Wall Street mit Plus -- Europäer legen Kredit-Auszahlung für Athen auf Eis -- Griechen-Referendum zu Hilfspaket - nicht zu Euro-Mitgliedschaft -- HRE, Kraft Foods, E.ON, VW, Audi, Sony im Fokus
- D: ILO Arbeitsmarktstatistik September
- D: Einzelhandelsumsatz September
- D: Großhandelsumsatz 3. Quartal
- D: Erwerbstätigkeit 3. Quartal
- USA: MBA Zahl der Hypothekenanträge
- USA: Öllagerbestände
- USA: Fed Sitzungsergebnis (Zinsentscheidung)
- USA: ADP-Arbeitsmarktbericht Oktober
- Albany International Corp.: Quartalszahlen
- AOL Inc.: Quartalszahlen
- Athens Bancshares Inc: Quartalszahlen
- Audi AG: Quartalszahlen
- Avista Corp.: Quartalszahlen
- Baader Wertpapierhandelsbank AG: Quartalszahlen
- Clorox Co., The: Quartalszahlen
- Comcast Corp. (Class A): Quartalszahlen
- Computec Media AG: Quartalszahlen
- Devon Energy Corp.: Quartalszahlen
- Eckert & Ziegler Strahlen- und Medizintechnik AG: Quartalszahlen
- Edison International: Quartalszahlen
- Fresenius Medical Care AG & Co. KGaA (FMC) St.: Quartalszahlen
- Fresenius SE & Co. KGaA (Vz.): Quartalszahlen
- Gagfah S.A.: Quartalszahlen
- Garmin Ltd.: Quartalszahlen
- GEA Group AG: Quartalszahlen
- Goodrich Petroleum Corp.: Quartalszahlen
- HUGO BOSS AG Vz.: Quartalszahlen
- Hyatt Hotels: Quartalszahlen
- Kraft Foods Inc.: Quartalszahlen
- MAN: Quartalszahlen
- MasterCard Inc.: Quartalszahlen
- News Corp: Quartalszahlen
- OnVista AG: Quartalszahlen
- Prudential Financial Inc.: Quartalszahlen
- QIAGEN N.V.: Quartalszahlen
- Tesla Motors Inc: Quartalszahlen
- Teva Pharmaceutical Industries Ltd : Quartalszahlen
- THQ Inc.: Quartalszahlen
- Time Warner Inc.: Quartalszahlen
- Whole Foods Market Inc.: Quartalszahlen
DAX erholt sich
Der DAX ging am Mittwoch erholt mit einem Plus von 1,1 Prozent bei 5.897 Punkten in den Handel und schloss mit einem Gewinn von 2,25 Prozent bei 5.965,63 Zählern.
Der TecDAX gewann zum Handelsbeginn ebenfalls 1,1 Prozent auf 681 Punkte hinzu und konnte bis zur Schlussglocke 1,4 Prozent auf 683 Zähler zulegen.
Die Krise um Athen nimmt kein Ende. Die Ankündigung des griechischen Ministerpräsidenten Papandreou, sein Volk über das Hilfsprogramm abstimmen zu lassen, ließ die Kurse an den Börsen am Dienstag weltweit einbrechen und sorgt auch weiterhin für Unsicherheit an den Märkten. Hinzu kommt, dass unklar ist, wann die Volksabstimmung stattfinden soll. Gerüchten zufolge, wird das Referendum möglicherweise noch im Dezember durchgeführt und nicht, wie von Papandreou zunächst geplant, erst im kommenden Jahr.
Wegen den neuerlichen Sorgen um Griechenland und den Euro findet heute ein eilig einberufener Krisen-Gipfel in Cannes statt, dessen Ergebnisse von den Anlegern mit großer Spannung erwartet werde. Auf dem Gipfel wollen Deutschland, Frankreich sowie die Spitzen von EU, EZB und IWF versuchen, die neuen Turbulenzen einzudämmen und auf eine rasche und vollständige Umsetzung der Beschlüsse des Euro-Gipfels für Athen pochen.
Daneben hat der Energiekonzern E.ON seine Sparpläne konkretisiert und angekündigt, insgesamt 1,5 Milliarden Euro jährlich einsparen zu wollen. Der angekündigte Abbau von bis zu 11.000 Stellen entspräche dabei der Hälfte dieser Summe. Des Weiteren konnte der Medizinkonzern Fresenius im dritten Quartal sowohl Umsatz als auch Ergebnis steigern. Während die Ergebnisprognose leicht angehoben wurde, wurde die Umsatzprognose für das Gesamtjahr allerdings zurückgenommen.
00:02 Uhr: Berlusconis Sondersitzung endet ohne konkretes ErgebnisDie Sondersitzung der italienischen Regierung zur Schuldenkrise ist am Mittwochabend ohne konkretes Ergebnis zu Ende gegangen. Ein zunächst angekündigtes Dekret, das sofortige Anti-Krisen-Maßnahmen in Kraft gesetzt hätte, wurde nicht verabschiedet. Zur Meldung
23:34 Uhr: Europäer legen Kredit-Auszahlung für Athen auf EisEuropa setzt Griechenland wegen der geplanten Volksabstimmung über die EU-Rettungshilfen unter Druck. Die von den Euro-Finanzministern bereits gebilligte Kreditauszahlung von acht Milliarden Euro an Athen wird auf Eis gelegt. Zur Meldung
22:06 Uhr: News Corp meldet Umsatzanstieg und GewinnrückgangDie News Corp hat nach US-Börsenschluss die Zahlen zum ersten Fiskalquartal 2011/12 veröffentlicht. Während der Umsatz anstieg, ging der Gewinn zurück, wobei die Erwartungen auf bereinigter Basis übertroffen wurden. Zur Meldung
22:04 Uhr: US-Notenbank stellt weitere geldpolitische Lockerung in AussichtDie US-Notenbank (Fed) hat eine weitere geldpolitische Lockerung in Aussicht gestellt. Falls sich die wirtschaftliche Lage in den USA verschlimmere, dann stehe die Fed für zusätzliche Stützungsmaßnahmen bereit, sagte Notenbankchef Ben Bernake am Mittwoch nach der Zinsentscheidung. Zur Meldung
21:51 Uhr: Kraft Foods kann Erwartungen schlagenDer US-Lebensmittelkonzern Kraft Foods konnte seinen Gewinn im dritten Quartal deutlich erhöhen, was auf eine starke Umsatzentwicklung in allen Regionen zurückgeführt wird. Die Erwartungen wurden auf bereinigter Basis geschlagen. Zudem wurde der Ausblick angehoben. Zur Meldung
21:06 Uhr: QIAGEN weitet trotz Gewinnrückgang Prognosespanne für 2011 leicht ausDas Biotechnologie-Unternehmen QIAGEN hat nach einem gut verlaufenen dritten Quartal seine Gewinnerwartung an das Gesamtjahr leicht ausgeweitet. Der bereinigte verwässerte Gewinn je Aktie werde 2011 0,96 bis 0,97 Dollar betragen, so der Konzern. Zur Meldung
21:05 Uhr: Wall Street schließt deutlich festerNachdem die US-Anleger den ersten Schock über das anstehende Referendum in Griechenland verdaut haben, richten sich die Hoffnungen nun auf den heutigen Sondergipfel, bei denen die Staatschefs aus Frankreich und Deutschland sowie die Spitzen von IWF, EZB und EU zusammentreten, um über Reaktionen zu beraten. Die griechische Regierung will das Volk offenbar in dem geplanten Referendum über die neuen Hilfspakete abstimmen lassen und nicht über die Mitgliedschaft in der Eurozone.
Gute Nachrichten gab es indes heute vom Arbeitsmarkt. Der private Arbeitsdienstleister ADP meldet, dass die Zahl der Beschäftigten in den USA außerhalb der Landwirtschaft im Oktober um 110.000 angestiegen ist. Volkswirte hatten mit weniger guten Zahlen gerechnet. Auch der Vormonatswert von 91.000 wurde auf 116.000 nach oben revidiert. Am Abend hat schließlich die US-Notenbank Fed ihren Leitzins wie erwartet nicht verändert. Der Zielsatz für Tagesgeld liege weiterhin in einer Spanne von null bis 0,25 Prozent. Allerdings sieht die Fed "bedeutsame Abwärtsrisiken" für die weitere Wirtschaftsentwicklung. In der Folge wurden die BIP-Prognosen gesenkt und die Inflationserwartungen erhöht. Ein klares Signal für eine weitere geldpolitische Lockerung durch Anleihekäufe (QE3) gab die Fed jedoch nicht.
Anleger, die Aktien des Internet-Anbieters AOL im Depot haben, wurden im dritten Geschäftsquartal des Konzerns erneut enttäuscht. Das Unternehmen musste einen Verlust ausweisen. Auch im klassischen Abonnentengeschäft verbuchte der Konzern einen Umsatzrückgang von 22 Prozent. Der größte US-Kabelnetzbetreiber Comcast konnte dagegen seinen Gewinn im dritten Quartal leicht verbessern. Der Umsatz kletterte im Berichtszeitraum sogar um 51,1 Prozent gegenüber dem Vorjahreswert. Unterdessen wird das Bezahlen mit Karte immer beliebter. Davon profitiert der Anbieter MasterCard. Im dritten Quartal konnte der US-Finanzkonzern seinen Gewinn im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 38 Prozent auf 717 Millionen Dollar steigern. Gute Nachrichten kommen auch vom Autovermieter Hertz. Dieser hat im dritten Quartal einen höheren Gewinn erzielt, was mit rekordhohen Umsätzen bei den weltweiten Fahrzeugvermietungen zusammenhängt. Auf bereinigter Basis wurden die Erwartungen geschlagen. Zudem bestätigte der Konzern den Ausblick.
Der Dow Jones gewann am Ende 1,53 Prozent auf 11.836,04 Punkte.
Der Nasdaq Composite wiederum legte 1,27 Prozent zu auf 2.639,98 Zähler.
20:40 Uhr: Bernanke: USA können sich nicht von Europa abkoppelnUS-Notenbankchef Ben Bernanke hat auch die Schuldenkrise in der Eurozone für das schwache Wirtschaftswachstum in den USA verantwortlich gemacht. Zur Meldung
20:28 Uhr: NYSE verhandelt nächste Woche mit EU über Deutsche Börse-FusionDer Fusionspartner der Deutschen Börse, die NYSE Euronext, verhandelt in der kommenden Woche mit europäischen Kartellhütern über die Bedingungen des geplanten Zusammenschlusses. Zur Meldung



