17.03.2013 15:00
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Konjunkturtermine: Ben Bernanke hat das Wort

Wichtige Termine: Konjunkturtermine: Ben Bernanke hat das Wort | Nachricht | finanzen.net
Europa: Boom wird zum Fremdwort
Wichtige Termine

In der kommenden Woche dürfte vor allem ein Event für ein hohes Maß an Spannung sorgen – die zweitägige Notenbanksitzung der Fed mit anschließender Pressekonferenz.

von Jörg Bernhard

Weil Ben Bernanke aufgrund der schwelenden Finanzkrise mittlerweile seit zwei Jahren pro Quartal einmal im Rahmen einer Pressekonferenz den Medienvertretern Rede und Antwort steht, könnte es am Mittwochabend besonders hektisch werden. Je optimistischer er sich über die Lage der Wirtschaft äußert, desto höher dürfte die Verkaufsbereitschaft sein, schließlich droht dann ein Ende oder zumindest weniger starkes Fluten der Finanzmärkte mit Liquidität. Und auch der Donnerstag dürfte mit Blick auf die anstehenden US-Konjunkturdaten alles andere als langweilig werden. Besonders stark beachtet werden traditionell die wöchentlichen Neuanträge auf Arbeitslosenhilfe sowie die Februarverkäufe existierender US-Eigenheime sowie der Konjunkturausblick der Philadelphia Fed. Beim letzten Update gab es hier allerdings eine klare Enttäuschung statt eines prognostizierten Indexstands von plus 1,1 Zählern rutschte der tatsächliche Wert mit minus 12,5 Zähler regelrecht in den Keller.

Europa: Boom wird zum Fremdwort

Das größte Sorgenkind der Weltkonjunktur dürfte weiterhin die fragile Entwicklung der europäischen Wirtschaft bleiben. Gleich zum Wochenstart wird die Finanzwelt darüber informiert, wie sich im Januar die europäische Handelsbilanz entwickelt hat. Hier zu Lande dürfte aber vor allem der vom ZEW veröffentlichte Ausblick für die Wirtschaft eine starke Aufmerksamkeit generieren. Mit Japan und China werden zwei Vertreter des asiatischen Wirtschaftsraums dann am frühen Donnerstag Indikatoren zum japanischen Industriesektor sowie zur Stimmung chinesischer Einkaufsmanager im produzierenden Gewerbe liefern. Vor allem auf China ruhen die Hoffnungen aus dem Rest der Welt. Eine Enttäuschung könnte dann vor allem an den Aktienmärkten eine Korrektur auslösen.

Bildquellen: Albert H. Teich / Shutterstock.com, Carlos Caetano / Shutterstock.com
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