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aktualisiert: 26.08.2011 22:10

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Wall Street legt zu -- DAX schließt deutlich über Tagestief -- Bernanke stellt kein QE3 in Aussicht, erwartet aber ein besseres zweites Halbjahr -- US-BIP nach unten korrigiert -- Apple, VW im Fokus


Merkel spricht mit Portugals Ministerpräsident über Euro. Boeing: Dreamliner startet bald im Liniendienst. RWE kann Kraftwerk in den Niederlanden weiterbauen. Portugal erwägt Reichen-Steuer. Gespräche zu Finnlands Griechenland-Hilfen schwierig. EDF und Remondis an RWE-Tochter Süwag interessiert. Griechenland unterstützt offenbar Liquidität heimischer Banken. Pandora verdoppelt Umsatz. Palfinger schließt Übernahme ab. US-Verbrauchervertrauen trübt ein. Tiffany übertrifft Erwartungen deutlich.

Termine vom 26.08.11:
- USA: Bruttoinlandsprodukt 2. Quartal (Preliminary)
- USA: Unternehmensgewinne 2. Quartal
- USA: Verbrauchervertrauen (University of Michigan) August (endgültig)
- adesso AG: Quartalszahlen
- China Southern Airlines Co. Ltd.: Quartalszahlen
- Clearwater Paper Corp : Splittermine
- Conergy AG: Hauptversammlung
- Roth & Rau AG: Hauptversammlung
- Royal Bank of Canada: Quartalszahlen
- TAG Immobilien AG: Hauptversammlung
- Tiffany & Co. Inc.: Quartalszahlen

DAX erholt sich nach Bernanke-Rede
Der deutsche Leitindex eröffnete heute auf dem Vortagesniveau. Kurz darauf ging es aber für den DAX talwärts. Der Leitindex zeigte sich den Tag über sehr schwach und fiel im Tief bis auf 5.403 Zähler. Bis zum Handelsschluss konnte sich das Börsenbarometer jedoch deutlich erholen, ging aber trotzdem im Minus ins Wochenende.
Die mit Spannung erwartete Rede des Fed-Präsidenten Ben Bernanke sorgte für einen Krusanstieg am deutschen Aktienmarkt. Allerdings stellte Bernanke keine weitere direkte Maßnahme zur Stützung der Märkte in Aussicht. Der Notenbankchef sagte: "Wir verfügen jedoch über eine Reihe von Instrumenten zur Stimulierung der Wirtschaft". Außerdem rechnet der Notenbankchef mit einer Erholung der Wirtschaft im zweiten Halbjahr, nachdem Belastungsfaktoren wie das Erdbeben in Japan und die hohen Rohstoffpreise nun ihre bremsende Wirkung verlören. Währenddessen haben Wirtschaftsdaten aus den USA erneut enttäuscht. Das Wachstum des Bruttoinlandsprodukts in den USA ist im zweiten Quartal von einem ursprünglich prognostiziertem Plus von 1,3 Prozent auf einen Anstieg von nur einem Prozent nach unten korrigiert worden.


Der DAX ging um einen Punkt bewegt bei 5.583 Zählern in den Handel, brach kurz danach deutlich ein, konnte sich aber bis zum Marktschluss wieder erholen und schloss bei 5.537,48 Punkten, 0,84 Prozent im Minus.


Der TecDAX eröffnete mit einem leichten Plus von 0,3 Prozent bei 719 Zählern und drehte ebenfalls schnell in die Verlustzone. Mit einem Minus von 0,3 Prozent gingen die Techwerte bei 715 Zählern schließlich ins Wochenende.



22:05 Uhr: Wall Street schließt fester
Die Erwartungen der Anleger waren vor der Rede des US-Notenbankchefs Ben Bernanke sehr hoch. Die Hoffnungen auf ein weiteres Ankaufprogramm von Staatsanleihen wurden zwar enttäuscht, dennoch konnte die Wall Street am Freitag nach einem schwachen Auftakt mit klaren Zugewinnen aus dem Handel gehen. Die Börsianer hoffen auf entsprechende Maßnahmen zu einem späteren Zeitpunkt.
Bernanke hat in seiner Rede keine zusätzlichen Maßnahmen zur Stützung der Konjunktur signalisiert: "Wir verfügen jedoch über eine Reihe von Instrumenten zur Stimulierung der Wirtschaft." Die längerfristigen Wachstumsaussichten für die USA sind laut Bernanke intakt.
Schlechte Konjunkturdaten hatten im Vorfeld der Rede für schwache Börsenkurse gesorgt. Das Bruttoinlandsprodukts in den USA ist im zweiten Quartal nur um ein Prozent angestiegen. In einer ersten Schätzung wurde noch ein Plus von 1,3 Prozent ausgewiesen. Das von der University of Michigan ermittelte US-Verbrauchervertrauen ist im August gegenüber dem Vormonat von 63,7 Zähler auf 55,7 Punkte gesunken. In einer ersten Berechnung war von einem Rückgang auf 54,9 Punkte ausgegangen worden.
Im Unternehmensbereich stand erneut Apple im Fokus. Der neue Apple-Chef Tim Cook hat in einer ersten E-Mail an die Mitarbeiter versprochen, dem Geist des Technologie-Pioniers treu zu bleiben. Daneben konnte die US-Juwelierkette Tiffany & Co im zweiten Quartal einen kräftigen Gewinnanstieg verbuchen und die Analystenschätzungen deutlich übertreffen. Der Internetradio-Anbieter Pandora Media, der erst im Juni an die New Yorker Börse gegangen ist, konnte im zweiten Quartal den Umsatz mehr als verdoppeln. Die Gewinnerwartungen wurden auf bereinigter Basis übertroffen.
Der Dow Jones gewann am Ende 1,21 Prozent auf 11.284,54 Punkte.
Der Nasdaq Composite wiederum legte 2,49 Prozent zu auf 2.479,85 Zähler.




21:33 Uhr: Merkel spricht mit Portugals Ministerpräsident über Euro
Bundeskanzlerin Angela Merkel trifft am kommenden Donnerstag in Berlin den Ministerpräsidenten des hoch verschuldeten Portugal, Pedro Passos Coelho. Hauptthema wird neben den bilateralen Beziehungen die Euro-Krise sein. Zur Meldung



21:07 Uhr: Euro legt kräftig zu - macht Verluste nach Bernanke-Rede mehr als wett
Der Euro hat am Freitag im Handelsverlauf deutlich zugelegt und seine Kursverluste nach Aussagen von US-Notenbankchef Ben Bernanke auf dem Notenbanktreffen in Jackson Hole mehr als wettgemacht. Die europäische Gemeinschaftswährung übersprang wieder die Marke von 1,44 US-Dollar und notierte zuletzt bei 1,4485 US-Dollar. Zur Meldung



20:47 Uhr: Boeing: Dreamliner startet bald im Liniendienst
Mit drei Jahren Verspätung liefert Boeing seinen Langstrecken-Jet 787 "Dreamliner" an den ersten Kunden aus. Am 26. September werde die Premierenmaschine an die japanische All Nippon Airways (ANA) übergeben. Am Tag darauf soll der "Dreamliner" dann vom Werksgelände in Everett im US-Bundesstaat Washington nach Japan starten. Zur Meldung



20:16 Uhr: RWE kann Kraftwerk in den Niederlanden weiterbauen
Der Versorger RWE kann das geplante Kohlekraftwerk in den Niederlanden weiterbauen, obwohl ein Gericht an den Versorger erteilte Baugenehmigungen aufgehoben hat. Die zuständige Provinzregierung erlaubte dem Konzern am Freitag den Weiterbau. Allerdings müsse das Unternehmen neue Baugenehmigungen einholen. Zur Meldung



20:10 Uhr: Auch Schuldensünder Portugal erwägt Reichen-Steuer
EU-Schuldensünder Portugal erwägt, dem Beispiel Frankreichs zu folgen und eine sogenannte "Reichen-Steuer" einzuführen. Die konservativ-liberale Regierung in Lissabon zieht offenbar die Möglichkeit einer Sondersteuer auf größere Einkommen und Vermögen in Betracht. Zur Meldung



20:10 Uhr: Wall Street nach Bernanke-Rede im Plus
Die Erwartungen der Anleger waren vor der Rede des US-Notenbankchefs Ben Bernanke sehr hoch. Die Hoffnungen auf ein weiteres Ankaufprogramm von Staatsanleihen wurden zwar enttäuscht, dennoch kann die Wall Street am Freitagmittag New Yorker Zeit klare Zugewinne verzeichnen. Die Börsianer hoffen auf entsprechende Maßnahmen zu einem späteren Zeitpunkt.
Bernanke hat in seiner Rede keine zusätzlichen Maßnahmen zur Stützung der Konjunktur signalisiert. "Wir verfügen jedoch über eine Reihe von Instrumenten zur Stimulierung der Wirtschaft", sagte Bernanke. Die längerfristigen Wachstumsaussichten für die USA sind laut Bernanke intakt.
Schlechte Konjunkturdaten hatten im Vorfeld der Rede für schwache Börsenkurse gesorgt. Das Bruttoinlandsprodukts in den USA ist im zweiten Quartal nur um ein Prozent angestiegen. In einer ersten Schätzung wurde noch ein Plus von 1,3 Prozent ausgewiesen. Das von der University of Michigan ermittelte US-Verbrauchervertrauen ist im August gegenüber dem Vormonat von 63,7 Zähler auf 55,7 Punkte gesunken. In einer ersten Berechnung war von einem Rückgang auf 54,9 Punkte ausgegangen worden.
Im Unternehmensbereich stand erneut Apple im Fokus. Der neue Apple-Chef Tim Cook hat in einer ersten E-Mail an die Mitarbeiter versprochen, dem Geist des Technologie-Pioniers treu zu bleiben. Daneben konnte die US-Juwelierkette Tiffany & Co im zweiten Quartal einen kräftigen Gewinnanstieg verbuchen und die Analystenschätzungen deutlich übertreffen. Der Internetradio-Anbieter Pandora Media, der erst im Juni an die New Yorker Börse gegangen ist, konnte im zweiten Quartal den Umsatz mehr als verdoppeln. Die Gewinnerwartungen wurden auf bereinigter Basis übertroffen.
Der Dow Jones gewinnt derzeit 1,2 Prozent auf 11.283 Punkte.
Der Nasdaq Composite wiederum legt 2,5 Prozent zu auf 2.480 Zähler.




19:26 Uhr: Gespräche zu Finnlands Griechenland-Hilfen schwierig
Gespräche in der Eurozone zum finnischen Sonderweg bei der gemeinsamen Bereitstellung von Finanzhilfen an Griechenland gestalten sich offenbar schwierig. Wie am Freitag aus dem griechischen Finanzministerium verlautete, dürften die Verhandlungen sich bis in die kommende Woche hinziehen. Zur Meldung



19:02 Uhr: Ölpreise nach Bernanke-Rede mit Berg- und Talfahrt
Die Ölpreise haben am Freitag mit einer Berg- und Talfahrt auf die Rede von US-Notenbankchef Ben Bernanke reagiert. Zuletzt kostete ein Barrel der Nordseesorte Brent zur Oktober-Lieferung 111,08 US-Dollar und damit 48 Cent mehr als am Vortag. Zur Meldung



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Kommentare zu diesem Artikel

Schneewittchen007 schrieb:
26.08.2011 22:29:34

Die Börse haßt Ungewißheiten. Und diese dauern nun schon seit Wochen an. Hoffentlich findet der DAX in der kommenden Woche endlich den Boden.

benharper77 schrieb:
26.08.2011 17:14:10

@wind weißt Du überhaupt, dass um die Schulden oder wenigstens Zinsen bazahlen zu können, die USA viel schnellen wachsen müssten?

wind2 schrieb:
26.08.2011 16:30:58

Wirtschaftswachstum usa steigt doch, nämlichum Faktor 1 - statt um Faktor 1,3, aber es steigt. Nur weil irgendwelche Analysten, die eigentlich immer in Ihren Prognose bisher falsch lagen, mehr erwarteten, stellen sich die Verhältnisse im Sinne eines Abstiegs dar.

khaproperty schrieb:
26.08.2011 16:15:40

Der gegenwärtige Absturz bestätigt, daß Bernanke seine Äußerungen zu all den vielen Instrumenten - wie auch QE 3 - nicht anläßlich Jackson Hole äußern wird.

Erst zur Sept-Sitzung des FOMC, die auf zwei Tage verlängert wird, wird darüber diskutiert werden.

April - April.
Nix is.

DarkZero schrieb:
Wertung: 5/5

26.08.2011 14:08:35

Man was für eine Berg und Talfahrt bei der Börse!

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