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02.09.2012 15:00

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WICHTIGE TERMINE

Konjunkturtermine: Einkaufsmanager im Fokus



US-Arbeitsmarkt im Fokus
Nachdem in der abgelaufenen Handelswoche die Notenbanker das Interesse auf sich gezogen hatten, könnten in der anstehenden Woche die Einkaufsmanager eine wichtige Rolle spielen.

von Jörg Bernhard

Doch zunächst müssen erst einmal die Ergebnisse des Notenbankertreffens von Jackson Hole verdaut werden. Wegen des morgigen US-Feiertags (Labor Day) können sich US-Adressen erst am Dienstag wieder „abreagieren“. Zum Wochenstart erfahren die Marktakteure, wie sich die Laune deutscher und europäischer Einkaufsmanager im August entwickelt hat. In Deutschland gab es seit Februar ausschließlich Indexrückschläge zu berichten. Am Dienstagnachmittag steht dann in den USA die Bekanntgabe des ISM-Einkaufsmanagerindex auf der Agenda. Hier war der Abwärtstrend in den vergangenen Monaten weniger stark ausgeprägt. Da der Index im Juli knapp unter der Marke von 50 Punkten notierte, kann derzeit nicht von einer wirtschaftlichen Wachstumsphase gesprochen werden. Laut einer Bloomberg-Umfrage unter Analysten erwarten diese für August einen Anstieg von 49,8 auf 50,0 Punkte.

Spannende zweite Wochenhälfte

Ab Donnerstag dürfte sich das Interesse der Marktakteure verstärkt auf den US-Arbeitsmarkt konzentrieren. Nach den wöchentlichen Neuanträgen auf Arbeitslosenhilfe soll am Freitag der Monatsbericht für August veröffentlicht werden. Dann erfahren die Investoren die Höhe der Arbeitslosenrate sowie die Zahl neu geschaffener Stellen. Im Rahmen einer von Bloomberg durchgeführten Umfrage rechnen Analysten im Durchschnitt mit einem Verharren der Arbeitslosenrate bei 8,3 Prozent und einem Stellenzuwachs von 125.000 (Vormonat: 163.000). Besonders wichtige Daten werden dann am Samstag und Sonntag in China veröffentlicht. Neben den Konsumenten- und Produzentenpreisen (beide Samstag) dürfte sich die globale Finanzcommunity vor allem für die Augustzahlen zur Industrieproduktion und zum Einzelhandel (beide Sonntag) interessieren. Ihrer Rolle als globale Konjunkturlokomotive werden die Chinesen derzeit aber leider nicht gerecht – trotz ihrer im weltweiten Vergleich überdurchschnittlich hohen Wachstumsraten.

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