30.01.2013 13:20
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Warnstreik bei Airbus-Zulieferer Flammaerotec

    SCHWERIN (dpa-AFX) - Mitarbeiter des Flugzeug-Zulieferers Flammaerotec in Schwerin sind am Mittwochmorgen in den Warnstreik getreten. Nach Schätzungen der IG Metall beteiligten sich rund 130 Beschäftigte an dem Arbeitskampf.

 

    Mit Plakaten wie "Warnstreik - unser gutes Recht" und "Gutes Geld für gute Arbeit" forderten die Arbeitnehmer vor dem Firmen-Haupteingang die Anerkennung des Flächentarifvertrags der Metallindustrie für Mecklenburg-Vorpommern. Sie legten für rund drei Stunden die Arbeit nieder.

 

    Derzeit lägen die Löhne und Gehälter des Airbus-Zulieferers weit unterhalb dieses Tarifs, sagte IG-Metall-Sprecher Hans-Georg Frericks. Die Firmenleitung habe nach mehreren Aufforderungen bis heute keinen Tarifverhandlungstermin angeboten. "Wir sehen uns daher gezwungen, über einen ersten Warnstreik unserer Forderung nach Aufnahme von Verhandlungen Nachdruck zu verleihen", sagte Frericks.

 

    Wenig Verständnis für die Aktion zeigte Geschäftsführer Lothar Brecht: "Ich kann den Warnstreik nicht nachvollziehen", sagte er am Mittwoch. In einem Schreiben des vom Geschäftsführenden Gesellschafter Frieder Flamm beauftragten Anwalts sei bereits Gesprächsbereitschaft signalisiert worden. Vorher müsse jedoch geklärt werden, ob die IG Metall überhaupt berechtigt sei, die Interessen der Beschäftigten zu vertreten.

 

    "Wenn die Voraussetzungen erfüllt sind, könnte es schon Mitte Februar zu Gesprächen kommen", erklärte Geschäftsführer Brecht. Dann sei nämlich der zuständige Anwalt aus dem Urlaub zurück./asa/cal/DP/kja

 

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