03.02.2013 15:00
Bewerten
 (0)

Termine: Konjunkturdaten aus China stehen an

Impulse könnten die anstehenden wöchentlichen Anträge auf Arbeitslosenhilfe generieren
Wichtige Termine
In der kommenden Woche können die Marktakteure nach der überwiegend freundlichen Tendenz der vergangenen Wochen etwas verschnaufen. So manches Event könnte aber dennoch für Bewegung sorgen.
von Jörg Bernhard

Mit Blick auf Europas Konjunktur düften aktuelle Daten zu den europäischen Einzelhandelsumsätzen (Dienstag) sowie Zahlen zum deutschen Auftragseingang (Mittwoch) und zur Industrieproduktion (Donnerstag) für erhöhte Aufmerksamkeit sorgen. Das Highlight wird wohl die am Donnerstag stattfindende Sitzung der Europäischen Notenbank sein. Vielleicht gelingt den Europäern, was der Fed in der vergangenen Woche nicht gelang – erneute Kauflaune zu generieren. Während in Europa die Zeichen auf leichte Rezession stehen, überraschte Chinas Wirtschaft in den vergangenen Wochen mit seinen vorgelegten Konjunkturdaten eher positiv. Ab Donnerstag heißt es dann: Bitte nachlegen! Dann soll nämlich die chinesische Handelsbilanz für Februar und vor dem Wochenende noch die Entwicklung der Konsumenten- und Produzentenpreise gemeldet werden.

Relative Ruhe an der US-Konjunkturfront

Trotz eines überraschenden BIP-Rückgangs im vierten Quartal 2012 hält die relative Stärke an den US-Finanzmärkten an. So sollte man nicht vergessen, dass zum Beispiel der Dow-Jones-Index sich derzeit in unmittelbarer Nähe zu seinem Fünfjahreshoch bewegt. Negative Nachrichten werden erheblich besser verkraftet als in den Monaten zuvor. Richtig wichtige US-Konjunkturtermine sind in der kommenden Woche eher Mangelware. Impulse könnten jedoch die anstehenden wöchentlichen Anträge auf Arbeitslosenhilfe generieren, schließlich koppelt die US-Notenbank ihre geldpolitischen Maßnahmen weiterhin sehr stark an die Entwicklung des US-Arbeitsmarkts. Letzterer scheint sich zwar etwas zu erholen, Entwarnung kann allerdings noch nicht gegeben werden. Die am Freitag veröffentlichte Januar-Arbeitslosenrate in Höhe von 7,9 Prozent kann hier als kleiner Rückfall gewertet werden. Die US-Notenbank hat als Ziel eine Quote von 6,5 Prozent in den Raum gestellt. Davon sind wir aktuell noch ein ganzes Stück entfernt.

Artikel empfehlen?
Für den Live-Chat können Sie sich mit Ihrem finanzen.net-, Facebook- oder Twitter Account anmelden. Um immer die neusten Beiträge zu sehen, stellen Sie bitte "Neuesten" ein.

Private Krankenversicherung Tarifvergleich

Anzeige

Heute im Fokus

DAX schließt leichter -- Dow schließt nach Fed-Protokoll fester -- Infineon kauft US-Konkurrent Rectifier -- Apple-Aktie klettert auf neues Allzeithoch -- BMW, Glencore, Commerzbank im Fokus

Überraschender Umsatzanstieg bei Hewlett-Packard. GEA will mit neuer Struktur deutlich sparen. Borussia Dortmund kündigt offenbar am Donnerstag Kapitalerhöhung an. Air Berlin schafft Quartals-Nettogewinn. Moskau korrigiert Importverbot für einzelne Lebensmittel.
Diese Models verdienten 2014 am meisten

Diese Aktien sind auf den Kauflisten der Experten

Welche Darsteller verdienen am meisten?

Die 5 beliebtesten Top-Rankings

Welches Land schnitt bei den Weltmeisterschaften am besten ab?

Welcher Nationaltrainer verdient am meisten?

In welchen Disziplinen ist Deutschland Weltspitze?

Wer ist die reichste erfundene Gestalt?

Wer kickt am besten?

mehr Top Rankings
Laut Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig wirken befristete Jobs wie die Anti-Baby-Pille. Sind Sie auch dieser Meinung?
Abstimmen
Direkt zu den Ergebnissen