Wall Street endet tiefrot -- DAX verliert über 2 Prozent -- Ford und GM steigern US-Absatz -- Griechenland erhält offenbar weiter Hilfsgelder -- E.ON, Südzucker im Fokus
Termine vom 03.10.11:
- D: Tag der deutschen Einheit
- D: Einkaufsmanagerindex September
- EU: Einkaufsmanagerindex Eurozone September
- JP: BoJ TANKAN Bericht September-Quartal (Zusammenfassung)
- USA: Bauausgaben August
- USA: ISM Einkaufsmanagerindex September
- ClearStream Technologies Group PLCShs : Quartalszahlen
- Material Sciences Corp: Quartalszahlen
- schlott gruppe AG: Quartalszahlen
DAX startet schwach in die Woche
Belastet von schwachen Vorgaben aus New York und Asien haben die Aktienkurse am Tag der deutschen Einheit deutlich nachgegeben. Der überraschende Anstieg des amerikanischen ISM-Index sorgte am Nachmittag immerhin für eine Stabilisierung. Im Blick stand einmal mehr die Griechenland-Krise: Das hochverschuldete Land wird in diesem und im nächsten Jahr seine Sparziele verfehlen. Für 2011 rechnet die Regierung in Athen rechnet mit einem Haushaltsdefizit von 8,5 Prozent des Bruttoinlandsprodukts. Ursprünglich hatte man ein Defizit von 7,4 Prozent angepeilt. Vor diesem Hintergrund standen Bankaktien einmal mehr weit oben auf der Verkaufsliste der Anleger. Unter Druck standen auch Automobilwerte
Auf Unternehmensseite hat der Roboterhersteller Kuka seine Prognose für das laufende Geschäftsjahr 2011 bestätigt. Das Unternehmen sieht derzeit keine Anzeichen für eine Geschäftseintrübung.
Die Suedzucker-Aktie verbuchte im insgesamt schwachen Marktumfeld deutliche Zugewinne. Der im MDAX gelistete Wert profitierte davon, dass der Lebensmittelhändler Aldi Süd den Zuckerpreis deutlich anhebt. An den Aldi-Preisen orientieren sich erfahrungsgemäß auch die großen Supermarktketten in ihrer untersten Preislage mit Eigenmarken.
Der DAX, der am Morgen im Tief bis auf 5.289 Punkte zurückgefallen war, schloss mit einem Tagesverlust von 2,28 Prozent bei 5.376,70 Zählern.
Schwach präsentierte sich der TecDAX, der mit einem Abschlag von 2,63 Prozent bei 645,18 Punkten aus dem Handel ging.
22:05 Uhr: Wall Street schließt deutlich im Minus
Deutliche Kursverluste an den europäischen Börsen und erneute Sorgen um Griechenland sorgten auch an der New Yorker Wall Street für einen sehr schwachen Start in die neue Handelswoche.
Positive Signale von der Konjunkturfront konnten dabei nicht überzeugen. So haben sich die Geschäftsaktivitäten des Verarbeitenden Gewerbes in den USA im September verbessert. Der ISM-Einkaufsmanagerindex stieg von 50,6 Punkten auf nun 51,6 Zähler. Volkswirte waren nur von einem Wert von 50,5 Punkten ausgegangen.
Auf Unternehmensseite standen die Aktien von Arch Coal im Blickpunkt. Der amerikanische Kohleproduzent hat am Freitag nach Börsenschluss seine Gewinnprognose für das laufende Geschäftsjahr deutlich nach unten korrigiert. Dagegen hat der Schuhhersteller Wolverine World Wide nach einem erfolgreichen dritten Quartal seine Prognose für das Gesamtjahr angehoben. Daneben sorgen auch die Automobilabsatzzahlen für Gesprächsstoff. Sowohl Branchenführer GM, als auch die Nummer 2, Ford Motor, konnten ihren September-Absatz im Heimatmarkt steigern.
Der Dow Jones verlor am Ende 2,36 Prozent auf 10.655,30 Punkte.
Der Nasdaq Composite wiederum gab 3,29 Prozent nach auf 2.335,83 Zähler.
21:31 Uhr: BMW legt im September auf US-Markt zu
Der Münchener Autobauer BMW hat seine US-Verkaufszahlen im September um 11,4 Prozent auf 25.749 Wagen gesteigert. Die guten September-Ergebnisse zeigten, dass es trotz der allgemein belasteten wirtschaftlichen Stimmung eine Nachfrage gebe und die Leute bereit seien, Geld für die richtigen Produkte auszugeben, erklärte US-Chef Ludwig Willisch. Zur Meldung
21:16 Uhr: Euro fällt kurz unter 1,32 Dollar - Sorgen um Griechenland belasten
Angesichts der andauernden Sorgen um die Zukunft Griechenlands hat der Euro seine Talfahrt am Montag fortgesetzt. Zuletzt wurde die Gemeinschaftswährung in New York bei 1,3226 Dollar gehandelt, war kurz zuvor aber schon erstmals seit acht Monaten wieder kurzzeitig unter 1,32 Dollar gefallen. Händler verwiesen auf die Sorgen um Griechenland, die weiterhin die Richtung beim Euro und auch am ebenfalls sehr schwachen Aktienmarkt bestimmten. Zur Meldung
21:02 Uhr: Toyota Motor: US-Absatz geht im September um 17,5 Prozent zurück
Der japanische Autobauer Toyota Motor hat für September einen Rückgang der US-Absatzzahlen gemeldet. Demnach sanken die Verkaufszahlen in den USA im Berichtsmonat um 17,5 Prozent auf 121.451 Fahrzeuge. Im September 2010 waren noch 147.162 Fahrzeuge verkauft worden. Während die Verkäufe bei der Kernmarke Toyota um 18,2 Prozent auf 106.456 Modelle zurückgingen, sank der Absatz bei der Luxusmarke Lexus um 11,5 Prozent auf 14.995 Fahrzeuge. Zur Meldung
20:33 Uhr: Griechenland erhält offenbar weiter Hilfsgelder
Griechenland muss trotz seiner verfehlten Sparziele vorerst nicht fürchten, von den internationalen Hilfsgeldern abgeschnitten zu werden. Nach Angaben von EU-Diplomaten wäre eine solche Schlussfolgerung "verfrüht". Dies wurde am Montagabend beim Treffen der Finanzminister der 17 Euro-Länder in Luxemburg bekannt. Zur Meldung
20:17 Uhr: Daimler erzielt Verkaufsplus in den USA
Der Stuttgarter Autobauer Daimler hat seine US-Verkäufe im September im Vergleich zum Vorjahr gesteigert. Insgesamt wurden 23.897 Fahrzeuge der Marken Mercedes-Benz und Smart sowie des Transporters Sprinter ausgeliefert. Dies entspricht einem Zuwachs von 15,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Zur Meldung
20:10 Uhr: Wall Street deutlich schwächer
Deutliche Kursverluste an den europäischen Börsen und erneute Sorgen um Griechenland sorgen auch an der New Yorker Wall Street für einen schwächeren Start in die neue Handelswoche.
Positive Signale von der Konjunkturfront konnten dabei nicht überzeugen. So haben sich die Geschäftsaktivitäten des Verarbeitenden Gewerbes in den USA im September verbessert. Der ISM-Einkaufsmanagerindex stieg von 50,6 Punkten auf nun 51,6 Zähler. Volkswirte waren nur von einem Wert von 50,5 Punkten ausgegangen.
Auf Unternehmensseite stehen die Aktien von Arch Coal im Blickpunkt. Der amerikanische Kohleproduzent hat am Freitag nach Börsenschluss seine Gewinnprognose für das laufende Geschäftsjahr deutlich nach unten korrigiert. Dagegen hat der Schuhhersteller Wolverine World Wide nach einem erfolgreichen dritten Quartal seine Prognose für das Gesamtjahr angehoben. Daneben sorgen auch die Automobilabsatzzahlen für Gesprächsstoff. Sowohl Branchenführer GM, als auch die Nummer 2, Ford Motor, konnten ihren September-Absatz im Heimatmarkt steigern.
Der Dow Jones verliert derzeit 1,5 Prozent auf 10.747 Punkte.
Der Nasdaq Composite wiederum gibt 2,1 Prozent nach auf 2.364 Zähler.
19:30 Uhr: Yahoo und Disney-Tochter ABC vereinbaren Nachrichtenkooperation
Der US-Sender ABC News, eine Tochter von Walt Disney, und das Nachrichtenportal Yahoo News arbeiten künftig eng zusammen. So soll ABC News der zentrale Nachrichtenlieferant für das Internetportal werden. Zur Meldung
18:43 Uhr: Finanzinvestoren bieten 4 Mrd. Dollar für PPD
Die US-Investmentfirmen Carlyle Group und Hellman & Friedman wollen das pharmazeutische Forschungsunternehmen Pharmaceutical Product Development (PPD) für knapp 4 Mrd. Dollar übernehmen. Wie PPD am Montag mitteilte, bieten die beiden Beteiligungsgesellschaften 33,25 Dollar je Aktie. Zur Meldung
- D: Tag der deutschen Einheit
- D: Einkaufsmanagerindex September
- EU: Einkaufsmanagerindex Eurozone September
- JP: BoJ TANKAN Bericht September-Quartal (Zusammenfassung)
- USA: Bauausgaben August
- USA: ISM Einkaufsmanagerindex September
- ClearStream Technologies Group PLCShs : Quartalszahlen
- Material Sciences Corp: Quartalszahlen
- schlott gruppe AG: Quartalszahlen
DAX startet schwach in die WocheBelastet von schwachen Vorgaben aus New York und Asien haben die Aktienkurse am Tag der deutschen Einheit deutlich nachgegeben. Der überraschende Anstieg des amerikanischen ISM-Index sorgte am Nachmittag immerhin für eine Stabilisierung. Im Blick stand einmal mehr die Griechenland-Krise: Das hochverschuldete Land wird in diesem und im nächsten Jahr seine Sparziele verfehlen. Für 2011 rechnet die Regierung in Athen rechnet mit einem Haushaltsdefizit von 8,5 Prozent des Bruttoinlandsprodukts. Ursprünglich hatte man ein Defizit von 7,4 Prozent angepeilt. Vor diesem Hintergrund standen Bankaktien einmal mehr weit oben auf der Verkaufsliste der Anleger. Unter Druck standen auch Automobilwerte
Auf Unternehmensseite hat der Roboterhersteller Kuka seine Prognose für das laufende Geschäftsjahr 2011 bestätigt. Das Unternehmen sieht derzeit keine Anzeichen für eine Geschäftseintrübung.
Die Suedzucker-Aktie verbuchte im insgesamt schwachen Marktumfeld deutliche Zugewinne. Der im MDAX gelistete Wert profitierte davon, dass der Lebensmittelhändler Aldi Süd den Zuckerpreis deutlich anhebt. An den Aldi-Preisen orientieren sich erfahrungsgemäß auch die großen Supermarktketten in ihrer untersten Preislage mit Eigenmarken.
Der DAX, der am Morgen im Tief bis auf 5.289 Punkte zurückgefallen war, schloss mit einem Tagesverlust von 2,28 Prozent bei 5.376,70 Zählern.
Schwach präsentierte sich der TecDAX, der mit einem Abschlag von 2,63 Prozent bei 645,18 Punkten aus dem Handel ging.
22:05 Uhr: Wall Street schließt deutlich im MinusDeutliche Kursverluste an den europäischen Börsen und erneute Sorgen um Griechenland sorgten auch an der New Yorker Wall Street für einen sehr schwachen Start in die neue Handelswoche.
Positive Signale von der Konjunkturfront konnten dabei nicht überzeugen. So haben sich die Geschäftsaktivitäten des Verarbeitenden Gewerbes in den USA im September verbessert. Der ISM-Einkaufsmanagerindex stieg von 50,6 Punkten auf nun 51,6 Zähler. Volkswirte waren nur von einem Wert von 50,5 Punkten ausgegangen.
Auf Unternehmensseite standen die Aktien von Arch Coal im Blickpunkt. Der amerikanische Kohleproduzent hat am Freitag nach Börsenschluss seine Gewinnprognose für das laufende Geschäftsjahr deutlich nach unten korrigiert. Dagegen hat der Schuhhersteller Wolverine World Wide nach einem erfolgreichen dritten Quartal seine Prognose für das Gesamtjahr angehoben. Daneben sorgen auch die Automobilabsatzzahlen für Gesprächsstoff. Sowohl Branchenführer GM, als auch die Nummer 2, Ford Motor, konnten ihren September-Absatz im Heimatmarkt steigern.
Der Dow Jones verlor am Ende 2,36 Prozent auf 10.655,30 Punkte.
Der Nasdaq Composite wiederum gab 3,29 Prozent nach auf 2.335,83 Zähler.
21:31 Uhr: BMW legt im September auf US-Markt zuDer Münchener Autobauer BMW hat seine US-Verkaufszahlen im September um 11,4 Prozent auf 25.749 Wagen gesteigert. Die guten September-Ergebnisse zeigten, dass es trotz der allgemein belasteten wirtschaftlichen Stimmung eine Nachfrage gebe und die Leute bereit seien, Geld für die richtigen Produkte auszugeben, erklärte US-Chef Ludwig Willisch. Zur Meldung
21:16 Uhr: Euro fällt kurz unter 1,32 Dollar - Sorgen um Griechenland belastenAngesichts der andauernden Sorgen um die Zukunft Griechenlands hat der Euro seine Talfahrt am Montag fortgesetzt. Zuletzt wurde die Gemeinschaftswährung in New York bei 1,3226 Dollar gehandelt, war kurz zuvor aber schon erstmals seit acht Monaten wieder kurzzeitig unter 1,32 Dollar gefallen. Händler verwiesen auf die Sorgen um Griechenland, die weiterhin die Richtung beim Euro und auch am ebenfalls sehr schwachen Aktienmarkt bestimmten. Zur Meldung
21:02 Uhr: Toyota Motor: US-Absatz geht im September um 17,5 Prozent zurückDer japanische Autobauer Toyota Motor hat für September einen Rückgang der US-Absatzzahlen gemeldet. Demnach sanken die Verkaufszahlen in den USA im Berichtsmonat um 17,5 Prozent auf 121.451 Fahrzeuge. Im September 2010 waren noch 147.162 Fahrzeuge verkauft worden. Während die Verkäufe bei der Kernmarke Toyota um 18,2 Prozent auf 106.456 Modelle zurückgingen, sank der Absatz bei der Luxusmarke Lexus um 11,5 Prozent auf 14.995 Fahrzeuge. Zur Meldung
20:33 Uhr: Griechenland erhält offenbar weiter HilfsgelderGriechenland muss trotz seiner verfehlten Sparziele vorerst nicht fürchten, von den internationalen Hilfsgeldern abgeschnitten zu werden. Nach Angaben von EU-Diplomaten wäre eine solche Schlussfolgerung "verfrüht". Dies wurde am Montagabend beim Treffen der Finanzminister der 17 Euro-Länder in Luxemburg bekannt. Zur Meldung
20:17 Uhr: Daimler erzielt Verkaufsplus in den USADer Stuttgarter Autobauer Daimler hat seine US-Verkäufe im September im Vergleich zum Vorjahr gesteigert. Insgesamt wurden 23.897 Fahrzeuge der Marken Mercedes-Benz und Smart sowie des Transporters Sprinter ausgeliefert. Dies entspricht einem Zuwachs von 15,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Zur Meldung
20:10 Uhr: Wall Street deutlich schwächerDeutliche Kursverluste an den europäischen Börsen und erneute Sorgen um Griechenland sorgen auch an der New Yorker Wall Street für einen schwächeren Start in die neue Handelswoche.
Positive Signale von der Konjunkturfront konnten dabei nicht überzeugen. So haben sich die Geschäftsaktivitäten des Verarbeitenden Gewerbes in den USA im September verbessert. Der ISM-Einkaufsmanagerindex stieg von 50,6 Punkten auf nun 51,6 Zähler. Volkswirte waren nur von einem Wert von 50,5 Punkten ausgegangen.
Auf Unternehmensseite stehen die Aktien von Arch Coal im Blickpunkt. Der amerikanische Kohleproduzent hat am Freitag nach Börsenschluss seine Gewinnprognose für das laufende Geschäftsjahr deutlich nach unten korrigiert. Dagegen hat der Schuhhersteller Wolverine World Wide nach einem erfolgreichen dritten Quartal seine Prognose für das Gesamtjahr angehoben. Daneben sorgen auch die Automobilabsatzzahlen für Gesprächsstoff. Sowohl Branchenführer GM, als auch die Nummer 2, Ford Motor, konnten ihren September-Absatz im Heimatmarkt steigern.
Der Dow Jones verliert derzeit 1,5 Prozent auf 10.747 Punkte.
Der Nasdaq Composite wiederum gibt 2,1 Prozent nach auf 2.364 Zähler.
19:30 Uhr: Yahoo und Disney-Tochter ABC vereinbaren NachrichtenkooperationDer US-Sender ABC News, eine Tochter von Walt Disney, und das Nachrichtenportal Yahoo News arbeiten künftig eng zusammen. So soll ABC News der zentrale Nachrichtenlieferant für das Internetportal werden. Zur Meldung
18:43 Uhr: Finanzinvestoren bieten 4 Mrd. Dollar für PPDDie US-Investmentfirmen Carlyle Group und Hellman & Friedman wollen das pharmazeutische Forschungsunternehmen Pharmaceutical Product Development (PPD) für knapp 4 Mrd. Dollar übernehmen. Wie PPD am Montag mitteilte, bieten die beiden Beteiligungsgesellschaften 33,25 Dollar je Aktie. Zur Meldung
Bildquellen: iStock/fatido



