Wall Street endet klar im Minus -- DAX verliert über 3 Prozent -- Hewlett-Packard schlägt Gewinnerwartungen -- Ackermann bleibt bis 31. Mai Vorstandschef -- Griechenland im Fokus
- EU: EZB Leistungsbilanz Eurozone September
- JP: BoJ Sitzungsprotokoll
- JP: Leistungsbilanz Oktober
- USA: Chicago Fed National Activity Index Oktober
- USA: Verkäufe bestehender Häuser Oktober
- Analog Devices Inc.: Quartalszahlen
- Analytik Jena AG: Quartalszahlen
- Borussia Dortmund (BVB): Hauptversammlung
- Capital Stage AG: Quartalszahlen
- DF Deutsche Forfait AG: Quartalszahlen
- Envitec Biogas AG: Quartalszahlen
- Hastings Entertainment IncShs : Quartalszahlen
- Hewlett-Packard (HP) Co.: Quartalszahlen
- InTiCa Systems AG: Quartalszahlen
- Jack in the Box Inc. : Quartalszahlen
- Tyson Foods Inc.: Quartalszahlen
- Zale Corp.: Quartalszahlen
DAX-Anleger können nicht aufatmenDer DAX ging 0,68 Prozent schwächer bei 5.767,09 Punkten in den Handel und gab bis zum Handelsschluss weiter Punkte ab. Der Leitindex beendete den Tag mit einem Minus von 3,35 Prozent bei 5.606 Punkten.
Der TecDAX verlor zum Auftakt 0,6 Prozent auf 667 Zähler und schloss um 3,5 Prozent leichter bei 648 Zählern.
Die Konservativen in Spanien unter Parteichef Mariano Rajoy haben am vergangenen Sonntag einen Erdrutschsieg bei den vorgezogenen Neuwahlen erzielt und die absolute Mehrheit erreicht. Die Aufgaben, denen sich die neue Regierung stellen muss, sind aber ebenso gewaltig: Das Land zahlte zuletzt Rekordzinsen von rund sieben Prozent für seine Staatsanleihen und verzeichnet noch dazu die höchste Arbeltslosenquote in der Eurozone.
Wegen der zuletzt wieder deutlich gestiegenen Anleihezinsen in der Eurozone, wagte der Präsident der Europäischen Kommission, José Manuel Barroso, nun einen erneuten Vorstoß, um die Einführung von Eurobonds durchzuboxen.
Schlechte Nachrichten kamen heute auch aus den USA. Die dort eingesetzte "Superkommission" droht damit zu scheitern, einen Kompromiss beim Sparhaushalt des Landes zu verhandeln. Als Konsequenz würden automatische Sparmaßnahmen wirksam werden, die alle Etat-Bereiche beträfen.
Bei den Unternehmen erwägt die Deutsche Post ihre Billigtochter FirstMail zu schließen. Nachdem ein Gericht geurteilt hatte, dass die Firmentochter ihre Preise anheben muss, sei die Geschäftsgrundlage für das Unternehmen entzogen, sagte ein Konzernsprecher.
22:39 Uhr: Hewlett-Packard schlägt GewinnerwartungenDer IT-Konzern Hewlett-Packard hat im vierten Fiskalquartal 2010/11 die Gewinnerwartungen auf bereinigter Ebene klar geschlagen. Der Umsatz fiel ebenfalls leicht oberhalb der Erwartungen aus. Der Ausblick enttäuschte indes. Zur Meldung
22:29 Uhr: ThyssenKrupp hält sich Edelstahl-Börsengang offenDer Stahl- und Industriegüterkonzern ThyssenKrupp will bei seiner Hauptversammlung im Januar 2012 laut einem Pressebericht noch nicht entscheiden, auf welche Weise er sich von seiner Edelstahlsparte trennt. Das Management wolle alle drei Möglichkeiten weiterverfolgen, berichten die Zeitungen der Essener WAZ-Gruppe unter Berufung auf ein Schreiben des Vorstands an Aufsichtsratsmitglieder. Damit behalte sich das Unternehmen auch einen Börsengang als Option vor. Zur Meldung
22:05 Uhr: Wall Street endet klar im MinusDie wichtigsten US-Indizes mussten zum Wochenstart deutliche Abschläge hinnehmen. Neben den Sorgen um Europa, insbesondere Frankreich, standen auch die amerikanischen Schulden im Mittelpunkt. Eine mit Budgetkürzungen befasste, überparteiliche Kommission wird sich voraussichtlich nicht bis zum bevorstehenden selbstgesetzten Fristende auf Vorschläge zur Schuldenkürzung einigen können. Um das amerikanische Haushaltsdefizit einzudämmen, sollte die Kommission eigentlich Einsparvorschläge in Höhe von 1,2 Billionen Dollar vorlegen.
Konjunkturseitig konnte der Chicago Fed National Activity Index, der einen Indikator für das amerikanische Wirtschaftswachstum darstellt, im Oktober leicht von -0,20 auf -0,13 Punkte zulegen. Er bleibt damit aber weiter bei einem Stand von weniger als null Punkten und signalisiert so ein Wirtschaftswachstum unterhalb des historischen Trendniveaus.
Daneben muss der amerikanische Festplattenhersteller Western Digital seinem Konkurrenten Seagate Technology eine Zahlung von 525 Millionen Dollar leisten. Dies entschied ein amerikanisches Schiedsgericht. Seagate hatte Western Digital vorgeworfen, vertrauliche Informationen und Geschäftsgeheimnisse unterschlagen zu haben.
Ferner gibt es auch Neuigkeit in Sachen Übernahmen und Fusionen: Das Pharma- und Biotechnologieunternehmen Gilead Sciences wird Pharmasset für rund 11 Milliarden Dollar übernehmen. Der Versicherer Alleghany übernimmt den Rückversicherer Transatlantic Holdings für rund 3,4 Milliarden Dollar.
Im Fokus stand auch der IT-Konzern Hewlett-Packard. Die nachbörslich anstehenden Zahlen zum Schlussquartal gelten als erste Bewährungsprobe für die neue Konzernchefin Meg Whitman.
Der Dow Jones verlor am Ende 2,11 Prozent auf 11.547,23 Punkte.
Der Nasdaq Composite wiederum gab 1,92 Prozent nach auf 2.523,14 Zähler.
21:07 Uhr: Neue Hinweise auf drastische Sparpläne bei Atomkonzern ArevaDie Hinweise auf drastische Sparpläne beim französischen Atomkonzern Areva verdichten sich. Neben 1.300 Stellen in Deutschland wolle das Unternehmen auch in Frankreich zwischen 1.000 und 1.200 Arbeitsplätze streichen, berichtete die französische Nachrichtenagentur AFP am Montagabend unter Berufung auf ungenannte Quellen. Insgesamt sollten zwischen 2.700 und 2.900 Jobs wegfallen. In einer knappen Stellungnahme dementierte Areva wenig später lediglich die Informationen zu den mutmaßlichen Stellenstreichungen in Frankreich. Auf Einzelheiten ging die Gruppe nicht ein. Zur Meldung
20:27 Uhr: Milliardenklage gegen USA wegen AIG-VerstaatlichungDie vom einstigen AIG-Chef geführte Firma Starr International zieht wegen der Verstaatlichung des Versicherers vor Gericht. In einer am Montag bekannt gewordenen Klageschrift fordert das von Maurice "Hank" Greenberg geleitete Unternehmen von der US-Regierung 25 Milliarden Dollar. Begründet wird die Klage mit der angeblichen Verfassungswidrigkeit der Verstaatlichung des Konzerns nach der Lehman-Pleite 2008. Zur Meldung
20:15 Uhr: Wall Street deutlich schwächerDie wichtigsten US-Indizes notieren zum Wochenstart deutlich im Minus. Neben den Sorgen um Europa, wo die Kurse für Staatsanleihen weiter steigen, stehen nun auch wieder die amerikanischen Schulden im Mittelpunkt. Eine mit Budgetkürzungen befasste, überparteiliche Kommission wird sich voraussichtlich nicht bis zum bevorstehenden selbstgesetzten Fristende auf Vorschläge zur Schuldenkürzung einigen können. Um das amerikanische Haushaltsdefizit einzudämmen, sollte die Kommission eigentlich Einsparvorschläge in Höhe von 1,2 Billionen Dollar vorlegen.
Konjunkturseitig konnte der Chicago Fed National Activity Index, der einen Indikator für das amerikanische Wirtschaftswachstum darstellt, im Oktober leicht von -0,20 auf -0,13 Punkte zulegen. Er bleibt damit aber weiter bei einem Stand von weniger als null Punkten und signalisiert so ein Wirtschaftswachstum unterhalb des historischen Trendniveaus.
Daneben muss der amerikanische Festplattenhersteller Western Digital seinem Konkurrenten Seagate Technology eine Zahlung von 525 Millionen Dollar leisten. Dies entschied ein amerikanisches Schiedsgericht. Seagate hatte Western Digital vorgeworfen, vertrauliche Informationen und Geschäftsgeheimnisse unterschlagen zu haben.
Ferner gibt es auch Neuigkeit in Sachen Übernahmen und Fusionen: Das Pharma- und Biotechnologieunternehmen Gilead Sciences wird Pharmasset für rund 11 Milliarden Dollar übernehmen. Der Versicherer Alleghany übernimmt den Rückversicherer Transatlantic Holdings für rund 3,4 Milliarden Dollar.
Mit Spannung warten die Anleger auf die nachbörslich veröffentlichten Quartalszahlen des IT-Konzerns Hewlett-Packard. Die Zahlen zum Schlussquartal gelten als erste Bewährungsprobe für die neue Konzernchefin Meg Whitman.
Der Dow Jones verliert derzeit 2,4 Prozent auf 11.519 Punkte.
Der Nasdaq Composite wiederum gibt 1,9 Prozent nach auf 2.523 Zähler.
19:36 Uhr: Ackermann bleibt bis 31. Mai VorstandschefJosef Ackermann will auf jeden Fall bis 31. Mai Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bank bleiben. "Es bleibt dabei, absolut", sagte Ackermann am Montagabend bei einer Veranstaltung in Passau und wies damit Spekulationen zurück, er könnte seinen beiden designierten Nachfolgern Anshu Jain und Jürgen Fitschen schon früher Platz machen. Zur Meldung
19:18 Uhr: Eurogruppe entscheidet Ende November über Kredit-TrancheDie Finanzminister der Eurozone werden nach Aussage von Griechenlands Finanzminister Evangelos Venizelos am 29. November über die Auszahlung der sechsten Kredittranche an Griechenland entscheiden. Venizelos sagte am Montag bei einer Rede im Parlament, ohne die nächste Auszahlung würde der Regierung Mitte Dezember das Geld ausgehen. Zur Meldung
18:59 Uhr: Hewlett-Packard-Aktie vor Quartalszahlen unter DruckDie Aktie von Hewlett-Packard muss am Montag deutliche Abschläge hinnehmen. Mit Spannung warten die Anleger auf die nachbörslich veröffentlichten Quartalszahlen des amerikanischen IT-Konzerns. Die Zahlen zum Schlussquartal gelten als erste Bewährungsprobe für die neue Konzernchefin Meg Whitman. Zur Meldung



