27.01.2013 15:00

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Termine: Diverse Arbeitsmarktberichte vor der Tür



Konjunkturtermine: Diverse Arbeitsmarktberichte vor der Tür
Für die kommende Woche könnte das Motto gelten: „Langeweile – Fehlanzeige. Vor allem Arbeitsmarktberichte aus Deutschland, Europa und den USA sorgen für ein hohes Maß an Spannung.

von Jörg Bernhard

Doch zum Start in die neue Handelswoche wirft ein anderes Event seinen Schatten voraus – der Auftragseingang langlebiger Wirtschaftsgüter für den Monat Dezember. Im vergangenen Jahr war dieser relativ wichtige Konjunkturindikator ziemlich unberechenbar. Auf ein September-Minus in Höhe von 13,2 Prozent folgte im Oktober ein Anstieg um fünf Prozent. Laut einer Bloomberg-Umfrage unter Analysten rechnen diese im Durchschnitt mit einem Anstieg gegenüber dem Vormonat um 1,6 Prozent. Die beiden nächsten Highlights stehen dann am Mittwoch zur Bekanntgabe an. Zunächst erfahren die Investoren am Nachmittag, wie sich laut einer ersten Schätzung das Bruttoinlandsprodukt im vierten Quartal entwickelt hat. Am Abend folgt dann noch die Bekanntgabe des Sitzungsergebnisses der US-Notenbank Fed. Die Währungshüter rund um den Globus lösten in der Vergangenheit immer wieder so manchen Impuls aus – nach oben wie nach unten.

Arbeitsmärkte im Fokus

In der zweiten Wochenhälfte dürfte dann ein anderes Thema die Gemüter der Anleger bewegen: die Arbeitsmärkte in Deutschland, Europa und den USA. Erste Hinweise über deren Zustand gibt es am Mittwoch, wenn jenseits des Atlantiks der ADP-Monatsbericht über die Zahl neu geschaffener Stellen veröffentlicht wird. Am Donnerstag steht dann neben der deutschen Arbeitslosenrate noch der Challenger-Bericht über Stellenstreichungen in den USA, die wöchentlichen Neuanträge auf Arbeitslosenhilfe sowie der Quartalsbericht über die Lohnkosten im vierten Quartal an. Besonders gespannt dürften die Investoren allerdings auf den für Freitag angekündigten Dezemberbericht zum US-Arbeitsmarkt sein, schließlich hat die US-Notenbank Fed dessen Entwicklung zum wichtigen Einflussfaktor auf die künftige Geldpolitik gemacht. Laut einer Bloomberg-Umfrage unter Analysten soll sich im Dezember eine Arbeitslosenrate von 7,7 Prozent eingestellt haben. Außerdem soll sich die Zahl neuer Stellen um 185.000 erhöht haben.

Bildquellen: Patryk Kosmider / Shutterstock.com

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