Wall Street endet fast unverändert -- DAX rettet kleines Plus ins Wochenende -- US-Arbeitslosenquote sinkt -- Spekulationen um EZB-Milliarden für Krisenländer -- ThyssenKrupp, Google im Fokus
- D: Einzelhandelsumsatz Oktober
- EU: Erzeugerpreise Industrie Oktober
- USA: Arbeitslosenquote November
- USA: Beschäftigte ex Agrar November
- USA: US-Arbeitsmarktdaten November
- Bank of Nova Scotia (Scotiabank): Quartalszahlen
- Royal Bank of Canada: Quartalszahlen
DAX rettet kleines Plus ins WochenendeDer DAX ist am Freitag mit einem Plus von 1,52 Prozent bei 6.117,73 Punkten in den Handel gestartet und schloss um 0,74 Prozent fester bei 6.080,68 Zählern.
Der TecDAX gewann zum Start 0,9 Prozent auf 703 Zähler, musste seine Gewinne aber im Tagesverlauf abgeben und beendete den Handel bei 697 Punkten - ein kleines Plus von 0,1 Prozent.
Die Kauflaune kehrte am Freitag an den hiesigen Aktienmarkt zurück: Trotz der durchwachsenen Vorgaben von der Wall Street und aus Asien starten die deutschen Börsen mit Aufschlägen. Die konzertierte Aktion der Notenbanken wird unter Börsianern weiterhin positiv bewertet. Nichtsdestotrotz lässt sich die Schuldenkrise weiterhin nicht aus den Köpfen der Börsianer verbannen.
Autobauer standen unter anderem auf Unternehmensseite im Anlegerfokus. Besonders die deutschen Konzerne konnten mit ihren Absatzzahlen auf dem US-Markt überzeugen und legten ein deutliches Wachstumstempo vor. Audi stellte einen neuen Verkaufsrekord auf, auch für Volkswagen und BMW lief es gut. Einzig Porsche muss Abstriche machen. Daneben hat der Stahlkonzern ThyssenKrupp überraschend seine Zahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr präsentiert. Das Unternehmen musste wegen hoher Investitionen in Brasilien und Problemen bei dem Verkauf der Edelstahlsparte einen Verlust von 1,783 Milliarden Euro ausweisen. Des Weiteren ist die Aufsichtsratssitzung der Commerzbank von Interesse - mit Stephan Engels wurde ein neuer Finanzvorstand entschieden.
22:25 Uhr: E.ON zieht sich aus Bulgarien zurückDer Energiekonzern E.ON zieht sich aus Bulgarien zurück. Die tschechische Energo-Pro kaufe für rund 133 Millionen Eon Bulgaria, teilten die Düsseldorfer am Freitag mit. Eon will bis zum Ende des Jahres 2013 aus dem Verkauf von Unternehmensteilen 15 Milliarden Euro erzielen. Zur Meldung
22:05 Uhr: Wall Street endet fast unverändertDer Blick auf die europäische Schuldenkrise hat sich kurzfristig etwas aufgehellt. Die Hoffnungen auf entscheidende Schritte beim nächsten Eurogipfel steigen. Positiv wirkt aber vor allem die konzertierte Aktion der Notenbanken nach, die am Mittwoch die Märkte mit billigem Geld geflutet haben. Außerdem kursieren Gerüchte, dass die EZB dem IWF 200 Milliarden Euro an Krediten geben will. Mit dem Geld könnte der Währungsfonds dann Anleihen angeschlagener Staaten aufkaufen. Der US-Arbeitsmarktbericht ist im November durchwachsen ausgefallen. Die Arbeitslosenquote ging von 9,0 Prozent im Vormonat auf 8,6 Prozent zurück. Die Zahl der neu geschaffenen Stellen blieb mit 120.000 im Rahmen der Erwartungen.
Ungemach droht den US-Großbanken. Die Generalstaatsanwältin von Massachusetts, Martha Coakley, zerrt die Bank of America, JPMorgan Chase, Wells Fargo, die Citigroup und Ally Financial vor Gericht. Sie wirft den Instituten vor, säumige Schuldner unrechtmäßig aus ihren Häusern vertrieben zu haben. Daneben droht dem weltgrößten Onlinehändler Amazon Konkurrenz in seinem Kerngeschäft. Der Internetriese Google plant nach Berichten des "Wall Street Journal" in den USA mit namhaften Einzelhändlern gemeinsam einen Lieferservice aufzuziehen. Gute Nachrichten kamen auch vom Festplattenhersteller Western Digital. Das Unternehmen hat seinen Umsatzausblick für das zweite Quartal deutlich nach oben korrigiert.
Der Dow Jones verlor am Ende 0,01 Prozent auf 12.019,42 Punkte.
Der Nasdaq Composite wiederum legte 0,03 Prozent zu auf 2.626,93 Zähler.
21:47 Uhr: Zypern beschließt hartes SparprogrammDie Republik Zypern will hart sparen, um nicht vom Nachbarland Griechenland in eine schwere Finanzkrise gezogen zu werden. Nach einer Krisensitzung unter Vorsitz des Staatspräsidenten Dimitris Christofias wurde am Freitag unter anderem beschlossen, die Löhne der Staatsbediensteten für zwei Jahre einzufrieren. Zudem solle der Mehrwertsteuersatz von 15 auf 17 Prozent erhöht werden, teilte der zyprische Regierungssprecher Stefanos Stefanou mit. Zur Meldung
20:50 Uhr: ConocoPhillips stockt Aktienrückkaufprogramm um zehn Milliarden US-Dollar aufDer US-Ölkonzern ConocoPhillips stockt sein Aktienrückkaufprogramm um zehn Milliarden Dollar auf. Außerdem will das Unternehmen im kommenden Jahr 15,5 Milliarden US-Dollar investieren, wie aus einer am Freitag veröffentlichten Mitteilung hervorgeht. Etwa 90 Prozent davon sollen in die Suche und Produktion von Öl und Gas gesteckt werden. Zur Meldung
20:36 Uhr: Bank of Nova Scotia verfehlt GewinnerwartungenDie Bank of Nova Scotia (Scotiabank), eine der größten Bankgesellschaften in Kanada, hat die Geschäftszahlen für das Schlussquartal 2010/11 vorgelegt. Der Gewinnanstieg fiel mit +11 Prozent allerdings nicht so hoch aus, wie erwartet. Zur Meldung
20:15 Uhr: Wall Street leicht im PlusDer Blick auf die europäische Schuldenkrise hat sich kurzfristig etwas aufgehellt. Die Hoffnungen auf entscheidende Schritte beim nächsten Eurogipfel steigen. Positiv wirkt aber vor allem die konzertierte Aktion der Notenbanken nach, die am Mittwoch die Märkte mit billigem Geld geflutet haben. Außerdem kursieren Gerüchte, dass die EZB dem IWF 200 Milliarden Euro an Krediten geben will. Mit dem Geld könnte der Währungsfonds dann Anleihen angeschlagener Staaten aufkaufen. Der US-Arbeitsmarktbericht ist im November durchwachsen ausgefallen. Die Arbeitslosenquote ging von 9,0 Prozent im Vormonat auf 8,6 Prozent zurück. Die Zahl der neu geschaffenen Stellen blieb mit 120.000 im Rahmen der Erwartungen.
Ungemach droht den US-Großbanken. Die Generalstaatsanwältin von Massachusetts, Martha Coakley, zerrt die Bank of America, JPMorgan Chase, Wells Fargo, die Citigroup und Ally Financial vor Gericht. Sie wirft den Instituten vor, säumige Schuldner unrechtmäßig aus ihren Häusern vertrieben zu haben. Daneben droht dem weltgrößten Onlinehändler Amazon Konkurrenz in seinem Kerngeschäft. Der Internetriese Google plant nach Berichten des "Wall Street Journal" in den USA mit namhaften Einzelhändlern gemeinsam einen Lieferservice aufzuziehen. Gute Nachrichten kamen auch vom Festplattenhersteller Western Digital. Das Unternehmen hat seinen Umsatzausblick für das zweite Quartal deutlich nach oben korrigiert.
Der Dow Jones gewinnt derzeit 0,2 Prozent auf 12.047 Punkte.
Die Nasdaq Composite legt aktuell 0,3 Prozent zu auf 2.634 Zähler.
18:57 Uhr: Polen will offenbar in vier Jahren den Euro einführenNach Angaben des polnischen Außenministers Radek Sikorski ist sein Land in vier Jahren bereit für die Einführung des Euro. Sikorski sagte nach dapd-Angaben am Freitag in einem Hörfunkinterview, dass Polen der Eurozone aber nur beitreten werde, wenn bestimmte Reformen umgesetzt würden und die Einführung der Gemeinschaftswährung polnischen Interessen diene. Zur Meldung
18:11 Uhr: Nächster Patentkampf in Deutschland: Microsoft gegen MotorolaIm Patentkrieg der Mobilfunk-Branche steht Mitte Dezember der nächste Schlagabtausch in Deutschland an. Vor dem Landgericht München I treffen der Software-Riese Microsoft und der Smartphone-Hersteller Motorola aufeinander. Microsoft wirft Motorola die Verletzung mehrere Patente vor, am 15. Dezember werden nach Angaben des Gerichts gleich drei Verfahren verhandelt. Zur Meldung
17:52 Uhr: Belgier zeichnen Staatsanleihen in MilliardenhöheMitten in der Finanzkrise haben die Belgier neue Staatsanleihen im Wert von über fünf Milliarden Euro gezeichnet. Das berichtete die Nachrichtenagentur Belga am Freitag nach Ende des Verkaufs mit Hinweis auf erste Zahlen der Schuldenverwaltung. Zur Meldung



