Wall Street endet uneinheitlich -- DAX schließt weit im Minus -- Merkel und Sarkozy: Lösung des Euro-Streits bis Mittwoch -- Microsoft steigert Gewinn wie erwartet -- AT&T, Nokia, Nestle im Fokus
- D: Erzeugerpreise September
- EU: EZB Ratssitzung
- JP: ESRI Frühindikator August (Revision)
- USA: Erstanträge Arbeitslosenhilfe
- USA: Philly Fed Index Oktober
- USA: Frühindikatoren September
- USA: Verkäufe bestehender Häuser September
- ADVA AG Optical Networking: Quartalszahlen
- Akzo Nobel N.V.: Quartalszahlen
- Altera Corp.: Quartalszahlen
- Amadeus Fire AG: Quartalszahlen
- AT&S Austria Technologie & Systemtechnik AG: Quartalszahlen
- AT&T Inc. (AT & T Inc.): Quartalszahlen
- BB Biotech AG: Quartalszahlen
- BB&T Corp.: Quartalszahlen
- Briggs & Stratton Corp.: Quartalszahlen
- Capital One Financial Corp.: Quartalszahlen
- Danaher Corp.: Quartalszahlen
- Dover Corp.: Quartalszahlen
- Eli Lilly and Co.: Quartalszahlen
- Ingersoll-Rand PLC: Quartalszahlen
- LUDWIG BECK AG: Quartalszahlen
- McGraw-Hill Companies Inc.: Quartalszahlen
- Microsoft Corp.: Quartalszahlen
- Nestlé S.A. (Nestle): Quartalszahlen
- Nokia Oyj (Nokia Corp.): Quartalszahlen
- Nordic Semiconductor ASA: Quartalszahlen
- Penske Automotive Group IncShs : Quartalszahlen
- Philip Morris International Inc.: Quartalszahlen
- PPG Industries Inc.: Quartalszahlen
- SanDisk Corp.: Quartalszahlen
- Sartorius AG St.: Quartalszahlen
- Schneider Electric S.A.: Quartalszahlen
- Seagate Technology PLC: Quartalszahlen
- Southwest Airlines Co.: Quartalszahlen
- Telefonaktiebolaget L.M. Ericsson (B): Quartalszahlen
- The New York Times Co.: Quartalszahlen
- WESCO International Inc.: Quartalszahlen
- zooplus AG: Quartalszahlen
DAX bleibt im Griff der SchuldenkriseDer DAX fiel zum Handelsstart um 1,4 Prozent auf 5.834 Punkte und gab bis zum Handelsende 2,49 Prozent auf 5.766,48 Zähler nach.
Der TecDAX büßte zur Eröffnung 0,7 Prozent auf 684 Zähler ein und schloss mit einem Minus von 0,8 Prozent bei 683 Punkten.
Die Sorgen um Griechenland und die europäische Schuldenkrise hielten den DAX auch am Donnerstag weiter fest im Griff und sorgten für Verluste an den deutschen Börsen. Nach Agenturmeldungen hat sich die Troika bezüglich Griechenland geeinigt und sieht die Bedingungen für die Zahlungen an Athen als erfüllt an. Eine endgültige Entscheidung steht aber nach wie vor aus. Gleichzeitig suchen die Regierungen der Euro- und EU-Staaten fieberhaft nach überzeugenden Antworten auf die Krise. So traf sich gestern Abend Frankreichs Ministerpräsident Nicolas Sarkozy überraschend mit Bundeskanzlerin Merkel um vor dem EU-Gipfel am Wochenende über noch strittige Fragen zu diskutieren. Ergebnisse wurden bis jetzt nicht bekannt.
Die Deutsche Börse hat im dritten Quartal Umsatz und Ergebnis gesteigert und die Markterwartungen übertroffen. Im Fokus steht die Deutsche Börse derzeit aber vor allem wegen ihres Fusionsvorhabens mit der NYSE Euronext, das bis Ende des Jahres abgeschlossen sein soll. In der kommenden Woche soll es eine EU-Anhörung für die Deutsche Börse und die NYSE geben.
22:29 Uhr: Microsoft steigert Gewinn wie erwartet um 6 ProzentDer Softwarekonzern Microsoft hat im ersten Fiskalquartal 2011/12 einen deutlichen Anstieg bei Umsatz und Gewinn ausgewiesen. Während der Umsatz die Erwartungen übertraf, lag das EPS im Rahmen der Erwartungen. Der weltweit führende Software-Konzern hob dabei die Office-Verkaufserfolge hervor. Zudem konnte der Verkauf von Windows 7 anziehen. Zur Meldung
22:05 Uhr: Wall Street endet uneinheitlichZahlreiche Unternehmenszahlen beschäftigten auch am Donnerstag die Anleger an der Wall Street. Daneben nahm man das Hickhack um den Euro-Krisengipfel mit Unruhe zur Kenntnis. Gerüchte um eine Verschiebung des Gipfels wurden zwar zwischenzeitlich dementiert, allerdings wird ein konkretes Ergebnis noch immer als unwahrscheinlich angesehen. Offenbar soll ein zweites Treffen in der kommenden Woche mehr Klarheit bringen.
Der US-Konjunkturindikator Philly-Fed-Index ist im Oktober von -17,5 Punkten im Vormonat auf +8,7 Zähler angestiegen und lag damit deutlich über den Erwartungen der Volkswirte. Daneben ist der Index für die Frühindikatoren, der die wirtschaftlichen Perspektiven des Landes widerspiegeln soll, im September um 0,2 Prozent wie erwartet angestiegen.
Bei den Unternehmen konnte das Internetauktionshaus eBay trotz deutlich gestiegener Umsätze und Gewinne die Erwartungen der Analysten nicht erfüllen. Daneben musste die große US-Fluggesellschaft Southwest Airlines wegen der hohen Spritkosten einen Verlust ausweisen. Deutlich über dem Erwartungen lagen dagegen die Zahlen des Kreditkartenriesen American Express.
Der Dow Jones gewann am Ende 0,32 Prozent auf 11.541,78 Punkte.
Der Nasdaq Composite wiederum gab 0,21 Prozent nach auf 2.598,62 Zähler.
21:57 Uhr: Merkel und Sarkozy: Lösung des Euro-Streits bis MittwochDie EU soll spätestens am nächsten Mittwoch die neuen Regeln für den Ausbau des Euro-Rettungsschirms EFSF verabschieden. Auf diesen Zeitplan haben sich Kanzlerin Angela Merkel und Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy am Donnerstag bei einem Telefonat verständigt. Demnach wollen beide bei einem Treffen am Samstagabend in Brüssel vor dem Europäischen Rat und dem Euro-Gipfel am Sonntag einen neuen Anlauf zur Lösung des Konflikts nehmen. Zur Meldung
21:18 Uhr: Sartorius steigert Umsatz und Gewinn, hebt Ausblick leicht anDer Gesundheitskonzern Sartorius hat laut vorläufigen Zahlen Umsatz und Gewinn in den ersten neun Monate 2011 gesteigert. Zudem wurde der Ausblick leicht angehoben. Zur Meldung
20:30 Uhr: Fluglotsen-Tarifkonflikt endgültig beigelegtDer bisher härteste Tarifkonflikt in der Geschichte der Flugsicherung ist endgültig beigelegt. Die Tarifkommission der Gewerkschaft der Flugsicherung stimmte am Donnerstag nach Angaben der GdF für das Ergebnis von vergangener Woche. Die rund 5500 tariflich Beschäftigten erhalten damit in zwei Stufen ein Gehaltsplus von insgesamt 5,2 Prozent. Der Vertrag läuft bis zum 31. Oktober 2012. Zur Meldung
20:05 Uhr: Uneinheitlicher Mittagshandel an der Wall StreetZahlreiche Unternehmenszahlen beschäftigen auch am Donnerstag die Anleger an der Wall Street. Daneben nimmt man das Hickhack um den Euro-Krisengipfel zur Kenntnis. Gerüchte um eine Verschiebung des Gipfels wurden zwischenzeitlich dementiert. Allerdings wird ein Ergebnis noch immer als unwahrscheinlicher angesehen.
Der US-Konjunkturindikator Philly-Fed-Index ist im Oktober von -17,5 Punkten im Vormonat auf +8,7 Zähler angestiegen und lag damit deutlich über den Erwartungen der Volkswirte. Daneben ist der Index für die Frühindikatoren, der die wirtschaftlichen Perspektiven des Landes widerspiegeln soll, im September um 0,2 Prozent wie erwartet angestiegen.
Bei den Unternehmen konnte das Internetauktionshaus eBay trotz deutlich gestiegener Umsätze und Gewinne die Erwartungen der Analysten nicht erfüllen. Daneben musste die große US-Fluggesellschaft Southwest Airlines wegen der hohen Spritkosten einen Verlust ausweisen. Deutlich über dem Erwartungen lagen dagegen die Zahlen des Kreditkartenriesen American Express.
Der Dow Jones gewinnt derzeit 0,2 Prozent auf 11.525 Punkte.
Der Nasdaq Composite wiederum gibt 0,5 Prozent nach auf 2.590 Zähler.
19:40 Uhr: Merkel und Sarkozy verständigen sich auf Vorgehen in der SchuldenkriseBundeskanzlerin Angela Merkel und der französische Staatspräsident Nikolas Sarkozy haben sich am Donnerstag auf das weitere Vorgehen im Kampf zur Eindämmung der Schuldenkrise in der Eurozone verständigt. Auf einem zweiten EU-Gipfel am 26. Oktober werde es eine Einigung in den Detailfragen zur Ausgestaltung des Euro-Rettungsfonds EFSF geben. Zur Meldung
19:24 Uhr: Papandreou: Ernste Zweifel, das Gipfel zu Entscheidungen kommtGriechenlands Ministerpräsident Giorgos Papandreou hat sich skeptisch zu den Erfolgsaussichten des an diesem Wochenende in Brüssel stattfinden EU-Gipfeltreffens geäußert. "Es gibt ernsthafte Zweifel daran, dass wir am Sonntag zu Entscheidungen kommen werden", sagte Papandreou am Donnerstag bei einer Kabinettssitzung. Zur Meldung
19:03 Uhr: Finanzminister stellt EnBW-Finanzspritze infrageBaden-Württembergs Finanzminister Nils Schmid hat die Finanzspritze für den teilstaatlichen Energiekonzern EnBW infrage gestellt. "Die Frage ist, ob man die 800 Millionen Euro braucht", sagte Schmid am Donnerstag der Nachrichtenagentur dpa in Stuttgart. "Wir geben keinen Blankoscheck. Zuerst soll der Vorstand erstmal die Strategie bringen." EnBW-Chef Hans-Peter Villis hatte den Kapitalbedarf jüngst auf 800 Millionen Euro beziffert. Zur Meldung



