Jerusalem (aktiencheck.de AG) - Die israelische WizCom Technologies Ltd. , ein Anbieter von Handheld-Scannern und Produkten zur Unterstützung des Lesens und Verstehens von Texten, gab am Mittwoch bekannt, dass es bis heute nicht gelungen ist, eine Vereinbarung mit den Gläubigern der Gesellschaft zu treffen.
Den Angaben zufolge wirft dies erhebliche Zweifel über die Fähigkeit auf, den Geschäftsbetrieb fortzusetzen. Das Unternehmen sieht sich mit einem derart erheblichen Rückgang der Erlöse aus dem Verkauf seiner Scanner- und Übersetzungsstifte konfrontiert, dass das Management davon ausgehen muss, die finanziellen Verpflichtungen gegenüber den Gläubigern nicht bedienen zu können.
In Übereinstimmung mit dem israelischen Gesellschaftsrecht hat die Unternehmensführung zunächst den fest angestellten Mitarbeitern des Unternehmens ihre Gehälter ausgezahlt, bevor andere Verbindlichkeiten bedient werden. Board und Management prüfen weiter verschiedene Möglichkeiten, um eine Fortführung des Geschäftsbetriebs zu ermöglichen, hieß es.
Die Aktie von WizCom Technologies verliert aktuell 29,69 Prozent auf 0,09 Euro. (01.02.2012/ac/n/a)