Wall Street schließt deutlich fester -- DAX geht positiv ins Wochenende -- BMW rechnet mit weiterem Absatzwachstum -- Fitch droht Deutscher Bank mit Abstufung -- Sky, Infineon, SAP, VW, Apple im Fokus
- EU: Inflation (HVPI)
- EU: Handelsbilanz August
- USA: Im- & -Exportpreise September
- USA: Verbrauchervertrauen (University of Michigan) Oktober (vorläufig)
- USA: Lagerbestände August
- USA: Einzelhandelsumsatz September
- Cano Petroleum Inc.: Quartalszahlen
- co.don AG: Quartalszahlen
- Mattel Inc.: Quartalszahlen
- Syngenta AG: Quartalszahlen
DAX & Co. gehen stärker ins WochenendeDer DAX eröffnete den Freitagshandel mit einem Aufschlag von 0,36 Prozent bei 5.935 Punkten und konnte gestützt von US-Konjunkturdaten kurzfristig die 6.000er-Hürde nehmen. Auch SAP und VW trumpften mit positiven Zahlen auf und stützen den Standardwerteindex. Die Aktie von Infineon gehörte nach einer Umsatzwarnung indes zu den wenigen Verlierern des Tages. Bei Handelsschluss blieb ein DAX-Plus von 0,89 Prozent auf 5.967,20 Punkte.
Der TecDAX ging bei 679 Zählern um 0,3 Prozent fester in den Tag und fuhr letztlich einen Zugewinn von 2,2 Prozent auf 692 Indexzähler ein. Der MDAX konnte daneben ein Plus von 1,4 Prozent auf 9.027 Punkte verbuchen.
Am Donnerstagabend hatte die Slowakei überraschend schnell und deutlich für den Euro-Rettungsschirm gestimmt. Damit steht dem Einsatz des europäischen Rettungsfonds EFSF nun nichts mehr im Wege. Die neuen Instrumente sollen in naher Zukunft bereit sein. Daneben gab es allerdings auch Rückschläge bei der Bewältigung der Schuldenkrise in Europa zu vermelden und dies erneut durch die Ratingagenturen. So droht Fitch verschiedenen Großbanken, darunter der Deutsche Bank AG und der Société Générale, mit einer Abstufung ihres Ratings, da deren Geschäftsmodell den kommenden Herausforderungen der Finanzmärkte nicht ausreichend gewachsen sei. Auch für Spanien gab es den nächsten Paukenschlag: Nach Fitch hat auch die Ratingagentur Standard & Poor's die Kreditwürdigkeit des Landes herabgestuft.
22:05 Uhr: Wall Street endet deutlich festerDie US-Börsen verzeichneten am Freitag deutliche Zugewinne. Neben starken Zahlen von Google sorgten erfreuliche US-Daten zum Einzelhandel für gute Stimmung.
Der amerikanische Einzelhandelsumsatz ist im September überraschend deutlich um 1,1 Prozent gestiegen. Erwartet wurde lediglich ein Anstieg um 0,4 Prozent. Auch die US- Importpreise haben um 0,3 Prozent zugelegt, obwohl Volkswirte mit einem Rückgang um 0,4 Prozent gerechnet hatten. Das von der Univesity of Michigan ermittelte US-Verbrauchervertrauen für Oktober ist nach 59,40 Punkten im Vormonat auf 57,5 Punkte zurückgegangen. Analysten hatten einen Wert von 60,00 erwartet. Schließlich wiesen die Lagerbestände in den US-amerikanischen Industrie- und Handelsunternehmen im August 2011 einen saisonbereinigten Anstieg gegenüber dem Vormonat aus. So lagen die Lagerbestände um 0,5 Prozent über dem Vormonatsniveau. Volkswirte hatten zuvor ein Plus von 0,4 Prozent erwartet.
Auch amerikanische Großbanken blieben von der Ratingagentur Fitch nicht verschont. Für Goldman Sachs und Morgan Stanley wurde der Ausblick auf "Negativ" gesenkt. Positive Nachrichten gab es indes aus dem Technologiesektor. Google erreichte ungeachtet hoher Investitionen einen Gewinnsprung. Grund dafür waren sprudelnde Werbeeinnahmen. Daneben sorge der Verkaufsstart des neue iPhone 4S in den USA und etlichen anderen Ländern für einen Ansturm auf die Apple-Läden. Auch der Spielzeughersteller Mattel kann sich freuen. Er übertraf mit seinem Quartalsumsatz die Analystenerwartungen.
Der Dow Jones gewann am Ende 1,45 Prozent auf 11.644,49 Punkte.
Der Nasdaq Composite wiederum legte 1,82 Prozent zu auf 2.667,85 Zähler.
21:06 Uhr: US-Haushaltsdefizit steigt im Gesamtjahr auf 1,29 Billionen DollarDas US-Haushaltsdefizit belief sich im Fiskaljahr 2010/11 auf 1,29 Billionen Dollar. Das Defizit liegt damit rund 4 Mrd. Dollar bzw. 0,3 Prozent über dem Niveau des Vorjahres von 1,29 Billionen US-Dollar. Die Ausgaben lagen bei 3,60 Billionen Dollar (+4,2 Prozent) gegenüber Einnahmen von nur 2,30 Billionen Dollar (+6,5 Prozent). Zur Meldung
20:31 Uhr: Atomausstieg-Entschädigung: E.ON-Chef will Milliarden fordernIm Streit mit der Bundesregierung um die Kosten des Atommausstiegs hat der Energiekonzern E.ON Milliardenforderungen angekündigt. "Wir müssen entschädigt werden. Dafür schaffen wir mit der Verfassungsklage die Grundlage", sagte Vorstandschef Johannes Teyssen der "Süddeutschen Zeitung". Zur Meldung
20:13 Uhr: Schäuble: Europa wird "klare Maßnahmen" gegen Euro-Krise treffenDie europäischen Staaten werden nach den Worten von Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble "klare Maßnahmen" treffen, um eine Ausbreitung der Euro-Krise zu verhindern. Kurz vor einem Treffen der Finanzminister und Notenbankchefs der G-20 sagte er: "Dazu gehört, dass alle systemrelevanten Banken mit dem nötigen Kapital ausgestattet sind." Dies werde gerade vorbereitet. Zur Meldung
20:10 Uhr: Wall Street deutlich festerDie US-Börsen verzeichnen am Freitagmittag New Yorker Zeit deutliche Zugewinne. Neben starken Zahlen von Google sorgen erfreuliche US-Daten zum Einzelhandel für gute Stimmung.
Der amerikanische Einzelhandelsumsatz ist im September überraschend deutlich um 1,1 Prozent gestiegen. Erwartet wurde lediglich ein Anstieg um 0,4 Prozent. Auch die US- Importpreise haben um 0,3 Prozent zugelegt, obwohl Volkswirte mit einem Rückgang um 0,4 Prozent gerechnet hatten. Das von der Univesity of Michigan ermittelte US-Verbrauchervertrauen für Oktober ist nach 59,40 Punkten im Vormonat auf 57,5 Punkte zurückgegangen. Analysten hatten einen Wert von 60,00 erwartet. Schließlich wiesen die Lagerbestände in den US-amerikanischen Industrie- und Handelsunternehmen im August 2011 einen saisonbereinigten Anstieg gegenüber dem Vormonat aus. So lagen die Lagerbestände um 0,5 Prozent über dem Vormonatsniveau. Volkswirte hatten zuvor ein Plus von 0,4 Prozent erwartet.
Auch amerikanische Großbanken blieben von der Ratingagentur Fitch nicht verschont. Für Goldman Sachs und Morgan Stanley wurde der Ausblick auf "Negativ" gesenkt. Positive Nachrichten gab es indes aus dem Technologiesektor. Google erreichte ungeachtet hoher Investitionen einen Gewinnsprung. Grund dafür waren sprudelnde Werbeeinnahmen. Daneben sorge der Verkaufsstart des neue iPhone 4S in den USA und etlichen anderen Ländern für einen Ansturm auf die Apple-Läden. Auch der Spielzeughersteller Mattel kann sich freuen. Er übertraf mit seinem Quartalsumsatz die Analystenerwartungen.
Der Dow Jones gewinnt derzeit 1,0 Prozent auf 11.589 Punkte.
Der Nasdaq Composite wiederum legt 1,2 Prozent zu auf 2.653 Zähler.
19:54 Uhr: Berlin und Paris nah an Einigung zu BankenkapitalDeutschland und Frankreich stehen offenbar kurz vor einer endgültigen Einigung zur Rekapitalisierung der Banken. Die Bundesregierung hat sich mit Paris auf darauf geeinigt, den Banken eine Erhöhung ihrer Tier-1 Kernkapitalquote auf etwa 9% vorzuschreiben, wie Dow Jones Newswires am Freitag aus EU-Kreisen erfuhr. Dies solle in sechs bis neun Monaten geschehen, sagte ein EU-Offizieller. Zur Meldung
18:35 Uhr: Deutsche Balaton verkauft Beteiligung an P&IDie Deutsche Balaton will ihre Beteiligung an P&I veräußern. Danbei führt die Veräußerung der 125.000 P&I-Aktien auf Ebene der Deutsche Balaton AG zu einem Ergebnisbeitrag im laufenden Geschäftsjahr 2011 von rund 2,1 Mio. Euro, der vollständig auf das zweite Geschäftshalbjahr entfällt. Zur Meldung
18:34 Uhr: Allianz-Chefökonom: Schuldenschnitt derzeit riskantDer Chefvolkswirt der Allianz, Michael Heise, hat einen möglichen Schuldenschnitt in Griechenland als derzeit zu riskant für die Eurozone eingeschätzt. "Wir haben die Vorbereitungen für einen solchen Schritt noch nicht getroffen", sagte Heise zu "Handelsblatt Online". Der Schuldenschnitt hätte aus seiner Sicht ohne Maßnahmen wie Bankenrekapitalisierung, Einlagensicherung in Griechenland oder den griechischen Haushalt ins Gleichgewicht zu bringen "wenig Sinn". Zur Meldung
18:31 Uhr: BMW rechnet mit weiterem AbsatzwachstumNach einem zweistelligen Verkaufsplus im September rechnet BMW-Chef Norbert Reithofer auch für den Oktober mit einem Absatzwachstum. Zur Meldung



