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08.09.2013 18:09
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'WiWo': Griechenland soll alte EU-Hilfen in Milliardenhöhe abrufen dürfen

    DÜSSELDORF (dpa-AFX) - Griechenland soll laut einem Pressebericht alte EU-Strukturhilfen aus den Jahren von 2000 bis 2006 in Höhe von 1,14 Milliarden Euro nachträglich abrufen dürfen. Das berichtet die "Wirtschaftswoche" und beruft sich auf das Umfeld des EU-Regionalkommissar Johannes Hahn.

    Für die Fördermittel hatte Griechenland in den betreffenden Jahren fristgerecht keine Verwendung gefunden. Normalerweise wären die Strukturhilfen daher zum Jahresende verfallen. "Wir versuchen, die Fristen zu verlängern" zitiert das Magazin aus den Kreisen.

    Mit dem Geld solle ausdrücklich nicht der griechische Haushalt saniert werden, heißt es weiter. Ziel der Strukturhilfen ist es, die Wettbewerbsfähigkeit eines Landes zu erhöhen. Aktuell finanziert die EU mit 216 Millionen Euro ein Programm für mehr als 50.000 Erwerbslose, die von Oktober an für fünf Monate im öffentlichen Sektor arbeiten sollen. In der Periode von 2014 bis 2020 kann Griechenland mit 14,4 Milliarden Euro an Strukturhilfen aus Brüssel rechnen./stb

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