New York (aktiencheck.de AG) - Nachdem die US-Börsen bereits gestern unentschlossen agierten, setzt sich auch heute dieser Trend fort. Der Dow Jones Industrial Average verliert derzeit 0,36 Prozent auf 10.930,54 Zähler. Der S&P 500 sinkt um 0,28 Prozent auf 1.186,09 Zähler. Der Nasdaq Composite wiederum gibt um 0,02 Prozent auf 2.436,35 Punkte ab.
Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) erwartet in der ersten Jahreshälfte 2010 für die USA ein stärkeres Wirtschaftswachstum als in Japan und den drei größten Euroländern (Deutschland, Frankreich und Italien). So wird für die USA ein Wachstum von 2,4 Prozent im ersten Quartal und 2,3 Prozent im zweiten Quartal prognostiziert (viertes Quartal 2009: 5,6 Prozent). Weiteren Angaben zufolge ermittelte die Mortgage Bankers Association of America (MBA) für die Woche zum 2. April 2010 einen saisonbereinigten Rückgang bei der Zahl der Hypothekenanträge. So verringerte sich der entsprechende Index um 11,0 Prozent. In der Vorwoche war hingegen ein Plus von 1,3 Prozent ausgewiesen worden. Als weiteren Belastungsfaktor erwiesen sich die Öllagerdaten. Demnach wiesen die Rohöllagerbestände ein Plus von 2,0 Millionen Barrel aus. Bei den Mitteldestillaten wie Diesel wurde ein Plus von 1,1 Millionen Barrel bei den Lagerbeständen verzeichnet. Bei Benzin wurde ein Minus von 2,5 Millionen Barrel ausgewiesen.
Im weiteren Tagesverlauf werden noch die Verbraucherkredite veröffentlicht. Nachbörslich legen dann noch Bed Bath & Beyond und Shaw Group ihre Ergebnisse vor.
Auf der Unternehmensseite hat die US-Fluggesellschaft Southwest Airlines Co. für den Monat März einen Passagieranstieg ausgewiesen. Wie aus einer am Mittwoch veröffentlichten Pressemitteilung hervorgeht, wurden im Berichtszeitraum insgesamt 9,155 Millionen Fluggäste befördert, was einem Plus von 1,9 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht. Der Sitzladefaktor verbesserte sich um 3,7 Prozentpunkte auf 81,0 Prozent. Aktuell stehen die Papiere von Southwest mit 1,1 Prozent im Minus.
Der amerikanische Saatgut- und Agrarchemiekonzern Monsanto Co. verbuchte aufgrund eines wachsenden Wettbewerbsdrucks im zweiten Geschäftsquartal (per 28. Februar) ein geringeres Ergebnis. So schrumpfte der Nettogewinn von 1,09 Mrd. Dollar bzw. 1,97 Dollar je Aktie auf nun 887 Mio. Dollar bzw. 1,60 Dollar pro Aktie. Der Gewinn aus den fortgeführten Geschäftsaktivitäten belief sich auf 1,70 Dollar pro Aktie, gegenüber einem Vorjahresergebnis von 2,16 Dollar je Aktie. Analysten hatten zuvor ein EPS von 1,73 Dollar erwartet. Für das gesamte Geschäftsjahr 2010 rechnet das Unternehmen inzwischen nur noch mit einem EPS am unteren Ende der Prognose von 3,10 bis 3,30 Dollar. Die Analystenschätzungen liegen bei einem Gewinn von 3,28 Dollar. Derzeit verlieren die Titel von Monsanto 1,8 Prozent.
Der US-amerikanische Restaurantbetreiber CKE Restaurants Inc. hat ein weiteres Übernahmeangebot erhalten. Unternehmensangaben zufolge sei eine weitere Übernahmeofferte eingegangen. Nähere Einzelheiten über den gebotenen Übernahmepreis oder Angaben zur Identität des Kaufinteressenten wurden nicht bekannt gegeben. Im Februar dieses Jahres hatte der Konzern bereits einer Übernahmeofferte von Thomas H. Lee Partners L.P. in Höhe von 11,05 Dollar je Aktie in bar zugestimmt. Wie der Restaurantkettenbetreiber weiter ausführte, sei die neu eingetroffene Offerte jedoch höher zu bewerten. Die CKE-Aktien verzeichnen momentan einen Kursgewinn von knapp 7 Prozent.
Die US-amerikanische Einzelhandelskette Family Dollar Stores Inc. konnte im zweiten Quartal einen Ergebnisanstieg vorweisen. Beim Nettoergebnis wurde ein Anstieg auf 112,2 Mio. Dollar bzw. 81 Cents je Aktie ausgewiesen, nach einem Nettogewinn von 84,1 Mio. Dollar bzw. 60 Cents je Aktie im Vorjahreszeitraum. Analysten hatten zuvor ein EPS von 78 Cents geschätzt. Aktuell stehen die Titel von Family Dollar Stores mit 4,2 Prozent im Plus. (07.04.2010/ac/n/m)