09.11.2012 17:50
Bewerten
 (0)

Weidmann gibt vorerst Entwarnung bei Inflation - Zeitung

   Bundesbankpräsident Jens Weidmann sieht wegen der schwachen Wirtschaft kurzfristig keine Inflationsgefahr. "Unmittelbar besteht kein Anlass für Sorgen vor einer höheren Inflation", sagte Weidmann der in Düsseldorf erscheinenden Rheinischen Post. Ursache sei die Rezession in vielen Ländern Europas und das gebremste Wachstum der Weltwirtschaft. "Das dämpft den Preisauftrieb", sagte Weidmann, der Sitz und Stimme im Rat der Europäischen Zentralbank (EZB) hat.

   Für Deutschland erwarte die Bundesbank "nicht mehr als zwei Prozent Inflation im kommenden Jahr", sagte er weiter. Der Währungshüter mahnte aber, die expansive Geldpolitik rechtzeitig zu stoppen. "Auf längere Sicht müssen wir dennoch äußerst wachsam sein. Technisch ist der EZB-Rat jederzeit in der Lage, die expansive Geldpolitik zurückzufahren. Aber wir müssen dazu auch politisch die Kraft haben."

   Kontakt zum Autor: andreas.plecko@dowjones.com

   DJG/apo/sha

   (END) Dow Jones Newswires

   November 09, 2012 11:49 ET (16:49 GMT)

   Copyright (c) 2012 Dow Jones & Company, Inc.- - 11 49 AM EST 11-09-12

Artikel empfehlen?

Heute im Fokus

DAX schließt klar im Minus -- Dow moderat leichter -- Apple-Manager schürt Spekulationen über Auto-Pläne -- Milliardenfusion: Avago will Broadcom übernehmen -- Daimler im Fokus

Auch BMW von Rückruf wegen Takata-Airbags betroffen. US-Großbank JPMorgan streicht wohl bis 2016 weitere Arbeitsplätze. Google startet Bezahlsystem für Android-Smartphones. Betriebsräte der Deutschen Bank fordern Jains Rücktritt. Airbus: Ernsthaftes Qualitätsproblem in Endmontage der A400M.
Diesen Ländern wurde mit Schuldenschnitten auf die Beine geholfen

Diese Aktien sind auf den Kauflisten der Experten

Diese Aktien sind auf den Verkauflisten der Experten

Die 5 beliebtesten Top-Rankings

Die rasende Welt der Elektroautos

Die wundersame Welt von Google

Was verdient man bei Apple?

Die größten deutschen Kapitalvernichter

10 Patente, die Apple für die Zukunft bereithält

mehr Top Rankings

Umfrage

Die Schweizer Steuerverwaltung präsentiert die Namen möglicher deutscher und anderer ausländischer Steuerbetrüger im Internet. Was halten Sie von diesem Schritt?