Wall Street endet deutlich fester -- DAX schließt mit kräftigen Gewinnen -- 26 von 27 EU-Staaten wollen Fiskalpakt - Britannien isoliert -- Verbrauchervertrauen in den USA steigt -- Apple im Fokus
- D: Verbraucherpreise November
- D: Außenhandel Oktober
- D: Arbeitskostenindex 3. Quartal
- EU: Zahlungsbilanz 3. Quartal 2011 (1. Veröffentlichung)
- USA: Handelsbilanz Oktober
- USA: Verbrauchervertrauen (University of Michigan) Dezember (vorläufig)
- Group Business Software AG: Hauptversammlung
- HMV Group plc: Quartalszahlen
- KMG Chemicals IncShs : Quartalszahlen
- Sheervision Inc: Quartalszahlen
- Wincor Nixdorf AG: Jahresabschluss
DAX steigt nach Kompromisslösung des EU-GipfelsDer DAX ging mit einem Minus von 1,14 Prozent bei 5.806,49 Punkten in den Handel, konnte seine Verluste aber früh reduzieren und schloss weit im Plus mit einem Gewinn von 1,91 Prozent bei 5.987 Punkten.
Der TecDAX verlor zum Auftakt 0,7 Prozent auf 670 Punkte, konnte aber schon im frühen Handel in die Gewinnzone vordringen. Die Techwerte beendeten den Handel um 0,6 Prozent höher bei 679 Zählern.
Erst am frühen Freitagmorgen konnten die Teilnehmer des EU-Gipfels ein Ergebnis vorlegen. Die 17 Euro-Staaten wollen umfangreichen Vertragsänderungen nach den Vorschlägen Frankreichs und Deutschlands zustimmen. 9 weitere EU-Staaten ohne den Euro wollen freiwillig mitmachen, müssen ein Vorgehen aber erst mit ihren nationalen Regierungen absprechen. Somit blieb nur Großbritannien außen vor. Alle Nationen konnten sich auf eine Schuldenbremse nach deutschem Vorbild und automatischen Sanktionen bei Verstößen gegen die Haushaltsdisziplin einigen.
Im Fokus der Anleger blieben auch zum Ende der Woche die beiden großen Finanzhäuser Deutsche Bank und Commerzbank. Der am Donnerstag veröffentlichte Stresstest hatte bei beiden Instituten Kapitallücken in Milliardenhöhe aufgedeckt.
22:05 Uhr: Wall Street endet deutlich festerAn den Börsen in den USA gaben heute die Nachrichten vom EU-Gipfel in Brüssel den Takt vor. Die Tatsache, dass sich die meisten EU-Mitgliedstaaten auf eine engere Fiskalunion mit Schuldenbremse einigen konnten, wird auch in den USA positiv aufgenommen und stützte die Wall Street zum Wochenschluss. Auch Aussagen der Bundesbank, wonach sie für bilaterale Kredite an den IWF grundsätzlich offen ist, wurden positiv aufgenommen.
Auch die US-Konjunkturdaten fielen gut aus. So hat sich das US-Handelsbilanzdefizit im Oktober 2011 etwas verkleinert. So hat sich das Handelsbilanzdefizit um 1,6 Prozent auf 43,5 Milliarden Dollar reduziert, während Volkswirte 44,0 Milliarden Dollar prognostiziert hatten. Das von der Universität Michigan ermittelte US-Verbrauchervertrauen notiert im Dezember bei 67,7 Punkten, nach einem Wert von 64,1 Punkten im Vormonat. Analysten hatten einen Wert von 65,5 Punkten erwartet.
Abwärts ging es an den US-Börsen allerdings für den Chemiekonzern DuPont. Dieser hat nur wenige Wochen nach einem Gewinnsprung im dritten Quartal seine erst erhöhte Gewinnprognose wieder gesenkt. Auch der US-Bauteilehersteller Texas Instruments musste heute eine Gewinnwarnung herausgeben. Das Unternehmen geht nun davon aus, im Schlussquartal einen Umsatz von 3,19 bis 3,33 Milliarden Dollar zu erzielen, nachdem sich das Unternehmen zuvor bis zu 3,54 Milliarden Dollar zugetraut hatte.
Der Dow Jones gewann am Ende 1,55 Prozent auf 12.184,18 Punkte.
Der Nasdaq Composite wiederum legte 1,94 Prozent zu auf 2.646,85 Zähler.
21:53 Uhr: Axel Springer: Mehr Bezahlangebote - iKiosk auch für andere VerlageDer Medienkonzern Axel Springer will seine Inhalte auch im Internet verstärkt kostenpflichtig machen. Nach Bezahlangeboten für Apps auf Tablet-Computern und Smartphones wolle das Unternehmen nun auch mehr und mehr für Inhalte Geld verlangen, die Nutzer im Internet per Browser abrufen könnten. Zur Meldung
21:39 Uhr: USA: EU hat WTO-Urteil zu Airbus nicht umgesetztIm Subventionsstreit um Airbus ist kein Ende in Sicht. Der US-Handelsbeauftragte Ron Kirk erklärte am Freitag, dass die EU entgegen eigener Darstellung das Urteil der Welthandelsorganisation WTO nicht voll umgesetzt habe. Die WTO hatte im Mai die Anschubfinanzierung für den doppelstöckigen A380 beanstandet. Zur Meldung
20:55 Uhr: Singlus will 2011 mit schwarzen Zahlen abschließenDer Maschinenbauer Singulus Technologies will im laufenden Jahr endlich wieder einen Gewinn aufweisen. "Wir erwarten 2011 auch unter dem Strich schwarze Zahlen im einstelligen Bereich", sagte Finanzchef Markus Ehret der "Börsen-Zeitung". Zur Meldung
20:44 Uhr: General Electric kündigt Dividendenerhöhung anDer amerikanische Mischkonzern General Electric (GE) hat am Freitag eine deutliche Dividendenerhöhung angekündigt. Demnach soll die quartalsweise Ausschüttung um 2 Cents auf 17 Cents je Aktie ansteigen. Zur Meldung
20:15 Uhr: Wall Street deutlich im PlusAn den Börsen in den USA geben heute die Nachrichten vom EU-Gipfel in Brüssel den Takt vor. Die Tatsache, dass sich die meisten EU-Mitgliedstaaten auf eine engere Fiskalunion mit Schuldenbremse einigen konnten, wird auch in den USA positiv aufgenommen und stützt die Wall Street zum Wochenschluss. Auch Aussagen der Bundesbank, wonach sie für bilaterale Kredite an den IWF grundsätzlich offen ist, werden positiv aufgenommen.
Auch die US-Konjunkturdaten fallen gut aus. So hat sich das US-Handelsbilanzdefizit im Oktober 2011 etwas verkleinert. So hat sich das Handelsbilanzdefizit um 1,6 Prozent auf 43,5 Milliarden Dollar reduziert, während Volkswirte 44,0 Milliarden Dollar prognostiziert hatten. Das von der Universität Michigan ermittelte US-Verbrauchervertrauen notiert im Dezember bei 67,7 Punkten, nach einem Wert von 64,1 Punkten im Vormonat. Analysten hatten einen Wert von 65,5 Punkten erwartet.
Abwärts geht es an den US-Börsen allerdings für den Chemiekonzern DuPont. Dieser hat nur wenige Wochen nach einem Gewinnsprung im dritten Quartal seine erst erhöhte Gewinnprognose wieder gesenkt. Auch der US-Bauteilehersteller Texas Instruments musste heute eine Gewinnwarnung herausgeben. Das Unternehmen geht nun davon aus, im Schlussquartal einen Umsatz von 3,19 bis 3,33 Milliarden Dollar zu erzielen, nachdem sich das Unternehmen zuvor bis zu 3,54 Milliarden Dollar zugetraut hatte.
Der Dow Jones gewinnt derzeit 1,5 Prozent auf 12.174 Punkte.
Die Nasdaq Composite legt aktuell 1,8 Prozent zu auf 2.643 Zähler.
19:33 Uhr: S&P prüft Herabstufung zahlreicher europäischer VersichererStandard & Poor's hat Versicherungsunternehmen aus der Eurozone auf "CreditWatch" mit negativem Ausblick gesetzt. Zur Begründung verwies die Agentur am Freitag auf einen Schritt vom Wochenbeginn, als S&P 15 der 17 Staaten der Eurozone auf die Beobachtungsliste für eine Herabstufung gesetzt hatte. Dazu gehörten neben Deutschland auch Frankreich, die Niederlande, Österreich, Finnland und Luxemburg. Zur Meldung
18:46 Uhr: ElringKlinger-Vorstände bleiben weitere 5 Jahre an BordDer Autozulieferer ElringKlinger verlängert vorzeitig die Verträge seines dreiköpfigen Vorstandsteams. Der Aufsichtsrat habe auf seiner Sitzung beschlossen, die Verträge von Vorstandschef Stefan Wolf sowie der Vorstände Theo Becker und Karl Schmauder vorzeitig um fünf Jahre zu verlängern, teilte das Unternehmen mit. Zur Meldung
18:32 Uhr: GfK übernimmt Knowledge NetworksDie Marktforschungsgruppe GfK erwirbt zu 100 Prozent Knowledge Networks Inc., einen führenden Anbieter im Bereich digitaler Forschung in den USA. Zur Meldung



