DAX6.050-3,4%  Dow12.119-2,2%  Euro1,24320,6% 
ESt502.069-2,4%  Nas2.748-2,8%  Öl98,82-2,8% 
TDax730,9-2,7%  Nikkei8.440-1,2%  Gold1.6264,2% 
ING Markets

aktualisiert: 04.10.2011 22:12

Senden

Wall Street nach Schlussrallye fester -- DAX schließt 3 Prozent im Minus -- Apple stellt iPhone 4S vor -- FED-Chef macht vage Andeutungen zu weiteren Stützungsmaßnahmen -- Deutsche Bank, VW im Fokus


Deutsche Post sieht keine Anzeichen für Abschwung. EADS profitiert von schwächerem Euro. Euro-Staaten erwägen offenbar Banklizenz für ESM. Schäuble: Größere Bankenbeteiligung an Griechenland-Hilfe möglich. Staatfonds IPIC erhöht Druck auf MAN im Ferrostaal-Streit. S&P bestätigt Kredit-Rating von Portugal. Dexia vor Zerschlagung? Deutsche Börse: Umsatz auf Xetra steigt. FDP-Basis setzt Mitgliederentscheid zu Euro-Rettungsschirm durch. EU will außerbörsliche Handel mit Derivaten überwachen.

Termine vom 04.10.11:
- EU: Erzeugerpreise Industrie August
- JP: BoJ TANKAN Bericht September-Quartal (vollständig)
- USA: Autoverkäufe September
- USA: ICSC-Goldman Store Sales
- USA: Redbook
- USA: Industrieaufträge August
- Bonduelle S.A.: Quartalszahlen
- YUM! Brands Inc.: Quartalszahlen

DAX leidet unter Griechenlandsorgen
Schlechte Nachrichten aus Athen haben den gestrigen Handel belastet und dem DAX herbe Verluste beschert. Auch an der Wall Street ging es mit Sorgen um Griechenland sowie eine konjunkturelle Abschwächung in den USA bergab und in Asien standen die Zeichen am heutigen Dienstag ebenfalls auf Rot. Der Schuldensünder Griechenland sorgte auch heute für einen schwachen DAX-Start: Der deutsche Leitindex ging mit deutlichen Abschlägen unter der Marke von 5.300 Zählern in den Handel und schloss rund drei Prozent schwächer.
Daneben haben die Finanzminister der 27 EU-Staaten weiter über die Lage im pleitebedrohten Griechenland beraten. Nachdem gestern bekannt wurde, dass Griechenland im laufenden Jahr seine eigenen Sparziele verfehlen wird, wurde die für Mitte Oktober geplante Entscheidung über die Auszahlung der nächsten Kreditrate an das hochverschuldete Land verschoben.
Auf Unternehmensseite hat der deutsche Autobauer VW angekündigt, bis zum Jahr 2016 rund 3,4 Milliarden Euro in seine Werke in Brasilien investieren zu wollen. Damit will der Autobauer seine Wachstumschancen im brasilianischen Markt stärken. Die Deutsche Bank hat dagegen am späten Vormittag bekannt gegeben, dass das Gewinnziel von 10 Milliarden Euro für 2011 nicht mehr erreicht werden kann. Schon im Juli war das Erreichen des Ziels unter Vorbehalt sich stabilisierender Märkte gestellt worden.

Der DAX eröffnete bei 5.284 Punkten mit einem Minus von 1,7 Prozent und schloss 2,98 Prozent schwächer bei 5.216,71 Zählern.


Der TecDAX ging mit einem Minus von 1,3 Prozent bei 637 Zählern in den Handel und musste zum Börsenende einen Verlust von 2,9 Prozent bei 626 Punkten ausweisen.



22:05 Uhr: Wall Street schließt nach Schlussrallye deutlich im Plus
Nach den gestrigen Kursverlusten an der Wall Street gerieten heute neue Jahrestiefs im Dow Jones in den Fokus. Die Schuldenkrise in Europa bleibt weiter bedrohlich. Dennoch kehrte zu Handelsende neuer Optimismus an die Wall Street zurück, weshalb die US-Indizes in einer fulminanten Schlussrallye deutlich fester aus dem Handel gingen.
Konjunkturseitig gab es indes wenig erfreuliches. Die US-Industrie hat im August 0,2 Prozent weniger Aufträge erhalten als im Vormonat. Volkswirte hatten einen Anstieg erwartet. Ferner hat US-Notenbankchef Ben Bernanke die Tür für eine weitere Ausweitung der geldpolitischen Maßnahmen zur Stützung der Konjunktur in den USA weiter offen gehalten. Die Hoffnungen der Märkte auf die konkrete Ankündigung eines erneuten Programms zum Ankauf von Staatsanleihen wurden indes nicht erfüllt. In einer Anhörung vor dem Senat und Mitgliedern des US-Repräsentantenhauses blieben die Aussagen des Fed-Chefs vage. "Sofern erforderlich, wird die Notenbank ihre Maßnahmen ausweiten", sagte Bernanke.
Auf Unternehmensseite blickten die Anleger auf eine Präsentation des Elektronikriesen Apple. Am 12. Oktober will der Konzern iCloud und iOS5 starten. Zudem stellte man das Nachfolgemodell iPhone 4S vor. Entgegen den Erwartungen wurde jedoch kein völlig neues Modell präsentiert, was am Markt für Enttäuschung sorgte.
Der Dow Jones gewann am Ende 1,44 Prozent auf 10.808,71 Punkte.
Der Nasdaq Composite wiederum legte 2,95 Prozent zu auf 2.404,82 Zähler.




20:48 Uhr: Deutsche Post sieht keine Anzeichen für Abschwung
Die Deutsche Post AG sieht weltweit keine Anzeichen dafür, dass sich das Geschäft abschwächen könnte. Im Express-Bereich gebe es keine Hinweise auf eine Abkühlung, sagte Finanzvorstand Larry Rosen am Dienstag. Das deutsche Briefgeschäft wachse weiterhin. Zur Meldung



20:33 Uhr: EADS profitiert von schwächerem Euro
Der Luft- und Raumfahrtkonzern EADS hat sich optimistisch zu seinen Aussichten für 2011 geäußert. Das laufende Jahr werde ein sehr gutes, sagte Marwan Lahoud, der bei der European Aeronautic Defence & Space Co (EADS) für Marketing und Strategie verantwortlich ist. Der Konzern profitiere derzeit von dem wieder schwächeren Euro. Zur Meldung



20:19 Uhr: Apple stellt neues iPhone 4S vor - Fokus auf Software
Apple hat sein mit Spannung erwartetes neues iPhone-Modell vorgestellt. Das iPhone 4S hat einen deutlich schnelleren Prozessor. Das neue Betriebssystem iOS 5 bringt zahlreiche Neuerungen für iPhone und iPad und kommt am 12. Oktober heraus. Dazu startet der Online-Speicherdienst iCloud, mit dem Apple den Datenfluss zwischen verschiedenen Geräten radikal vereinfachen will. Zur Meldung



20:07 Uhr: Dow Jones deutlich schwächer
Nach den gestrigen Kursverlusten an der Wall Street geraten heute neue Jahrestiefs im Dow Jones in den Fokus. Die Schuldenkrise in Europa bleibt weiter bedrohlich. Ob das hoch verschuldete Griechenland die nächste Zahlung aus dem ersten Hilfspaket erhält, lassen die Eurostaaten und der IWF weiter offen. Sorgen bereitet auch der Bankensektor.
Konjunkturseitig gab es ebenfalls wenig erfreuliches. Die US-Industrie hat im August 0,2 Prozent weniger Aufträge erhalten als im Vormonat. Volkswirte hatten einen Anstieg erwartet. Ferner hat US-Notenbankchef Ben Bernanke die Tür für eine weitere Ausweitung der geldpolitischen Maßnahmen zur Stützung der Konjunktur in den USA weiter offen gehalten. Die Hoffnungen der Märkte auf die konkrete Ankündigung eines erneuten Programms zum Ankauf von Staatsanleihen wurden indes nicht erfüllt. In einer Anhörung vor dem Senat und Mitgliedern des US-Repräsentantenhauses blieben die Aussagen des Fed-Chefs vage. "Sofern erforderlich, wird die Notenbank ihre Maßnahmen ausweiten", sagte Bernanke.
Auf Unternehmensseite blicken die Anleger heute auf eine Präsentation des Elektronikriesen Apple. Am 12. Oktober will der Konzern iCloud und iOS5 starten. Zudem stellte man das Nachfolgemodell iPhone 4S vor.
Der Dow Jones verliert derzeit 1,3 Prozent auf 10.520 Punkte.
Der Nasdaq Composite wiederum gibt 0,2 Prozent nach auf 2.332 Zähler.




20:00 Uhr: Euro-Staaten erwägen offenbar Banklizenz für ESM
Die Eurozone erwägt einem Pressebericht zufolge, dem Europäischen Stabilitätsmechanismus (ESM) wie eine Geschäftsbank Zugang zur Liquidität der Europäischen Zentralbank zu gewähren. Entsprechende Überlegungen gebe es sowohl im Bundesfinanzministerium als auch in der EU-Kommission, berichtete das "Handelsblatt" unter Berufung auf einen hochrangigen EU-Diplomaten. Eine sogenannte Banklizenz sei für den befristeten EFSF zwar rechtlich nicht möglich, wohl aber für den definitiven Europäischen Währungsfonds ESM. Zur Meldung



19:38 Uhr: Schäuble: Größere Bankenbeteiligung an Griechenland-Hilfe möglich
Die Eurogruppe prüft nach den Worten von Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble eine größere Beteiligung der Banken an dem zweiten Hilfspaket für Griechenland. "Natürlich wird darüber geredet", sagte Schäuble nach Beratungen der EU-Finanzminister am Dienstag in Luxemburg. Es werde geprüft, ob die bei der Vereinbarung des Pakets im Juli angenommen Voraussetzungen noch gegeben sind. Zur Meldung



19:19 Uhr: Ölpreise bremsen Talfahrt nach Bernanke-Aussagen
Die Ölpreise haben nach Aussagen von US-Notenbankchef Ben Bernanke zu möglichen neuen Stützungsmaßnahmen der Fed für die lahmende US-Konjunktur die Talfahrt der vergangenen Handelstage etwas abgebremst. Im frühen Nachmittagshandel rutschte der Preis für ein Barrel der Nordsee-Sorte Brent mit Auslieferung im November 91 Cent auf 100,80 Dollar, nachdem er zuvor auf ein Tagestief knapp unter der Marke von 100 Dollar gesunken war. Der Preis für ein Fass der US-Referenzsorte West Texas Intermediate (WTI) verbilligte sich um 84 Cent auf 76,77 Dollar. Zur Meldung



18:39 Uhr: Staatfonds IPIC erhöht Druck auf MAN im Ferrostaal-Streit
Der arabische Staatsfonds IPIC hat den Ferrostaal-Miteigentümer MAN aufgefordert, den gemeinsamen Industriedienstleister zu unterstützen. Die International Petroleum Investment Company (IPIC) appellierte am Dienstag an MAN, gemeinsam eine vorübergehende Bürgschaftserklärung gegenüber den Ferrostaal Banken abzugeben. Eine solche Bürgschaft in Höhe von rund 126 Mio. Euro sei zur Absicherung der zukünftigen Geschäftsentwicklung von Ferrostaal nötig. MAN sei diesem Appell bislang jedoch nicht nachgekommen. Zur Meldung



Bildquellen: iStock/JacobH
Seite: 123456789

Kommentare zu diesem Artikel

februar schrieb:
04.10.2011 10:20:56

Wakunia empfiehlt eine geordnete Insolvenz dieser Geldverschwender-lieber ein Ende mit Schrecken als der Schrecken ohne Ende-auf der Basis daß deutschland den rest auf ewig finanziert brauchen wir kein Europa

 Kommentar hinzufügen 

Marktübersicht

  • Indizes
  • Rohstoffe
  • Devisen
  • HotStuff
Indizes Vergleichscharts
DAX
TecDAX
Dow Jones
Nasdaq Comp.

Börsenöffnungszeiten

Frankfurt
XETRA
New York
London
Tokio
Wien
Zürich
Feiertage

Unternehmenszahlen

DatumUnternehmenEvent
04.10.11118000 AG
Quartalszahlen
04.10.11Bird Construction Inc.
Quartalszahlen
04.10.11Bonduelle S.A.
Quartalszahlen
04.10.11Callidus Software Inc.
Quartalszahlen
04.10.11Landec Corp.
Quartalszahlen
04.10.11Realty Finance Corp
Quartalszahlen
04.10.11Scott Technology LimitedShs
Quartalszahlen
04.10.11Wolseley PLC
Quartalszahlen
04.10.11YUM! Brands Inc.
Quartalszahlen

Wirtschaft

DatumWirtschaft
04.10.11
US; Autoverkäufe September
04.10.11
01:50: JP; BoJ TANKAN Bericht September-Quartal (vollständig)
04.10.11
04:30: AU; RBA Sitzungsergebnis
04.10.11
11:00: EU; Erzeugerpreise Industrie August
04.10.11
11:15: EU; EZB Zuteilung Haupt-Refi-Tender
04.10.11
13:45: US; ICSC-Goldman Store Sales
04.10.11
14:55: US; Redbook
04.10.11
16:00: US; Industrieaufträge August
04.10.11
17:30: US; Auktion 4-wöchiger Bills

AKTIEN IN DIESEM ARTIKEL

Alstom S.A.23,47
-0,51%
Alstom Jahreschart
Amazon169,31
-0,41%
Amazon Jahreschart
Apple Inc.454,29
-2,67%
Apple Jahreschart
Aragon AG3,27
-7,97%
Aragon Jahreschart
Arch Coal Inc.5,01
-5,76%
Arch Coal Jahreschart
BASF54,03
-4,37%
BASF Jahreschart
BMW AG58,64
-4,49%
BMW Jahreschart
Bonduelle S.A.68,78
-1,07%
Bonduelle Jahreschart
Capital One Financial Corp.41,28
0,40%
Capital One Financial Jahreschart
DAB bank AG (Direkt Anlage Bank AG)3,46
-3,84%
DAB bank Jahreschart
Daimler AG35,48
-5,50%
Daimler Jahreschart
Deutsche Bank AG27,05
-7,08%
Deutsche Bank Jahreschart
Deutsche Börse AG37,20
-3,60%
Deutsche Börse Jahreschart
Deutsche Börse AG (zum Umtausch eingereicht)Deutsche Börse Jahreschart
Deutsche Lufthansa AG8,31
-2,74%
Deutsche Lufthansa Jahreschart
Deutsche Post AG12,95
-2,95%
Deutsche Post Jahreschart
Dexia S.A.0,16
-6,02%
Dexia Jahreschart
EADS N.V.26,10
-3,68%
EADS Jahreschart
Ford Motor Co.8,24
-3,01%
Ford Motor Jahreschart
Fresenius SE & Co. KGaA (St.)74,34
-2,57%
Fresenius Jahreschart
General Motors18,40
1,98%
General Motors Jahreschart
Google Inc.461,02
-2,06%
Google Jahreschart
Honda Motor Co. Ltd.24,84
-2,12%
Honda Motor Jahreschart
HSBC Holdings plc6,22
-1,44%
HSBC Jahreschart
Hyundai Motor Co. Ltd. (GDRs)23,33
-1,88%
Hyundai Motor Jahreschart
IBM Corp. (International Business Machines)152,49
-2,94%
IBM Jahreschart
Infineon Technologies AG6,02
-6,09%
Infineon Technologies Jahreschart
Kabel Deutschland Holding AG44,79
-2,72%
Kabel Deutschland Jahreschart
MAN79,20
2,07%
MAN Jahreschart
Mazda Motor Corp.1,00
-0,79%
Mazda Motor Jahreschart
Merck KGaA74,34
0,05%
Merck Jahreschart
Microsoft Corp.23,12
-2,39%
Microsoft Jahreschart
Nissan Motor Co. Ltd.7,72
0,76%
Nissan Motor Jahreschart
NYSE Euronext Inc19,14
-2,70%
NYSE Euronext Jahreschart
Ono Pharmaceutical45,91
1,40%
Ono Pharmaceutical Jahreschart
Pharmaceutical Product Development IncPharmaceutical Product Development Jahreschart
ProSiebenSat.1 Media AG Vz.16,32
-3,87%
ProSiebenSat1 Media vz Jahreschart
Renault S.A.33,72
-0,38%
Renault Jahreschart
REpower Systems AG143,24
0,23%
REpower Systems Jahreschart
Rheinmetall AG33,01
-1,47%
Rheinmetall Jahreschart
Roche Holding AG (Genussschein)125,00
-0,95%
Roche Jahreschart
Roche Holding AGShs Sponsored American Deposit Receipt Repr 1/2 NVTGSh31,33
-0,78%
Roche Jahreschart
Samsung Electronics Co. Ltd.242,25
-0,26%
Samsung Electronics Jahreschart
Sky Deutschland AG2,26
-0,53%
Sky Deutschland Jahreschart
Toyota Motor Corp.30,40
-2,09%
Toyota Motor Jahreschart
UBS AG (N)9,05
-1,19%
UBS Jahreschart
Volkswagen AG Vz. (VW AG)124,48
-3,80%
Volkswagen vz Jahreschart
Volkswagen St. (VW)118,28
-3,74%
Volkswagen St (VW) Jahreschart
Walt Disney Co.35,86
-1,75%
Walt Disney Jahreschart
Wolseley PLC27,45
-0,90%
Wolseley Jahreschart
Wolverine World Wide Inc.Wolverine World Wide Jahreschart
Yahoo Inc12,12
-1,43%
Yahoo Jahreschart
YUM! Brands Inc.52,01
-9,05%
YUM! Brands Jahreschart

Börsenchronik - Was war am ... ?

Erfahren Sie hier, welche Ereignisse das Börsengeschehen an einem Handelstag Ihrer Wahl beeinflusst und wie sich die Märkte am jeweiligen Tag entwickelt haben. Wählen Sie ein Datum aus dem Kalender und Sie erhalten den zugehörigen Marktbericht unserer Rubrik "Heute im Fokus".