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aktualisiert: 14.10.2011 22:15

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Wall Street schließt deutlich fester -- DAX geht positiv ins Wochenende -- BMW rechnet mit weiterem Absatzwachstum -- Fitch droht Deutscher Bank mit Abstufung -- Sky, Infineon, SAP, VW, Apple im Fokus


US-Haushaltsdefizit steigt im Gesamtjahr auf 1,29 Billionen Dollar. Atomausstieg-Entschädigung: E.ON-Chef will Milliarden fordern. Schäuble: Europa wird "klare Maßnahmen" gegen Euro-Krise treffen. Berlin und Paris nah an Einigung zu Bankenkapital. Deutsche Balaton verkauft P&I-Beteiligung.Allianz-Chefökonom: Schuldenschnitt derzeit riskant. US-Verbrauchervertrauen rückläufig. US-Lagerbestände ziehen an. Skype-Übernahme durch Microsoft perfekt. US-Einzelhandel legt zu.

Termine vom 14.10.11:
- EU: Inflation (HVPI)
- EU: Handelsbilanz August
- USA: Im- & -Exportpreise September
- USA: Verbrauchervertrauen (University of Michigan) Oktober (vorläufig)
- USA: Lagerbestände August
- USA: Einzelhandelsumsatz September
- Cano Petroleum Inc.: Quartalszahlen
- co.don AG: Quartalszahlen
- Mattel Inc.: Quartalszahlen
- Syngenta AG: Quartalszahlen

DAX & Co. gehen stärker ins Wochenende

Der DAX eröffnete den Freitagshandel mit einem Aufschlag von 0,36 Prozent bei 5.935 Punkten und konnte gestützt von US-Konjunkturdaten kurzfristig die 6.000er-Hürde nehmen. Auch SAP und VW trumpften mit positiven Zahlen auf und stützen den Standardwerteindex. Die Aktie von Infineon gehörte nach einer Umsatzwarnung indes zu den wenigen Verlierern des Tages. Bei Handelsschluss blieb ein DAX-Plus von 0,89 Prozent auf 5.967,20 Punkte.

Der TecDAX ging bei 679 Zählern um 0,3 Prozent fester in den Tag und fuhr letztlich einen Zugewinn von 2,2 Prozent auf 692 Indexzähler ein. Der MDAX konnte daneben ein Plus von 1,4 Prozent auf 9.027 Punkte verbuchen.

Am Donnerstagabend hatte die Slowakei überraschend schnell und deutlich für den Euro-Rettungsschirm gestimmt. Damit steht dem Einsatz des europäischen Rettungsfonds EFSF nun nichts mehr im Wege. Die neuen Instrumente sollen in naher Zukunft bereit sein. Daneben gab es allerdings auch Rückschläge bei der Bewältigung der Schuldenkrise in Europa zu vermelden und dies erneut durch die Ratingagenturen. So droht Fitch verschiedenen Großbanken, darunter der Deutsche Bank AG und der Société Générale, mit einer Abstufung ihres Ratings, da deren Geschäftsmodell den kommenden Herausforderungen der Finanzmärkte nicht ausreichend gewachsen sei. Auch für Spanien gab es den nächsten Paukenschlag: Nach Fitch hat auch die Ratingagentur Standard & Poor's die Kreditwürdigkeit des Landes herabgestuft.




22:05 Uhr: Wall Street endet deutlich fester
Die US-Börsen verzeichneten am Freitag deutliche Zugewinne. Neben starken Zahlen von Google sorgten erfreuliche US-Daten zum Einzelhandel für gute Stimmung.
Der amerikanische Einzelhandelsumsatz ist im September überraschend deutlich um 1,1 Prozent gestiegen. Erwartet wurde lediglich ein Anstieg um 0,4 Prozent. Auch die US- Importpreise haben um 0,3 Prozent zugelegt, obwohl Volkswirte mit einem Rückgang um 0,4 Prozent gerechnet hatten. Das von der Univesity of Michigan ermittelte US-Verbrauchervertrauen für Oktober ist nach 59,40 Punkten im Vormonat auf 57,5 Punkte zurückgegangen. Analysten hatten einen Wert von 60,00 erwartet. Schließlich wiesen die Lagerbestände in den US-amerikanischen Industrie- und Handelsunternehmen im August 2011 einen saisonbereinigten Anstieg gegenüber dem Vormonat aus. So lagen die Lagerbestände um 0,5 Prozent über dem Vormonatsniveau. Volkswirte hatten zuvor ein Plus von 0,4 Prozent erwartet.
Auch amerikanische Großbanken blieben von der Ratingagentur Fitch nicht verschont. Für Goldman Sachs und Morgan Stanley wurde der Ausblick auf "Negativ" gesenkt. Positive Nachrichten gab es indes aus dem Technologiesektor. Google erreichte ungeachtet hoher Investitionen einen Gewinnsprung. Grund dafür waren sprudelnde Werbeeinnahmen. Daneben sorge der Verkaufsstart des neue iPhone 4S in den USA und etlichen anderen Ländern für einen Ansturm auf die Apple-Läden. Auch der Spielzeughersteller Mattel kann sich freuen. Er übertraf mit seinem Quartalsumsatz die Analystenerwartungen.
Der Dow Jones gewann am Ende 1,45 Prozent auf 11.644,49 Punkte.
Der Nasdaq Composite wiederum legte 1,82 Prozent zu auf 2.667,85 Zähler.




21:06 Uhr: US-Haushaltsdefizit steigt im Gesamtjahr auf 1,29 Billionen Dollar
Das US-Haushaltsdefizit belief sich im Fiskaljahr 2010/11 auf 1,29 Billionen Dollar. Das Defizit liegt damit rund 4 Mrd. Dollar bzw. 0,3 Prozent über dem Niveau des Vorjahres von 1,29 Billionen US-Dollar. Die Ausgaben lagen bei 3,60 Billionen Dollar (+4,2 Prozent) gegenüber Einnahmen von nur 2,30 Billionen Dollar (+6,5 Prozent). Zur Meldung



20:31 Uhr: Atomausstieg-Entschädigung: E.ON-Chef will Milliarden fordern
Im Streit mit der Bundesregierung um die Kosten des Atommausstiegs hat der Energiekonzern E.ON Milliardenforderungen angekündigt. "Wir müssen entschädigt werden. Dafür schaffen wir mit der Verfassungsklage die Grundlage", sagte Vorstandschef Johannes Teyssen der "Süddeutschen Zeitung". Zur Meldung



20:13 Uhr: Schäuble: Europa wird "klare Maßnahmen" gegen Euro-Krise treffen
Die europäischen Staaten werden nach den Worten von Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble "klare Maßnahmen" treffen, um eine Ausbreitung der Euro-Krise zu verhindern. Kurz vor einem Treffen der Finanzminister und Notenbankchefs der G-20 sagte er: "Dazu gehört, dass alle systemrelevanten Banken mit dem nötigen Kapital ausgestattet sind." Dies werde gerade vorbereitet. Zur Meldung



20:10 Uhr: Wall Street deutlich fester
Die US-Börsen verzeichnen am Freitagmittag New Yorker Zeit deutliche Zugewinne. Neben starken Zahlen von Google sorgen erfreuliche US-Daten zum Einzelhandel für gute Stimmung.
Der amerikanische Einzelhandelsumsatz ist im September überraschend deutlich um 1,1 Prozent gestiegen. Erwartet wurde lediglich ein Anstieg um 0,4 Prozent. Auch die US- Importpreise haben um 0,3 Prozent zugelegt, obwohl Volkswirte mit einem Rückgang um 0,4 Prozent gerechnet hatten. Das von der Univesity of Michigan ermittelte US-Verbrauchervertrauen für Oktober ist nach 59,40 Punkten im Vormonat auf 57,5 Punkte zurückgegangen. Analysten hatten einen Wert von 60,00 erwartet. Schließlich wiesen die Lagerbestände in den US-amerikanischen Industrie- und Handelsunternehmen im August 2011 einen saisonbereinigten Anstieg gegenüber dem Vormonat aus. So lagen die Lagerbestände um 0,5 Prozent über dem Vormonatsniveau. Volkswirte hatten zuvor ein Plus von 0,4 Prozent erwartet.
Auch amerikanische Großbanken blieben von der Ratingagentur Fitch nicht verschont. Für Goldman Sachs und Morgan Stanley wurde der Ausblick auf "Negativ" gesenkt. Positive Nachrichten gab es indes aus dem Technologiesektor. Google erreichte ungeachtet hoher Investitionen einen Gewinnsprung. Grund dafür waren sprudelnde Werbeeinnahmen. Daneben sorge der Verkaufsstart des neue iPhone 4S in den USA und etlichen anderen Ländern für einen Ansturm auf die Apple-Läden. Auch der Spielzeughersteller Mattel kann sich freuen. Er übertraf mit seinem Quartalsumsatz die Analystenerwartungen.
Der Dow Jones gewinnt derzeit 1,0 Prozent auf 11.589 Punkte.
Der Nasdaq Composite wiederum legt 1,2 Prozent zu auf 2.653 Zähler.




19:54 Uhr: Berlin und Paris nah an Einigung zu Bankenkapital
Deutschland und Frankreich stehen offenbar kurz vor einer endgültigen Einigung zur Rekapitalisierung der Banken. Die Bundesregierung hat sich mit Paris auf darauf geeinigt, den Banken eine Erhöhung ihrer Tier-1 Kernkapitalquote auf etwa 9% vorzuschreiben, wie Dow Jones Newswires am Freitag aus EU-Kreisen erfuhr. Dies solle in sechs bis neun Monaten geschehen, sagte ein EU-Offizieller. Zur Meldung



18:35 Uhr: Deutsche Balaton verkauft Beteiligung an P&I
Die Deutsche Balaton will ihre Beteiligung an P&I veräußern. Danbei führt die Veräußerung der 125.000 P&I-Aktien auf Ebene der Deutsche Balaton AG zu einem Ergebnisbeitrag im laufenden Geschäftsjahr 2011 von rund 2,1 Mio. Euro, der vollständig auf das zweite Geschäftshalbjahr entfällt. Zur Meldung



18:34 Uhr: Allianz-Chefökonom: Schuldenschnitt derzeit riskant
Der Chefvolkswirt der Allianz, Michael Heise, hat einen möglichen Schuldenschnitt in Griechenland als derzeit zu riskant für die Eurozone eingeschätzt. "Wir haben die Vorbereitungen für einen solchen Schritt noch nicht getroffen", sagte Heise zu "Handelsblatt Online". Der Schuldenschnitt hätte aus seiner Sicht ohne Maßnahmen wie Bankenrekapitalisierung, Einlagensicherung in Griechenland oder den griechischen Haushalt ins Gleichgewicht zu bringen "wenig Sinn". Zur Meldung



18:31 Uhr: BMW rechnet mit weiterem Absatzwachstum
Nach einem zweistelligen Verkaufsplus im September rechnet BMW-Chef Norbert Reithofer auch für den Oktober mit einem Absatzwachstum. Zur Meldung



Bildquellen: iStock/JacobH
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DatumUnternehmenEvent
14.10.11Cano Petroleum Inc.
Quartalszahlen
14.10.11co.don AG
Quartalszahlen
14.10.11Mattel Inc.
Quartalszahlen
14.10.11Syngenta AG
Quartalszahlen

Wirtschaft

DatumWirtschaft
14.10.11
11:00: EU; Handelsbilanz August
14.10.11
11:00: EU; Inflation (HVPI)
14.10.11
14:30: US; Im- & -Exportpreise September
14.10.11
14:30: US; Einzelhandelsumsatz September
14.10.11
15:55: US; Verbrauchervertrauen (University of Michigan) Oktober (vorläufig)
14.10.11
16:00: US; Lagerbestände August

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Amazon169,31
-0,41%
Amazon Jahreschart
Apple Inc.454,29
-2,67%
Apple Jahreschart
Areva - Societe des Participations du Commissariat a L'Energie Atomique9,28
-1,49%
Areva - Societe des Participations du Commissariat a LEnergie Atomique Jahreschart
AT&T Inc. (AT & T Inc.)27,42
-0,31%
AT&T Jahreschart
Bank of America Corp.5,69
-0,94%
Bank of America Jahreschart
Barclays PLCShs American Deposit.Receipts Repr.4 Shs8,55
-1,79%
Barclays Jahreschart
BMW AG58,64
-4,49%
BMW Jahreschart
BNP Paribas S.A.25,86
1,97%
BNP Paribas Jahreschart
Cano Petroleum Inc.Cano Petroleum Jahreschart
China Southern Airlines Co Ltd (H) 0,36
2,90%
China Southern Airlines Jahreschart
Citigroup Inc.20,53
-3,30%
Citigroup Jahreschart
co.don AGcodon Jahreschart
Credit Suisse Group (CS Group) (N)15,37
-1,06%
Credit Suisse Group (CS Group) (N) Jahreschart
Deutsche Balaton AG9,02
0,00%
Deutsche Balaton Jahreschart
Deutsche Bank AG27,05
-7,08%
Deutsche Bank Jahreschart
Deutsche Telekom AG (Spons. ADRS)7,88
-2,47%
Deutsche Telekom Jahreschart
E.ON AG14,43
-2,43%
EON Jahreschart
E.ON AG (spons. ADRs)14,55
-2,36%
EON Jahreschart
EADS N.V.26,10
-3,68%
EADS Jahreschart
eBay Inc.31,18
-0,93%
eBay Jahreschart
Fraport AG40,14
-1,79%
Fraport Jahreschart
Gap Inc.21,23
-0,35%
Gap Jahreschart
GDF SUEZ S.A.15,93
-1,30%
GDF SUEZ  Jahreschart
Goldman Sachs76,88
1,54%
Goldman Sachs Jahreschart
Google Inc.461,02
-2,06%
Google Jahreschart
HOCHTIEF AG35,87
-1,22%
HOCHTIEF Jahreschart
Honda Motor Co. Ltd.24,84
-2,12%
Honda Motor Jahreschart
Infineon Technologies AG6,02
-6,09%
Infineon Technologies Jahreschart
Intel Corp.20,27
-3,11%
Intel Jahreschart
JPMorgan Chase & Co.26,04
-2,85%
JPMorgan ChaseCo Jahreschart
Leighton Holdings Ltd.13,64
-0,37%
Leighton Jahreschart
MAN79,20
2,07%
MAN Jahreschart
Mattel Inc.25,11
0,16%
Mattel Jahreschart
Mead Johnson Nutrition Co.64,69
-0,85%
Mead Johnson Nutrition Jahreschart
Merck Co.29,97
-0,78%
Merck Jahreschart
Microchip Technology Inc.24,92
-1,23%
Microchip Technology Jahreschart
Microsoft Corp.23,12
-2,39%
Microsoft Jahreschart
Morgan Stanley10,45
-0,33%
Morgan Stanley Jahreschart
Oracle Corp.21,23
-0,58%
Oracle Jahreschart
P&I Personal & Informatik AG28,84
0,14%
P&I PersonalInformatik Jahreschart
PPR S.A. (Pinault-Printemps-Redoute)111,50
-4,62%
PPR Jahreschart
PUMA SE234,17
-3,73%
PUMA Jahreschart
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1,56%
RHJ International Jahreschart
Safeway Inc.14,63
-5,06%
Safeway Jahreschart
SAP AG44,70
-3,71%
SAP Jahreschart
SAP AGShs Sponsored American Deposit Receipt Repr 1 Sh45,91
-1,58%
SAP Jahreschart
Siemens AG64,80
-3,14%
Siemens Jahreschart
Skanska10,64
-1,44%
Skanska Jahreschart
Sky Deutschland AG2,26
-0,53%
Sky Deutschland Jahreschart
Société Générale S.A. (Societe Generale)16,01
-0,69%
Société Générale Jahreschart
Sony Corp.10,33
-2,29%
Sony Jahreschart
Suzuki Motor Corp.16,33
-1,31%
Suzuki Motor Jahreschart
Syngenta AG253,53
-2,43%
Syngenta Jahreschart
Telefon AB L.M.Ericsson (B)6,73
-2,05%
Telefon AB LMEricsson (B) Jahreschart
UBS AG (N)9,05
-1,19%
UBS Jahreschart
Unilever N.V.24,66
-2,84%
Unilever Jahreschart
Unilever plc25,26
-0,96%
Unilever Jahreschart
Vinci S.A.31,55
-1,68%
Vinci Jahreschart
Volkswagen AG Vz. (VW AG)124,48
-3,80%
Volkswagen vz Jahreschart
Volkswagen St. (VW)118,28
-3,74%
Volkswagen St (VW) Jahreschart
Yahoo Inc12,12
-1,43%
Yahoo Jahreschart

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