16.09.2012 15:00
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Konjunkturtermine: Immobilien und Hexensabbat im Fokus

Konjunkturtermine: US-Immobilienmarkt im Fokus
Wichtige Termine
Die Eurokrise hat in den vergangenen vier Wochen spürbar an Schrecken verloren. Gegenüber dem Dollar verteuerte sich der Euro um mehr als sechs Prozent.
von Jörg Bernhard

Für eine Währung ist das eine „ganze Menge Holz“. Obwohl die EZB mit ihren angekündigten Staatsanleihenkäufe die Geldmenge deutlich erhöhen dürfte und damit eine inflationsbedingte Entwertung riskiert, gab es unter den Marktakteuren mehr Käufer als Verkäufer. Der von vielen Marktexperten im Vorfeld befürchtete „heiße September“ blieb bislang aus. Langweilig dürfte es in der kommenden Woche dennoch nicht werden. Diesseits des Atlantiks dürfte die Handelsbilanz der Eurozone (Juli) und der ZEW-Konjunkturausblick (September) für Spannung sorgen und aller Voraussicht nach relativ schwach ausfallen. Beim August-Update gab es bei der Beurteilung der aktuellen Lage zwar ein leichtes Plus zu vermelden, der Index zu den Geschäftserwartungen fiel allerdings von minus 19,6 auf minus 25,5 Zähler stärker als erwartet zurück. Das erreichte Niveau stellt den niedrigsten Stand des Jahres dar.

Hexensabbat vor dem Wochenende

In den USA nimmt die Spannung im Laufe der Woche deutlich zu. Diverse Daten von Immobilienmarkt dürften bei den Investoren ganz oben auf der Agenda stehen. Den Anfang macht der für Dienstag angekündigte NAHB-Hausmarktindex. Zur Wochenmitte folgen dann die Baustarts und Baugenehmigungen für August sowie die Verkaufszahlen bestehender Eigenheime. Während bei den Neubauten eine leicht steigende Tendenz festzustellen ist, kann man bei den gebrauchten Eigenheimen allenfalls eine Stagnation attestieren. Tenor: Seit dem Ausbruch der Finanzkrise war es schon schlimmer, zeitweise aber auch deutlich besser.
Am Donnerstag blicken die Markakteure – wie gewohnt – auf die wöchentlichen Neuanträge auf Arbeitslosenhilfe und danach auf den Konjunkturausblick der Philadelphia Fed. Am Freitag hat der Konjunkturkalender dann wenig zu bieten, lediglich der Verfalltermin an den internationalen Terminbörsen könnte stärkere Kursbewegungen generieren. In den vergangenen Jahren hat dieser sogenannte Hexensabbat aber erheblich an Schrecken verloren. An dessen Stelle traten dann aber andere Unwägbarkeiten.

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