13.04.2013 00:03
Bewerten
(0)

Wochenausblick: Frischer Wind könnte Dax auf 8.000 Punkte treiben

    FRANKFURT (dpa-AFX) - Frischer Wind von den Quartalsberichten könnte den Dax (DAX) in den kommenden Tagen nach oben treiben. Das Erklimmen von 8.000 Punkten halten Experten für absehbar.

    Bis Anfang Mai rücken nun die Quartalsberichte der Unternehmen in den Blick: Auch wenn die Berichtssaison laut Bernecker-Börsenbrief womöglich "nur vereinzelt Überraschungen" birgt, könnte ihr Verlauf die entscheidenden Impulse für einen weiteren Gipfelsturm des Dax parat halten. Die Experten der Landesbank Berlin (LBB) gehen sogar davon aus, dass "die Firmen die Ertragserwartungen mehrheitlich übertreffen und für positive Impulse sorgen".

ZYPERN UND KOREA KÖNNTEN DAX AUSBREMSEN

    Aus markttechnischer Perspektive könnten laut Bernecker-Börsenbrief höchstens noch "politische Ereignisse à la Zypern oder Korea" im Weg stehen. Am Freitag hatte die Euro-Gruppe das Rettungspaket für Zypern gebilligt, das internationale Hilfspaket mit zugesagten Kredithilfen von 10 Milliarden Euro reicht aber bei weitem nicht aus. Um den gesamten Finanzbedarf der pleitebedrohten Inselrepublik zu decken, sind inzwischen 23 Milliarden Euro statt bislang gut 17 Milliarden Euro notwendig. In Korea ist die Lage weiter extrem angespannt: Südkorea hat Hinweise darauf, dass Nordkorea in Kürze eine oder zwei Mittelstreckenraketen testen könnte.

    Nichtsdestotrotz blicken die Experten der Landesbank Berlin (LBB) optimistisch auf die Kursentwicklung der kommenden Woche: "Der Dax hielt sich in seiner mittelfristigen Aufwärtsbewegung, so dass das Allzeit-Hoch (8.152 Punkte) bereits kurzfristig in Angriff genommen werden könnte". Auch wenn die Lage in Korea, die Konjunkturunsicherheit und die Schuldenkrise als Belastungsfaktoren weiter präsent seien, stützten die Notenbanken den Markt mit "weit geöffneten Geldschleusen". Fehlende Anlagealternativen, moderate Bewertungen und hohe Dividendenrenditen seien weitere Anreize.

HELABA SIEHT WEITER UNSICHERHEIT

    Im Gegensatz dazu sind die Experten der Helaba davon überzeugt, dass die Korrekturphase noch nicht beendet ist. Schließlich sei die von den US-Aktienindizes getragene Erholung weniger von positiven Konjunkturnachrichten ausgelöst worden als vielmehr von der Aussicht auf eine anhaltend expansive Geldpolitik in den USA. Am aktuellen fundamentalen Umfeld dürfte sich nach ihrer Ansicht nach in der anstehenden Berichtswoche nichts ändern: Die Helaba-Experten erwarten von den Daten zur US-Industrieproduktion keine positiven Impulse und rechnen bei der Veröffentlichung des deutschen ZEW-Index am Dienstag sogar mit einer Enttäuschung.

    "Insgesamt ist für den deutschen Aktienmarkt die Unsicherheitsphase noch nicht beendet", fasst Claudia Windt zusammen. Es bleibe der Blick auf China und die Hoffnung, dass zumindest die chinesische Industrieproduktion überzeuge. China gibt am Montag als eine der weltweit ersten Volkswirtschaften die Wachstumszahlen für das erste Quartal des laufenden Jahres bekannt.

KONJUNKTURDATEN UND QUARTALSZAHLEN

    In den USA stehen in der kommenden Woche unter anderem Daten zur Industrieproduktion im Mittelpunkt des Interesses. Volkswirte der Postbank (Deutsche Postbank) rechnen bei den März-Daten mit einem ähnlich guten Abschneiden wie im Vormonat. Ferner werden der Empire State Index am Montag und der Philadelphia Fed Index am Donnerstag erste Stimmungsdaten aus der US-Industrie für April liefern. Darüber hinaus werden die Verbraucherpreise (Dienstag) das Interesse auf sich ziehen.

    In den USA legen neben einigen Banken (Citigroup  (Citigroup), Goldman Sachs , Bank of America,) auch Industriekonzerne wie Coca-Cola   (Coca-Cola) und Johnson & Johnson (JohnsonJohnson) sowie Technologieunternehmen (Intel  (Intel) , IBM , Yahoo , Google) ihre Bilanzen für das erste Quartal vor. Microsoft  (Microsoft) veröffentlicht am Donnerstag die Zahlen für das dritte Quartal. Diesseits des Atlantiks lassen sich Branchenriesen wie Nokia , Nestle (Nestlé) und Rio Tinto in die Bücher schauen.

SAP LEGT ALS ERSTER DAX-KONZERN QUARTALSBILANZ VOR

    SAP (SAP) legt am Freitag als erster Dax-Konzern die Zwischenbilanz vor. Während sich die US-Investoren in die vorgelegten Quartalsberichte vertiefen, reisen die Aktionäre hierzulande quer durch die Republik: Von Nord bis Süd laden die Unternehmen zu ihrer Hauptversammlung und schütten mitunter Dividenden aus. Beiersdorf (Hamburg), Gea (Oberhausen) und RWE (Essen) zählen ebenso dazu wie Henkel (Henkel vz) (Düsseldorf), Bilfinger (Bilfinger SE) (Mannheim) und Sky Deutschland (Unterföhring)./sf/kro/he

    --- Von Sonja Funke, dpa-AFX ---

Nachrichten zu Deutsche Bank AG

  • Relevant
  • Alle
  • vom Unternehmen
  • Peer Group
  • ?

Um Ihnen die Übersicht über die große Anzahl an Nachrichten, die jeden Tag für ein Unternehmen erscheinen, etwas zu erleichtern, haben wir den Nachrichtenfeed in folgende Kategorien aufgeteilt:

Relevant: Nachrichten von ausgesuchten Quellen, die sich im Speziellen mit diesem Unternehmen befassen

Alle: Alle Nachrichten, die dieses Unternehmen betreffen. Z.B. auch Marktberichte die außerdem auch andere Unternehmen betreffen

vom Unternehmen: Nachrichten und Adhoc-Meldungen, die vom Unternehmen selbst veröffentlicht werden

Peer Group: Nachrichten von Unternehmen, die zur Peer Group gehören

Analysen zu Deutsche Bank AG

  • Alle
  • Buy
  • Hold
  • Sell
  • ?
21.04.2017Deutsche Bank ReduceCommerzbank AG
20.04.2017Deutsche Bank Equal-WeightMorgan Stanley
20.04.2017Deutsche Bank Equal weightBarclays Capital
20.04.2017Deutsche Bank Sector PerformRobert W. Baird & Co. Incorporated
11.04.2017Deutsche Bank HoldHSBC
10.04.2017Deutsche Bank kaufenIndependent Research GmbH
06.03.2017Deutsche Bank buyequinet AG
03.02.2017Deutsche Bank buyequinet AG
04.01.2017Deutsche Bank kaufenBankhaus Lampe KG
29.11.2016Deutsche Bank kaufenBankhaus Lampe KG
20.04.2017Deutsche Bank Equal-WeightMorgan Stanley
20.04.2017Deutsche Bank Equal weightBarclays Capital
20.04.2017Deutsche Bank Sector PerformRobert W. Baird & Co. Incorporated
11.04.2017Deutsche Bank HoldHSBC
30.03.2017Deutsche Bank HoldHSBC
21.04.2017Deutsche Bank ReduceCommerzbank AG
31.03.2017Deutsche Bank SellJoh. Berenberg, Gossler & Co. KG (Berenberg Bank)
28.03.2017Deutsche Bank SellCitigroup Corp.
22.03.2017Deutsche Bank VerkaufenDZ BANK
21.03.2017Deutsche Bank SellCitigroup Corp.

Um die Übersicht zu verbessern, haben Sie die Möglichkeit, die Analysen für Deutsche Bank AG nach folgenden Kriterien zu filtern.

Alle: Alle Empfehlungen

Buy: Kaufempfehlungen wie z.B. "kaufen" oder "buy"

Hold: Halten-Empfehlungen wie z.B. "halten" oder "neutral"

Sell: Verkaufsempfehlungn wie z.B. "verkaufen" oder "reduce"
mehr Analysen
Anzeige
Anzeige
Börse Stuttgart Anlegerclub

SAP - Digitalisierung ist eine Goldgrube!

Das Softwarehaus aus Walldorf dominiert den globalen Markt für Unternehmenssoftware. Selbst das innovative Silicon Valley kann den Deutschen nicht das Wasser reichen. Das hat mittlerweile auch die Wall Street erkannt. Der DAX-Titel befindet sich auf Rekordjagd. Immer mehr US-Investoren springen auf. Im neuen Anlegermagazin lesen Sie, wie die Digitalisierung die Aktie antreibt und warum SAP für Trader und Investoren interessant ist.
Anlegermagazin kostenlos erhalten

Heute im Fokus

DAX geht fester ins Wochenende -- Wall Street wenig bewegt -- BVB-Anschlag: Verdächtiger wettete auf Kursverlust -- Tesla ruft 53.000 Autos zurück -- Deutsche Bank zahlt weitere Millionenstrafe

US-Regierung verweigert Exxon Ausnahmeregel bei Russland-Sanktionen. Trump stellt weitere Finanzregeln auf den Prüfstand. IWF zurückhaltend bei neuen Griechenland-Zahlen. US-Richter billigt Milliarden-Vergleich zwischen VW und US-Justiz. EZB-Chef Draghi bekräftigt Forward Guidance zu Zinsen und Ankäufen. Frankreichs Unternehmen arbeiten vor der Wahl an einem Plan B. So ambitioniert sind Elon Musks Pläne für seine neue Firma Neuralink.

Top-Rankings

EU-Vergleich der Arbeitskosten 2016
So viel kostet eine Stunde Arbeit in Europa
KW 16: Analysten-Tops der Woche
Diese Aktien stehen auf den Kauflisten der Experten
Investmentbanken mit den höchsten Einnahmen
Diese Geldhäuser wissen, wie man Geld verdient

Die 5 beliebtesten Top-Rankings

Tops und Flops
So entwickelten sich die Rohstoffe im 1. Quartal 2017
Tops und Flops
So performten die DAX-Unternehmen im ersten Quartal 2017
Viel Geld bei wenig Stress
Diese relaxten Berufe werden gut bezahlt
Die zehn größten Kapitalvernichter
Hier wurde am meisten Anlegergeld verbrannt
Das machen Ex-Spitzensportler nach ihrer Karriere
mehr Top Rankings

Umfrage

Die Anleger sind besorgt um Wahlausgang in Frankreich. Erwarten Sie einen Sieg der Euro-Kritiker?

Online Brokerage über finanzen.net

Das Beste aus zwei Welten: Handeln Sie für nur 5 Euro Orderprovision* pro Trade unmittelbar aus der Informationswelt von finanzen.net!
Zur klassischen Ansicht wechseln
Beliebte Suchen
DAX 30
Öl
Euro US-Dollar
Goldpreis
Meistgesucht
Deutsche Bank AG514000
Daimler AG710000
Volkswagen (VW) AG Vz.766403
Scout24 AGA12DM8
Apple Inc.865985
BASFBASF11
Allianz840400
CommerzbankCBK100
E.ON SEENAG99
BMW AG519000
Deutsche Telekom AG555750
TeslaA1CX3T
adidas AGA1EWWW
Siemens AG723610
BayerBAY001