26.11.2012 07:49
Bewerten
 (4)

Euro-Kassenhüter suchen Kompromiss zu Griechenland-Hilfe

Weiteres Sondertreffen: Euro-Kassenhüter suchen Kompromiss zu Griechenland-Hilfe | Nachricht | finanzen.net
Weiteres Sondertreffen

Bei einem zweiten Sondertreffen innerhalb einer Woche wollen sich die Euro-Kassenhüter heute in Brüssel auf ein neues Griechenland-Paket verständigen.

Auf dem EU-Gipfel Ende zurückliegender Woche hatten sich Spitzenpolitiker zuversichtlich gezeigt, dass ein Kompromiss der 17 Ressortchefs gelingt. Nachdem Griechenland Vorbedingungen wie ein neues Sparpaket mit harten Einschnitten erfüllte, wartet das Krisenland dringend auf Entscheidungen der Geldgeber, zu denen auch der Internationale Währungsfonds IWF gehört.

   Das deutsche EZB-Direktoriumsmitglied Jörg Asmussen mahnte eine rasche Entscheidung der Euro-Finanzminister an. Er hoffe sehr, dass die Eurogruppe am Montag einen politischen Beschluss fassen wird, die nächste Kreditrate aus dem Hilfspaket freizugeben, sagte er der "Bild-Zeitung" (Montag). Dazu müsse die Finanzierungslücke für die nächsten beiden Jahre durch die anderen Länder der Eurozone geschlossen werden. Damit das gelinge, müssten sich alle bewegen. Griechenland benötige die nächste Kreditrate dringend. Es gehe um die Zukunft des Landes in der Eurozone.

  Die Finanzminister müssen über die Fortführung des Hilfsprogramms und die Auszahlung von neuen Hilfen von mindestens 31,5 Milliarden Euro entscheiden. Das im Frühjahr vereinbarte Programm von 130 Milliarden Euro ist unter anderem wegen verlängerter Sparziele für Athen aus dem Ruder gelaufen - allein bis 2014 gibt es ein Finanzloch von 13,5 Milliarden Euro. Im Gespräch sind verbilligte Zinsen für Hilfskredite, ein Schulden-Rückkaufprogramm oder Finanzierungsmodelle über die Europäische Zentralbank (EZB), um das Loch zu stopfen.

   Die Ressortchefs arbeiten unter Hochdruck, denn in der vergangenen Woche hatten zwölfstündige Marathonverhandlungen keinen Durchbruch gebracht. Klar ist bereits, dass es einen Schuldenschnitt für Griechenland derzeit nicht geben soll.

    BRÜSSEL/BERLIN (dpa-AFX)

Bildquellen: iStock, istock/Pawel Gaul
Anzeige
Börse Stuttgart Anlegerclub

Familienunternehmen: Rendite und Sicherheit!

Zwischen Eigentümern und Managern eines Unternehmens besteht häufig ein Interessenskonflikt hinsichtlich kurz- und langfristiger Ziele. Familien- und eigentümergeführte Unternehmen haben solche Konflikte meist nicht. Für Aktionäre sind solche Unternehmen daher meist eine lohnenswerte Investitionsmöglichkeit. Im neuen Anlegermagazin lesen Sie, welche drei Familienunternehmen einen näheren Blick wert sind.
Anlegermagazin kostenlos erhalten

Heute im Fokus

DAX geht tief im Minus ins Wochenende -- Dow Jones leicht im Plus -- BASF-Aktie fällt trotz höherem Quartalsergebnis -- Rocket Internet, NVIDIA, Nordex im Fokus

Griechischer Zentralbankchef Stournaras dringt auf Einigung mit Gläubigern. VW-Führungsspitze verdient künftig weniger. Risse in Triebwerken des Bundeswehr-Pannenfliegers A400M. Kongress-Rede Trumps birgt Sprengkraft für die Börsen. ProSiebenSat.1-Aktien fallen - Analyst will klarere Digitalstrategie. Bitcoin erreicht neues Rekordhoch. Warum die Deutschen einfach keine Lust auf Aktien haben. RBS verliert seit 2008 rund 58 Milliarden Pfund.

Die 5 beliebtesten Top-Rankings

Die Top-Positionen von Warren Buffett
Jetzt durchklicken
Jetzt durchklicken
Welche Airline schneidet am besten ab?
Jetzt durchklicken
Diese 10 Automobil Neuheiten gibt es bei der Detroit Auto Show 2017
Jetzt durchklicken
Diese 10 Aktien kann sich nicht jeder Investor leisten
Jetzt durchklicken
mehr Top Rankings

Umfrage

Welche Wertpapiere besitzen Sie?
Beliebte Suchen
DAX 30
Öl
Euro US-Dollar
Goldpreis
Meistgesucht
Nordex AGA0D655
BASFBASF11
Daimler AG710000
Volkswagen AG Vz. (VW AG)766403
Deutsche Bank AG514000
CommerzbankCBK100
Apple Inc.865985
BayerBAY001
Deutsche Telekom AG555750
BMW AG519000
TeslaA1CX3T
Allianz840400
E.ON SEENAG99
ProSiebenSat.1 Media SEPSM777
NVIDIA Corp.918422