Wall Street schließt uneinheitlich -- DAX endet tiefrot -- Neues Krisentreffen wegen Schuldenkrise -- US-Arbeitslosenquote überraschend gesunken -- Procter & Gamble, Viacom, RBoS, Allianz im Fokus
Termine vom 05.08.11:
- D: Produktion prod. Gewerbe Juni
- CH: Verbraucherpreise Juli
- USA: Arbeitslosenquote Juli
- USA: Beschäftigte ex Agrar Juli
- USA: US-Arbeitsmarktdaten Juli
- Allianz: Quartalszahlen
- Arch Chemicals Inc.: Quartalszahlen
- Berkshire BancorpShs : Quartalszahlen
- elexis AG: Quartalszahlen
- Imperial Sugar CoShs : Quartalszahlen
- Magna International Inc: Quartalszahlen
- Old Mutual plc: Quartalszahlen
- PPL Corp.: Quartalszahlen
- Procter & Gamble Co.: Quartalszahlen
- Prudential plc: Quartalszahlen
- Royal Bank of Scotland (RBS) plc: Quartalszahlen
- Smith & Nephew plc: Quartalszahlen
- Tipp24 AG: Quartalszahlen
- Washington Post Co.: Quartalszahlen
- Weight Watchers International Inc.: Quartalszahlen
- William Hill plc: Quartalszahlen
DAX schließt erneut mit kräftigen Abschlägen
Nachdem der deutsche Leitindex am Donnerstag fast ungebremst nach unten fiel und ein neues Jahrestief markierte, setzte sich der Trend angesichts des Kurssturzes in den USA und Asien auch am Freitag fort. Hauptgründe für die schlechte Stimmung sind Rezessionsängste für die USA und die Euro-Schuldenkrise. Aufgrund der überraschend guten US-Arbeitsmarktdaten konnte der DAX am frühen Nachmittag jedoch kurz ins Plus drehen. In einem hochvolatilen und nervösen Handel pendelten sich die deutschen Aktien am Ende klar im Minus ein.
In Sachen Konjunktur wurde gemeldet, dass die Gesamtproduktion in Deutschland im Juni überraschend um 1,1 Prozent gesunken ist. Volkswirte hatten dagegen mit einem leichten Anstieg von 0,1 Prozent gerechnet.
Zahlen gab es zum Wochenschluss von der Allianz. Der Versicherungskonzern hat im zweiten Quartal aufgrund deutlicher Abschreibungen auf griechische Staatsanleihen einen Rückgang beim Nettogewinn um 7 Prozent hinnehmen müssen. Analysten hatten dagegen einen leichten Anstieg erwartet.
Der im TecDAX notierte Mobilfunkanbieter Drillisch hat im zweiten Quartal trotz sinkender Umsätze seinen operativen Ertrag gesteigert. Solarwerte litten zudem unter den schwachen Zahlen des US-Konzerns First Solar.
Die Fluggesellschaft Air Berlin war im Juli dank starker Nachfrage mit volleren Fliegern unterwegs. Trotz eines verkleinerten Flugangebots wuchs die Zahl der Fluggäste im Vergleich zum Vorjahresmonat.
Der DAX verlor kurz nach Handelsauftakt 3,3 Prozent auf 6.204 Punkte und reduzierte seine Verluste im Handelsverlauf deutlich. Nach Bekanntgabe der US-Arbeitsmarktdaten und zur Wall Street-Eröffnung drehte der Index kurzzeitig ins Plus. Die anhaltende Unsicherheit lies den DAX aber immer wieder seine Verluste erhöhen. Am Ende verlor der Index 2,78 Prozent auf 6.236,16 Punkte.
Daneben gab der TecDAX zum Börsenstart bereits rund 7 Prozent auf 670 Zähler nach. Im Handelsverlauf konnten auch hier die Tiefstände zurückgelassen werden. Die US-Arbeitsmarktdaten sorgten schließlich dafür, dass der Technologieindex am Nachmittag bei rund 738 Punkten (+1,8 Prozent) deutlich über dem Vortagesstand notierte. Am Ende schloss auch der TecDAX bei 717,76 Punkten (-0,91 Prozent) deutlich im Minus.
22:05 Uhr: Wall Street schließt uneinheitlich
Die Wall Street zeigte sich am Freitag mit uneinheitlichen Tendenzen. Damit konnte die weltweite Verkaufswelle nur bedingt unterbrochen werden.
Gute Nachrichten kamen vom US-Arbeitsmarkt. Die Arbeitslosenquote ist im Juli überraschend gesunken. Die Quote ist von 9,2 Prozent im Vormonat auf 9,1 Prozent gefallen. Daneben stieg die Zahl der Beschäftigten außerhalb der Landwirtschaft um 117.000 Personen gegenüber dem Vormonat. Volkswirte hatten einen Stellenaufbau um 84.000 Beschäftigte erwartet. Daneben ist das Volumen der US-Verbraucherkredite im Juni 2011 um 15,5 Mrd. US-Dollar gestiegen. Insgesamt stieg das Gesamtvolumen der ausstehenden Verbraucherkredite um 7,7 Prozent auf 2,45 Billionen US-Dollar.
Bei den Einzelwerten standen wiederum die Quartalszahlen im Fokus. Am Vorabend konnte der Versicherungskonzern American International Group im zweiten Quartal wieder einen Gewinn ausweisen. Besonders profitierte der Konzern von seiner Beteiligung an der asiatischen AIA Group. Ebenfalls überraschen konnte der Börsenneuling LinkedIn. Das Business-Netzwerk wies im zweiten Quartal überraschend einen Gewinn aus. Der Umsatzanstieg lag ebenfalls über den Erwartungen.
Auch am Freitag stand bei einigen Unternehmen der Blick in die Bücher auf der Agenda. Der Medienkonzern Viacom konnte sein Ergebnis im dritten Geschäftsquartal 2011 dank gestiegener Werbeumsätze deutlich steigern. Daneben schließt der Konsumgüterkonzern Procter & Gamble wegen gestiegener Rohstoffpreisen einen Gewinnrückgang im laufenden Quartal nicht aus. Die Zahlen fielen indes über den Erwartungen aus.
Der Dow Jones gewann am Ende 0,54 Prozent auf 11.444,61 Punkte.
Der Nasdaq Composite wiederum gab 0,94 Prozent nach auf 2.532,41 Zähler.
21:12 Uhr: US-Verbraucherkredite steigen im Juni um 7,7 Prozent
Das Volumen der US-Verbraucherkredite ist im Juni 2011 um 15,5 Mrd. US-Dollar gestiegen. Insgesamt stieg das Gesamtvolumen der ausstehenden Verbraucherkredite um 7,7 Prozent auf 2,45 Billionen US-Dollar. Im Mai stiegen die Verbraucherkredite revidiert um 2,5 Prozent, nach einem revidierten Anstieg um 2,8 Prozent im April. Zur Meldung
21:09 Uhr: Eurokurs steigt - Beruhigung am Anleihenmarkt, Berlusconi-Aussagen
Der Kurs des Euro hat am Freitag von einer merklichen Erholung an den Anleihemärkten der europäischen Schuldenländer und angekündigten Reformen in Italien profitiert. Zur Meldung
21:05 Uhr: Merkel telefonierte wegen Schuldenkrise mit Sarkozy, Berlusconi, Cameron
Vor dem Hintergrund der verschärften Schuldenkrise in der Eurozone hat Bundeskanzlerin Angela Merkel am Freitag mit mehreren europäischen Regierungschefs telefoniert und eine schnelle Umsetzung jüngster Beschlüsse vereinbart. Zur Meldung
20:57 Uhr: Weiter Diskussion um Rettungsschirm - neues Krisentreffen
Schon in den nächsten Tagen werden sich die Finanzminister der G7 angesichts der weltweiten Turbulenzen an den Finanzmärkten treffen. Dies kündigte der italienische Ministerpräsident Silvio Berlusconi am Freitagabend in Rom an. Zur Meldung
20:15 Uhr: Uneinheitlicher Mittagshandel an der Wall Street
Die Wall Street zeigt sich am Freitagmittag New Yorker Zeit mit uneinheitlichen Tendenzen. Damit kann offenbar die weltweite Verkaufswelle unterbrochen werden.
Gute Nachrichten kamen vom US-Arbeitsmarkt. Die Arbeitslosenquote ist im Juli überraschend gesunken. Die Quote ist von 9,2 Prozent im Vormonat auf 9,1 Prozent gefallen. Daneben stieg die Zahl der Beschäftigten außerhalb der Landwirtschaft um 117.000 Personen gegenüber dem Vormonat. Volkswirte hatten einen Stellenaufbau um 84.000 Beschäftigte erwartet.
Bei den Einzelwerten stehen wiederum die Quartalszahlen im Fokus. Am Vorabend konnte der Versicherungskonzern American International Group im zweiten Quartal wieder einen Gewinn ausweisen. Besonders profitierte der Konzern von seiner Beteiligung an der asiatischen AIA Group. Ebenfalls überraschen konnte der Börsenneuling LinkedIn. Das Business-Netzwerk wies im zweiten Quartal überraschend einen Gewinn aus. Der Umsatzanstieg lag ebenfalls über den Erwartungen.
Auch am Freitag stand bereits bei einigen Unternehmen der Blick in die Bücher auf der Agenda. Der Medienkonzern Viacom konnte sein Ergebnis im dritten Geschäftsquartal 2011 dank gestiegener Werbeumsätze deutlich steigern. Daneben schließt der Konsumgüterkonzern Procter & Gamble wegen gestiegener Rohstoffpreisen einen Gewinnrückgang im laufenden Quartal nicht aus. Die Zahlen fielen indes über den Erwartungen aus.
Der Dow Jones gewinnt derzeit 0,8 Prozent auf 11.479 Punkte.
Der Nasdaq Composite wiederum gibt 0,3 Prozent nach auf 2.548 Zähler.
19:47 Uhr: EZB offenbar zu Anleihekäufen von Italien und Spanien bereit
Die Europäische Zentralbank (EZB) hat sich einem Bericht der Nachrichtenagentur Reuters zufolge prinzipiell bereit erklärt, Staatsanleihen von Italien und Spanien zu kaufen, allerdings unter der Bedingung, dass diese Staaten dringend benötigte Strukturreformen umsetzen. Zur Meldung
18:15 Uhr: Spanien macht EZB für Chaos auf den Finanzmärkten verantwortlich
Spaniens Wirtschaftsministerin Elena Salgado hat die Europäische Zentralbank (EZB) für die "Verwirrung" auf den internationalen Finanzmärkten verantwortlich gemacht. Zur Meldung
18:08 Uhr: IW-Chef Hüther sieht keine Gründe für neue globale Krise
Die drastischen Kurseinbrüche an den internationalen Börsen sind nach Einschätzung des Direktors des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW), Michael Hüther, kein Hinweis auf eine etwaige neue globale Krise. Zur Meldung
- D: Produktion prod. Gewerbe Juni
- CH: Verbraucherpreise Juli
- USA: Arbeitslosenquote Juli
- USA: Beschäftigte ex Agrar Juli
- USA: US-Arbeitsmarktdaten Juli
- Allianz: Quartalszahlen
- Arch Chemicals Inc.: Quartalszahlen
- Berkshire BancorpShs : Quartalszahlen
- elexis AG: Quartalszahlen
- Imperial Sugar CoShs : Quartalszahlen
- Magna International Inc: Quartalszahlen
- Old Mutual plc: Quartalszahlen
- PPL Corp.: Quartalszahlen
- Procter & Gamble Co.: Quartalszahlen
- Prudential plc: Quartalszahlen
- Royal Bank of Scotland (RBS) plc: Quartalszahlen
- Smith & Nephew plc: Quartalszahlen
- Tipp24 AG: Quartalszahlen
- Washington Post Co.: Quartalszahlen
- Weight Watchers International Inc.: Quartalszahlen
- William Hill plc: Quartalszahlen
DAX schließt erneut mit kräftigen AbschlägenNachdem der deutsche Leitindex am Donnerstag fast ungebremst nach unten fiel und ein neues Jahrestief markierte, setzte sich der Trend angesichts des Kurssturzes in den USA und Asien auch am Freitag fort. Hauptgründe für die schlechte Stimmung sind Rezessionsängste für die USA und die Euro-Schuldenkrise. Aufgrund der überraschend guten US-Arbeitsmarktdaten konnte der DAX am frühen Nachmittag jedoch kurz ins Plus drehen. In einem hochvolatilen und nervösen Handel pendelten sich die deutschen Aktien am Ende klar im Minus ein.
In Sachen Konjunktur wurde gemeldet, dass die Gesamtproduktion in Deutschland im Juni überraschend um 1,1 Prozent gesunken ist. Volkswirte hatten dagegen mit einem leichten Anstieg von 0,1 Prozent gerechnet.
Zahlen gab es zum Wochenschluss von der Allianz. Der Versicherungskonzern hat im zweiten Quartal aufgrund deutlicher Abschreibungen auf griechische Staatsanleihen einen Rückgang beim Nettogewinn um 7 Prozent hinnehmen müssen. Analysten hatten dagegen einen leichten Anstieg erwartet.
Der im TecDAX notierte Mobilfunkanbieter Drillisch hat im zweiten Quartal trotz sinkender Umsätze seinen operativen Ertrag gesteigert. Solarwerte litten zudem unter den schwachen Zahlen des US-Konzerns First Solar.
Die Fluggesellschaft Air Berlin war im Juli dank starker Nachfrage mit volleren Fliegern unterwegs. Trotz eines verkleinerten Flugangebots wuchs die Zahl der Fluggäste im Vergleich zum Vorjahresmonat.
Der DAX verlor kurz nach Handelsauftakt 3,3 Prozent auf 6.204 Punkte und reduzierte seine Verluste im Handelsverlauf deutlich. Nach Bekanntgabe der US-Arbeitsmarktdaten und zur Wall Street-Eröffnung drehte der Index kurzzeitig ins Plus. Die anhaltende Unsicherheit lies den DAX aber immer wieder seine Verluste erhöhen. Am Ende verlor der Index 2,78 Prozent auf 6.236,16 Punkte.
Daneben gab der TecDAX zum Börsenstart bereits rund 7 Prozent auf 670 Zähler nach. Im Handelsverlauf konnten auch hier die Tiefstände zurückgelassen werden. Die US-Arbeitsmarktdaten sorgten schließlich dafür, dass der Technologieindex am Nachmittag bei rund 738 Punkten (+1,8 Prozent) deutlich über dem Vortagesstand notierte. Am Ende schloss auch der TecDAX bei 717,76 Punkten (-0,91 Prozent) deutlich im Minus.
22:05 Uhr: Wall Street schließt uneinheitlichDie Wall Street zeigte sich am Freitag mit uneinheitlichen Tendenzen. Damit konnte die weltweite Verkaufswelle nur bedingt unterbrochen werden.
Gute Nachrichten kamen vom US-Arbeitsmarkt. Die Arbeitslosenquote ist im Juli überraschend gesunken. Die Quote ist von 9,2 Prozent im Vormonat auf 9,1 Prozent gefallen. Daneben stieg die Zahl der Beschäftigten außerhalb der Landwirtschaft um 117.000 Personen gegenüber dem Vormonat. Volkswirte hatten einen Stellenaufbau um 84.000 Beschäftigte erwartet. Daneben ist das Volumen der US-Verbraucherkredite im Juni 2011 um 15,5 Mrd. US-Dollar gestiegen. Insgesamt stieg das Gesamtvolumen der ausstehenden Verbraucherkredite um 7,7 Prozent auf 2,45 Billionen US-Dollar.
Bei den Einzelwerten standen wiederum die Quartalszahlen im Fokus. Am Vorabend konnte der Versicherungskonzern American International Group im zweiten Quartal wieder einen Gewinn ausweisen. Besonders profitierte der Konzern von seiner Beteiligung an der asiatischen AIA Group. Ebenfalls überraschen konnte der Börsenneuling LinkedIn. Das Business-Netzwerk wies im zweiten Quartal überraschend einen Gewinn aus. Der Umsatzanstieg lag ebenfalls über den Erwartungen.
Auch am Freitag stand bei einigen Unternehmen der Blick in die Bücher auf der Agenda. Der Medienkonzern Viacom konnte sein Ergebnis im dritten Geschäftsquartal 2011 dank gestiegener Werbeumsätze deutlich steigern. Daneben schließt der Konsumgüterkonzern Procter & Gamble wegen gestiegener Rohstoffpreisen einen Gewinnrückgang im laufenden Quartal nicht aus. Die Zahlen fielen indes über den Erwartungen aus.
Der Dow Jones gewann am Ende 0,54 Prozent auf 11.444,61 Punkte.
Der Nasdaq Composite wiederum gab 0,94 Prozent nach auf 2.532,41 Zähler.
21:12 Uhr: US-Verbraucherkredite steigen im Juni um 7,7 ProzentDas Volumen der US-Verbraucherkredite ist im Juni 2011 um 15,5 Mrd. US-Dollar gestiegen. Insgesamt stieg das Gesamtvolumen der ausstehenden Verbraucherkredite um 7,7 Prozent auf 2,45 Billionen US-Dollar. Im Mai stiegen die Verbraucherkredite revidiert um 2,5 Prozent, nach einem revidierten Anstieg um 2,8 Prozent im April. Zur Meldung
21:09 Uhr: Eurokurs steigt - Beruhigung am Anleihenmarkt, Berlusconi-AussagenDer Kurs des Euro hat am Freitag von einer merklichen Erholung an den Anleihemärkten der europäischen Schuldenländer und angekündigten Reformen in Italien profitiert. Zur Meldung
21:05 Uhr: Merkel telefonierte wegen Schuldenkrise mit Sarkozy, Berlusconi, CameronVor dem Hintergrund der verschärften Schuldenkrise in der Eurozone hat Bundeskanzlerin Angela Merkel am Freitag mit mehreren europäischen Regierungschefs telefoniert und eine schnelle Umsetzung jüngster Beschlüsse vereinbart. Zur Meldung
20:57 Uhr: Weiter Diskussion um Rettungsschirm - neues KrisentreffenSchon in den nächsten Tagen werden sich die Finanzminister der G7 angesichts der weltweiten Turbulenzen an den Finanzmärkten treffen. Dies kündigte der italienische Ministerpräsident Silvio Berlusconi am Freitagabend in Rom an. Zur Meldung
20:15 Uhr: Uneinheitlicher Mittagshandel an der Wall StreetDie Wall Street zeigt sich am Freitagmittag New Yorker Zeit mit uneinheitlichen Tendenzen. Damit kann offenbar die weltweite Verkaufswelle unterbrochen werden.
Gute Nachrichten kamen vom US-Arbeitsmarkt. Die Arbeitslosenquote ist im Juli überraschend gesunken. Die Quote ist von 9,2 Prozent im Vormonat auf 9,1 Prozent gefallen. Daneben stieg die Zahl der Beschäftigten außerhalb der Landwirtschaft um 117.000 Personen gegenüber dem Vormonat. Volkswirte hatten einen Stellenaufbau um 84.000 Beschäftigte erwartet.
Bei den Einzelwerten stehen wiederum die Quartalszahlen im Fokus. Am Vorabend konnte der Versicherungskonzern American International Group im zweiten Quartal wieder einen Gewinn ausweisen. Besonders profitierte der Konzern von seiner Beteiligung an der asiatischen AIA Group. Ebenfalls überraschen konnte der Börsenneuling LinkedIn. Das Business-Netzwerk wies im zweiten Quartal überraschend einen Gewinn aus. Der Umsatzanstieg lag ebenfalls über den Erwartungen.
Auch am Freitag stand bereits bei einigen Unternehmen der Blick in die Bücher auf der Agenda. Der Medienkonzern Viacom konnte sein Ergebnis im dritten Geschäftsquartal 2011 dank gestiegener Werbeumsätze deutlich steigern. Daneben schließt der Konsumgüterkonzern Procter & Gamble wegen gestiegener Rohstoffpreisen einen Gewinnrückgang im laufenden Quartal nicht aus. Die Zahlen fielen indes über den Erwartungen aus.
Der Dow Jones gewinnt derzeit 0,8 Prozent auf 11.479 Punkte.
Der Nasdaq Composite wiederum gibt 0,3 Prozent nach auf 2.548 Zähler.
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18:15 Uhr: Spanien macht EZB für Chaos auf den Finanzmärkten verantwortlichSpaniens Wirtschaftsministerin Elena Salgado hat die Europäische Zentralbank (EZB) für die "Verwirrung" auf den internationalen Finanzmärkten verantwortlich gemacht. Zur Meldung
18:08 Uhr: IW-Chef Hüther sieht keine Gründe für neue globale KriseDie drastischen Kurseinbrüche an den internationalen Börsen sind nach Einschätzung des Direktors des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW), Michael Hüther, kein Hinweis auf eine etwaige neue globale Krise. Zur Meldung



