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08.12.2010 19:12

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Wall Street Update: US-Börsen kaum verändert, Home Depot gefragt

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New York (aktiencheck.de AG) - Nachdem die amerikanischen Börsen gestern kaum verändert in den Feierabend gegangen waren, liegen sie auch zur Wochenmitte auf dem Niveau des Vortages. Wichtige Wirtschaftsdaten stehen heute nicht zur Veröffentlichung an. Der Dow Jones verliert derzeit 0,12 Prozent auf 11.345 Punkte. Der S&P 500 notiert praktisch unverändert bei 1.224 Zählern. Dagegen legt der NASDAQ Composite um 0,14 Prozent auf 2.602 Punkte zu.

Die Mortgage Bankers Association of America (MBA) ermittelte für die Woche zum 3. Dezember 2010 einen saisonbereinigten Rückgang bei der Zahl der Hypothekenanträge. So verringerte sich der entsprechende Index um 0,9 Prozent. In der Vorwoche war ein Minus von 16,5 Prozent ausgewiesen worden. Im Einzelnen sank der Subindex zur Refinanzierung bestehender Kredite um 1,4 Prozent, wogegen der Teilindex der Neuanträge zum Kauf von Häusern um 1,8 Prozent anzog. Den weiteren Angaben der MBA zufolge belief sich der durchschnittliche Zinssatz für 30-jährige Hypotheken auf 4,66 Prozent, nach 4,56 Prozent in der Vorwoche.

Daneben veröffentlichte die Energy Information Administration (EIA) den wöchentlichen Ölmarktbericht für die Woche zum 03. Dezember 2010. Demnach wiesen die Rohöllagerbestände ein Minus von 3,8 Millionen Barrel aus. Bei den Mitteldestillaten wie Diesel wurde ein Plus von 2,2 Millionen Barrel bei den Lagerbeständen verzeichnet. Bei Benzin wurde ein Anstieg von 3,8 Millionen Barrel ausgewiesen.

Aktien von Home Depot gewinnen 1,3 Prozent. Die weltweit größte Baumarktkette konkretisierte heute die Gewinnprognose für das laufende Fiskaljahr und gab eine Ergebnisschätzung für das Fiskaljahr 2011 ab. Dabei liegt die Ergebnisprognose für 2010 über der durchschnittlichen Markterwartung. Wie es weiter heißt, will Home Depot im Geschäftsjahr 2011 Aktienrückkäufe im Wert von 2,5 Mrd. Dollar durchführen.

Daneben gab Starwood Hotels (Starwood HotelsResorts Worldwide) seine Ergebnisprognosen für die nächsten drei Jahre bis 2013 bekannt. Zudem hat der zweitgrößte US-Hotelkonzern die Prognose für 2010 bestätigt. Starwood-Papiere verlieren momentan 0,8 Prozent.

Bereits gestern nach Börsenschluss gab der Halbleiterhersteller Texas Instruments bekannt, dass er seinen Ausblick für das vierte Quartal konkretisiert hat. Demnach rechnet der Konzern nun mit einem Umsatz von 3,43 bis 3,57 Mrd. Dollar, nach bisher erwarteten 3,36 bis 3,64 Mrd. Dollar. Die Prognose zum Ergebnis pro Aktie wurde von bisher 59 bis 67 Cents auf nun 61 bis 65 Cents aktualisiert. Analysten stellen für das Schlussquartal 2010 derzeit einen Umsatz von 3,50 Mrd. Dollar sowie ein EPS-Ergebnis von 63 Cents in Aussicht. Die Anteilscheine notieren derzeit nahezu unverändert.

Ebenfalls gestern nachbörslich gab H&R Block (H&R Block) die Zahlen zum zweiten Fiskalquartal 2010/11 bekannt. Während die Ergebniserwartungen übertroffen wurden, enttäuschte die Umsatzentwicklung. Die Aktie verliert momentan rund 7 Prozent.

Wie Morgan Stanley heute mitteilte, hat man sämtliche erforderlichen regulatorischen Genehmigungen für den Verkauf der 34,3-prozentigen Beteiligung an der China International Capital Corp. (CICC) an TPG Capital, KKR, Government of Singapore Investment Corporation Pte Ltd. sowie die Great Eastern Life Assurance Co. Ltd. erhalten. Die Bankgesellschaft geht davon aus, nach Abschluss der Transaktion einen Vorsteuer-Erlös in Höhe von rund 700 Mio. Dollar zu realisieren. Die Transaktion soll noch vor Ende dieses Jahres abgeschlossen werden, hieß es. Titel von Morgan Stanley ziehen aktuell um knapp 3 Prozent an.

Papiere von McDonald`s (McDonalds) tendieren 2,5 Prozent leichter. Die Schnellrestaurantkette konnte im November 2010 einen deutlichen Anstieg bei den vergleichbaren Filialumsätzen erzielen. Analysten hatten jedoch ein noch stärkeres Plus erwartet. Wie der Konzern verkündete, erhöhten sich die Umsatzerlöse bei Niederlassungen, welche mindestens 13 Monate geöffnet waren (Same-Store Sales), gegenüber dem Vorjahresmonat um 4,8 Prozent, nach nur 0,7 Prozent im Vorjahresmonat. Auf Konzernebene verzeichnete McDonald`s einen Zuwachs der Umsatzerlöse um 4,7 Prozent, während man auf wechselkursbereinigter Basis ein Plus von 6,1 Prozent erzielen konnte.

Quartalszahlen gab es bei Korn/Ferry International und United Natural Foods . Die auf Führungskräfte spezialisierte Personalservice-Agentur Korn/Ferry konnte dabei den Gewinn im zweiten Quartal angesichts eines starken Umsatzwachstums deutlich steigern, womit die Erwartungen geschlagen werden konnten. Zudem wurde ein starker Ausblick auf das laufende Quartal gegeben. Indes meldete der Lebensmittelkonzern United Natural Foods, dass sein Gewinn im ersten Quartal angesichts eines Rekordumsatzes um 12 Prozent gestiegen ist. Die Erwartungen konnten damit erfüllt werden. Zudem wurde die Jahresprognose bestätigt. Während Korn/Ferry um knapp 9 Prozent zulegen, verbilligen sich United Natural Foods um knapp 3 Prozent.

Johnson & Johnson (JohnsonJohnson) hat heute die Übernahmeofferte für die noch ausstehenden Aktien des niederländischen Impfstoff-Spezialisten Crucell vorgelegt. Demnach sollen die Anteilseigner von Crucell im Zuge des Übernahmeangebots 24,75 Euro je Aktie in bar erhalten. Die Annahmefrist für das Übernahmeangebot läuft vom 9. Dezember 2010 bis zum 16. Februar 2011. Titel des Konsumgüterherstellers liegen minimal im Plus.

Schließlich hat Safeway seine Dividende festgelegt und das Volumen ihres Aktienrückkaufprogramms vergrößert. Demnach wurde die Quartalsdividende auf 12 Cents pro Aktie festgelegt. Die Dividende ist zahlbar am 13. Januar 2011 für Aktionäre zum Stichtag am 23. Dezember 2010. Darüber hinaus hat der drittgrößte US-Lebensmittelhändler sein Aktienrückkaufprogramm um 1 Mrd. Dollar auf 7 Mrd. Dollar aufgestockt. Safeway-Aktien verteuern sich um knapp 2 Prozent.

Die US-Fluggesellschaft JetBlue Airways Corp. hat am Mittwoch ihre Absatzprognose für das laufende vierte Quartal gesenkt. Bei der Zahl der verkauften Sitzmeilen rechnet das Unternehmen nur noch mit einem Anstieg um 10 bis 12 Prozent, nachdem man bislang ein Plus von 12 bis 15 erwartet hatte. Bei der Zahl der angebotenen Sitzmeilen geht JetBlue nur noch einem Zuwachs um 8 bis 10 Prozent aus. Hier hatte der Billigflieger bislang ein Plus von 10 bis 13 Prozent in Aussicht gestellt. Die Aktie von JetBlue Airways gibt daraufhin fast 6 Prozent nach. (08.12.2010/ac/n/m)

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