Die Erlöse seien bei
Wincor Nixdorf um zehn Prozent auf 669 Millionen Euro im Vergleich zum Vorjahr gestiegen, teilten die Paderborner am Montag mit. Der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen auf Unternehmenswerte (EBITA) stagnierte bei 40 Millionen Euro, hier knabberten Umbaukosten am Profit. Unter dem Strich blieben mit 27 Millionen Euro acht Prozent mehr übrig als noch vor einem Jahr. Analysten hatten bei Umsatz und Gewinn mit weniger gerechnet.
< Die Verkäufe der Automaten- und Kassensysteme zogen zwischen Oktober und Dezember um 16 Prozent an. Dennoch kann der Vorstand noch keine prinzipielle Aufhellung erkennen, besonders in wichtigen Industrieländern Europas sei es weiterhin schwierig. Im laufenden Geschäftsjahr (Ende September) will der Konzern weiterhin dank des Wachstum in den Schwellenländern trotz des eher mauen Geschäfts in Europa insgesamt beim Umsatz um zwei Prozent zulegen. Der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen auf Unternehmenswerte (EBITA) dürfte auf dem Niveau des vergangenen Jahres (101 Mio Euro) stagnieren, wenn man Umbaukosten von 20 Millionen Euro heraus rechnet. Die fallen etwa für ein stärkeres Engagement in den Schwellenländern an.
PADERBORN (dpa-AFX)