Wall Street endet deutlich fester -- DAX schließt kräftig im Plus -- Texas Instruments verfehlt Gewinnerwartungen -- Amgen erhöht Ausblick -- Heidelberger Druck, Caterpillar im Fokus
- EU: Auftragseingänge Industrie August
- JP: Leistungsbilanz September
- USA: Chicago Fed National Activity Index September
- ATOSS Software AG: Quartalszahlen
- Caterpillar Inc.: Quartalszahlen
- CSS Industries IncShs : Quartalszahlen
- Delta Electronics Inc : Quartalszahlen
- Dialog Semiconductor plc: Quartalszahlen
- Eaton Corp.: Quartalszahlen
- First BanCorp: Quartalszahlen
- Firstbank Corp.: Quartalszahlen
- KB Financial Group Inc : Quartalszahlen
- L B Foster CoShs : Quartalszahlen
- Legg Mason Inc.: Quartalszahlen
- Monster Worldwide Inc.: Quartalszahlen
- Netflix Inc.: Quartalszahlen
- Provident New York BancorpShs : Quartalszahlen
- RadioShack Corp.: Quartalszahlen
- STMicroelectronics N.V.: Quartalszahlen
- Texas Instruments Inc. (TI): Quartalszahlen
- TomTom N.V.: Quartalszahlen
DAX zwischen EU-Gipfeln nervösDer DAX ist mit einem Plus von 0,63 Prozent bei 6.014,36 Zählern in den Tag gestartet und schloss mit einem deutlichen Zugewinn von 1,41 Prozent bei 6.055 Punkten.
Der TecDAX legte zum Auftakt um 0,5 Prozent auf 694 Punkte zu und stieg bis zum Handelsschluss um insgesamt 2,8 Prozent auf 710 Zähler.
Der EU-Gipfel am Wochenende ließ wie erwartet viele Fragen offen. Weder die Höhe des angekündigten Schuldenschnitts für Griechenland ist abschließend geklärt, noch konnten sich die Nationenvertreter auf die genaue Ausgestaltung des Euro-Rettungssschirms EFSF einigen. Auch mit den Banken, die wegen Griechenland auf große Summen verzichten sollen, konnte bisher kein Kompromiss gefunden werden. Vor diesem Marktumfeld zeigte sich auch der DAX am Montag unsicher und mit großen Schwankungen.
Von sich Reden machte der Autobauer Volkswagen. Wie die "Financial Times Deutschland" berichtet, könnte der Wolfsburger Konzern sein hoch gestecktes Ziel, der größte Autohersteller der Welt zu werden noch in diesem Jahr erreichen und damit den bisherigen Weltmarktführer Toyota ablösen. Daneben sorgte ein Bericht der "Süddeutschen Zeitung" für Aufregung bei den Aktionären von ThyssenKrupp. Offenbar sind die Verluste aus dem Amerika-Engagement des Stahlkonzerns weitaus höher als zunächst erwartet und beziffern sich auf rund eine Milliarde Euro.
22:41 Uhr: Texas Instruments verfehlt GewinnerwartungenDer Halbleiterhersteller Texas Instruments musste im dritten Quartal 2011 einen Umsatz- und Gewinnrückgang hinnehmen. Während die Umsatzerwartungen übertroffen wurden, enttäuscht der Gewinn. Zur Meldung
22:33 Uhr: Amgen erhöht nach gutem dritten Quartal JahresprognoseDer weltgrößte Biotechnologiekonzern Amgen hat nach einem überraschend guten dritten Quartal seine Jahresprognose erhöht. Zudem wird das Aktienrückkaufprogramm auf zehn Milliarden US-Dollar aufgestockt, wie das Unternehmen am Montag mitteilte. Zur Meldung
22:31 Uhr: Zwei Optionen für EFSF-Effektivierung diskutiertDie europäischen Staats- und Regierungschefs sollen bei ihrem Gipfel am Mittwoch auf Basis eines Papiers über zwei konkrete Optionen diskutieren, um mehr Effizienz und dadurch eine höhere Mittelkapazität des Euro-Rettungsfonds EFSF zu erreichen. Dabei handelt es sich um einen Mechanismus zur Teilabsicherung und die Einrichtung einer Investment-Zweckgesellschaft (special purpose investment vehicle; SPIV), wie aus "Terms of Reference" für die weiteren Beratungen hervorgeht, in die Dow Jones Newswires am Montagabend Einblick hatte. Zur Meldung
22:05 Uhr: Wall Street endet festerDie US-Börsen konnten zum Wochenauftakt gestärkt in eine ereignisreiche Woche starten. Obwohl es beim EU-Gipfel am Wochenende noch keine Lösung für die europäische Schuldenkrise gab, zeigen sich die Anleger insgesamt weiterhin optimistisch für den kommenden Mittwoch. Offenbar wird den Aussagen verschiedener Regierungschefs Glauben geschenkt, wonach es bedeutende Fortschritte bei der Lösung der Eurokrise gab.
Grund für etwas Optimismus gab heute auch der National Activity Index der Federal Reserve Bank of Chicago. Der Index hat sich im September auf -0,22 Punkte verbessert, nachdem für August ein Wert von revidiert -0,59 Punkten ausgewiesen worden war.
Bei Oracle bahnt sich derweil eine Milliardenschwere Übernahme an. Der Softwarekonzern hat sich mit dem Cloud-Spezialisten Rightnow auf einen Kaufpreis von 1,5 Milliarden US-Dollar geeinigt. Die Unternehmen wollen die Transaktion Ende diesen oder Anfang nächsten Jahres abschließen. Zuvor muss der Deal jedoch noch wettbewerbsrechtliche Hürden nehmen. Auch der Versicherungskonzern Cigna Corporation plant eine Übernahme. Für 3,8 Milliarden Dollar will er den Konkurrenten HealthSpring erwerben.
Der Dow Jones gewann am Ende 0,89 Prozent auf 11.913,62 Punkte.
Der Nasdaq Composite wiederum legte 2,35 Prozent zu auf 2.699,44 Zähler.
21:55 Uhr: Berlusconis Sondersitzung endet ohne ErgebnisDie nach massivem Druck aus Brüssel von Italiens Ministerpräsident Silvio Berlusconi einberufene Krisensitzung der Regierung ist am Montagabend ergebnislos zu Ende gegangen. Italienische Medien berichteten, eine neue Sitzung am Dienstag sei wahrscheinlich. Beobachtern zufolge, wollte Berlusconi unter anderem eine Rentenreform ankündigen, die das Rentenalter in Italien auf die europaweit angestrebten 67 Jahre anhebt. Zur Meldung
21:39 Uhr: General Electric übernimmt 58 Prozent an LightfoodDer Mischkonzern General Electric übernimmt über seine Tochter GE Energy Financial Services 58 Prozent an der Lightfood Capital Partners L.P. für rund 85 Mio. Dollar um damit eine Partnerschaft für Öl-Terminals zu schließen. Zur Meldung
20:37 Uhr: E.ON und RWE bekommen offenbar Brennelementesteuer zurückIm Streit um die Brennelementesteuer haben die Energiekonzerne E.ON und RWE einer Zeitung zufolge insgesamt 170 Millionen Euro zurückbekommen. Wie das „Handelsblatt“ berichtete, wurden E.ON vorläufig 96 Millionen Euro und dem Konkurrenten RWE 74 Millionen Euro erstattet. Zur Meldung
20:29 Uhr: Özdemir: EU plant offenbar EFSF-Hebelung auf 1.000 Mrd. EuroEuropas Politiker haben sich bei dem Gipfeltreffen am Wochenende nach Angaben des Vorsitzenden von Bündnis90/Die Grünen, Cem Özdemir, darauf geeinigt, den Euro-Rettungsschirm EFSF auf ein Volumen von 1.000 Mrd. Euro zu "hebeln". Das habe ein Berater von Bundeskanzlerin Angela Merkel am Montag berichtet, sagte Özdemir. Zur Meldung
20:18 Uhr: Bundesregierung verteidigt „Maximierung“ von Euro-Schirm EFSFDie Bundesregierung hat vor der erneuten Abstimmung im Bundestag die geplante Aufrüstung des Euro-Rettungsschirms EFSF verteidigt. "Das Ziel ist, die Effizienz eines EFSF-Einsatzes zu erhöhen und dabei die Kreditvergabekapazität des EFSF zu maximieren", heißt es in einem Schreiben des Bundesfinanzministeriums an den Haushaltsausschuss des Bundestages. Zur Meldung



