21.01.2013 11:24
Bewerten
 (0)

Westerwelle für gemeinsamen transatlantischen Wirtschaftsraum

   Von Beate Preuschoff

   BERLIN--Die zweite Amtszeit von US-Präsident Barack Obama sollte nach Auffassung von Bundesaußenminister Guido Westerwelle (FDP) zur Stabilisierung der Weltwirtschaft und zur Schaffung eine gemeinsamen transatlantischen Wirtschaftsraumes genutzt werden.

   "Ich denke, es ist wichtig, dass wir die zweite Amtszeit von Präsident Obama nutzen, um auch die Weltwirtschaft zu stabilisieren", sagte Westerwelle in Berlin. Die Weltwirtschaft sehe sich einer Wachstumsschwäche gegenüber. Dafür sei auch entscheidend, dass in Europa, aber auch in den USA eine Schuldenkrise überwunden werden müsse. Die Konsolidierungs- und Wachstumspolitik seien zwei Seiten derselben Medaille.

   Wachstum könne auch durch mehr Freihandel geschaffen werden. "Deswegen wäre es ein lohnendes und wichtiges Projekt, dass wir mit den Vereinigten Staaten von Amerika jetzt für die zweite Amtszeit Obamas anregen werden, einen transatlantischen gemeinsamen Wirtschaftsraum zu schaffen", sagte Westerwelle. Das bedeute, Schritte in Richtung eines gemeinsamen Binnenmarktes zu gehen. Diese könnten die Weltwirtschaft stabilisieren, vor allem aber auch die Wachstumskräfte in Europa und den USA antreiben.

   In der Außenpolitik sei seine Erwartung, dass die USA in der zweiten Amtszeit eine "aktive Rolle im Nahostfriedensprozess einnehmen". Bei allen Problemen "zuhause" dürfe der Blick auf die Weltlage nicht aus den Augen geraten. Der Nahostfriedensprozess sei eine "schicksalhafte Frage". Da sei eine starke Rolle Europas, aber eine "noch stärkere Rolle" der USA als gestaltende Kraft notwendig, betonte Westerwelle.

   Kontakt zur Autorin: beate.preuschoff@dowjones.com

   DJG/bep/apo

   (END) Dow Jones Newswires

   January 21, 2013 04:53 ET (09:53 GMT)

   Copyright (c) 2013 Dow Jones & Company, Inc.- - 04 53 AM EST 01-21-13

Artikel empfehlen?
Für den Live-Chat können Sie sich mit Ihrem finanzen.net-, Facebook- oder Twitter Account anmelden. Um immer die neusten Beiträge zu sehen, stellen Sie bitte "Neuesten" ein.

Anzeige

Heute im Fokus

DAX schließt kaum bewegt -- Dow Jones kommt nicht vom Fleck -- Gold-Nostalgie setzt Europas Zentralbanken unter Druck -- Blackberry, E.ON, Allianz im Fokus

Eurokurs wieder im Rückwärtsgang. Indexfantasie bei Zalando. Vodafone prüft Zusammenschluss mit Liberty Global. Airbus reduziert Anteil an Dassault. Stada verkauft Lagerhaltung an DHL. 'Schwarze Null' steht - Bundestag stimmt Haushalt 2015 zu. TLG Immobilien lockt weiter mit Aussicht auf hohe Dividende. Lufthansa erhält Auftrieb durch billiges Öl und Analystenlob.
Diese Aktien sind auf den Kauflisten der Experten

Diese DAX-Aktien bringen die höchste Rendite

20 Dinge, die man für 561 Milliarden Euro kaufen könnte

Die 5 beliebtesten Top-Rankings

So viel erhalten die Deutschen

Aktien-Profiteure der Cannabis-Legalisierung in den USA

So viele Aktien gehören ausländischen Investoren

Welche Aktien zählt Warren Buffet zu seinem Portfolio?

20 Dinge, die man für 561 Milliarden Euro kaufen könnte

mehr Top Rankings

Umfrage

Der milliardenschwere "Soli" soll nach dem Willen von Rot-Grün ab dem Jahr 2020 auch den Ländern und Kommunen im Westen Deutschlands zugutekommen. Was halten Sie von diesem Vorhaben?