Wall Street legt deutlich zu -- DAX schließt mit kräftigem Plus über 5.300 Punkten -- Merkel und Sarkozy gegen Ausschluss Athens aus Euro-Zone -- Italien beschließt Sparpaket -- BNP Paribas im Fokus
Termine vom 14.09.11:
- EU: Industrieproduktion Juli
- GB: Arbeitsmarktdaten August
- USA: MBA Zahl der Hypothekenanträge
- USA: Lagerbestände Juli
- USA: Öllagerbestände
- USA: Einzelhandelsumsatz August
- Apogee Enterprises: Quartalszahlen
- Delfingen Industry S.A.: Quartalszahlen
- Deutsche Beteiligungs AG: Quartalszahlen
- GERRY WEBER International AG: Quartalszahlen
- Next PLC: Quartalszahlen
- Pall Corp.: Quartalszahlen
DAX bleibt in schwerem Fahrwasser
Die Debatten um die Euroschuldenkrise nehmen kein Ende. Nachdem Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler am Wochenende über eine Insolvenz Griechenlands gesprochen hatte, kommen nun von allen möglichen Stellen Warnungen, Zurechtweisungen aber auch Beifall. Zudem belastete am Mittwochnachmittag die Nachricht, dass Östereich einer Aufstockung des Euro-Rettungsschirms vorerst nicht zustimmt.
Für DAX-Anleger bleibt damit die Unsicherheit hoch. Zwar konnte sich das Börsenbarometer am Dienstag etwas erholen, allerdings gewann die Wall Street nur moderat hinzu und Asiens Börsen verloren am Mittwochmorgen kräftig. Der deutsche Leitindex ist in der Verlustzone in den Tag gestartet und kämpfte sich anschließend ins Plus. Über den Tag konnte sich der DAX in der Gewinnzone halten und bis zum Börsenschluss weiter kräftig hinzugewinnen.
In der deutschen Regierungskoalition rumorte es indessen wegen der Sonderwege der FDP. Erste CDU-Politiker sollen Presseangaben zufolge über ein Ende der Koalition diskutieren und befürworten einen Schulterschluss mit der SPD.
Der DAX verlor zum Auftakt 1,1 Prozent auf 5.108,1 Punkte und kämpfte sich anschließend in die Gewinnzone vor. Zum Börsenschluss konnte der DAX ein Plus von 3,36 Prozent bei 5.340 Punkten ausweisen.
Der TecDAX gab zum Börsenstart 0,8 Prozent auf 682 Punkte ab, drehte später ins Plus und ging mit einem Gewinn von 2,3 Prozent bei 703 Punkten aus dem Handel.
22:05 Uhr: Wall Street schließt deutlich fester
Auch am Mittwoch setzten die US-Börsen ihre Erholung fort. Stützend wirkten sich dabei insbesondere die weiter diskutierten Anleihekäufe Chinas und der anderen BRIC-Länder aus, die Europa in der Schuldenkrise unter die Arme greifen wollen.
Die überraschend unverändert gebliebene US-Einzelhandelsumsätze sowie die gestiegenen Anzahl der MBA Hypothekenanträge konnten die Erholung nicht bremsen und auch die US-Erzeugerpreise waren im August wie erwartet stabil geblieben und haben dementsprechend nicht für Aufsehen gesorgt.
Bei den Unternehmen standen IT-Titel im Fokus. So hat der Verwaltungsrat des Computerherstellers Dell weitere Aktienrückkäufe mit einem Umfang von 5 Milliarden Dollar genehmigt. Daneben haben der Chip-Hersteller Intel und der Internet-Konzern Google bekanntgegeben, dass Sie in Zukunft bei der Entwicklung von Android-Smartphones kooperieren wollen. Daneben sorgte auch die Autovermieterbranche für Schlagzeilen: Hier streiten seit fast anderthalb Jahren die Branchenführer Avis und Hertz um die Übernahme des US-Billigautovermieters Dollar Thrifty. Nun hat Avis überraschend einen Rückzieher gemacht. "Angesichts der derzeitigen Marktbedingungen haben wir uns entschlossen, das Geschäft nicht weiterzuverfolgen", erklärte das Unternehmen.
Der Dow Jones gewann am Ende 1,27 Prozent auf 11.246,73 Punkte.
Der Nasdaq Composite wiederum legte 1,60 Prozent zu auf 2.572,55 Zähler.
21:13 Uhr: Facebook-Börsengang offenbar erst Ende 2012
Der Börsengang des Online-Netzwerks Facebook soll laut einem Bericht der "Financial Times" erst Ende 2012 kommen und damit deutlich später als bisher erwartet. Gründer und Chef Mark Zuckerberg wolle bis September kommenden Jahres warten, damit sich die Mitarbeiter länger auf Produktentwicklung statt Aktienverkäufe konzentrieren, berichtete die Zeitung unter Berufung auf unternehmensnahe Kreise. Zur Meldung
21:37 Uhr: Berlin spielt Bankenrettung durch
In der Griechenland-Krise stellt sich die Bundesregierung laut einem Bericht der "Financial Times Deutschland" inzwischen auch auf die Möglichkeit einer groß angelegten Bankenrettung ein. "Wenn Internationaler Währungsfonds, Europäische Zentralbank und EU die nächste Hilfstranche für Griechenland nicht freigeben, brauchen viele Großbanken sofort Geld", hieß es nach Informationen der Zeitung in der Spitze der schwarz-gelben Koalition. Zur Meldung
21:13 Uhr: Porsche prüft Alternativen für Weg zu integriertem Konzern mit VW
Der Sportwagenhersteller Porsche strebt unverändert gemeinsam mit Volkswagen die Bildung eines integrierten Automobilkonzerns an. Welcher Weg dabei beschritten werde, könne er noch nicht sagen, sagte der Vorsitzende des Porsche-Sportwagengeschäfts, Matthias Müller, am Rande der IAA. Zur Meldung
21:13 Uhr: Rösler: Geringeres deutsches Wachstum 2012 möglich
Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler hat eine Senkung der Konjunkturprognose der Bundesregierung für das kommende Jahr angedeutet. Angesichts der zunehmenden Risiken sei es möglich, dass die aktuelle Schätzung von 1,8 Prozent Wachstum beim Bruttoinlandsprodukt für 2012 korrigiert werden könnte. Zur Meldung
20:53 Uhr: Berlusconis neues Sparpaket unter Dach und Fach
Das neue Milliarden-Sparpaket der italienischen Regierung von Silvio Berlusconi ist unter Dach und Fach. In der abschließenden Abstimmung votierten am Mittwochabend in Rom 314 Abgeordnete für und 300 gegen die Sparmaßnahmen von etwa 54 Milliarden Euro. Mit einem Vertrauensvotum hatte Berlusconi das Sparpaket zuvor bereits erfolgreich abgesichert und beschleunigt. Zur Meldung
20:34 Uhr: Erste Group kauft weitere 24,12 Prozent an BCR
Die Erste Group hat mit vier der fünf regionalen rumänischen Investmentfonds, - Societate de Investitii Financiare (SIF) Banat Crişana, SIF Transilvania, SIF Muntenia und SIF Oltenia - eine Grundsatzvereinbarung abgeschlossen, in deren Rahmen die Erste Group deren 24,12-prozentige Beteiligung an der Banca Comerciala Romana (BCR) übernehmen wird. Zur Meldung
20:24 Uhr: Papandreou: Sparprogramm wird eingehalten
Griechenland wird das ihm verordnete harte Sparprogramm einhalten. Das ist nach Angaben des griechischen Regierungssprechers Ilias Mosialos das Ergebnis des Gesprächs zwischen Bundeskanzlerin Angela Merkel, dem französischen Präsidenten Nicolas Sarkozy und dem griechischen Regierungschef Giorgos Papandreou. Zur Meldung
20:19 Uhr: Merkel und Sarkozy gegen Ausschluss Athens aus Euro-Zone
Deutschland und Frankreich haben sich klar für den Verbleib Griechenlands in der Euro-Zone ausgesprochen. Nach einer Telefonkonferenz von Bundeskanzlerin Angela Merkel und Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy mit dem griechischen Regierungschef Giorgos Papandreou am Mittwochabend in Berlin teilte die Bundesregierung mit, die Zukunft Griechenlands liege in der Euro-Zone. Zur Meldung
- EU: Industrieproduktion Juli
- GB: Arbeitsmarktdaten August
- USA: MBA Zahl der Hypothekenanträge
- USA: Lagerbestände Juli
- USA: Öllagerbestände
- USA: Einzelhandelsumsatz August
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- Delfingen Industry S.A.: Quartalszahlen
- Deutsche Beteiligungs AG: Quartalszahlen
- GERRY WEBER International AG: Quartalszahlen
- Next PLC: Quartalszahlen
- Pall Corp.: Quartalszahlen
DAX bleibt in schwerem FahrwasserDie Debatten um die Euroschuldenkrise nehmen kein Ende. Nachdem Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler am Wochenende über eine Insolvenz Griechenlands gesprochen hatte, kommen nun von allen möglichen Stellen Warnungen, Zurechtweisungen aber auch Beifall. Zudem belastete am Mittwochnachmittag die Nachricht, dass Östereich einer Aufstockung des Euro-Rettungsschirms vorerst nicht zustimmt.
Für DAX-Anleger bleibt damit die Unsicherheit hoch. Zwar konnte sich das Börsenbarometer am Dienstag etwas erholen, allerdings gewann die Wall Street nur moderat hinzu und Asiens Börsen verloren am Mittwochmorgen kräftig. Der deutsche Leitindex ist in der Verlustzone in den Tag gestartet und kämpfte sich anschließend ins Plus. Über den Tag konnte sich der DAX in der Gewinnzone halten und bis zum Börsenschluss weiter kräftig hinzugewinnen.
In der deutschen Regierungskoalition rumorte es indessen wegen der Sonderwege der FDP. Erste CDU-Politiker sollen Presseangaben zufolge über ein Ende der Koalition diskutieren und befürworten einen Schulterschluss mit der SPD.
Der DAX verlor zum Auftakt 1,1 Prozent auf 5.108,1 Punkte und kämpfte sich anschließend in die Gewinnzone vor. Zum Börsenschluss konnte der DAX ein Plus von 3,36 Prozent bei 5.340 Punkten ausweisen.
Der TecDAX gab zum Börsenstart 0,8 Prozent auf 682 Punkte ab, drehte später ins Plus und ging mit einem Gewinn von 2,3 Prozent bei 703 Punkten aus dem Handel.
22:05 Uhr: Wall Street schließt deutlich festerAuch am Mittwoch setzten die US-Börsen ihre Erholung fort. Stützend wirkten sich dabei insbesondere die weiter diskutierten Anleihekäufe Chinas und der anderen BRIC-Länder aus, die Europa in der Schuldenkrise unter die Arme greifen wollen.
Die überraschend unverändert gebliebene US-Einzelhandelsumsätze sowie die gestiegenen Anzahl der MBA Hypothekenanträge konnten die Erholung nicht bremsen und auch die US-Erzeugerpreise waren im August wie erwartet stabil geblieben und haben dementsprechend nicht für Aufsehen gesorgt.
Bei den Unternehmen standen IT-Titel im Fokus. So hat der Verwaltungsrat des Computerherstellers Dell weitere Aktienrückkäufe mit einem Umfang von 5 Milliarden Dollar genehmigt. Daneben haben der Chip-Hersteller Intel und der Internet-Konzern Google bekanntgegeben, dass Sie in Zukunft bei der Entwicklung von Android-Smartphones kooperieren wollen. Daneben sorgte auch die Autovermieterbranche für Schlagzeilen: Hier streiten seit fast anderthalb Jahren die Branchenführer Avis und Hertz um die Übernahme des US-Billigautovermieters Dollar Thrifty. Nun hat Avis überraschend einen Rückzieher gemacht. "Angesichts der derzeitigen Marktbedingungen haben wir uns entschlossen, das Geschäft nicht weiterzuverfolgen", erklärte das Unternehmen.
Der Dow Jones gewann am Ende 1,27 Prozent auf 11.246,73 Punkte.
Der Nasdaq Composite wiederum legte 1,60 Prozent zu auf 2.572,55 Zähler.
21:13 Uhr: Facebook-Börsengang offenbar erst Ende 2012Der Börsengang des Online-Netzwerks Facebook soll laut einem Bericht der "Financial Times" erst Ende 2012 kommen und damit deutlich später als bisher erwartet. Gründer und Chef Mark Zuckerberg wolle bis September kommenden Jahres warten, damit sich die Mitarbeiter länger auf Produktentwicklung statt Aktienverkäufe konzentrieren, berichtete die Zeitung unter Berufung auf unternehmensnahe Kreise. Zur Meldung
21:37 Uhr: Berlin spielt Bankenrettung durchIn der Griechenland-Krise stellt sich die Bundesregierung laut einem Bericht der "Financial Times Deutschland" inzwischen auch auf die Möglichkeit einer groß angelegten Bankenrettung ein. "Wenn Internationaler Währungsfonds, Europäische Zentralbank und EU die nächste Hilfstranche für Griechenland nicht freigeben, brauchen viele Großbanken sofort Geld", hieß es nach Informationen der Zeitung in der Spitze der schwarz-gelben Koalition. Zur Meldung
21:13 Uhr: Porsche prüft Alternativen für Weg zu integriertem Konzern mit VWDer Sportwagenhersteller Porsche strebt unverändert gemeinsam mit Volkswagen die Bildung eines integrierten Automobilkonzerns an. Welcher Weg dabei beschritten werde, könne er noch nicht sagen, sagte der Vorsitzende des Porsche-Sportwagengeschäfts, Matthias Müller, am Rande der IAA. Zur Meldung
21:13 Uhr: Rösler: Geringeres deutsches Wachstum 2012 möglichBundeswirtschaftsminister Philipp Rösler hat eine Senkung der Konjunkturprognose der Bundesregierung für das kommende Jahr angedeutet. Angesichts der zunehmenden Risiken sei es möglich, dass die aktuelle Schätzung von 1,8 Prozent Wachstum beim Bruttoinlandsprodukt für 2012 korrigiert werden könnte. Zur Meldung
20:53 Uhr: Berlusconis neues Sparpaket unter Dach und FachDas neue Milliarden-Sparpaket der italienischen Regierung von Silvio Berlusconi ist unter Dach und Fach. In der abschließenden Abstimmung votierten am Mittwochabend in Rom 314 Abgeordnete für und 300 gegen die Sparmaßnahmen von etwa 54 Milliarden Euro. Mit einem Vertrauensvotum hatte Berlusconi das Sparpaket zuvor bereits erfolgreich abgesichert und beschleunigt. Zur Meldung
20:34 Uhr: Erste Group kauft weitere 24,12 Prozent an BCRDie Erste Group hat mit vier der fünf regionalen rumänischen Investmentfonds, - Societate de Investitii Financiare (SIF) Banat Crişana, SIF Transilvania, SIF Muntenia und SIF Oltenia - eine Grundsatzvereinbarung abgeschlossen, in deren Rahmen die Erste Group deren 24,12-prozentige Beteiligung an der Banca Comerciala Romana (BCR) übernehmen wird. Zur Meldung
20:24 Uhr: Papandreou: Sparprogramm wird eingehaltenGriechenland wird das ihm verordnete harte Sparprogramm einhalten. Das ist nach Angaben des griechischen Regierungssprechers Ilias Mosialos das Ergebnis des Gesprächs zwischen Bundeskanzlerin Angela Merkel, dem französischen Präsidenten Nicolas Sarkozy und dem griechischen Regierungschef Giorgos Papandreou. Zur Meldung
20:19 Uhr: Merkel und Sarkozy gegen Ausschluss Athens aus Euro-ZoneDeutschland und Frankreich haben sich klar für den Verbleib Griechenlands in der Euro-Zone ausgesprochen. Nach einer Telefonkonferenz von Bundeskanzlerin Angela Merkel und Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy mit dem griechischen Regierungschef Giorgos Papandreou am Mittwochabend in Berlin teilte die Bundesregierung mit, die Zukunft Griechenlands liege in der Euro-Zone. Zur Meldung



