Siemenschef Löscher warnt vor Kürzung im EU-Forschungsbudget

Die EU-Kommission plant für ihr siebenjähriges Forschungs- und Innovationsprogramm Horizon 2020 80 Milliarden Euro ein. Diesen Betrag dürften die Mitgliedsstaaten nicht kürzen, so die Unterzeichner des Appells - unter ihnen auch Forschungsrat-Präsidentin Helga Nowotny und Medizin-Nobelpreisträger Tim Hunt. "Wir bitten die Spitzen Europas eindringlich darum, beim kommenden Gipfel Europas Aussichten auf Wachstum und Beschäftigung anzukurbeln, indem Horizon 2020 voll finanziert wird." Wenn Europa ein attraktiver Ort für Forschungsinvestitionen und Unternehmertum sein wolle, dann müsse sich dies auch im EU-Budget widerspiegeln.
Europas Staats- und Regierungschefs wollen am 7. und 8. Februar über den Siebenjahreshaushalt der EU entscheiden. Nettozahler wie Deutschland und Großbritannien pochen auf deutliche Einsparungen. Während osteuropäische Staaten die Strukturmittel schonen wollen, ist insbesondere Frankreich gegen Reduzierungen im Agrarbudget. Daher sind Einschnitte bei Horizon 2020 durchaus ein Thema in Brüssel.
BRÜSSEL (dpa-AFX)
Was Unternehmen in Forschung und Entwicklung investiert haben

Nach dem Einbruch der Zahlen im dritten Quartal 2012 belegt der Chemiekonzern mit Sitz in Leverkusen in diesem Ranking den letzten Platz. Die LANXESS AG investierte im Jahr 2011 0,2 Milliarden US-Dollar in die Forschung und Entwicklung.
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