Wall Street endet schwach -- DAX schließt über 3 Prozent im Minus -- E.ON schreibt 3 Mrd. € ab -- Commerzbank will weiter neue Staatshilfen vermeiden -- Intel senkt Prognose -- BMW im Fokus
- FR: OECD Frühindikator Oktober
- USA: Staatshaushalt November
- ABM Industries: Quartalszahlen
- elexis AG: Hauptversammlung
- Enzo Biochem Inc.: Quartalszahlen
- IDT Corp : Quartalszahlen
- Patheon Inc.: Quartalszahlen
- Peerless Systems Corp.: Quartalszahlen
- Value Line IncShs : Quartalszahlen
- Vivacon AG: Quartalszahlen
- Winnebago Industries Inc.: Quartalszahlen
DAX - Moody's sorgt erneut für schlechte StimmungDer DAX gab zur Eröffnung um 0,67 Prozent auf 5.945 Punkte nach und vergrößerte im Handelsverlauf seine Verluste. Mit einem Minus von 3,36 Prozent ging der Leitindex bei 5.785,43 Zählern aus dem Handel.
Der TecDAX fiel zum Auftakt um 0,2 Prozent auf 678 Zähler und verlor bis zum Handelsende 1,8 Prozent auf 667 Punkte.
Nach dem EU-Gipfel der vergangenen Woche wird die Kritik an Großbritannien immer lauter. Der britische Vize-Premierminister Nick Clegg zeigte sich entsetzt über Camerons Veto und auch die schottische Regierung wirft Cameron vor, damit einen großen Fehler gemacht zu haben. Internationale Politiker warnten vor einer Isolation des Landes innerhalb der EU. Großbritannien hatte sich beim EU-Gipfel in Brüssel als einziges EU-Land strikt geweigert, sich an einem zwischenstaatlichen Vertrag für mehr Haushaltsdisziplin zu beteiligen. Die Bundesregierung erwägt daneben, den permanenten Euro-Rettungsschirm ESM bereits schneller als bisher geplant mit Bargeld zu versorgen.
Belastend wirkten am Montag jedoch Aussagen der Ratingagentur Moody's, wonach die Eurozone und die gesamte Europäische Union nach wie vor anfällig gegen externe Schocks seien, da nur wenige der angekündigten Krisenmaßnahmen neu seien und Entscheidungen zur kurzfristigen Stabilisierung der Märkte fehlten.
Der deutsche Autobauer BMW spricht indessen mit der amerikanischen Opel-Mutter General Motors über ein Zusammenarbeit im Bereich Zukunftstechnologien. Außerdem planen die Münchener ihren US-Absatz langfristig um 25 Prozent zu steigern.
22:05 Uhr: Wall Street endet deutlich schwächerDie Ankündigung der Ratingagentur Moody's, die Staaten Europas weiter unter Beobachtung zu stellen, schlug sich am Montag auch an der Wall Street negativ auf die Stimmung der Anleger nieder. Die Agentur vermisst in dem kürzlich beschlossenen Maßnahmenpaket vor allem kurzfristige Aktionen. Auch habe es kaum neue Ideen zur Bekämpfung der Krise gegeben. Am Abend kritisierte auch Fitch die Gipfelergebnisse.
Auf Unternehmensseite gab es zum Wochenauftakt nur wenige Neuigkeiten. Der US-Flugzeugbauer Boeing konnte einen weiteren Großauftrag an Land ziehen. Wie aus einer Pressemitteilung hervorgeht, hat der Flugzeugbauer von der arabischen Fluggesellschaft Etihad Airways einen Auftrag über zehn Maschinen vom Typ Boeing 787-9 sowie zwei weitere Frachtflugzeuge vom Typ Boeing 777 erhalten.
Schlechte Nachrichten gab es zudem aus dem Chipsektor. Das Geschäft beim weltgrößten Chiphersteller Intel läuft schleppender als gedacht. Weil es einen Engpass bei Festplatten gebe, orderten die PC-Hersteller auch weniger Prozessoren, teilte Intel mit. Der Konzern rechnet nun noch mit einem Umsatz im vierten Quartal von um die 13,7 Milliarden Dollar. Bislang hatte sich Intel um die 14,7 Milliarden Dollar zugetraut.
Der Dow Jones verlor am Ende 1,34 Prozent auf 12.021,39 Punkte.
Der Nasdaq Composite wiederum gab 1,31 Prozent zu auf 2.612,26 Zähler.
21:54 Uhr: Cameron bekennt sich zu EUGroßbritanniens Premierminister David Cameron hat seine Blockade beim EU-Gipfel zur Euro-Rettung als Akt des nationalen Interesses verteidigt. Großbritannien spiele in der EU weiter ganz vorne mit, wies Cameron am Montag im britischen Unterhaus jede Kritik zurück. Zur Meldung
21:36 Uhr: JetBlue Airways kann Passagierzahlen im November kräftig steigernDie US-Fluggesellschaft JetBlue Airways konnte im November 2011 ihre Passagierzahlen deutlich verbessern. So stieg die Zahl der beförderten Passagiere im Berichtszeitraum um 10,5 Prozent auf 2,2 Millionen. Der Sitzladefaktor stieg von 80,9 Prozent im Vorjahreszeitraum um 2,4 Prozentpunkte auf 83,3 Prozent. Zur Meldung
21:29 Uhr: US-Haushaltsdefizit beträgt im November 137,3 Mrd. DollarDas US-Haushaltsdefizit belief sich im November 2011 auf 137,3 Mrd. Dollar. Das Defizit liegt damit deutlich unter dem Niveau des Vorjahresmonats von 150,4 Mrd. Dollar. Die Ausgaben lagen zu Beginn des neuen Fiskaljahres bei 289,7 Mrd. Dollar gegenüber Einnahmen von nur 152,4 Mrd. Dollar. Zur Meldung
20:59 Uhr: Finanzministerium dementiert Gespräche über Commerzbank-StaatshilfeDas Bundesfinanzministerium hat am Montagabend Meldungen über angebliche Gespräche mit der Commerzbank über Staatshilfen dementiert. "Als Teilhaber der Commerzbank steht die Bundesregierung in regelmäßigem Kontakt. Dieser geht jedoch nicht über einen Informationsaustausch hinaus", teilte ein Sprecher des Ministeriums auf dpa-Anfrage mit. Zur Meldung
20:42 Uhr: Schuldenkrise sorgt bei E.ON für Wertberichtigung in MilliardenhöheBeim unter Druck stehenden Energieversorger E.ON sorgt die Schuldenkrise in Europa für neue Sorgen. Vor allem wegen Problemen im Spanien- und Italiengeschäft werden milliardenhohe Wertberichtigungen nötig. Zur Meldung
20:32 Uhr: Kühne und Hamburg wollen für Hapag-Lloyd bietenDer Logistikunternehmer Klaus-Michael Kühne und die Stadt Hamburg wollen einem Zeitungsbericht zufolge weitere Anteile der Hamburger Hapag-Lloyd AG übernehmen. Nach Informationen der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" wollen sie der TUI das Angebot unterbreiten, mindestens 20 Prozent von Deutschlands größter Container-Reederei zu übernehmen. Zur Meldung
20:30 Uhr: Übernahme von T-Mobile USA durch AT&T verzögert sichDie geplante Übernahme der Deutsche Telekom-Tochter T-Mobile USA durch den US-Branchenriesen AT&T verzögert sich. Die zuständige Richterin Ellen Segal Huvelle gab am Montag dem Antrag der beiden Telekomkonzerne statt, die für Donnerstag geplante Anhörung abzusagen und den für Februar vorgemerkten Gerichtstermin auszusetzen. Zur Meldung
20:15 Uhr: Wall Street deutlich schwächerDie Ankündigung der Ratingagentur Moody's, die Staaten Europas weiter unter Beobachtung zu stellen, schlägt sich am Montag auch an der Wall Street negativ auf die Stimmung der Anleger nieder. Die Agentur vermisst in dem kürzlich beschlossenen Maßnahmenpaket vor allem kurzfristige Aktionen. Auch habe es kaum neue Ideen zur Bekämpfung der Krise gegeben. Am Abend kritisierte auch Fitch die Gipfelergebnisse.
Auf Unternehmensseite gibt es zum Wochenauftakt nur wenige Neuigkeiten. Der US-Flugzeugbauer Boeing konnte einen weiteren Großauftrag an Land ziehen. Wie aus einer Pressemitteilung hervorgeht, hat der Flugzeugbauer von der arabischen Fluggesellschaft Etihad Airways einen Auftrag über zehn Maschinen vom Typ Boeing 787-9 sowie zwei weitere Frachtflugzeuge vom Typ Boeing 777 erhalten.
Schlechte Nachrichten gab es derweil aus dem Chipsektor. Das Geschäft beim weltgrößten Chiphersteller Intel läuft schleppender als gedacht. Weil es einen Engpass bei Festplatten gebe, orderten die PC-Hersteller auch weniger Prozessoren, teilte Intel mit. Der Konzern rechnet nun noch mit einem Umsatz im vierten Quartal von um die 13,7 Milliarden Dollar. Bislang hatte sich Intel um die 14,7 Milliarden Dollar zugetraut.
Der Dow Jones verliert derzeit 1,9 Prozent auf 11.954 Punkte.
Die Nasdaq Composite gibt aktuell 1,9 Prozent nach auf 2.598 Zähler.



