24.02.2013 15:00

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WICHTIGE TERMINE

Konjunkturtermine: Zweite Wochenhälfte wird hart



Konjunkturtermine: Zweite Wochenhälfte wird hart
Bernanke und die anderen Fed-Notenbanker haben den Börsianern zuletzt die Stimmung gründlich verdorben – für anhaltende Spannung dürfte auch in der kommenden Woche gesorgt sein.

von Jörg Bernhard

Der Blick auf den Konjunkturkalender deutet auf einen ruhigen Wochenauftakt hin, wobei in der zweiten Wochenhälfte dann die Schlagzahl deutlich erhöht wird. Revidierte Zahlen zum britischen Bruttosozialprodukt im vierten Quartal sowie aktuelle Daten zur japanischen Industrieproduktion im Januar (Mittwoch) dürften die Akteure an den Finanzmärkten besonders stark interessieren. Am Donnerstag könnten dann diesseits des Atlantiks deutsche Arbeitsmarktdaten sowie aktuelle Inflationszahlen aus Deutschland und Europa für höhere Wellen sorgen. Richtig stürmisch droht es dann aber vor dem Wochenende zu werden. Dann stehen nämlich am frühen Morgen wichtige Konjunkturindikatoren aus Japan und chinesische Einkaufsmanagerindizes zur Bekanntgabe an. Deutsche Januar-Einzelhandelszahlen sowie Einkaufsmanagerindizes, Inflationszahlen und Arbeitsmarktdaten aus Europa dürften für zusätzliche Spannung sorgen. Und auch jenseits des Atlantiks steht eine regelrechte Flut wichtiger Konjunkturindikatoren zur Veröffentlichung an.

USA: Langeweile – Fehlanzeige

Obwohl sich die Perspektiven der US-Wirtschaft aufzuhellen beginnen, trübt sich an den Aktienmärkten die Stimmung ein, weil man sich um die geldpolitische Rückendeckung der Fed sorgt. Ein Highlight vom US-Immobilienmarkt stellt die für Dienstag angeündigte Veröffentlichung der Januar-Verkäufe neuer US-Eigenheime dar. Am Mittwoch heißt es dann: Aufpassen! Neben dem Auftragseingang langlebiger Wirtschaftsgüter hält nämlich Ben Bernanke in Washington eine Rede. Auf etwaige Hinweise bezüglich der jüngsten Irritationen zur „Zuverlässigkeit der Fed“ dürften Investoren mit großer Spannung warten und je nach Tenor auch entsprechend reagieren. Der Donnerstag steht dann im Zeichen der wöchentlichen Neuanträge auf Arbeitslosenhilfe und auch die revidierten BIP-Zahlen zum vierten Quartal könnten die Finanzmärkte beschäftigen. Zum Wochenende bekommen die Anleger dann noch so manchen „Happen zum Verdauen“. In diesem Kontext sei auf die Februarverkäufe am US-Automarkt, die persönlichen Einnahmen und Ausgaben der US-Konsumenten sowie den ISM-Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe verwiesen.

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