20.03.2017 12:30
Bewerten
(0)

Bundesbank: BIP-Daten 3Q/4Q unterzeichnen deutsches Wachstum

Wirtschaftswachstum: Bundesbank: BIP-Daten 3Q/4Q unterzeichnen deutsches Wachstum | Nachricht | finanzen.net
Wirtschaftswachstum
Das Wirtschaftswachstum in Deutschland ist nach Einschätzung der Bundesbank stärker, als dies in den Zahlen zum Bruttoinlandsprodukt (BIP) des dritten und vierten Quartals 2016 zum Ausdruck kommt.
Darauf deutet laut Bundesbank die Aufwärtsrevision der Erwerbstätigenzahlen durch die Bundesagentur für Arbeit (BA) hin. Das BIP war im dritten Quartal lediglich um 0,1 Prozent gestiegen und im vierten Quartal um 0,4 Prozent.

   Nach Aussage der Bundesbank "dürften die bisher ausgewiesenen Zuwachsraten des Bruttoinlandsprodukts für das dritte und vierte Quartal 2016 die konjunkturelle Tendenz eher unterzeichnet haben". "Inzwischen wurde jedenfalls die Schätzung der Erwerbstätigenzahlen für das zweite Halbjahr 2016 erheblich nach oben angepasst", heißt es im Monatsbericht.

   Die BA hatte in ihrem Februar-Bericht die Zahl der Erwerbstätigen um 1,2 Prozent nach oben revidiert. Die so genannte Jahresmeldung der Unternehmen hatte zu Tage gebracht, dass die Zahl der Beschäftigten deutlich höher war, als aufgrund eines Fehlers in der Datenverarbeitung bis dahin angenommen.

   Viele Volkswirte sehen einen Widerspruch zwischen den sehr hohen deutschen Konjunkturfrühindikatoren, wie Ifo-Index und Einkaufsmanagerindizes, und dem nur moderaten Wachstum. Nach Einschätzung des Statistischen Bundesamts (Destatis) ist allerdings nicht ausgemacht, dass es zu einer BIP-Aufwärtsrevision kommt.

   Unter der Annahme ansonsten unveränderter Bedingungen wirke eine höhere Beschäftigung tatsächlich positiv auf die Entstehungsrechnung, sagte der bei Destatis für die BIP-Berechnung zuständige Stefan Hauf. "Allerdings gibt es auch eine Reihe anderer Daten, die in eine andere Richtung weisen könnten", fügte er hinzu. Für Aussagen zum BIP sei es daher noch zu früh.

Industrie trägt wesentlich zum Wachstum bei

Destatis veröffentlicht am 12. Mai erste BIP-Zahlen für das erste Quartal 2017 und revidierte Zahlen für die Vorquartale. Laut Bundesbank ist ein wesentlicher Träger des Wirtschaftswachstums gegenwärtig die Industrie, die von einer lebhaften Nachfrage aus dem In- und Ausland profitiert.

   "Der ferienbedingte Produktionseinbruch im Dezember wurde im Januar wie erwartet ausgeglichen. Der schwache Auftragseingang zu Jahresbeginn ist vor dem Hintergrund des außergewöhnlich starken Orderzuflusses im Schlussquartal 2016 zu sehen", schreibt sie im Monatsbericht.

   Dafür spreche die zuletzt merklich aufgehellte Stimmung im verarbeitenden Gewerbe, einschließlich der Exporterwartungen.

   FRANKFURT (Dow Jones)

Bildquellen: Alicar / Shutterstock.com, Bernd Juergens / Shutterstock.com, AR Pictures / Shutterstock.com, amrita / Shutterstock.com
Anzeige
Anzeige
Börse Stuttgart Anlegerclub

Aktien mit Sicherheit und Potenzial

Für die neue Ausgabe des Anlegermagazins haben unsere Redakteure Aktien identifiziert, die aus ihrer Sicht Sicherheit und Potenzial bieten. Einen besonderen Blick werfen sie dabei auf die Chemie- und Versicherungsbranche. Erfahren Sie im aktuellen Magazin, wie Sie "Richtig investieren" und lesen Sie, welche Aktien bei überschaubarem Risiko einiges an Potenzial bieten.
Anlegermagazin kostenlos erhalten

Heute im Fokus

DAX leichter erwartet -- Asiens Börsen geben nach -- Deutsche Bank zahlt Millionen in Anleihen-Rechtsstreit -- Verhandlungen über Zukunft von Air Berlin -- Lenovo rutscht in die Verlustzone

Börsen in Spanien nach Anschlag nicht übermäßig belastet. Euro wenig bewegt. Deutschland: Auftrieb bei Erzeugerpreisen erneut abgeschwächt. Ölpreise geben leicht nach. Investor will wohl US-Stromerzeuger Calpine für 17 Milliarden Dollar kaufen. Infosys-Vorstandschef geht nach nur drei Jahren. Neuer Akku-Ärger bei Samsung-Smartphones.

Top-Rankings

Nicht nur schön und talentiert
Diese Frauen haben in Hollywood am meisten verdient
Diese Aktien hat Warren Buffett im Depot (Juni 2017)
Die Top-Positionen von Warren Buffett
KW 32: Analysten-Flops der Woche
Diese Aktien stehen auf den Verkauflisten der Experten

Die 5 beliebtesten Top-Rankings

Enormer Stressfaktor
In diesen Ländern haben Arbeitnehmer den größten Stress
Der CEO von Allianz, BMW oder doch Daimler?
Diese Manager lieben die Deutschen
Das sind 2017 bislang die größten Verlierer in Buffetts Depot
Welche Aktie enttäuschte bisher am meisten?
Die Meister-Liste der 1. Fußball Bundesliga
Welcher Verein hat die meisten Meistertitel?
Bitcoin & Co.: Die wichtigsten Kryptowährungen
Welche Digitalwährung macht das Rennen?
mehr Top Rankings

Umfrage

Die Deutsche Bank wird optimistischer für deutsche Aktien und sieht beim DAX bis Jahresende noch 3 Prozent Luft nach oben. Was glauben Sie, wie sich der DAX bis zum Ende des Jahres entwickeln wird?

Online Brokerage über finanzen.net

Das Beste aus zwei Welten: Handeln Sie für nur 5 Euro Orderprovision* pro Trade unmittelbar aus der Informationswelt von finanzen.net!
Zur klassischen Ansicht wechseln

Willkommen bei finanzen.net Brokerage

Handeln Sie für nur 5 Euro Orderprovision* pro Trade unmittelbar aus finanzen.net!

Weitere Informationen finden Sie hier.

Jetzt informieren und Depot eröffnen


Sie haben bereits ein Depot? Dann verknüpfen Sie es jetzt mit Ihrem finanzen.net-Account!

Jetzt verknüpfen

Top News
Beliebte Suchen
DAX 30
Öl
Euro US-Dollar
Goldpreis
Meistgesucht
Deutsche Bank AG514000
Air Berlin plcAB1000
Daimler AG710000
Volkswagen (VW) AG Vz.766403
EVOTEC AG566480
CommerzbankCBK100
AlibabaA117ME
Apple Inc.865985
E.ON SEENAG99
TeslaA1CX3T
Allianz840400
Bitcoin Group SEA1TNV9
Amazon906866
Lufthansa AG823212
Nordex AGA0D655