New York (aktiencheck.de AG) - Die wichtigsten US-Indizes können ihre Zugewinne zum Mittwochmittag weiter ausbauen. Der Dow Jones gewinnt 0,64 Prozent auf 12.562,49 Punkte hinzu, während der NASDAQ Composite 1,18 Prozent auf 2.760,33 Zähler zulegt. Der S&P 500 notiert 0,82 Prozent fester bei 1.304,32 Punkten.
Die Mortgage Bankers Association of America (MBA) ermittelte für die Woche zum 13. Januar 2012 einen saisonbereinigten Anstieg bei der Zahl der Hypothekenanträge. So erhöhte sich der Index um 23,1 Prozent. In der Vorwoche war ein Plus von 4,5 Prozent gemeldet worden. Im Einzelnen kletterte der Subindex zur Refinanzierung bestehender Kredite gegenüber der Vorwoche um 26,4 Prozent, während der Teilindex der Neuanträge zum Kauf von Häusern um 10,3 Prozent anzog. Die US-Erzeugerpreise haben sich im Dezember 2011 nach Angaben des Arbeitsministeriums überraschend reduziert. Binnen Monatsfrist sanken die Preise um 0,1 Prozent. Bereinigt um die schwankungsanfälligen Nahrungsmittel- und Energiepreise kletterten die Preise in der Kernrate um 0,3 Prozent. Unterdessen ist die US-Industrieproduktion im Dezember nach Angaben der U.S. Federal Reserve Bank gestiegen. So lag der Produktionsausstoß der Fabriken, Bergwerke und Energieversorger um 0,4 Prozent über seinem Vormonatsniveau, wogegen er im November um revidiert 0,3 (vorläufig: -0,2) Prozent gesunken war. Zudem kletterte die Kapazitätsauslastung der US-Industrie auf 78,1 Prozent, während die Prognose ebenfalls auf 78,1 Prozent gelautet hatte. Im Vormonat hatte die Auslastung bei 77,8 Prozent gestanden.
Das Kreditinstitut Northern Trust meldete heute, dass sich sein Nettogewinn im vierten Quartal auf 130,2 Mio. US-Dollar bzw. 53 Cents pro Aktie belief, nach 157,1 Mio. US-Dollar bzw. 64 Cents pro Aktie im Vorjahr. Dabei beinhaltet das jüngste Ergebnis Sonderbelastungen in Höhe von 17 Cents pro Aktie. Der operative Gewinn, vor einem Einmalertrag, lag indes bei 50 Cents (Vorjahr: 59 Cents) pro Aktie. Der Umsatz wuchs im Berichtszeitraum um 6,6 Prozent auf 955,6 Mio. US-Dollar. Die Aktie notiert zum Mittag 2,2 Prozent leichter.
Goldman Sachs (Goldman Sachs) verbuchte im vierten Quartal 2011 einen deutlichen Gewinnrückgang, konnte jedoch die Erwartungen der Analysten übertreffen. So verringerten sich die Umsatzerlöse auf 6,05 Mrd. US-Dollar, nach 8,64 Mrd. US-Dollar im Vorjahresquartal. Ferner sank der Nettogewinn von 2,39 Mrd. US-Dollar auf 1,01 Mrd. US-Dollar bzw. 1,84 US-Dollar pro Aktie. Analysten waren im Vorfeld lediglich von einem Gewinn von 1,24 US-Dollar pro Aktie ausgegangen. Die Aktie verteuert sich um 6,7 Prozent.
Die U.S. Bancorp (US Bancorp) hat ihren Gewinn im vierten Quartal klar gesteigert. Dabei profitierte das Institut von deutlich geringeren Rückstellungen für Kreditausfälle und positiven Einmaleffekten. Die Schätzungen der Analysten konnten übertroffen werden. Der Titel verliert 0,5 Prozent.
Die Bank of New York Mellon musste im abgelaufenen Quartal einen Gewinnrückgang hinnehmen. Dabei hatte die Bank u. a. unter einer Restrukturierungsbelastung und Rückstellungen für Kreditausfälle zu leiden. Die Erwartungen wurden verfehlt. Das Papier gibt 3,7 Prozent ab.
Aktien von PNC Financial (PNC Financial Services Group) büßen aktuell 2,2 Prozent ein. Die Bank verzeichnete im abgelaufenen Quartal einen deutlichen Gewinnrückgang, was auf Sonderbelastungen zurückzuführen ist. Die Erwartungen wurden auf bereinigter Basis verfehlt.
Für die Anteilsscheine des Finanzdienstleisters State Street geht es 6,4 Prozent nach unten. Das Unternehmen hat im vierten Quartal einen Gewinnsprung erzielt, was auf eine stärkere Nachfrage nach seinen Services zurückzuführen war. Die Erwartungen wurden auf bereinigter Basis allerdings knapp verfehlt.
Papiere von Charles Schwab gewinnen 0,2 Prozent an Wert. Der größte Discount-Broker in den USA hat seinen Gewinn im vierten Quartal verbessert, was vor allem auf Sonderbelastungen im Vorjahr zurückzuführen war. Die Erwartungen wurden erfüllt. (18.01.2012/ac/n/m)