16.02.2013 17:19
Bewerten
 (5)

Wirtschaftsweiser bekräftigt: Rente mit 67 reicht nicht

    BERLIN (dpa-AFX) - Der Vorsitzende der Wirtschaftsweisen, Wolfgang Franz, hat sich erneut dafür ausgesprochen, das Renteneintrittsalter über die bereits beschlossenen 67 Jahre hinaus anzuheben. Dies solle mit Hilfe einer Formel gesetzlich festgelegt werden, sagte er dem Nachrichtenmagazin "Focus". Zwei Drittel der zusätzlich gewonnenen Lebenszeit müssten die Deutschen länger im Job bleiben: "Wenn die Lebenserwartung um 1,5 Jahre steigt, müssen wir rund ein Jahr länger arbeiten."

 

    Franz hatte sich angesichts der alternden Gesellschaft und des demografischen Wandels mehrfach für eine längere Lebensarbeitszeit ausgesprochen. So ging der Sachverständigenrat in der Vergangenheit davon aus, dass die weiter steigende Lebenserwartung etwa ab dem Jahr 2045 ein gesetzliches Renteneintrittsalter von 68 Jahren und im Jahr 2060 von 69 Jahren erforderlich mache. Mit Blick auf die von Koalition und Opposition diskutierten Maßnahmen gegen Altersarmut warnte Franz vor Aktionismus./sl/DP/zb

 

Artikel empfehlen?

Heute im Fokus

DAX verliert über 3 Prozent - Angst vor Grexit löst Ausverkauf aus --US-Börsen deutlich im Minus -- Griechenland wird IWF-Rate am Dienstag nicht leisten -- K+S, PayPal-IPO im Fokus

Microsoft übergibt Geschäft mit Online-Werbung an AOL. Tsipras verbindet seine politische Zukunft mit Volksabstimmung. Euro erholt sich. EU lehnt Verlängerung des griechischen Hilfsprogramms ab. S&P senkt Griechenland auf 'CCC-'. Merkel lehnt Schuldenschnitt für Athen ab. Gläubiger vereinbaren Stillhalten vor Griechen-Referendum.
Diese Aktien sind auf den Kauflisten der Experten

Diese Aktien sind auf den Verkauflisten der Experten

Diese Aktien sind auf den Kauflisten der Experten

Die 5 beliebtesten Top-Rankings

Acht überraschende Fakten über den Chef des Tech-Riesen

Deutschland liegt ganz weit vorne

Welche Aktien zählt George Soros zu seinem Portfolio?

Welche Aktien könnten bis 2018 hin steigen?

Bestnoten für diese Chefs

mehr Top Rankings

Umfrage

Grexit droht: Wird Griechenland aus der Euro-Währungsunion austreten?