Wall Street schließt tiefrot -- DAX bleibt schwach -- Griechisches Parlament spricht Papademos Vertrauen aus -- Italienische Banken wollen breiteren Zugang zu EZB-Mitteln -- BMW, Infineon im Fokus
- D: ifo Weltwirtschaftsklima 4. Quartal
- EU: Inflation (HVPI) Oktober
- GB: Arbeitsmarktdaten November
- JP: BoJ Sitzungsergebnis (Zinsentscheidung)
- USA: MBA Zahl der Hypothekenanträge
- USA: Verbraucherpreise Oktober
- USA: Industrieproduktion Oktober
- USA: Öllagerbestände
- Abercrombie & Fitch Co.: Quartalszahlen
- Agfa-Gevaert N.V.: Quartalszahlen
- Applied Materials Inc.: Quartalszahlen
- Infineon Technologies AG: Quartalszahlen
- London Stock Exchange plc: Quartalszahlen
- Marseille-Kliniken AG: Quartalszahlen
- NetApp Inc.: Quartalszahlen
- PETsMART Inc.: Quartalszahlen
- Schoeller-Bleckmann Oilfield Equipment AG: Quartalszahlen
- Target Corp.: Quartalszahlen
- Tyco International Ltd: Quartalszahlen
- Vivendi Universal S.A.: Quartalszahlen
- VTG AG: Quartalszahlen
- WMF Württembergische Metallwarenfabrik AG St.: Quartalszahlen
DAX in nervösem MarktDer DAX verlor im frühen Handel 1,0 Prozent auf 5.873 Punkte, konnte sich zwischenzeitlich in die Gewinnzone hocharbeiten und schloss dann doch mit einem Minus von 0,33 Prozent bei 5.913,36 Zählern.
Der TecDAX gab zum Auftakt um 0,3 Prozent auf 684 Punkte nach und beendete den Handel mit einem Plus von 0,3 Prozent bei 688 Zählern.
Auch am Mittwoch blieb das europäische Schuldenland Italien das zentrale Thema an den Märkten. Der am Abend vereidigte italienische Ministerpräsident Mario Monti traf sich am Nachmittag mit Staatspräsident Giorgio Napolitano um ihn über seine bisherigen Fortschritte bei der Regierungsbildung zu informieren. Es wird damit gerechnet, dass noch in dieser Woche im italienischen Parlament die Vertrauensabstimmung über die Übergangsregierung stattfinden wird. Die Renditen für zehnjährige italienische Staatsanleihen sind bei einer heutigen Auktion wieder etwas gesunken, was darauf hindeutet, dass die momentanen Entwicklungen in Italien an den Märkten positiv aufgenommen wird. Das Gerücht, dass sich italinische Banken um einen breitern Zugang zu EZB-Mitteln bemühen, wurde an den Börsen allerdings schlecht aufgenommen und ließ den DAX gegen Mittag abstürzen.
Bei den Konjunkturdaten steht zunächst das ifo Weltwirtschaftsklima im Zentrum der Aufmerksamkeit. Der entsprechende Index ist im 4. Quartal deutlich auf 78,7 Punkte gefallen.
Beim Halbleiterspezialist Infineon herrschen trotz eines Rekordjahrs trübe Aussichten vor. Der Konzern konnte trotz eines schwachen vierten Quartals im Gesamtjahr Rekordwerte einfahren und verdiente rund 1,12 Milliarden Euro. Für das neue Geschäftsjahr rechnet Infineon allerdings mit einem zehnprozentigen Umsatzrückgang. Der Pharmakonzern Bayer hat sich daneben ehrgeizige Wachstumsziele gesetzt und will in Asien seinen Umsatz bis 2015 um mehr als 60 Prozent steigern.
22:05 Uhr: Wall Street schließt tiefrotAuch am Mittwoch hat sich für die Anleger die Lage in den Eurostaaten nicht wirklich verändert. Somit dürfte die Risikoaversion hoch und die Märkte volatil bleiben. Die Wall Street schloss am Ende deutlich schwächer. Der Dow Jones fiel sogar unter die 12.000er Marke.
Von der Konjunkturseite her, waren die Verbraucherpreise im Oktober überraschend etwas gefallen. Das könnte sich positiv auf den US-Konsum auswirken. Außerdem ist die Industrieproduktion im Oktober stärker gestiegen als erwartet. Der National Association of Home Builders/Wells Fargo-Index (NAHB-Index) ist im November 2011 angestiegen. Der Indikator lag mit 20 Punkten über dem im Vormonat ermittelten Wert von 17 Zählern.
Bei den Unternehmen litt der Computerhersteller Dell unter der schwächelnden Nachfrage bei herkömmlichen Heim-PCs. Allerdings konnte der Konzern seinen Gewinn dennoch steigern. Der US-Modekonzern Abercrombie & Fitch konnte im dritten Quartal bei höheren Umsatzerlösen lediglich einen leichten Gewinnanstieg vorweisen und blieb damit hinter den Analystenschätzungen zurück.
Der Dow Jones verlor am Ende 1,58 Prozent auf 11.905,59 Punkte.
Der Nasdaq Composite wiederum gab 1,73 Prozent nach auf 2.639,61 Zähler.
20:34 Uhr: Portugal beschleunigt den Verkauf seines TafelsilbersDas pleitebedrohte Euro-Land Portugal beschleunigt zur Sanierung der maroden Staatsfinanzen den Verkauf seines Tafelsilbers. Die Privatisierungen des Stromkonzerns EDP, um den auch der Düsseldorfer Energieriese E.ON mitbieten will, sowie des Betreibers des Stromverteilernetzes REN sollten bis nächsten Januar abgewickelt werden, sagte Finanzminister Vítor Gaspar am Mittwochabend in Lissabon. Zur Meldung
20:31 Uhr: NRW prüft Kauf weiterer Steuer-CD aus der SchweizSteuerfahnder in Nordrhein-Westfalen prüfen nach einem Bericht der "Financial Times Deutschland" den Kauf einer weiteren CD mit Bankdaten aus der Schweiz. Es gehe nur noch um die Kaufsumme. Dem Bericht zufolge sollen rund 1.000 deutsche Kunden einer Privatbank in Zürich betroffen sein. Zur Meldung
20:30 Uhr: De Juniac wird neuer Chef von Air France-KLMDie krisengeschüttelte Fluggesellschaft Air France-KLM hat mit Alexandre de Juniac einen neuen Konzernchef. Wie die nach Umsatz zweitgrößte europäische Airline hinter der Lufthansa am Mittwochabend mitteilte, wurde der bisherige Kabinettschef im französischen Wirtschaftsministerium mit sofortiger Wirkung ernannt. Zur Meldung
20:05 Uhr: Wall Street kann Verluste reduzierenAuch heute hat sich für die Anleger die Lage in den Eurostaaten nicht wirklich verändert. Somit bleibt die Risikoaversion hoch und die Märkte volatil. Von der Konjunkturseite her, sind die Verbraucherpreise im Oktober überraschend etwas gefallen. Das könnte sich positiv auf den US-Konsum auswirken. Außerdem ist die Industrieproduktion im Oktober stärker gestiegen als erwartet. Der National Association of Home Builders/Wells Fargo-Index (NAHB-Index) ist im November 2011 angestiegen. Der Indikator lag mit 20 Punkten über dem im Vormonat ermittelten Wert von 17 Zählern.
Bei den Unternehmen leidet der Computerhersteller Dell unter der schwächelnden Nachfrage bei herkömmlichen Heim-PCs. Allerdings konnte der Konzern seinen Gewinn dennoch steigern. Der US-Modekonzern Abercrombie & Fitch konnte im dritten Quartal bei höheren Umsatzerlösen lediglich einen leichten Gewinnanstieg vorweisen und blieb damit hinter den Analystenschätzungen zurück.
Der Dow Jones verliert derzeit 0,1 Prozent auf 12.089 Punkte.
Der Nasdaq Composite wiederum gibt 0,1 Prozent nach auf 2.684 Zähler.
18:54 Uhr: Juncker hält deutsche Schulden für besorgniserregendEurogruppen-Chef Jean-Claude Juncker hat den Umgang der deutschen Politik mit den eigenen Schulden kritisiert. "Ich halte die Höhe der deutschen Schulden für besorgniserregend", sagte der luxemburgische Ministerpräsident dem "Bonner General-Anzeiger". Deutschland habe höhere Schulden als Spanien. Zur Meldung
18:44 Uhr: GERRY WEBER erwirbt Mietverträge, Warenlager und Marken von DON GILDer Modekonzern GERRY WEBER hat vom Masseverwalter der insolventen DON GIL Textilhandel GmbH das Recht erworben, sämtliche Marken- und Immaterialgüterrechte zu übernehmen. Hierzu zählen vor allem Mietvertragsverhältnisse, Warenlager und Markenrechte. Zur Meldung
18:44 Uhr: Troika stellt Portugal gutes Zeugnis ausExperten der "Troika" aus EU, EZB und des IWF haben dem hoch verschuldeten Eurozonenstaat Portugal ein positives Zeugnis ausgestellt. Das Sparprogramm zur Eindämmung der Verschuldung sei gut gestartet, hieß es in einer am Mittwoch veröffentlichten Stellungnahme. Der weitere Erfolg des Sparkurses der Regierung in Lissabon hänge von der konsequenten Umsetzung weit reichender Strukturreformen ab. Dann werde Portugal auch die jahrzehntelange Phase der Stagnation überwinden können, hieß es weiter. Zur Meldung
18:26 Uhr: Rechnungshof prüft nun doch EnBW-DealFast ein Jahr nach dem EnBW-Deal nimmt der baden-württembergische Rechnungshof das Geschäft der ehemaligen CDU-geführten Landesregierung unter die Lupe. Die Prüfer wollen unter anderem untersuchen, ob "vor dem Ankauf der EnBW-Anteile durch das Land ein rechtlich ordnungsgemäßes und wirtschaftlich fundiertes Bewertungsverfahren für diese Anteile durchgeführt worden" ist. Zur Meldung



