Wall Street gibt nach -- DAX schließt deutlich im Minus -- EZB sieht Finanzstabilität stark gefährdet -- Eurozone einigt sich offenbar auf 150 Mrd. Euro für IWF -- Air Berlin im Fokus
- EU: Leistungsbilanz Oktober
- EU: Produktion Baugewerbe Oktober
- JP: BoJ TANKAN Bericht Dezember-Quartal (vollständig)
- Arrowhead Research Corp.: Quartalszahlen
- Aurubis AG: Jahresabschluss
- Essex Bio-Technology LtdShs : Quartalszahlen
- FSI International Inc.: Quartalszahlen
- HMV Group plc: Quartalszahlen
- Jefferies Group Inc.: Quartalszahlen
- Red Hat Inc.: Quartalszahlen
- Vivacon AG: Quartalszahlen
DAX weiter unter DruckDer DAX verlor zum Börsenauftakt 0,94 Prozent auf 5.651,74 Punkte, konnte aber früh in die Gewinnzone vordringen. Nach dem pessimistischen Finanzstabilitätsbericht der EZB schloss der Leitindex jedoch bei 5.671 Punkten mit einem Minus von 0,54 Prozent.
Auch der TecDax gab zum Tagestart 1,0 Prozent auf 657 Zähler ab und schloss mit einem Verlust von 0,5 Prozent bei 660 Zählern.
Die Ratingagentur Fitch senkte am Freitagabend den Ausblick für Belgien, Spanien, Slowenien, Italien, Irland und Zypern und will schon bis Januar entscheiden, ob die Bonitätswertung dieser Länder herabgestuft wird. Daneben senkte Fitch auch den Ausblick für Frankreich auf negativ. Mit einer Entscheidung über die Absenkung der Bonität werde man sich aber mehr Zeit lassen, so die Anlasyten. Die Ratingagentur Moody's schlug ebenfalls zu und senkte die Kreditbewertung von Belgien von "Aa1" auf "Aa3". Die Börsen zeigten sich davon allerdings unbeeindruckt. Erst der Finanzstabilitätsbericht der EZB, der die Finanzstabilität im Euroraum so stark gefährdet sieht wie seit der Lehman- Pleite im Herbst 2008 nicht mehr, ließ die Kurse deutlich fallen.
Bei der Deutschen Telekom mehrten sich die Anzeichen, dass der Deal mit dem US-Partner AT&T über den Verkauf der US-Sparte T-Mobile USA scheitern könnte. Wie das "Wall Street Journal" schrieb, liegen die Gespräche über eine Weiterveräußerung von Teilen von T-Mobile USA auf Eis. Dies sei das bislang stärkste Indiz dafür, dass AT&T das ganze Geschäft platzen lassen könnte. Daneben gingen die Spekulationen um Staatshilfen für die angeschlagene Commerzbank weiter. Nach Einschätzung des Bankenexperten Martin Faust, Professor der Frankfurt School of Finance & Management, wird das Finanzinstitut nicht ohne neuerliche Staatshilfe auskommen.
22:05 Uhr: Wall Street endet schwächerDie US-Börsen gingen am Montag trotz eines freundlichen Handelsauftakts mit schwächeren Tendenzen aus dem Handel. Schlechte Nachrichten aus Übersee wirkten wieder etwas stärker. Zuvor hatte der Tod des nordkoreanischen Diktators Kim Jong Il in Asien zu fallenden Börsenkursen geführt. Aus Europa sorgten Berichte in Sachen Euro-Krise für Gesprächsstoff. So wollen die 17 Staaten mit Euro-Währung den Internationalen Währungsfonds mit 150 Milliarden Euro stärken.
In den USA hat sich die Stimmung unter Häuserbauern im Dezember überraschend weiter verbessert. Der NAHB-Hausmarktindex sei von revidierten 19 Punkten im Vormonat auf 21 Zähler gestiegen, teilte die National Association of Homebuilders (NAHB) am Montag in Washington mit. Volkswirte hatten damit gerechnet, dass der Index auf diesem Niveau verharrt.
Die Pläne von Apple, ein eigenes TV-Gerät auf den Markt zu bringen, scheinen langsam Form anzunehmen. Bereits in den vergangenen Wochen soll der Softwarekonzern mit verschiedenen Medienunternehmen über seine zukünftigen Pläne gesprochen haben. Der Internetgigant Google hat dagegen eine neue Klage am Hals. Der britische Telekom-Riese BT wirft dem Konzern vor, sechs seiner Patente verletzt zu haben.
Der Dow Jones verlor am Ende 0,84 Prozent auf 11.766,26 Punkte.
Der Nasdaq Composite wiederum gab 1,26 Prozent nach auf 2.523,14 Zähler.
21:23 Uhr: Caterpillar erwartet weiter stabiles WachstumDer amerikanische Baumaschinenhersteller Caterpillar erwartet mit Blick auf die November-Umsätze weiterhin ein stabiles Wachstum. Erst am vergangenen Mittwoch hatte Caterpillar seinen Ausblick für das Gesamtjahr 2011 bekräftigt. Zur Meldung
21:04 Uhr: Juncker: London entscheidet später - 150 Milliarden sind sicherDie 17 Staaten mit Euro-Währung wollen den Internationalen Währungsfonds mit 150 Milliarden Euro stärken. Dies teilte der Vorsitzende der Eurogruppe, Luxemburgs Regierungschef Jean-Claude Juncker, am Montag in Luxemburg nach einer Telefonkonferenz der EU-Finanzminister mit. Großbritannien werde über seine Beteiligung erst Anfang des kommenden Jahres im Rahmen von Beratungen der G20 entscheiden, bestätigte Juncker. Zur Meldung
20:58 Uhr: Großbritannien verweigert offenbar Milliarden-Beitrag zu IWFGroßbritannien wird seinen vorgesehenen 25-Milliarden-Euro-Beitrag für eine Aufstockung des Internationalen Währungsfonds nicht leisten. Dies berichtete die britische Nachrichtenagentur PA am Montag. Finanzminister George Osborne habe in einer Telefonkonferenz der EU-Finanzminister erreicht, dass die für die Nicht-Euro-Länder vorgesehenen 50 Milliarden Euro aus einer gemeinsamen Abschluss-Erklärung gestrichen werden. Zur Meldung
20:15 Uhr: Eurozone einigt sich offenbar auf 150 Mrd. Euro für IWFDie Länder der Eurozone haben sich nach Angaben aus Regierungskreisen auf einen Kredit von 150 Mrd. Euro an den Internationalen Währungsfonds (IWF) geeinigt. "Es gibt eine Vereinbarung über einen Betrag von 150 Mrd. Euro der Länder der Eurozone", erfuhr die Nachrichtenagentur AFP am Montag aus Regierungskreisen in Brüssel. Zur Meldung
20:15 Uhr: Wall Street gibt nachDie US-Börsen verzeichnen am Montagmittag New Yorker Zeit trotz freundlichem Handelsauftakt schwächere Tendenzen. Schlechte Nachrichten aus Übersee wirken wieder etwas stärker. Zuvor hatte der Tod des nordkoreanischen Diktators Kim Jong Il in Asien zu fallenden Börsenkursen geführt.
In den USA hat sich die Stimmung unter Häuserbauern im Dezember überraschend weiter verbessert. Der NAHB-Hausmarktindex sei von revidierten 19 Punkten im Vormonat auf 21 Zähler gestiegen, teilte die National Association of Homebuilders (NAHB) am Montag in Washington mit. Volkswirte hatten damit gerechnet, dass der Index auf diesem Niveau verharrt.
Die Pläne von Apple, ein eigenes TV-Gerät auf den Markt zu bringen, scheinen langsam Form anzunehmen. Bereits in den vergangenen Wochen soll der Softwarekonzern mit verschiedenen Medienunternehmen über seine zukünftigen Pläne gesprochen haben. Der Internetgigant Google hat dagegen eine neue Klage am Hals. Der britische Telekom-Riese BT wirft dem Konzern vor, sechs seiner Patente verletzt zu haben.
Der Dow Jones verliert derzeit 0,3 Prozent auf 11.833 Punkte.
Die Nasdaq Composite gibt aktuell 0,5 Prozent nach auf 2.542 Zähler.
19:44 Uhr: Draghi bekräftigt: Keine Staatsfinanzierung durch die NotenpresseDer Präsident der Europäischen Zentralbank, Mario Draghi, hat sich erneut gegen eine massive Ausweitung des Ankaufs von Staatsanleihen durch die EZB ausgesprochen. Die Bank müsse innerhalb der EU-Verträge arbeiten, die eine Staatsfinanzierung über die Notenbank verbieten, sagte der EZB-Präsident am Montag in Brüssel vor dem Wirtschafts- und Währungsausschuss des Europaparlaments. Zur Meldung
19:39 Uhr: BA-Chef Weise: Arbeitsagentur streicht bis 2015 rund 17.000 StellenDie Bundesagentur für Arbeit (BA) will wegen sinkender Arbeitslosenzahlen bei ihrer Verwaltung kräftig Personal einsparen. Bis zum Jahr 2015 sollen 17.000 Stellen abgebaut werden, sagte BA-Chef Frank-Jürgen Weise der "Financial Times Deutschland". Zur Meldung
19:28 Uhr: Britische Regierung will Bankensektor reformierenDie britische Regierung will den Bankensektor des Landes grundlegend reformieren. Unter anderem sollen das Privatkundengeschäft der Banken sowie jenes für alle oder einen Teil der Firmenkunden komplett vom Investmentbereich abgetrennt werden, sagte der britische Schatzkanzler George Osborne nach einem Bericht der Nachrichtenagentur dapd am Montag vor dem Parlament in London. Zur Meldung



