeit im Verarbeitenden Gewerbe des Distrikts New York. So erhöhte sich der Empire State Manufacturing Index auf 21,7 Punkte, während Volkswirte nur mit einem Wert von 15,0 Zählern gerechnet hatten.

Zudem haben sich nach Angaben des US-Arbeitsministeriums die US-Verbraucherpreise im März 2011 weiter erhöht. Demnach kletterte der Verbraucherpreisindex gegenüber dem Vormonat erwartungsgemäß um 0,5 Prozent, während er im Februar schon um 0,4 Prozent gestiegen war. Die um die volatilen Nahrungsmittel- und Energiepreise bereinigte Kernrate lag um 0,1 Prozent über dem Vormonatsniveau. Ferner ist das Realeinkommen in den USA im März 2011 preis- und saisonbereinigt geschrumpft. So verringerte es sich gegenüber dem Vormonat um 0,5 Prozent. Im Februar war es nach revidierten Angaben um 0,2 (vorläufig: -0,5) Prozent gesunken.

Indes ist die US-Industrieproduktion im März 2011 nach Angaben der U.S. Federal Reserve Bank angestiegen. So lag der Produktionsausstoß der Fabriken, Bergwerke und Energieversorger um 0,8 Prozent über seinem Vormonatsniveau, während er im Februar um 0,1 Prozent gestiegen (vorläufig: unverändert) war. Volkswirte hatten einen um 0,6 Prozent höheren Output prognostiziert. Zudem kletterte die Kapazitätsauslastung der US-Industrie auf 77,4 Prozent, während die Prognose auf 77,4 Prozent gelautet hatte. Im Vormonat hatte die Auslastung bei revidiert 76,9 (vorläufig: 77,0) Prozent gelegen. In Kürze werden noch Daten zur US Verbraucherstimmung Uni Michigan im April erwartet.

Im Mittelpunkt des Interesses stehen heute im frühen Handel die Aktien von Google und der Bank of America, die beide mit ihrem Quartalsausweis enttäuschten. Google brechen derzeit um 7 Prozent ein, nachdem man bereits gestern nach Börsenschluss die Zahlen für das erste Quartal 2011 veröffentlicht hat. Dabei konnte der Internet-Konzern Umsatz und Gewinn deutlich steigern. Dennoch wurden die Gewinnerwartungen verfehlt. Das Nettoergebnis belief sich auf 2,3 Mrd. US-Dollar bzw. 7,04 US-Dollar je Aktie, nach 1,96 Mrd. US-Dollar im Vorjahreszeitraum. Das um Einmaleffekte bereinigte EPS belief sich auf 8,08 US-Dollar. Die Analysten hatten im Vorfeld ein EPS von 8,11 US-Dollar erwartet. Die Umsatzerlöse stiegen von 6,78 Mrd. US-Dollar auf 8,58 Mrd. US-Dollar. Die um Zahlungen an Partner bereinigten Umsatzzahlen beliefen sich auf 6,54 Mrd. US-Dollar. Analysten hatten zuvor Umsätze von 6,32 Mrd. US-Dollar prognostiziert.

Die Bank of America hat im ersten Quartal trotz gesunkener Rückstellungen für Kreditausfälle einen geringeren Gewinn erwirtschaftet. Zurückzuführen war dies auf hohe Belastungen im Hypotheken-Geschäft. Die Erwartungen wurden damit klar verfehlt. Der Nettogewinn belief sich auf 2,05 Mrd. US-Dollar bzw. 17 Cents pro Aktie, nach 3,18 Mrd. US-Dollar im Vorjahr. Der Umsatz verringerte sich von 31,97 Mrd. US-Dollar auf 26,88 Mrd. US-Dollar. Analysten waren im Vorfeld von einem Gewinn von 27 Cents pro Aktie und einem Umsatz von 26,69 Mrd. US-Dollar ausgegangen. Wie das Kreditinstitut weiter mitteilte, wurde der bisherige CFO Chuck Noski zum Vice Chairman ernannt, während Bruce Thompson, derzeit Chief Risk Officer, zusätzlich zum CFO bestellt wurde. Zudem wird Gary Lynch die neu geschaffene Position des Global Chief of Legal, Compliance, Regulatory Relations übernehmen. Die Aktie verliert derzeit 1,3 Prozent.

Merck & Co. (Merck) verbessern sich um 2,7 Prozent, nachdem der Pharmakonzern seine Gewinnprognose für das Gesamtjahr 2011 bestätigt hat. Demnach soll das Ergebnis je Aktie (EPS) zwischen 1,89 und 2,17 US-Dollar liegen. Bereinigt um Sondereffekte in Höhe von insgesamt 500 Mio. US-Dollar wird jedoch weiterhin ein EPS von 3,64 bis 3,76 US-Dollar in Aussicht gestellt.

Gut fielen die Zahlenausweise in der zweiten Reihe aus. Überzeugen konnte dabei der Discount Broker Charles Schwab . So wurde der Gewinn im ersten Quartal deutlich erhöht, was auf eine hohe Sonderbelastung im Vorjahr zurückzuführen ist. Die Erwartungen wurden damit übertroffen. Der Nettogewinn belief sich auf 243 Mio. US-Dollar bzw. 20 Cents pro Aktie, nach 6 Mio. US-Dollar im Vorjahr. Der Umsatz erhöhte sich von 978 Mio. US-Dollar auf 1,21 Mrd. US-Dollar. Analysten waren im Vorfeld von einem Gewinn von 19 Cents pro Aktie und einem Umsatz von 1,18 Mrd. US-Dollar ausgegangen. Das Papier verbessert sich um 3,2 Prozent.

Mattel (Mattel) musste derweil im ersten Quartal zwar einen deutlichen Gewinnrückgang hinnehmen, konnte die Erwartungen allerdings erfüllen. Ursächlich für den Rückgang waren vor allem höhere Werbeausgaben. Der Nettogewinn belief sich auf 16,6 Mio. US-Dollar bzw. 5 Cents pro Aktie, nach 24,8 Mio. US-Dollar im Vorjahr. Der Umsatz nahm um 8 Prozent auf 951,9 Mio. US-Dollar zu. Die Markterwartungen hatten zuvor bei einem Gewinn von 5 Cents pro Aktie und einem Umsatz von 903,7 Mio. US-Dollar gelegen. Die Aktie des Spielwarenherstellers verteuert sich um 4,7 Prozent.

Die Aktie von TD Ameritrade Holding Corp. verbessert sich derzeit um 2,3 Prozent. Die Ratingagentur Fitch hat ihre Einschätzung für die Kreditwürdigkeit des amerikanischen Online-Brokers um zwei Stufen angehoben. Wie die Agentur am Freitag mitteilte, wurde die Kreditwürdigkeit des Konzerns von BBB+ auf A- erhöht. Als Grund für die Aufstufung nannte Fitch die Tatsache, dass das Unternehmen trotz eines herausfordernden Marktumfelds eine starke operative Entwicklung vorweisen könne. Darüber hinaus hob die Ratingagentur den Ausblick auf stabil an.

Der Erdgasproduzent Chesapeake Energy gab bekannt, dass er Bronco Drilling für rund 315 Mio. US-Dollar einschließlich Verbindlichkeiten übernehmen wird. Während sich Chesapeake Energy um 0,2 Prozent verteuern, rücken Bronco Drilling um 5,7 Prozent vor. (15.04.2011/ac/n/m)

Kommentare zu diesem Artikel

Geben Sie jetzt einen Kommentar zu diesem Artikel ab.
 Kommentar hinzufügen 
  • Relevant
    9
  • Alle
    9
  • vom Unternehmen
  • Sprache:
  • Alle
  • DE
  • EN
  • Sortieren:
  • Datum
  • meistgelesen
Keine Nachrichten im Zeitraum eines Jahres in dieser Kategorie verfügbar.
Eventuell finden Sie Nachrichten, die älter als ein Jahr sind, im Archiv
DAX stürzt über 3 Prozent ab -- US-Arbeitsmarkt enttäuscht -- US-Börsen schließen deutlich im Minus -- Aus für Schlecker -- Apple, EADS, VW im Fokus
GM will sich von Pensionsverpflichtungen befreien. Euro zieht im US-Handel kräftigt an. US-Amerikaner kaufen Neuwagen - Deutsche Autobauer profitieren. Abstimmung bei Facebook über Nutzungsbedingungen. Daimler - US-Absatz steigt im Mai um 24,4 Prozent. Google wirft Nokia und Microsoft Patent-Absprachen vor. » mehr
22.05.12
Facebook-Aktie fällt zweistellig (dpa-afx)
23.05.12
Markus Koch: Griechenland wird den Euro verlassen (finanzen.net)
15.05.12
Facebook-Aktie: Kursrakete oder Rohrkrepierer? (finanzen.net)
22.05.12
Facebook-Aktie weiter auf Talfahrt (dpa-afx)
03.05.12
Rohstoffe: Welche Investments sich jetzt lohnen (finanzen.net)
21.05.12
Fondsmanager Leber: Sind wir die Verrückten? (finanzen.net)
17.05.12
Aktien von Facebook stark gefragt - Indikation bei 63,80 Dollar (dpa-afx)
22.05.12
Grafik: Facebooks Fehlstart an der Börse (finanzen.net)
DAX stürzt über 3 Prozent ab -- US-Arbeitsmarkt enttäuscht -- US-Börsen schließen deutlich im Minus -- Aus für Schlecker -- Apple, EADS, VW im Fokus
GM will sich von Pensionsverpflichtungen befreien. Euro zieht im US-Handel kräftigt an. US-Amerikaner kaufen Neuwagen - Deutsche Autobauer profitieren. Abstimmung bei Facebook über Nutzungsbedingungen. Daimler - US-Absatz steigt im Mai um 24,4 Prozent. Google wirft Nokia und Microsoft Patent-Absprachen vor. » mehr
22.05.12
Facebook-Aktie fällt zweistellig (dpa-afx)
23.05.12
Markus Koch: Griechenland wird den Euro verlassen (finanzen.net)
15.05.12
Facebook-Aktie: Kursrakete oder Rohrkrepierer? (finanzen.net)
22.05.12
Facebook-Aktie weiter auf Talfahrt (dpa-afx)
03.05.12
Rohstoffe: Welche Investments sich jetzt lohnen (finanzen.net)
21.05.12
Fondsmanager Leber: Sind wir die Verrückten? (finanzen.net)
17.05.12
Aktien von Facebook stark gefragt - Indikation bei 63,80 Dollar (dpa-afx)
22.05.12
Grafik: Facebooks Fehlstart an der Börse (finanzen.net)
Keine Nachrichten im Zeitraum eines Monats in dieser Kategorie verfügbar
Um Ihnen die Übersicht über die große Anzahl an Nachrichten, die jeden Tag für ein Unternehmen erscheinen, etwas zu erleichtern, haben wir den Nachrichtenfeed in folgende Kategorien aufgeteilt:

Relevant: Nachrichten von ausgesuchten Quellen, die sich im Speziellen mit diesem Unternehmen befassen
Alle: Alle Nachrichten, die dieses Unternehmen betreffen. Z.B. auch Marktberichte die außerdem auch andere Unternehmen betreffen
vom Unternehmen: Nachrichten und Adhoc-Meldungen, die vom Unternehmen selbst veröffentlicht werden

Google Inc. zu myNews hinzufügen Was ist das?
  • Alle
  • Buy
  • Hold
  • Sell
27.04.12Google buyNomura
19.04.12Google kaufenIndependent Research GmbH
16.04.12Google overweightBarclays Capital
16.04.12Google haltenHamburger Sparkasse AG (Haspa)
16.04.12Google buyJ.J.B. Hilliard, W.L. Lyons, Inc.
27.04.12Google buyNomura
19.04.12Google kaufenIndependent Research GmbH
16.04.12Google overweightBarclays Capital
16.04.12Google buyJ.J.B. Hilliard, W.L. Lyons, Inc.
16.04.12Google outperformRBC Capital Markets
16.04.12Google haltenHamburger Sparkasse AG (Haspa)
27.01.12Google haltenIndependent Research GmbH
24.01.12Google haltenHamburger Sparkasse AG (Haspa)
23.01.12Google neutralGoldman Sachs Group Inc.
04.01.12Google haltenIndependent Research GmbH
24.11.08Google sellMerriman Curhan Ford & Co
19.11.08Google ausgestopptNasd@q Inside
16.03.07Google Bär der WocheDer Aktionärsbrief
08.03.06Google im intakten AbwärtstrendDer Aktionär
02.02.06Google verkaufenFrankfurter Tagesdienst
Um die Übersicht zu verbessern, haben Sie die Möglichkeit, die Analysen für Google Inc. nach folgenden Kriterien zu filtern.

Alle: Alle Empfehlungen
Buy: Kaufempfehlungen wie z.B. "kaufen" oder "buy"
Hold: Halten-Empfehlungen wie z.B. "halten" oder "neutral"
Sell: Verkaufsempfehlungn wie z.B. "verkaufen" oder "reduce"

AKTIEN IN DIESEM ARTIKEL

ANZEIGE

ANZEIGE

Was halten Sie von nutzergenerierten Chartanalysen auf finanzen.net?
Ich würde liebend gerne mein Wissen über Chartanalyse dem Publikum von finanzen.net zur Verfügung stellen.
Ich kenne mich bei Chartanalyse nicht so gut aus, halte nutzergenerierte Chartanalysen aber für einen echten Mehrwert.
Ich halte nichts von den Methoden der Chartanalyse und habe deshalb auch kein Interesse an nutzergenerierten Analysen.
 Abstimmen