29.12.2012 19:36
Bewerten
(0)

Weidmann: Ursachen der Eurokrise sind noch längst nicht beseitigt

DRUCKEN
    FRANKFURT (dpa-AFX) - Bundesbankpräsident Jens Weidmann warnt davor, die Eurokrise bereits abzuhaken. "Die Ursachen sind noch lange nicht beseitigt", sagte er der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung". Dass sich Krisenmüdigkeit ausbereite, könne zur Gefahr werden, "wenn die Politik mit der Krise nichts mehr zu tun haben will und erwartet, dass die Notenbank die Kastanien aus dem Feuer holt."

 

    Weidmann bestritt, dass die Ankündigung der Europäischen Zentralbank (EZB), notfalls unbegrenzt Anleihen krisengeschüttelter Eurostaaten zu kaufen, eine Wende für den Euro gebracht habe. "Ich befürchte stabilitätspolitische Risiken und die Gefahr einer Vermischung von Geld- und Fiskalpolitik."

 

    Die Notenbank könne lediglich "Solvenzrisiken zwischen den Euroländern unbegrenzt umverteilen", was eine Art Versicherung sei. Diese mache das System aber noch nicht stabiler. "Das Eurosystem darf sich nicht in die Nähe zur monetären Staatsfinanzierung begeben."/yyzz/DP/zb

 

Anzeige
Anzeige
Börse Stuttgart Anlegerclub

Payment-Trend: Der Vormarsch von digitalen Zahlungsabwicklern

Im neuen Anlegermagazin lesen Sie, warum vor allem asiatische Unternehmen beim Mobile-Payment eine wichtige Rolle spielen und welche Aktien vom mobilen Bezahlen profitieren könnten.
Anlegermagazin kostenlos erhalten

Heute im Fokus

DAX geht schwächer ins Wochenende -- Dow schließt leichter -- Sinn: Krise der Eurozone nicht vorbei -- Morgan Stanley-Chef: Bitcoin könnte weitere 700% steigen -- Tesla stellt Lkw & Roadster vor

Apple verschiebt Marktstart seines smarten Lautsprechers. Air-Berlin-Chef: Etihad wollte schon vor einem Jahr aussteigen. Tausende protestieren bei Siemens gegen Stellenabbau. Londoner Startup will Bitcoin zum normalen Zahlungsmittel machen. Foot Locker: Hoffnung auf anziehende Sportschuh-Käufe in den USA.

Top-Rankings

KW 46: Analysten-Tops der Woche
Diese Aktien stehen auf den Kauflisten der Experten
KW 45: Analysten-Flops der Woche
Diese Aktien stehen auf den Verkauflisten der Experten
Die Länder mit den größten Goldreserven 2017
Wo lagert das meiste Gold?

Die 5 beliebtesten Top-Rankings

Das sind die bestbezahlten Schauspieler 2017
Wer verdiente am meisten?
Die wertvollsten Unternehmen nach Marktkapitalisierung 2017
Welches Unternehmen macht das Rennen?
Erster Job
Wo Absolventen am meisten Geld verdienen
Das sind die größten Privatbanken weltweit
Welche Bank macht 2017 das Rennen?
Die besten Städte für Londoner Banker
Welche Stadt bietet die meisten Vorteile?
mehr Top Rankings

Umfrage

Glauben Sie, dass eine Jamaika-Koalition zustande kommt?

Online Brokerage über finanzen.net

Das Beste aus zwei Welten: Handeln Sie für nur 5 Euro Orderprovision* pro Trade unmittelbar aus der Informationswelt von finanzen.net!
Zur klassischen Ansicht wechseln
Top News
Euro am Sonntag
03:00 Uhr
Xing: Beachtliche Börsenkarriere
Beliebte Suchen
DAX 30
Öl
Euro US-Dollar
Bitcoin
Goldpreis
Meistgesucht
Deutsche Bank AG514000
Daimler AG710000
Scout24 AGA12DM8
Volkswagen (VW) AG Vz.766403
BMW AG519000
Apple Inc.865985
BASFBASF11
Allianz840400
E.ON SEENAG99
EVOTEC AG566480
TeslaA1CX3T
Siemens AG723610
adidas AGA1EWWW
Coca-Cola Co.850663
Deutsche Telekom AG555750