20.01.2013 15:00
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Konjunkturtermine: China und USA im Fokus

Konjunkturtermine: China und USA im Fokus
Wichtige Termine
Während die US-Berichtssaison so langsam auf Touren kommt, sind die Konjunkturkalender in der kommenden Woche etwas weniger reichhaltig bestückt.
von Jörg Bernhard

Aufgrund des US-Feiertags (Martin-Luther-King-Tag) dürfte der Start in die neue Handelswoche relativ ruhig verlaufen. Die Sitzung der japanischen Notenbank sowie die deutschen Produzentenpreise für Dezember sind die einzigen konjunkturellen Highlights des Tages. Am Dienstag dürfte dann die Dynamik etwas zunehmen, schließlich stehen in Deutschland der ZEW-Konjunkturausblick und in den USA ein von der Chicago Fed ermittelter Konjunkturindex sowie die Dezemberverkäufe existierender Eigenheime zur Bekanntgabe an. Zur Wochenmitte gönnt sich die Finanzwelt dann eine kleine Verschnaufpause, bevor am Donnerstag so mancher Konjunkturtermin für Impulse sorgen könnte.

USA: Im Erholungsmodus

Den Anfang macht China, wo ein wichtiger Einkaufsmanagerindex Hinweise über die aktuelle Stimmung in der Wirtschaft Auskunft geben wird. Zuletzt kamen aus dem Reich der Mitte überwiegend positive Daten, die Lust auf mehr machen. In den USA blicken die Investoren am Donnerstagnachmittag wie gewohnt auf die zur Veröffentlichung anstehenden Neuanträge auf Arbeitslosenhilfe. Beim letzten Update gab es lediglich einen deutlichen Rückgang von 371.000 auf 335.000 zu berichten. Die Fed hat ihre weitere Geldpolitik in hohem Maße von der Entwicklung des Arbeitsmarktes abhängig gemacht. Bislang fällt das Jobwachstum nach Ansicht der Notenbanker noch zu gering aus, um Änderungen in der aktuellen Zinspolitik vorzunehmen. Ein Ende der ultralockeren Geldpolitik würde mit hoher Wahrscheinlichkeit erhebliche Verwerfungen auslösen. Danach sieht es derzeit aber noch nicht aus. Vor dem Gang ins Wochenende müssen die Finanzmarktakteure lediglich ein Event noch verdauen – die Dezemberverkäufe neuer US-Eigenheime. Seit März 2011 kann man diesem Indikator eine Erholungstendenz attestieren. Damals wagten lediglich 250.000 US-Amerikaner den Kauf neuer Wohnungen bzw. Häuser – im November vergangenen Jahres belief sich diese Zahl auf 375.000, was einem Plus von immerhin 50 Prozent entspricht.

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