MAINZ (dpa-AFX) - Weintrinker in Deutschland haben im vergangenen Jahr weniger eingekauft, sich ihre Erwerbungen aber mehr kosten lassen. Die gekaufte Menge ging im Vorjahresvergleich um 2,8 Prozent zurück, dafür stiegen die Umsätze um 1,2 Prozent. Das geht aus einer im Auftrag des Deutschen Weininstituts (DWI) erstellten GfK (
GfK SE)-Studie hervor, die am Mittwoch in Mainz vorgelegt wurde. Die Erlöse der deutschen Weinproduzenten legten laut DWI überdurchschnittlich um 2,1 Prozent zu - auch weil die Kunden zu teureren deutschen Tropfen gegriffen hätten. Der Anteil der deutschen Hersteller am Weinumsatz im Land stieg um einen Prozentpunkt auf 52 Prozent./mac/DP/fbr