Wall Street legt zu -- DAX schließt deutlich über Tagestief -- Bernanke stellt kein QE3 in Aussicht, erwartet aber ein besseres zweites Halbjahr -- US-BIP nach unten korrigiert -- Apple, VW im Fokus
- USA: Bruttoinlandsprodukt 2. Quartal (Preliminary)
- USA: Unternehmensgewinne 2. Quartal
- USA: Verbrauchervertrauen (University of Michigan) August (endgültig)
- adesso AG: Quartalszahlen
- China Southern Airlines Co. Ltd.: Quartalszahlen
- Clearwater Paper Corp : Splittermine
- Conergy AG: Hauptversammlung
- Roth & Rau AG: Hauptversammlung
- Royal Bank of Canada: Quartalszahlen
- TAG Immobilien AG: Hauptversammlung
- Tiffany & Co. Inc.: Quartalszahlen
DAX erholt sich nach Bernanke-RedeDer deutsche Leitindex eröffnete heute auf dem Vortagesniveau. Kurz darauf ging es aber für den DAX talwärts. Der Leitindex zeigte sich den Tag über sehr schwach und fiel im Tief bis auf 5.403 Zähler. Bis zum Handelsschluss konnte sich das Börsenbarometer jedoch deutlich erholen, ging aber trotzdem im Minus ins Wochenende.
Die mit Spannung erwartete Rede des Fed-Präsidenten Ben Bernanke sorgte für einen Krusanstieg am deutschen Aktienmarkt. Allerdings stellte Bernanke keine weitere direkte Maßnahme zur Stützung der Märkte in Aussicht. Der Notenbankchef sagte: "Wir verfügen jedoch über eine Reihe von Instrumenten zur Stimulierung der Wirtschaft". Außerdem rechnet der Notenbankchef mit einer Erholung der Wirtschaft im zweiten Halbjahr, nachdem Belastungsfaktoren wie das Erdbeben in Japan und die hohen Rohstoffpreise nun ihre bremsende Wirkung verlören. Währenddessen haben Wirtschaftsdaten aus den USA erneut enttäuscht. Das Wachstum des Bruttoinlandsprodukts in den USA ist im zweiten Quartal von einem ursprünglich prognostiziertem Plus von 1,3 Prozent auf einen Anstieg von nur einem Prozent nach unten korrigiert worden.
Der DAX ging um einen Punkt bewegt bei 5.583 Zählern in den Handel, brach kurz danach deutlich ein, konnte sich aber bis zum Marktschluss wieder erholen und schloss bei 5.537,48 Punkten, 0,84 Prozent im Minus.
Der TecDAX eröffnete mit einem leichten Plus von 0,3 Prozent bei 719 Zählern und drehte ebenfalls schnell in die Verlustzone. Mit einem Minus von 0,3 Prozent gingen die Techwerte bei 715 Zählern schließlich ins Wochenende.
22:05 Uhr: Wall Street schließt festerDie Erwartungen der Anleger waren vor der Rede des US-Notenbankchefs Ben Bernanke sehr hoch. Die Hoffnungen auf ein weiteres Ankaufprogramm von Staatsanleihen wurden zwar enttäuscht, dennoch konnte die Wall Street am Freitag nach einem schwachen Auftakt mit klaren Zugewinnen aus dem Handel gehen. Die Börsianer hoffen auf entsprechende Maßnahmen zu einem späteren Zeitpunkt.
Bernanke hat in seiner Rede keine zusätzlichen Maßnahmen zur Stützung der Konjunktur signalisiert: "Wir verfügen jedoch über eine Reihe von Instrumenten zur Stimulierung der Wirtschaft." Die längerfristigen Wachstumsaussichten für die USA sind laut Bernanke intakt.
Schlechte Konjunkturdaten hatten im Vorfeld der Rede für schwache Börsenkurse gesorgt. Das Bruttoinlandsprodukts in den USA ist im zweiten Quartal nur um ein Prozent angestiegen. In einer ersten Schätzung wurde noch ein Plus von 1,3 Prozent ausgewiesen. Das von der University of Michigan ermittelte US-Verbrauchervertrauen ist im August gegenüber dem Vormonat von 63,7 Zähler auf 55,7 Punkte gesunken. In einer ersten Berechnung war von einem Rückgang auf 54,9 Punkte ausgegangen worden.
Im Unternehmensbereich stand erneut Apple im Fokus. Der neue Apple-Chef Tim Cook hat in einer ersten E-Mail an die Mitarbeiter versprochen, dem Geist des Technologie-Pioniers treu zu bleiben. Daneben konnte die US-Juwelierkette Tiffany & Co im zweiten Quartal einen kräftigen Gewinnanstieg verbuchen und die Analystenschätzungen deutlich übertreffen. Der Internetradio-Anbieter Pandora Media, der erst im Juni an die New Yorker Börse gegangen ist, konnte im zweiten Quartal den Umsatz mehr als verdoppeln. Die Gewinnerwartungen wurden auf bereinigter Basis übertroffen.
Der Dow Jones gewann am Ende 1,21 Prozent auf 11.284,54 Punkte.
Der Nasdaq Composite wiederum legte 2,49 Prozent zu auf 2.479,85 Zähler.
21:33 Uhr: Merkel spricht mit Portugals Ministerpräsident über EuroBundeskanzlerin Angela Merkel trifft am kommenden Donnerstag in Berlin den Ministerpräsidenten des hoch verschuldeten Portugal, Pedro Passos Coelho. Hauptthema wird neben den bilateralen Beziehungen die Euro-Krise sein. Zur Meldung
21:07 Uhr: Euro legt kräftig zu - macht Verluste nach Bernanke-Rede mehr als wettDer Euro hat am Freitag im Handelsverlauf deutlich zugelegt und seine Kursverluste nach Aussagen von US-Notenbankchef Ben Bernanke auf dem Notenbanktreffen in Jackson Hole mehr als wettgemacht. Die europäische Gemeinschaftswährung übersprang wieder die Marke von 1,44 US-Dollar und notierte zuletzt bei 1,4485 US-Dollar. Zur Meldung
20:47 Uhr: Boeing: Dreamliner startet bald im LiniendienstMit drei Jahren Verspätung liefert Boeing seinen Langstrecken-Jet 787 "Dreamliner" an den ersten Kunden aus. Am 26. September werde die Premierenmaschine an die japanische All Nippon Airways (ANA) übergeben. Am Tag darauf soll der "Dreamliner" dann vom Werksgelände in Everett im US-Bundesstaat Washington nach Japan starten. Zur Meldung
20:16 Uhr: RWE kann Kraftwerk in den Niederlanden weiterbauenDer Versorger RWE kann das geplante Kohlekraftwerk in den Niederlanden weiterbauen, obwohl ein Gericht an den Versorger erteilte Baugenehmigungen aufgehoben hat. Die zuständige Provinzregierung erlaubte dem Konzern am Freitag den Weiterbau. Allerdings müsse das Unternehmen neue Baugenehmigungen einholen. Zur Meldung
20:10 Uhr: Auch Schuldensünder Portugal erwägt Reichen-SteuerEU-Schuldensünder Portugal erwägt, dem Beispiel Frankreichs zu folgen und eine sogenannte "Reichen-Steuer" einzuführen. Die konservativ-liberale Regierung in Lissabon zieht offenbar die Möglichkeit einer Sondersteuer auf größere Einkommen und Vermögen in Betracht. Zur Meldung
20:10 Uhr: Wall Street nach Bernanke-Rede im PlusDie Erwartungen der Anleger waren vor der Rede des US-Notenbankchefs Ben Bernanke sehr hoch. Die Hoffnungen auf ein weiteres Ankaufprogramm von Staatsanleihen wurden zwar enttäuscht, dennoch kann die Wall Street am Freitagmittag New Yorker Zeit klare Zugewinne verzeichnen. Die Börsianer hoffen auf entsprechende Maßnahmen zu einem späteren Zeitpunkt.
Bernanke hat in seiner Rede keine zusätzlichen Maßnahmen zur Stützung der Konjunktur signalisiert. "Wir verfügen jedoch über eine Reihe von Instrumenten zur Stimulierung der Wirtschaft", sagte Bernanke. Die längerfristigen Wachstumsaussichten für die USA sind laut Bernanke intakt.
Schlechte Konjunkturdaten hatten im Vorfeld der Rede für schwache Börsenkurse gesorgt. Das Bruttoinlandsprodukts in den USA ist im zweiten Quartal nur um ein Prozent angestiegen. In einer ersten Schätzung wurde noch ein Plus von 1,3 Prozent ausgewiesen. Das von der University of Michigan ermittelte US-Verbrauchervertrauen ist im August gegenüber dem Vormonat von 63,7 Zähler auf 55,7 Punkte gesunken. In einer ersten Berechnung war von einem Rückgang auf 54,9 Punkte ausgegangen worden.
Im Unternehmensbereich stand erneut Apple im Fokus. Der neue Apple-Chef Tim Cook hat in einer ersten E-Mail an die Mitarbeiter versprochen, dem Geist des Technologie-Pioniers treu zu bleiben. Daneben konnte die US-Juwelierkette Tiffany & Co im zweiten Quartal einen kräftigen Gewinnanstieg verbuchen und die Analystenschätzungen deutlich übertreffen. Der Internetradio-Anbieter Pandora Media, der erst im Juni an die New Yorker Börse gegangen ist, konnte im zweiten Quartal den Umsatz mehr als verdoppeln. Die Gewinnerwartungen wurden auf bereinigter Basis übertroffen.
Der Dow Jones gewinnt derzeit 1,2 Prozent auf 11.283 Punkte.
Der Nasdaq Composite wiederum legt 2,5 Prozent zu auf 2.480 Zähler.
19:26 Uhr: Gespräche zu Finnlands Griechenland-Hilfen schwierigGespräche in der Eurozone zum finnischen Sonderweg bei der gemeinsamen Bereitstellung von Finanzhilfen an Griechenland gestalten sich offenbar schwierig. Wie am Freitag aus dem griechischen Finanzministerium verlautete, dürften die Verhandlungen sich bis in die kommende Woche hinziehen. Zur Meldung
19:02 Uhr: Ölpreise nach Bernanke-Rede mit Berg- und TalfahrtDie Ölpreise haben am Freitag mit einer Berg- und Talfahrt auf die Rede von US-Notenbankchef Ben Bernanke reagiert. Zuletzt kostete ein Barrel der Nordseesorte Brent zur Oktober-Lieferung 111,08 US-Dollar und damit 48 Cent mehr als am Vortag. Zur Meldung



