Wall Street endet uneinheitlich -- DAX schließt schwächer -- VW und Daimler mit Absatzsprung in den USA -- Sarkozy schwört Franzosen auf harte Zeiten ein -- Siemens, Telekom, AT&T im Fokus
- D: Einkaufsmanagerindex November
- EU: Einkaufsmanagerindex Eurozone November
- USA: Autoverkäufe November
- USA: Erstanträge Arbeitslosenhilfe
- USA: ISM Einkaufsmanagerindex November
- USA: Bauausgaben Oktober
- Barnes & Noble Inc.: Quartalszahlen
- Big Lots Inc.: Quartalszahlen
- Descartes Systems Group Inc.: Quartalszahlen
- Kroger Co.: Quartalszahlen
- The Talbots Inc.: Quartalszahlen
DAX ruht sich auf Gewinnpolster ausDer DAX eröffnete nach der gestrigen Rallye mit einem kleinen Minus von 0,13 Prozent bei 6.080 Punkten und zeigte sich den ganzen Tag über schwach. Bis zum Handelsende verbuchte der deutsche Leitindex ein Minus von 0,87 Prozent bei 6.035,88 Punkten.
Der TecDAX verlor zum Handelsstart 0,2 Prozent auf 703 Zähler und schloss mit einem Minus von 1,2 Prozent bei 696 Punkten.
Eine konzertierte Aktion der wichtigsten Notenbanken zur Versorgung der Märkte mit Liquidität hat am Mittwoch die Börsen weltweit in ungeahnte Höhen getrieben. Vor diesem Hintergrund geriet das gestrige Treffen der EU-Finanzminister, bei dem hauptsächlich schärfere Eingriffsrechte in nationale Haushaltsbudgets beschlossen wurden, völlig in den Hintergrund. Die gute Stimmung hielt am Donnerstag allerdings nicht an. Schuld daran könnten Gewinnmitnahmen und unbestätigte Marktgerüchte sein, wonach Finnland plant, die Eurozone zu verlassen.
Die Einkaufsmanagerindizes für Deutschland und die Eurozone sorgten indes nicht für anhaltende Impulse. Beide waren entsprechend den Erwartungen ausgefallen.
Die Deutsche Telekom hat offenbar einen Ersatzplan, falls der Verkauf ihrer Mobilfunktochter T-Mobile USA an den amerikanischen Branchenriesen AT&T scheitern sollte. In einem solchen Fall könnten die beiden Telekommunikationsriesen ein Gemeinschaftsunternehmen formen.
22:05 Uhr: Wall Street endet uneinheitlichNach dem gestrigen Kursfeuerwerk, verzeichneten die Indizes an der Wall Street am Donnerstag uneinheitliche Tendenzen. Die Schuldenprobleme der Euroländer bleiben nach wie vor im Blick der Anleger. Noch gibt es keine neuen Rettungspläne aus Europa. Auf dem US-Arbeitsmarkt hat sich in der vergangenen Woche eine Eintrübung ergeben. Die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe ist im Vergleich zur Vorwoche wieder um 6.000 auf 402.000 angestiegen. Daneben ist der ISM Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe im November von 50,8 Punkten im Vormonat auf 52,7 Zähler angestiegen. Volkswirte hatten mit einem geringeren Wert gerechnet.
Auch die Spekulationen über die Zukunft des Internet-Urgesteins Yahoo nehmen kein Ende. Nach Informationen der Finanz-Nachrichtenagentur Bloomberg wird eine Komplettübernahme durch eine Investorengruppe um den chinesischen Partner Alibaba immer wahrscheinlicher. Die Planungen seien fortgeschritten, hieß es unter Berufung auf eingeweihte Personen.
Bei den Automobilherstellern sorgten die Absatzzahlen für Gesprächsstoff. Branchenführer General Motors konnte im November mit einem Absatzplus in den USA aufwarten. Dabei konnten im Berichtszeitraum insgesamt 180.412 Modelle in Nordamerika abgesetzt werden, was einem Plus von 6,9 Prozent gegenüber dem Vorjahreswert entspricht. Die Nummer zwei in den USA, Ford Motor, hat ihren US-Absatz im November 2011 um 13,3 Prozent auf 166.865 Fahrzeuge gesteigert. Zudem hat der Konzern seine Produktionsprognose für das erste Quartal 2012 um 3 Prozent auf 675.000 Fahrzeuge erhöht.
Der Dow Jones verlor am Ende 0,21 Prozent auf 12.020,03 Punkte.
Der Nasdaq Composite wiederum legte 0,22 Prozent zu auf 2.626,20 Zähler.
21:44 Uhr: MTU will Volvo-Flugzeutriebwerke im dritten Anlauf übernehmenMTU Aero Engines will es bei den Volvo-Flugzeugtriebwerken einem Pressebericht zufolge noch einmal wissen. Der Münchner Triebwerkskonzern erstelle ein erstes unverbindliches Gebot, berichtete die "Financial Times Deutschland" unter Berufung auf Kreise. Zur Meldung
21:18 Uhr: Toyota Motor: US-Absatz steigt im November um 6,7 ProzentDer japanische Autobauer Toyota Motor konnte im November den US-Absatz um 6,7 Prozent auf 137.960 Fahrzeuge steigern. Im November 2010 waren noch 129.3172 Fahrzeuge verkauft worden. Zur Meldung
20:44 Uhr: Verizon: Chef übernimmt auch Sessel des VerwaltungsratsvorsitzendenBeim US-Telekomkonzern Verizon Communications übernimmt zum Jahreswechsel der Chef auch den Vorsitz des Verwaltungsrates. Lowell McAdam werde am 1. Januar 2012 den Posten von Ivan Seidenberg übernehmen, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit. Der bisherige Amtsinhaber Seidenberg tritt Ende dieses Jahres in den Ruhestand. Zur Meldung
20:22 Uhr: Staatssekretär Homann wird neuer Chef der BundesnetzagenturDie künftige Besetzung des Präsidentenpostens bei der Bundesnetzagentur in Bonn ist laut einem Zeitungsbericht geklärt. Der bisherige Staatssekretär im Bundeswirtschaftsministerium Jochen Homann solle die Nachfolge von Amtsinhaber Matthias Kurth übernehmen, berichtet das "Handelsblatt" unter Berufung auf Regierungskreise in Berlin. Der Vertrag von Kurth läuft im Februar 2012 aus. Zur Meldung
20:15 Uhr: Wall Street uneinheitlichNach dem gestrigen Kursfeuerwerk, verzeichnen die Indizes an der Wall Street am Donnerstagmittag New Yorker Zeit kaum veränderte Tendenzen. Die Schuldenprobleme der Euroländer bleiben nach wie vor im Blick der Anleger. Noch gibt es keine neuen Rettungspläne aus Europa. Auf dem US-Arbeitsmarkt hat sich in der vergangenen Woche eine Eintrübung ergeben. Die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe ist im Vergleich zur Vorwoche wieder um 6.000 auf 402.000 angestiegen. Daneben ist der ISM Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe im November von 50,8 Punkten im Vormonat auf 52,7 Zähler angestiegen. Volkswirte hatten mit einem geringeren Wert gerechnet.
Auch die Spekulationen über die Zukunft des Internet-Urgesteins Yahoo nehmen kein Ende. Nach Informationen der Finanz-Nachrichtenagentur Bloomberg wird eine Komplettübernahme durch eine Investorengruppe um den chinesischen Partner Alibaba immer wahrscheinlicher. Die Planungen seien fortgeschritten, hieß es unter Berufung auf eingeweihte Personen.
Bei den Automobilherstellern sorgen die Absatzzahlen für Gesprächsstoff. Branchenführer General Motors konnte im November mit einem Absatzplus in den USA aufwarten. Dabei konnten im Berichtszeitraum insgesamt 180.412 Modelle in Nordamerika abgesetzt werden, was einem Plus von 6,9 Prozent gegenüber dem Vorjahreswert entspricht. Die Nummer zwei in den USA, Ford Motor, hat ihren US-Absatz im November 2011 um 13,3 Prozent auf 166.865 Fahrzeuge gesteigert. Zudem hat der Konzern seine Produktionsprognose für das erste Quartal 2012 um 3 Prozent auf 675.000 Fahrzeuge erhöht.
Der Dow Jones verliert derzeit 0,1 Prozent auf 12.030 Punkte.
Die Nasdaq Composite gewinnt aktuell 0,3 Prozent auf 2.628 Zähler.
20:01 Uhr: Audi steigert US-Absatz im November leichtDer Ingolstädter Autobauer Audi hat den US-Absatz im November gesteigert. Die Verkäufe stiegen im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum um 3,6 Prozent auf 9.700 Stück. Mit den seit dem 1. Januar 2011 verkauften 104.906 Fahrzeugen hat der Autobauer bereits jetzt den im vergangenen Jahr aufgestellten Absatzrekord eingestellt. Zur Meldung
19:53 Uhr: BMW steigert US-Absatz im November um 14,8 ProzentDer Münchener Autobauer BMW hat in den USA im November deutlich mehr Fahrzeuge verkauft. Der Absatz stieg im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum um 14,8 Prozent auf 26.271 Fahrzeuge. Die Marke MINI markierte mit einem Plus von 70,5 Prozent auf 4.750 Stück den besten November aller Zeiten. Zur Meldung
19:34 Uhr: Daimler steigert US-Absatz im November um 55,2 ProzentDer Automobilkonzern Daimler hat den US-Absatz im November um 55,2 Prozent auf 28.255 Fahrzeuge gesteigert. Besonders der Absatzsprung der C-Klasse war hierfür verantwortlich. Zur Meldung



