Wall Street gibt nach -- DAX behauptet sich im Plus -- eBay und American Express mit Zahlen -- US-Wirtschaftswachstum laut Beige Book weiter schleppend -- Deutsche Börse, Morgan Stanley im Fokus
- EU: Leistungsbilanz August
- EU: Zahlungsbilanz 2. Quartal 2011 (2. Veröffentlichung)
- EU: Produktion im Baugewerbe August
- USA: MBA Zahl der Hypothekenanträge
- USA: Wohnbaubeginne September
- USA: Wohnbaugenehmigungen September
- USA: Verbraucherpreise September
- USA: Öllagerbestände
- USA: Beige Book
- Abbott Laboratories: Quartalszahlen
- Aetrium Inc.: Quartalszahlen
- American Express Co.: Quartalszahlen
- Amphenol Corp.: Quartalszahlen
- Apollo Group Inc.: Quartalszahlen
- Astoria Financial Corp.: Quartalszahlen
- Bank of New York Mellon CorpShs: Quartalszahlen
- British Sky Broadcasting Group plc (BSkyB): Quartalszahlen
- Buffalo Wild Wings Inc.: Quartalszahlen
- Cathay General Bancorp: Quartalszahlen
- eBay Inc.: Quartalszahlen
- Morgan Stanley: Quartalszahlen
- Noble Corporation: Quartalszahlen
- Piper Jaffray Companies: Quartalszahlen
- Polycom Inc.: Quartalszahlen
- TeliaSonera AB: Quartalszahlen
- The Cheesecake Factory Inc.: Quartalszahlen
- United Technologies Corp. (UTC): Quartalszahlen
- US Airways Group Inc. (UAG): Quartalszahlen
- Xilinx Inc.: Quartalszahlen
DAX zeigt StärkeDer DAX eröffnete am Mittwoch mit einem Plus von 0,6 Prozent bei 5.910 Zählern und schloss mit einem Gewinn von 0,61 Prozent bei 5.913,53 Punkten.
Der TecDAX ging bei 678 Punkten um 0,1 Prozent fester in den Handel und legte bis zum Handelsende um 1,7 Prozent auf 689 Zähler zu.
Berichte über eine Hebelung des Euro-Rettungsschirm haben erneut Hoffnung an den Börsen geweckt. Laut einem Zeitungsbericht ist geplant die Wirkungskraft des EFSF durch eine teilweise Versicherung von Staatsanleihen auf über zwei Billionen zu verfünffachen. Diese Nachricht sorgte bereits gestern für eine Schlussrallye an der Wall Street und verhalf auch dem DAX in die Gewinnzone. Zusätzlich müssen aber auch Berichte verarbeitet werden, wonach die Bundesregierung am Donnerstag ihre Wachstumsprognose für das kommende Jahr von 1,8 Prozent auf 1 Prozent senken wird. Einen weiteren Paukenschlag gab es auch für Spanien: Nachdem bereits Fitch und Standard & Poor's die Kreditwürdigkeit des Landes nach unten korrigiert hatten, ist nun auch Moody's gefolgt und hat die Bonität Spaniens um zwei Noten abgestuft.
In den USA wurden gestern nach Börsenschluss die Quartalszahlen der Branchenriesen Intel, Yahoo und Apple veröffentlicht. Während Yahoo einen Umsatzrückgang hinnehmen musste, konnten Apple und Intel neue Rekordergebnisse einfahren. Dennoch hat Apple mit seinen Zahlen die hochgesteckten Erwartungen der Analysten enttäuscht.
22:41 Uhr: eBay trifft GewinnerwartungenDer Internetkonzern eBay konnte im dritten Quartal 2011 aufgrund deutlich verbesserter Umsätze den bereinigten Gewinn merklich steigern. Während der Umsatz die Erwartungen übertraf, fiel der Gewinn lediglich wie erwartet aus. Der Ausblick wiederum konnte ebenfalls nur teilweise überzeugen. Zur Meldung
22:39 Uhr: American Express mit Umsatz- und GewinnplusDie American Express Co. gab am Mittwoch nach US-Börsenschluss die Zahlen für das dritte Quartal 2011 bekannt. Dabei profitierte der Kreditkartenanbieter von der starken Nutzung der ausgegebenen Karten und einer guten Zahlungsmoral. Der Gewinn übertraf die Erwartungen klar. Zur Meldung
22:26 Uhr: Citigroup büßt teuer für zwielichtige Hypotheken-DealsDie US-Börsenaufsicht SEC hat mal wieder zugeschlagen: Nach Goldman Sachs und JPMorgan muss nun auch die Citigroup für zweifelhafte Geschäfte mit Hypothekenpapieren büßen. Die US-Großbank soll Investoren zu Zeiten der Finanzkrise hinters Licht geführt haben. Sie muss im Rahmen eines Vergleichs mit der SEC 285 Millionen Dollar zahlen. Zur Meldung
22:05 Uhr: Wall Street endet klar im MinusNach den Gewinnen vom Vortag zeigten sich die US-Indizes zur Wochenmitte deutlich schwächer. Die Augen der Anleger richteten sich weiterhin auf Europa. Gerüchte um eine Ausweitung des Euro-Rettungsfonds, der über einen Hebel bis zu zwei Billionen Euro an Geldern bewegen könnte, wurden vom Markt positiv aufgenommen. Ob es aber tatsächlich dazu kommt, bleibt weiterhin abzuwarten. Ein Treffen von Bundeskanzlerin Merkel und dem französischen Präsident Sarkozy brachte am Abend keine Ergebnisse.
Von Seiten der Konjunkturdaten gab es mehrheitlich negative Meldungen. Für Unruhe sorgte das Beige Book, wonach sich das US-Wirtschaftswachstum im September zwar weiter fortgesetzt hat. Viele Notenbank-Distrikte hätten aber nur von einem "mäßigen" oder "schwachen" Aufschwung berichtet. Daneben gab es durchwachsene Zahlen aus dem Immobiliensektor. So ist die Zahl der Baugenehmigungen im September auf 590.000 gesunken. Im Vormonat waren noch 625.000 ausgewiesen worden. Damit blieben die Baugenehmigungen hinter den Prognosen der Volkswirte zurück. Dagegen ist die Zahl der Baubeginne in den USA im September von 571.000 im Vormonat auf 660.000 angestiegen und übertraf damit die Erwartungen der Volkswirte. Ferner sind die Verbraucherpreise im September um 0,3 Prozent gegenüber dem Vormonat angestiegen. Damit blieb der Anstieg im Rahmen der Markterwartungen. Das US-Realeinkommen hat sich im September preis- und saisonbereinigt gegenüber dem Vormonat um 0,2 Prozent erhöht.
Kursbestimmend bleiben in diesen Tagen aber nach wie vor die Quartalszahlen der großen US-Unternehmen. Die US-Großbank Morgan Stanley konnte im dritten Quartal einen deutlichen Ergebnisanstieg vorweisen und den Nettogewinn auf 2,15 Milliarden Dollar steigern. Mit Enttäuschung wurden die Rekordzahlen des Elektronikriesen Apple aufgenommen. Trotz nie dagewesener Gewinne, lagen die Zahlen unter den sehr hohen Erwartungen der Analysten. Über den Erwartungen lagen dagegen die Quartalsergebnisse des Technologiegiganten Intel.
Der Dow Jones verlor am Ende 0,63 Prozent auf 11.504,62 Punkte.
Der Nasdaq Composite wiederum gab 2,01 Prozent nach auf 2.604,04 Zähler.
21:22 Uhr: Griechisches Parlament stimmt neuem Spargesetz grundlegend zuDas griechische Parlament hat am Mittwochabend einem umstrittenen neuen sogenannten "Multi-Spargesetz" grundlegend zugestimmt. Dafür stimmten alle 154 Abgeordnete der regierenden Sozialisten, dagegen votierten 141 Abgeordnete. Damit ist die erste wichtige Hürde für die Billigung des Gesetzes genommen. Mit diesem wird die Entlassung von Staatsbediensteten ermöglicht. Zudem werden die Löhne von Staatsbediensteten um rund 20 Prozent gekürzt. Zur Meldung
20:23 Uhr: US-Notenbank: Wirtschaftswachstum laut Beige Book weiter schleppendDas Wirtschaftswachstum in den USA hat sich im September nach Einschätzung der US-Notenbank weiter fortgesetzt. Viele Notenbank-Distrikte hätten aber nur von einem "mässigen" oder "schwachen" Aufschwung berichtet, heißt es im Konjunkturbericht Beige Book. Zur Meldung
20:15 Uhr: Merkel zu EU-Vertragsveränderungen wegen Krise bereitBundeskanzlerin Angela Merkel hat entschlossene Maßnahmen zur Lösung der Euro-Staatsschuldenkrise versprochen und eine Änderung von EU-Verträgen zu diesem Zweck nicht ausgeschlossen. Bei einer Festveranstaltung zur Verabschiedung des Präsidenten der Europäischen Zentralbank (EZB), Jean-Claude Trichet, sagte Merkel am Mittwochabend in Frankfurt: "Wir müssen die Krise als Chance ergreifen und auch zu unkonventionellem Handeln bereit sein. Für mich sind Vertragsänderungen kein Tabu." Zur Meldung
20:15 Uhr: Deutsche Börse steigert Umsatz und GewinnDie Deutsche Börse konnte im dritten Quartal den Umsatz um 20 Prozent und den Konzern-Periodenüberschuss um rund 95 Prozent steigern. Zur Meldung
20:10 Uhr: Wall Street gibt nachNach den Gewinnen vom Vortag zeigen sich die US-Indizes zur Wochenmitte schwächer. Die Augen der Anleger richten sich weiterhin auf Europa. Gerüchte um eine Ausweitung des Euro-Rettungsfonds, der über einen Hebel bis zu zwei Billionen Euro an Geldern bewegen könnte, werden vom Markt positiv aufgenommen. Ob es aber tatsächlich dazu kommt, bleibt weiterhin abzuwarten.
Von Seiten der Konjunkturdaten gab es indes durchwachsene Meldungen. Die Zahl der Baugenehmigungen ist im September auf 590.000 gesunken. Im Vormonat waren noch 625.000 ausgewiesen worden. Damit blieben die Baugenehmigungen hinter den Prognosen der Volkswirte zurück. Dagegen ist die Zahl der Baubeginne in den USA im September von 571.000 im Vormonat auf 660.000 angestiegen und übertraf damit die Erwartungen der Volkswirte. Ferner sind die Verbraucherpreise im September um 0,3 Prozent gegenüber dem Vormonat angestiegen. Damit blieb der Anstieg im Rahmen der Markterwartungen. Das US-Realeinkommen hat sich im September preis- und saisonbereinigt gegenüber dem Vormonat um 0,2 Prozent erhöht.
Kursbestimmend bleiben aber nach wie vor die Quartalszahlen der großen US-Unternehmen. Die US-Großbank Morgan Stanley konnte im dritten Quartal einen deutlichen Ergebnisanstieg vorweisen und den Nettogewinn auf 2,15 Milliarden Dollar steigern. Mit Enttäuschung wurden die Rekordzahlen des Elektronikriesen Apple aufgenommen. Trotz nie dagewesener Gewinne, lagen die Zahlen unter den sehr hohen Erwartungen der Analysten. Über den Erwartungen lagen dagegen die Quartalsergebnisse des Technologiegiganten Intel.
Der Dow Jones verliert derzeit 0,1 Prozent auf 11.561Punkte.
Der Nasdaq Composite wiederum gibt 1,5 Prozent nach auf 2.618 Zähler.


