Wall Street legt kräftig zu -- DAX schließt dank ifo-Geschäftsklima rund 3 Prozent im Plus -- Oracle enttäuscht -- Fitch macht EFSF-Rating von Frankreich abhängig -- Nike, Fresenius im Fokus
- JP: BoJ Ratssitzung
- D: GfK-Konsumklimaindex Dezember 2011
- D: Erzeugerpreise November
- D: ifo Geschäftsklima mit ifo Konjunkturtest Dienstleister Dezember
- USA: Wohnbaubeginne November
- USA: Wohnbaugenehmigungen November
- BEKO HOLDING AG: Jahresabschluss
- General Mills Inc.: Quartalszahlen
- Nike Inc.: Quartalszahlen
- Oracle Corp.: Quartalszahlen
- Paychex Inc.: Quartalszahlen
- Pfleiderer AG: Quartalszahlen
DAX setzt zur Jahresendrallye anDer DAX gab zum Handelsauftakt 0,3 Prozent auf 5.652,61 Punkte ab. Gestützt durch einen überraschend guten ifo-Index, positive Konjunkturdaten aus den USA und einer sehr starken Wall Street ging der DAX jedoch mit einem kräftigen Gewinn von 3,11 Prozent bei 5.847 Punkten aus dem Handel.
Der TecDax eröffnete nahezu unverändert zum Vortagesschlussstand bei 660 Zählern und stieg bis zur Schlussglocke um 2,5 Prozent auf 676 Punkte.
Am Dienstag dominierten vor allem positive Neuigkeiten den Markt. So konnten sich die Finanzminister der Eurozone darauf einigen dem IWF zusätzlich 150 Milliarden Euro zur Verfügung zu stellen. Mit dem Geld soll der Währungsfonds kriselnden Staaten helfen. Uneinigkeit herrschte allerdings bei dem Beitrag den die EU-Länder außerhalb der Eurozone zahlen sollten. Die meisten Länder machten am Montag nur vage Zusagen, Großbritannien verweigerte sich gleich ganz und will erst im nächsten Jahr darüber entscheiden. Daneben ist der ifo Konjunkturindex überraschend gut ausgefallen und sorgte für gute Laune und steigende Kurse an den Börsen. Am Dienstagnachmittag erhielt der DAX zusätzlich Auftrieb durch eine sehr starke Wall Street, die von Konjunkturdaten aus dem Immobiliensektor angetrieben wurde.
Während es am Montag nur Gerüchte waren, wurde es einen Tag später amtlich: Der Deal zwischen der Deutschen Telekom und dem US-Telekomriesen AT&T über den Verkauf der US-Sparte T-Mobile USA ist gescheitert. Zu hoch waren die Bedenken der Regulierungsbehörden. Die Deutsche Telekom darf nun auf hohe Ersatzleistungen von AT&T hoffen. Im Falle des Scheiterns der Übernahme, war dies schon im Vorfeld in einem Vertrag festgehalten worden.
22:46 Uhr: Nike kann Erwartungen schlagenNike, der weltgrößte Hersteller von Sportschuhen und -bekleidung, konnte im ersten Fiskalquartal 2011/12 angesichts deutlich gestiegener Umsätze einen leichten Gewinnanstieg verbuchen und die Erwartungen übertreffen. Zur Meldung
22:37 Uhr: Software-Konzern Oracle enttäuscht im zweiten QuartalWährend das Geschäft beim deutschen Software-Konzern SAP zuletzt glänzend lief, schwächelt der US-Erzrivale Oracle überraschenderweise: Das vom streitbaren Milliardär Larry Ellison geführte Unternehmen verfehlte im zweiten Geschäftsquartal (September bis November) deutlich die Erwartungen der Analysten. Zur Meldung
22:05 Uhr: Wall Street kräftig im PlusNach den gestrigen Verlusten konnten die amerikanischen Börsen am Dienstag mit kräftigen Gewinnen aus dem Handel gehen. Es bestimmten hauptsächlich positive Nachrichten den Markt. Eine Auktion spanischer Staatsanleihen ist am Vormittag sehr gut verlaufen, so dass sich Spanien zu drastisch gesunkenen Zinsen refinanzieren konnte. Zudem gab es aus Deutschland positive Daten vom ifo-Geschäftsklima. Ferner sind auch aus den USA überraschend positiv ausgefallene Konjunkturdaten gemeldet worden. So waren im November sowohl die Baugenehmigungen als auch die Baubeginne besser ausgefallen als von Volkswirten vorhergesagt. Die Baugenehmigungen legten um 5,7 Prozent zu während die Baubeginne sogar um 9,3 Prozent stiegen.
Die Pläne für die Fusion zwischen AT&T und der Telekom-Tochter T-Mobile USA ist nun endgültig geplatzt. Nachdem die Bedenken der US-Wettbewerbshüter nicht zerstreut werden konnten, ist AT&T von dem Geschäft zurückgetreten und muss nun eine Ausgleichszahlung von rund vier Milliarden Dollar leisten.
Daneben macht eine andere Fusion von sich Reden. Die Deutsche Börse und NYSE Euronext wollen mit einem weiteren Zugeständnis die Zustimmung der EU zu ihrer Fusion erkaufen. Die beiden Unternehmen wollen die Standardgebühren für europäische Derivatekontrakte drei Jahre lang auf dem aktuellen Niveau einfrieren.
Carnival, der weltgrößte Kreuzfahrtkonzern, musste im vierten Quartal einen Gewinnrückgang ausweisen. Der Nettogewinn fiel von 248 Millionen Dollar im Vorjahreszeitraum auf nun 217 Millionen Dollar. Der Umsatz konnte hingegen gesteigert werden.
Der Dow Jones gewann am Ende 2,87 Prozent auf 12.103,43 Punkte.
Der Nasdaq Composite wiederum legte 3,19 Prozent zu auf 2.603,73 Zähler.
21:22 Uhr: Ackermann und Juncker mit flammendem Plädoyer für den EuroDer Vorsitzende der Eurogruppe, Jean-Claude Juncker, und Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann haben mit einem flammenden Plädoyer für den Euro geworben. "Jenseits eines vereinten Europas gibt es auch für Deutschland keine erfolgreiche Zukunft", sagte Ackermann am Dienstag bei einer Wirtschaftskonferenz in Essen. Zur Meldung
21:20 Uhr: US-Notenbank will Zusammenbruch von großen Finanzinstituten vermeidenDie US-Notenbank hat eine Reihe von Vorschlägen zur Regulierung von großen Banken und systemrelevanten Finanzinstituten veröffentlicht. Man wolle durch eine Stärkung der Instrumente der Notenbank und eine Reihe von Vorschlägen das Risiko eines Zusammenbruchs von großen Finanzinstitutionen vermindern, schreibt die Fed in einem am Dienstag veröffentlichten Papier. Zudem soll der Schaden im Falle eines Scheiterns für die Volkswirtschaft verringert werden. Zur Meldung
20:38 Uhr: IMMOFINANZ überzeugt im ersten Halbjahr 2011/12Die österreichische IMMOFINANZ hat für das erste Halbjahr 2011/12 überzeugende Zahlen veröffentlicht. Neben starken Steigerungen der operativen Komponenten dieses Ergebnisses kamen IMMOFINANZ diesmal, im Gegensatz zum ersten Quartal dieses Geschäftsjahres, auch erhebliche positive Währungsveränderungen zu Gute. Zur Meldung
20:15 Uhr: Wall Street kräftig im AufwindNach den gestrigen Verlusten können die amerikanischen Börsen am Dienstagmittag New Yorker Zeit mit deutlichen Gewinnen aufwarten. Damit sind die Aussagen von EZB-Präsident Draghi, die gestern den Markt unter Druck gesetzt haben, heute bereits verarbeitet. Somit bestimmen hauptsächlich positive Nachrichten den Markt. Eine Auktion spanischer Staatsanleihen ist am Vormittag sehr gut verlaufen, so dass sich Spanien zu drastisch gesunkenen Zinsen refinanzieren konnte. Zudem gab es aus Deutschland positive Daten vom ifo-Geschäftsklima.
Daneben sind auch aus den USA überraschend positiv ausgefallene Konjunkturdaten gemeldet worden. So waren im November sowohl die Baugenehmigungen als auch die Baubeginne besser ausgefallen als von Volkswirten vorhergesagt. Die Baugenehmigungen legten um 5,7 Prozent zu während die Baubeginne sogar um 9,3 Prozent stiegen.
Die Pläne für die Fusion zwischen AT&T und der Telekom-Tochter T-Mobile USA ist nun endgültig geplatzt. Nachdem die Bedenken der US-Wettbewerbshüter nicht zerstreut werden konnten, ist AT&T von dem Geschäft zurückgetreten und muss nun eine Ausgleichszahlung von rund vier Milliarden Dollar leisten.
Daneben macht eine andere Fusion von sich Reden. Die Deutsche Börse und NYSE Euronext wollen mit einem weiteren Zugeständnis die Zustimmung der EU zu ihrer Fusion erkaufen. Die beiden Unternehmen wollen die Standardgebühren für europäische Derivatekontrakte drei Jahre lang auf dem aktuellen Niveau einfrieren.
Carnival, der weltgrößte Kreuzfahrtkonzern, musste im vierten Quartal einen Gewinnrückgang ausweisen. Der Nettogewinn fiel von 248 Millionen Dollar im Vorjahreszeitraum auf nun 217 Millionen Dollar. Der Umsatz konnte hingegen gesteigert werden.
Der Dow Jones gewinnt derzeit 2,6 Prozent auf 12.070 Punkte.
Die Nasdaq Composite legt aktuell 2,9 Prozent zu auf 2.595 Zähler.
18:51 Uhr: Schuldenkrise belastet HeidelbergCementDer Baustoffkonzern HeidelbergCement rechnet laut einem Bericht der "Rhein-Neckar-Zeitung" nach einem "insgesamt schwierigen Jahr" zumindest für die nächsten sechs Monate weiter mit Schwierigkeiten. Bisher habe sich die Euro-Schuldenkrise zwar noch nicht wesentlich im operativen Geschäft des Unternehmens bemerkbar gemacht. Allerdings geht Vorstandschef Bernd Scheifele davon aus, dass die Staatsschuldenkrise die Wirtschaft auch im ersten Halbjahr 2012 beschäftigen wird. Zur Meldung
18:38 Uhr: Streit zwischen Bundesregierung und Bundesbank über IWF-HilfenZwischen der Bundesregierung und der Bundesbank ist laut einem Pressebericht ein Streit über Detailfragen der geplanten IWF-Hilfen entbrannt. Während in Berlin davon ausgegangen wird, die aufgestellten Bedingungen der Notenbank für die Gewährung der Hilfen seien erfüllt, sehen dies die Frankfurter Währungshüter anders, hieß es in einem vorab veröffentlichten Bericht der Tageszeitung "Die Welt". Zur Meldung



