New York (aktiencheck.de AG) - Die Indizes an der Wall Street bauen ihre Verluste am frühen Nachmittag aus. Aktuell gibt der Dow Jones 1,11 Prozent auf 12.409,27 Punkte ab, während der NASDAQ Composite 0,53 Prozent auf 2.767,66 Zähler verliert. Der S&P 500 notiert 0,57 Prozent leichter bei 1.321,85 Punkten.
Die U.S. Federal Reserve Bank erklärte am Dienstag, dass die US-Industrieproduktion im April 2011 unverändert geblieben ist. Der Produktionsausstoß der Fabriken, Bergwerke und Energieversorger lag exakt auf dem Vormonatsniveau, während er im März um 0,7 Prozent gestiegen war. Volkswirte hatten einen um 0,5 Prozent höheren Output prognostiziert. Zudem verringerte sich die Kapazitätsauslastung der US-Industrie auf 76,9 Prozent, während die Prognose auf 77,7 Prozent gelautet hatte. Im Vormonat hatte die Auslastung bei revidiert 77,0 (vorläufig: 77,4) Prozent gelegen.
Das US-Handelsministerium gab bekannt, dass die US-Wohnbaubeginne im April 2011 einen saisonbereinigten Rückgang gegenüber dem Vormonat verzeichneten. Die Zahl belief sich auf 0,523 Millionen Baubeginne. Damit wurde das revidierte Vormonatsniveau von 0,585 Millionen um 10,6 Prozent verfehlt. Volkswirte waren von 0,563 Millionen Baubeginnen ausgegangen. Die Baugenehmigungen verzeichneten indes einen saisonbereinigten Rückgang. So wurden im April 2011 auf annualisierter Basis insgesamt 0,551 Millionen Baugenehmigungen für Privathäuser erteilt. Damit wurde das revidierte Vormonatsniveau von 0,574 Millionen um 4,0 Prozent verfehlt. Volkswirte hatten im Vorfeld mit 0,590 Millionen Genehmigungen gerechnet.
Hewlett-Packard (Hewlett-Packard (HP)) hat im zweiten Quartal den Umsatz und den Nettogewinn gesteigert. So lag der Umsatz mit 31,63 Mrd. US-Dollar über dem Vorjahreswert von 30,85 Mrd. US-Dollar. Unter dem Strich wurde beim Nettogewinn ein Anstieg auf 2,30 Mrd. US-Dollar bzw. 1,05 US-Dollar je Aktie ausgewiesen, nach zuvor 2,20 Mrd. US-Dollar. Vor Einmaleffekten hatte der bereinigte Gewinn je Aktie bei 1,24 US-Dollar je Aktie gelegen. Für das laufende Fiskaljahr erwartet der Hardware-Hersteller einen Umsatz von 129 bis 130 Mrd. US-Dollar, sowie einen bereinigten Gewinn je Aktie von mindestens 5,00 US-Dollar. Zuletzt hatte der Konzern hier einen Umsatz von 130 bis 131,5 Mrd. US-Dollar sowie ein bereinigtes EPS von 5,20 bis 5,28 US-Dollar in Aussicht gestellt. Die Aktie verschlechtert sich um 8,2 Prozent.
Der Einzelhandelskonzern Wal-Mart Stores konnte im ersten Quartal dank höherer Umsatzerlöse ein Gewinnplus erzielen. So lag der Umsatz im Berichtszeitraum mit 103,42 Mrd. US-Dollar über dem Vorjahreswert von 99,10 Mrd. US-Dollar. Inklusive Mitgliedsbeiträgen und anderen Erlösen lag der Gesamtumsatz bei 104,19 Mrd. US-Dollar, nach zuvor 99,81 Mrd. US-Dollar. Beim Konzerngewinn wurde ein Anstieg auf 3,40 Mrd. US-Dollar bzw. 97 Cents je Aktie ausgewiesen, nach zuvor 3,30 Mrd. US-Dollar. Der Gewinn aus dem fortgeführten Geschäft lag bei 98 Cents je Aktie. Die Aktie verliert aktuell 1,3 Prozent.
Papiere von Home Depot notieren 0,7 Prozent fester. Die weltgrößte Baumarktkette steigerte ihren Gewinn im ersten Quartal um 12 Prozent, obwohl der Umsatz aufgrund eines schwachen Starts in die Frühjahrssaison leicht rückläufig war. Die Ergebniserwartungen wurden damit geschlagen, während die Umsatzschätzungen verfehlt wurden. Zudem hat der Konzern seinen Jahresausblick erhöht. Der Nettogewinn belief sich auf 812 Mio. US-Dollar bzw. 50 Cents pro Aktie, nach 725 Mio. US-Dollar im Vorjahr. Der Umsatz lag mit 16,82 Mrd. US-Dollar um 0,2 Prozent unter dem Vorjahreswert.
Der Einzelhandelskonzern Saks konnte im ersten Quartal einen deutlich größeren Gewinn erwirtschaften. Dabei profitierte er von Kostensenkungen und einem Umsatzwachstum. Die Erwartungen wurden auf bereinigter Basis knapp geschlagen. Die Aktie gibt aktuell 1,2 Prozent ab.
Anteilsscheine der Bekleidungskette TJX (TJX Cos) geben 3,3 Prozent nach. Das Unternehmen musste im ersten Quartal einen Gewinnrückgang hinnehmen, was mit der Schließung der A.J. Wright Filialen zusammenhängt. Die Erwartungen wurden auf bereinigter Basis verfehlt. Indes wurde die Jahresprognose angehoben. (17.05.2011/ac/n/m)