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07.10.2011 19:11

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Wall Street Update: US-Börsen geben nach, Ratingabstufung Italiens und Spaniens belastet

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New York (aktiencheck.de AG) - Nach gutem Start sind die Indizes an der Wall Street inzwischen ins Minus abgerutscht. Nachdem der überraschend positiv ausgefallene US-Arbeitsmarktbericht zunächst für gute Stimmung gesorgt hatte, setzen nach den Kursgewinnen der Vortage Gewinnmitnahmen ein. Dabei belastete auch die Abstufung Italiens und Spaniens durch die Ratingagentur Fitch. Der Dow Jones verliert 0,44 Prozent auf 11.074 Punkte, während der NASDAQ Composite um 1,37 Prozent auf 2.472 Zähler fällt. Der S&P 500 gibt um 1,00 Prozent auf 1.153 Punkte nach.

Die US-Arbeitsmarktsituation hat sich im September nach Angaben des US-Arbeitsministeriums verbessert. So erhöhte sich die Zahl der Beschäftigten außerhalb der Landwirtschaft gegenüber dem Vormonat um 103.000. Volkswirte hatten lediglich einen Stellenaufbau um 60.000 Beschäftigte erwartet, nach einem Anstieg um revidiert 57.000 im August. Bereinigt um Beschäftigte im Staatsdienst stieg die Beschäftigtenzahl um 137.000, nach einem Zuwachs von revidiert 42.000 im Vormonat. Hier hatte die Prognose auf ein Plus von 83.000 gelautet. Ferner verharrte die Arbeitslosenquote bei 9,1 Prozent, nachdem sie im Vormonat schon bei 9,1 Prozent gestanden hatte. Auch Volkswirte hatten mit einem unveränderten Stand von 9,1 Prozent gerechnet. Die durchschnittlichen Stundenlöhne stiegen um 0,2 Prozent, gegenüber einer Lohnabnahme um 0,1 Prozent im Vormonat. Hier waren Volkswirte von einem Zuwachs um 0,2 Prozent ausgegangen.

Die Lagerbestände im Großhandel sind im August 2011 erneut gestiegen. Wie das Commerce Department am Freitag in Washington bekanntgab, wurde ein saisonbereinigter Anstieg der US-Lagerbestände im Großhandel von 0,4 Prozent gegenüber dem Vormonat ausgewiesen, nach einem Plus von 0,8 Prozent im Juli. Marktbeobachter hatten zuvor mit einer Zunahme um 0,5 Prozent gerechnet. Die Umsatzerlöse des US-Großhandels stiegen gegenüber dem Vormonat um 1 Prozent, nachdem sie im Juli um 0,3 Prozent gestiegen waren. Am Abend stehen dann noch die Daten zu den Verbraucherkrediten für August zur Veröffentlichung an.

Der amerikanische Software-Konzern Microsoft Corp. hat die Genehmigung der EU-Kommission für die Übernahme des Internet-Telefonie-Anbieters Skype bekommen. Wie die Behörde am Freitag mitteilte, wurde die 8,5 Mrd. US-Dollar schwere Akquisition ohne Auflagen genehmigt. Den Wettbewerbshütern zufolge behindere der Zukauf nicht den Wettbewerb in Europa, da es ausreichend Konkurrenten gebe. Damit hat Microsoft eine weitere wichtige Hürde genommen, nachdem im Juni bereits die U.S. Federal Trade Commission (FTC) grünes Licht gegeben hatte. Der größte Zukauf in der Firmengeschichte soll bis Ende des Jahres abgeschlossen werden. Dazu bedarf es jedoch noch der Genehmigung durch die zuständigen Behörden in Russland, der Ukraine, Serbien und Taiwan. Die Microsoft-Aktie gibt aktuell leicht um 0,1 Prozent nach.

Mit einem Einbruch um rund 34 Prozent stehen die Titel von Illumina heute massiv unter Druck, nachdem der Medizintechnikkonzern gestern nach Börsenschluss einen schwachen Umsatzausblick für das dritte Quartal abgegeben und seine zuletzt veröffentlichte Gewinnprognose für das laufende Fiskaljahr zurückgezogen hat. So erwartet der Konzern für das dritte Quartal einen Umsatz von lediglich 235 Mio. US-Dollar. In diesem Zusammenhang wurde vor allem auf die zuletzt bestehenden konjunkturellen Unsicherheiten und die deutlich zurückgegangenen Investitionen seitens vieler Kunden verwiesen. Analysten gehen für das dritte Quartal hingegen von Umsatzerlösen in Höhe von 277,7 Mio. US-Dollar sowie einem Gewinn von 35 Cents je Aktie aus.

Walt Disney (Walt Disney) hat sich Presseangaben zufolge nun sämtliche Anteile an der Mobile Gaming-Sparte der indischen UTV Software Communications Ltd. gesichert. Wie es heißt, hat die Transaktion ein Volumen von schätzungsweise 80 bis 100 Mio. US-Dollar. Dabei habe Disney eine 42 Prozent-Beteiligung an UTV Indiagames von Investoren sowie dem Gründer und CEO des Unternehmens erworben. Im Juli dieses Jahres hatte der Medien- und Entertainment-Konzern UTV Software übernommen. Das indische Medienkonglomerat war damals bereits in Besitz von 58 Prozent der UTV Indiagames-Anteile. Für die Aktie geht es um 0,9 Prozent nach unten.

Southwest Airlines (Southwest Airlines) geben nach Passagierzahlen für den Monat September um 3,9 Prozent nach. Im Berichtsmonat wurden insgesamt 8,57 Millionen Fluggäste befördert, was einem Plus von 2,5 Prozent gegenüber dem Vorjahreswert entspricht. Der Sitzladefaktor verbesserte sich auf 77,8 Prozent, nach zuvor 75,5 Prozent.

Dollar Tree (Dollar Tree) rücken um 1,2 Prozent vor, nachdem das Board des Einzelhändlers einen weiteren Aktienrückkauf beschlossen hat. So hat das Gremium die Genehmigung zum Rückkauf eigener Aktien im Wert von 1,5 Mrd. US-Dollar erteilt. (07.10.2011/ac/n/m)

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