Wall Street schließt uneinheitlich -- DAX schließt über 2 Prozent im Plus -- Fitch bestätigt Deutschlands Top-Rating und rechnet fest mit Pleite Griechenlands -- Lufthansa, Apple im Fokus
Termine vom 20.09.11:
- D: Erzeugerpreise August
- D: ZEW-Konjunkturerwartungen September
- JP: ESRI Frühindikator Juli (Final)
- USA: Wohnbaubeginne August
- USA: Wohnbaugenehmigungen August
- USA: Redbook
- USA: Federal Reserve Bank Ratssitzung
- Adobe Systems Inc.: Quartalszahlen
- AGRARIUS AG : Quartalszahlen
- Altira AG: Quartalszahlen
- AutoZone Inc.: Quartalszahlen
- ConAgra Foods Inc.: Quartalszahlen
- Oracle Corp.: Quartalszahlen
DAX kaum belastet von Italien-Rating
Die Schuldenkrise in den europäischen Staaten findet kein Ende. Am Dienstag wurde auch die Bonität Italiens von der Ratingagentur S&P um eine Note auf 'A' gesenkt. Daneben kämpft Griechenland weiter um die dringend benötigten Milliarden aus dem Hilfsprogramm von EU und IWF und ist dafür zu weiteren Einschnitten bereit. Eine Telefonkonferenz mit der Troika ist am Montagabend ohne Ergebnis geblieben.
Der DAX eröffnete mit Verlusten unter 5.400 Punkten, konnte sich aber bereits kurz nach Handelsstart in die Gewinnzone vorarbeiten und sein Plus bis zum Handelsschluss noch ausbauen.
Die ZEW-Konjunkturerwartungen für September sind in Deutschland und der Eurozone weiter gesunken. Der Rückgang wurde allerdings erwartet und sorgte daher nicht für neue Impulse. Mit Spannung erwartet wird am Abend das Ergebnis der Sitzung der amerikanischen Notenbank, die erst nach Börsenschluss beginnt.
Der DAX fiel im frühen Handel um 0,68 Prozent auf 5.379 Punkte, baute seine Verluste jedoch schnell ab und schloss mit einem Plus von 2,88 Prozent bei 5.571,68 Punkten.
Der TecDAX verlor 0,8 Prozent auf 684 Zähler, konnte aber ebenfalls Gewinne verbuchen und mit einem Plus von 0,9 Prozent bei 696 Zählern aus dem Tag gehen.
22:10 Uhr: Wall Street schließt uneinheitlich
Nach durchwachsenem Handel sind die US-Indizes am Dienstag uneinheitlich in den Feierabend gegangen. Die Hoffnung auf "Geschenke" von US-Notenbank-Chef Ben Bernanke hatte zeitweise für deutliche Gewinne gesorgt. Dunkle Wolken ziehen aber von Seiten der Euroschuldenkrise heran. Griechenland ringt mit seinen Gebern noch immer um die Auszahlung der nächsten Tranche des aktuellen Hilfspakets. Daneben gibt es erneut Medienberichte, dass selbst die Griechen inzwischen einen Austritt aus der Eurozone nicht mehr gänzlich ausschließen. Die griechische Regierung ließ diese Meldungen allerdings dementieren.
Bei den Unternehmen musste der US-Lebensmittelhersteller ConAgra Foods im ersten Geschäftsquartal infolge gestiegener Kosten einen Rückgang beim Nettogewinn um 41,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr ausweisen. Daneben erwägt Samsung offenbar wegen Patentverletzungen ein Verkaufsverbot für Apples neues Smartphone-Modell zu erwirken.
Der Dow Jones schloss mit einem minimalen Plus von 0,1 Prozent bei 11.409 Punkten.
Dagegen verlor der Nasdaq Composite 0,9 Prozent auf 2.590 Zähler.
20:57 Uhr: Euro wieder unter 1,37 Dollar
Der Euro ist im US-Handel wieder unter die Marke von 1,37 Dollar zurückgefallen, die er zwischenzeitlich überschritten hatte. Ergebnisse der Telefonkonferenz zwischen Griechenland und der sogenannten "Troika" aus EU, EZB und Internationalem Währungsfonds (IWF) liegen bislang noch nicht vor. Zur Meldung
20:52 Uhr: Air Berlin streicht Flotte bis Sommer 2012 um mehr als zehn Prozent zusammen
Deutschlands zweitgrößte Fluggesellschaft Air Berlin will ihre Flotte bis Sommer 2012 um mehr als 10 Prozent reduzieren. Mit dem Maßnahmenpaket will das Unternehmen das operative Ergebnis um 200 Mio. Euro verbessern. Zur Meldung
20:05 Uhr: Wall Street baut Gewinne aus
Nach verhaltenem Start können die US-Indizes ihre Gewinne im Handelsverlauf ausbauen. Die Hoffnung auf "Geschenke" von US-Notenbank-Chef Ben Bernanke sorgt für gute Stimmung unter den Anlegern. Dunkle Wolken ziehen aber von Seiten der Euroschuldenkrise heran. Griechenland ringt mit seinen Gebern noch immer um die Auszahlung der nächsten Tranche des aktuellen Hilfspakets. Daneben gibt es erneut Medienberichte, dass selbst die Griechen inzwischen einen Austritt aus der Eurozone nicht mehr gänzlich ausschließen. Die griechische Regierung ließ diese Meldungen allerdings dementieren.
Bei den Unternehmen musste der US-Lebensmittelhersteller ConAgra Foods im ersten Geschäftsquartal infolge gestiegener Kosten einen Rückgang beim Nettogewinn um 41,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr ausweisen. Daneben erwägt Samsung offenbar wegen Patentverletzungen ein Verkaufsverbot für Apples neues Smartphone-Modell zu erwirken.
Der Dow Jones gewinnt derzeit 1,1 Prozent auf 11.522 Punkte.
Der Nasdaq Composite verbessert sich um 0,7 Prozent auf 2.631 Zähler.
19:42 Uhr: Presse - Infineon spürt keinen Nachfragerückgang aus Autobranche
Der Chiphersteller Infineon Technologies spürt keinen Nachfragerückgang etwa aus der Autobranche. Dank der Restrukturierung sei das Unternehmen weniger zyklisch, so Vorstandschef Peter in einem Interview. Zur Meldung
18:50 Uhr: RWE legt Plan für Kraftwerk bei Prag auf Eis
Der Energiekonzern RWE hat seine Pläne für den Bau eines neuen Gas-und-Dampf-Kraftwerks (GuD) in der Nähe der tschechischen Hauptstadt Prag vorerst auf Eis gelegt. Das 1.000-MW-Kraftwerk hätte 2017 ans Netz gehen sollen. Zur Meldung
18:18 Uhr: Fitch bestätigt Spitzennote für Deutschlands Kreditwürdigkeit
Deutschlands Kreditwürdigkeit wird von den Ratingagenturen weiterhin mit der höchsten Bonitätsnote versehen. Fitch Ratings hat das "AAA"-Rating für deutsche Schuldverschreibungen mit langer Laufzeit in heimischer und fremder Währung am Dienstag bestätigt. Der Ausblick ist stabil. Zur Meldung
17:56 Uhr: Fitch rechnet fest mit Pleite Griechenlands
Die Ratingagentur Fitch rechnet fest mit einer Pleite Griechenlands. Dennoch sei zu erwarten, dass der hochverschuldete Staat in der Eurozone bleibt, schrieb David Riley, zuständig für die staatliche Bonitätseinstufungen bei Fitch in einem Kommentar. Die Sorge, dass die Eurozone auseinanderbrechen könnte, hält die Ratingagentur für weit übertrieben. Zur Meldung
17:30 Uhr: Griechenland will in Eurozone bleiben
Athen hat Gerüchte dementiert, wonach in dem hoch verschuldeten Land ein Referendum über den Verbleib Griechenlands im Euroland geplant sei. "Die Beteiligung Griechenlands an der Eurozone und dem Euro ist eine unwiderrufliche und fundamentale nationale Entscheidung", erklärte der griechische Finanzminister Evangelos Venizelos vor Journalisten in Athen. Venizelos bestritt, dass Griechenland ein zentrales Problem der Eurozone darstellt, dazu habe das Land nicht die Größe. Zur Meldung
- D: Erzeugerpreise August
- D: ZEW-Konjunkturerwartungen September
- JP: ESRI Frühindikator Juli (Final)
- USA: Wohnbaubeginne August
- USA: Wohnbaugenehmigungen August
- USA: Redbook
- USA: Federal Reserve Bank Ratssitzung
- Adobe Systems Inc.: Quartalszahlen
- AGRARIUS AG : Quartalszahlen
- Altira AG: Quartalszahlen
- AutoZone Inc.: Quartalszahlen
- ConAgra Foods Inc.: Quartalszahlen
- Oracle Corp.: Quartalszahlen
DAX kaum belastet von Italien-RatingDie Schuldenkrise in den europäischen Staaten findet kein Ende. Am Dienstag wurde auch die Bonität Italiens von der Ratingagentur S&P um eine Note auf 'A' gesenkt. Daneben kämpft Griechenland weiter um die dringend benötigten Milliarden aus dem Hilfsprogramm von EU und IWF und ist dafür zu weiteren Einschnitten bereit. Eine Telefonkonferenz mit der Troika ist am Montagabend ohne Ergebnis geblieben.
Der DAX eröffnete mit Verlusten unter 5.400 Punkten, konnte sich aber bereits kurz nach Handelsstart in die Gewinnzone vorarbeiten und sein Plus bis zum Handelsschluss noch ausbauen.
Die ZEW-Konjunkturerwartungen für September sind in Deutschland und der Eurozone weiter gesunken. Der Rückgang wurde allerdings erwartet und sorgte daher nicht für neue Impulse. Mit Spannung erwartet wird am Abend das Ergebnis der Sitzung der amerikanischen Notenbank, die erst nach Börsenschluss beginnt.
Der DAX fiel im frühen Handel um 0,68 Prozent auf 5.379 Punkte, baute seine Verluste jedoch schnell ab und schloss mit einem Plus von 2,88 Prozent bei 5.571,68 Punkten.
Der TecDAX verlor 0,8 Prozent auf 684 Zähler, konnte aber ebenfalls Gewinne verbuchen und mit einem Plus von 0,9 Prozent bei 696 Zählern aus dem Tag gehen.
22:10 Uhr: Wall Street schließt uneinheitlichNach durchwachsenem Handel sind die US-Indizes am Dienstag uneinheitlich in den Feierabend gegangen. Die Hoffnung auf "Geschenke" von US-Notenbank-Chef Ben Bernanke hatte zeitweise für deutliche Gewinne gesorgt. Dunkle Wolken ziehen aber von Seiten der Euroschuldenkrise heran. Griechenland ringt mit seinen Gebern noch immer um die Auszahlung der nächsten Tranche des aktuellen Hilfspakets. Daneben gibt es erneut Medienberichte, dass selbst die Griechen inzwischen einen Austritt aus der Eurozone nicht mehr gänzlich ausschließen. Die griechische Regierung ließ diese Meldungen allerdings dementieren.
Bei den Unternehmen musste der US-Lebensmittelhersteller ConAgra Foods im ersten Geschäftsquartal infolge gestiegener Kosten einen Rückgang beim Nettogewinn um 41,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr ausweisen. Daneben erwägt Samsung offenbar wegen Patentverletzungen ein Verkaufsverbot für Apples neues Smartphone-Modell zu erwirken.
Der Dow Jones schloss mit einem minimalen Plus von 0,1 Prozent bei 11.409 Punkten.
Dagegen verlor der Nasdaq Composite 0,9 Prozent auf 2.590 Zähler.
20:57 Uhr: Euro wieder unter 1,37 DollarDer Euro ist im US-Handel wieder unter die Marke von 1,37 Dollar zurückgefallen, die er zwischenzeitlich überschritten hatte. Ergebnisse der Telefonkonferenz zwischen Griechenland und der sogenannten "Troika" aus EU, EZB und Internationalem Währungsfonds (IWF) liegen bislang noch nicht vor. Zur Meldung
20:52 Uhr: Air Berlin streicht Flotte bis Sommer 2012 um mehr als zehn Prozent zusammenDeutschlands zweitgrößte Fluggesellschaft Air Berlin will ihre Flotte bis Sommer 2012 um mehr als 10 Prozent reduzieren. Mit dem Maßnahmenpaket will das Unternehmen das operative Ergebnis um 200 Mio. Euro verbessern. Zur Meldung
20:05 Uhr: Wall Street baut Gewinne ausNach verhaltenem Start können die US-Indizes ihre Gewinne im Handelsverlauf ausbauen. Die Hoffnung auf "Geschenke" von US-Notenbank-Chef Ben Bernanke sorgt für gute Stimmung unter den Anlegern. Dunkle Wolken ziehen aber von Seiten der Euroschuldenkrise heran. Griechenland ringt mit seinen Gebern noch immer um die Auszahlung der nächsten Tranche des aktuellen Hilfspakets. Daneben gibt es erneut Medienberichte, dass selbst die Griechen inzwischen einen Austritt aus der Eurozone nicht mehr gänzlich ausschließen. Die griechische Regierung ließ diese Meldungen allerdings dementieren.
Bei den Unternehmen musste der US-Lebensmittelhersteller ConAgra Foods im ersten Geschäftsquartal infolge gestiegener Kosten einen Rückgang beim Nettogewinn um 41,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr ausweisen. Daneben erwägt Samsung offenbar wegen Patentverletzungen ein Verkaufsverbot für Apples neues Smartphone-Modell zu erwirken.
Der Dow Jones gewinnt derzeit 1,1 Prozent auf 11.522 Punkte.
Der Nasdaq Composite verbessert sich um 0,7 Prozent auf 2.631 Zähler.
19:42 Uhr: Presse - Infineon spürt keinen Nachfragerückgang aus AutobrancheDer Chiphersteller Infineon Technologies spürt keinen Nachfragerückgang etwa aus der Autobranche. Dank der Restrukturierung sei das Unternehmen weniger zyklisch, so Vorstandschef Peter in einem Interview. Zur Meldung
18:50 Uhr: RWE legt Plan für Kraftwerk bei Prag auf EisDer Energiekonzern RWE hat seine Pläne für den Bau eines neuen Gas-und-Dampf-Kraftwerks (GuD) in der Nähe der tschechischen Hauptstadt Prag vorerst auf Eis gelegt. Das 1.000-MW-Kraftwerk hätte 2017 ans Netz gehen sollen. Zur Meldung
18:18 Uhr: Fitch bestätigt Spitzennote für Deutschlands KreditwürdigkeitDeutschlands Kreditwürdigkeit wird von den Ratingagenturen weiterhin mit der höchsten Bonitätsnote versehen. Fitch Ratings hat das "AAA"-Rating für deutsche Schuldverschreibungen mit langer Laufzeit in heimischer und fremder Währung am Dienstag bestätigt. Der Ausblick ist stabil. Zur Meldung
17:56 Uhr: Fitch rechnet fest mit Pleite GriechenlandsDie Ratingagentur Fitch rechnet fest mit einer Pleite Griechenlands. Dennoch sei zu erwarten, dass der hochverschuldete Staat in der Eurozone bleibt, schrieb David Riley, zuständig für die staatliche Bonitätseinstufungen bei Fitch in einem Kommentar. Die Sorge, dass die Eurozone auseinanderbrechen könnte, hält die Ratingagentur für weit übertrieben. Zur Meldung
17:30 Uhr: Griechenland will in Eurozone bleibenAthen hat Gerüchte dementiert, wonach in dem hoch verschuldeten Land ein Referendum über den Verbleib Griechenlands im Euroland geplant sei. "Die Beteiligung Griechenlands an der Eurozone und dem Euro ist eine unwiderrufliche und fundamentale nationale Entscheidung", erklärte der griechische Finanzminister Evangelos Venizelos vor Journalisten in Athen. Venizelos bestritt, dass Griechenland ein zentrales Problem der Eurozone darstellt, dazu habe das Land nicht die Größe. Zur Meldung
Bildquellen: iStock/JacobH



