Frankfurt (aktiencheck.de AG) - In der vergangenen Woche haben sich die internationalen Leitindizes deutlich schwächer entwickelt. So ging der Dax im Wochenvergleich um 8,6 Prozent zurück, während der Dow Jones STOXX 50 ein Minus von 5,5 Prozent vorzuweisen hatte. Der japanische Nikkei-Index fiel daneben im Wochenvergleich um 2,7 Prozent. In den USA steht beim Dow Jones gegenüber dem letzten Handelstag der Vorwoche bis dato ein Minus von 3,4 Prozent zu Buche.
Die deutschen Börsen konnten den Montaghandel mit teils deutlichen Gewinnen beenden. Der DAX gewann 0,41 Prozent auf 6.022,24 Punkte. MAN rückten an der Indexspitze um 4,3 Prozent vor. Dahinter folgten die Aktien der Commerzbank und von E.ON mit einem Plus von 3,4 Prozent bzw. 3,0 Prozent. E.ON will einem Medienbericht zufolge offenbar die Tochter Ruhrgas zerschlagen. So sucht der durch die Wende in der Atompolitik schwer gebeutelte Energieversorger nach Informationen der "Financial Times Deutschland" für das 12.000 Kilometer lange Gastransportnetz offenbar einen Käufer. Die verlustreiche Sparte Gashandel wird laut dem Bericht verkleinert und der E.ON-Einheit Energy Trading angegliedert. Die lukrativen Aktivitäten in der eigenen Gasförderung von Ruhrgas wiederum werden voraussichtlich der Muttergesellschaft zugeschlagen. Die Aktie des Konsumgüterkonzerns Henkel schloss mit einem Abschlag von 0,3 Prozent. Offenbar plant das Unternehmen keinen radikalen Konzernumbau. Als schlechteste Werte schlossen die Aktien von Volkswagen und HeidelbergCement mit Kursverlusten von 2,5 Prozent respektive 2,1 Prozent. Im MDAX rückten Vossloh um 1,3 Prozent vor. Heinz Hermann Thiele, Eigner von Knorr Bremse, will offenbar seine Beteiligung an dem Bahntechnikkonzern weiter ausbauen. HOCHTIEF verbesserten sich um 3,3 Prozent. Die australische Tochtergesellschaft Leighton Holdings musste im abgelaufenen Fiskaljahr angesichts hoher Einmalbelastungen trotz höherer Umsatzerlöse einen Verlust ausweisen. So lag der Umsatz ohne Berücksichtigung von Joint Ventures und Beteiligungen im Berichtszeitraum mit 15,56 Mrd. Australischen Dollar (AUD) über dem Vorjahreswert von 14,56 Mrd. AUD. Unter dem Strich wurde beim Nettoergebnis nach Anteilen Dritter ein Verlust von 408,8 Mio. AUD ausgewiesen, nach einem Nettogewinn von 612,0 Mio. AUD im Vorjahr. Am Dienstag ging es an den deutschen Aktienmärkten im Zuge relativ schwacher Konjunkturdaten aus Deutschland wieder nach unten. Am Nachmittag konnte der DAX allerdings seine Verluste begrenzen, nachdem die Ratingagentur Fitch ihr Toprating für die Kreditwürdigkeit der USA bestätigt hat und den Ausblick als "stabil" bezeichnete. Der DAX verschlechterte sich schließlich um 0,45 Prozent auf 5.994,90 Punkte. Die Dynamik der deutschen Wirtschaft hat sich nach dem schwungvollen Jahresauftakt im zweiten Quartal deutlich abgekühlt. Wie das Statistische Bundesamt Destatis heute verkündete, lag das Bruttoinlandsprodukt (BIP) - preis-, saison- und kalenderbereinigt im zweiten Quartal lediglich um 0,1 Prozent höher als noch im ersten Quartal. Das Ergebnis für das erste Quartal 2011 wurde leicht nach unten korrigiert auf nun + 1,3 Prozent (vorläufig: +1,5 Prozent). Volkswagen verschlechterten sich um 0,4 Prozent. Der Automobilkonzern hat im Juli einen deutlichen Absatzanstieg bei seiner Kernmarke VW verzeichnet. So wurde im Juli bei der Kernmarke VW ein Absatzanstieg von 17,2 Prozent auf 419.000 Fahrzeuge ausgewiesen. Im Zeitraum von Januar bis Juli wurden weltweit 2,95 Millionen Modelle der Marke VW ausgeliefert (+12,5 Prozent). Ferner meldeten sich noch einige Unternehmen aus der zweiten Reihe mit Quartalsbilanzen zu Wort. Deutsche Wohnen verschlechterten sich um MDAX um 3,2 Prozent. Der Immobilienkonzern steigerte im ersten Halbjahr sein Ergebnis und hat im Anschluss die Jahresprognose erhöht. So lag der Vorsteuergewinn mit 27,1 Mio. Euro über dem Vorjahreswert von 16,0 Mio. Euro. United Internet standen mit einem Abschlag von 3,1 Prozent unter Druck. Der Konzern konnte im ersten Halbjahr mit einem deutlichen Ergebnisplus aufwarten. So erhöhte sich der Umsatz im Vorjahresvergleich um 8,4 Prozent auf 1,01 Mrd. Euro. Das Ergebnis vor Steuern stieg im Jahresvergleich um 22,9 Prozent auf 144,2 Mio. Euro. Daneben verbesserten sich Roth & Rau nach Halbjahreszahlen um 2,2 Prozent. Der Konzernumsatz lag mit 92,8 Mio. Euro unter dem Vorjahreswert von 118,8 Mio. Euro. Unter dem Strich wurde beim Konzernergebnis nach Anteilen Dritter ein Verlust von 18,9 Mio. Euro ausgewiesen, nach einem Gewinn von knapp 5,0 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum. Im SDAX brachen Ströer Out-of-Home Media nach Halbjahreszahlen am Indexende um 15,9 Prozent ein. Der Umsatz des Außenwerbespezialisten lag im Berichtszeitraum mit 282,3 Mio. Euro um 16,6 Prozent über dem Vorjahreswert. Unter dem Strich wurde beim Konzernergebnis ein Fehlbetrag von 1,2 Mio. Euro ausgewiesen, nach einem Fehlbetrag von 5,2 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum. Beim bereinigten Periodenergebnis wurde ein Überschuss von 16,5 Mio. Euro verzeichnet, nach einem Überschuss von 11,7 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum. Am Mittwoch beendeten die deutschen Standardwerte den Handelstag im Minus. Der DAX verlor 0,77 Prozent auf 5.948,94 Punkte. Papiere der Deutschen Börse AG gaben rund 5 Prozent ab. Der Titel litt erheblich unter dem Vorschlag von Angela Merkel und Nicolas Sarkozy, ab Sommer 2012 eine gemeinsame Finanztransaktionssteuer einzuführen. Die Aktie von Siemens verlor daneben ein halbes Prozent, nachdem der Technologiekonzern bekannt gab, dass Siemens Energy einen Großauftrag für zwei Gas- und Dampfturbinen-Kraftwerke aus Thailand erhalten hat. Einem Medienbericht zufolge müssen Siemens und Nokia ferner für das Netzwerk-Joint Venture Nokia Siemens Networks (NSN) nachschießen. So soll offenbar der Umbau des Konzerns mindestens eine Mrd. Euro kosten. Zudem laufen im Juni 2012 Kreditlinien über zwei Mrd. Euro aus, die ersetzt werden müssen. Fresenius positionierten sich schließlich mit einem Aufschlag von 2,9 Prozent an der Indexspitze. Im MDAX verbesserten sich HOCHTIEF nach Zahlen um 1,7 Prozent. Der Baukonzern musste im ersten Halbjahr angesichts der schwachen Entwicklung seiner australischen Tochtergesellschaft Leighton Holdings einen Verlust hinnehmen. So lag das betriebliche Ergebnis (EBITA) der ersten sechs Monate 2011 mit -350,3 Mio. Euro deutlich unter dem Vorjahreswert von 391,2 Mio. Euro. Dabei war das Ergebnis im ersten Halbjahr maßgeblich durch den drastischen Ergebniseinbruch bei HOCHTIEF Asia Pacific geprägt. Unter dem Strich musste HOCHTIEF im ersten Halbjahr beim Konzernergebnis einen Verlust von 155,6 Mio. Euro verzeichnen, nach einem Gewinn von 88,1 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum. Der Auftragseingang lag im ersten Halbjahr 2011 mit 13,04 Mrd. Euro um 1,0 Prozent über dem Vorjahresniveau. Bereinigt um Währungseffekte lagen die Neuaufträge um -2,1 Prozent unter dem Vergleichswert. Die Leistung übertraf zum 30. Juni 2011 mit 11,61 Mrd. Euro das erste Halbjahr 2010 um 9,3 Prozent. Währungsbereinigt ergab sich ein Plus von 6,5 Prozent. Ganz oben auf dem Einkaufszettel der Investoren standen im MDAX am Mittwoch Deutsche Wohnen mit einem Zugewinn von 1,7 Prozent, während sich gleichzeitig die Anleger vornehmlich von den Papieren Heidelberger Druck trennten, die am Indexende um 8,9 Prozent einbrachen. Am Donnerstag brachen die wichtigsten deutschen Aktienindizes massiv ein. Belastet von einer hohen Nervosität weiteten die Indizes dabei im Zuge diverser Stop-Loss-Verkäufe ihre Abschläge aus. Ferner wurden am Nachmittag schwache Konjunkturdaten aus den USA gemeldet. Der DAX verlor zuletzt 5,82 Prozent auf 5.602,80 Punkte. Die Zahl der Erwerbstätigen in Deutschland ist im zweiten Quartal nach Angaben des Statistischen Bundesamtes weiter gestiegen. So hatten im zweiten Quartal rund 41,0 Millionen Erwerbstätige ihren Arbeitsort in Deutschland. Das waren 553.000 Personen mehr als vor einem Jahr. Wie es weiter heißt, stieg die Zahl der Erwerbstätigen im zweiten Quartal 2011 gegenüber dem ersten Quartal saisonal bedingt um 449.000 Personen (+1,1 Prozent) an. Im DAX verschlechterten sich Aktien von Fresenius Medical Care als drittbester Wert um 2,8 Prozent. Der Dialysespezialist hat die Vereinbarung über sein Forderungsverkaufsprogramm erweitert und verlängert. So wurde der Rahmen des Forderungsverkaufsprogramms von 700 auf 800 Mio. US-Dollar erweitert. Die Laufzeit wurde um zwei Jahre bis 31. Juli 2014 verlängert. Als bester Wert ging es für Beiersdorf um 2,1 Prozent nach unten, während am Indexende Commerzbank um 10,4 Prozent einbrachen. Im MDAX gab die Aktie von Kabel Deutschland 1,1 Prozent nach. Im vergangenen Quartal lag der Umsatz mit 412,1 Mio. Euro um 5,8 Prozent über dem Vorjahreswert. Das bereinigte EBITDA kletterte um 9,8 Prozent auf 193,4 Mio. Euro, während die EBITDA-Marge von 45,2 Prozent auf 46,9 Prozent zunahm. Die Gesamtzahl der Abonnements rund um den Kabelanschluss stieg zum 30. Juni 2011 gegenüber dem Vorjahr um 596.000 auf 12,8 Millionen (Vorjahr 12,2 Millionen, plus 4,9 Prozent). Positiv entwickelten sich auch die durchschnittlichen Monats-Umsätze pro Kunde (ARPU), die auf nunmehr 13,98 Euro (Vorjahr 13,07 Euro) gesteigert werden konnten. Daneben notierten Demag Cranes mit einem Zugewinn von 1,5 Prozent an der Indexspitze, während gleichzeitig ProSiebenSat1.Media mit einem Abschlag von 13,8 Prozent ganz oben auf dem Verkaufszettel der Investoren standen. Auf der Verliererseite standen im TecDax Titel von Wirecard mit einem Abschlag von 1,6 Prozent im Blick. Der Bezahldienstleister konnte im ersten Halbjahr mit einem Umsatzplus aufwarten. So lag der Umsatz mit 147,9 Mio. Euro über dem Vorjahreswert von 123,8 Mio. Euro. Der Gewinn je Aktie lag mit 25 Cent unter dem Vorjahreswert von 26 Cent. Air Berlin flogen im SDAX mit einem Abschlag von knapp 4 Prozent hinterher. Die Airline präsentierte die Geschäftszahlen für das zweite Quartal und kündigte im Anschluss ein umfangreiches Maßnahmenpaket an. So lag der Umsatz mit 1,12 Mrd. Euro über dem Vorjahreswert von 957,9 Mio. Euro. Beim Konzernergebnis wurde ein Minus von 43,9 Mio. Euro verzeichnet, nach einem Minus von 57,2 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum. Wie Air Berlin weiter ausführte, wurde mit "Shape & Size" ein umfangreiches Programm eingeleitet, um das Unternehmen in Zukunft profitabel aufzustellen. Zu dem Maßnahmenpaket zählen u. a. die Verringerung der Kapazität um mehr als eine Million Sitze im zweiten Halbjahr 2011 und die damit verbundene Reduzierung der Flotte um acht Flugzeuge, die Streichung unrentabler Strecken, Frequenzreduzierungen, der teilweise Rückzug von Regionalflughäfen sowie die Konzentration auf die Drehkreuze Berlin, Düsseldorf, Palma de Mallorca und Wien. Zudem will der Vorstandschef Joachim Hunold dem Board of Directors seinen Rücktritt als CEO der Gesellschaft zum 1. September 2011 anbieten. Hunold will der Gesellschaft weiterhin als Non-Executive Director verbunden bleiben und schlägt als seinen interimistischen Nachfolger als CEO Herrn Hartmut Mehdorn vor, der bereits Mitglied des Board of Directors der Gesellschaft ist. Am Freitag tendierten die wichtigsten deutschen Börsen erneut schwächer. Die deutschen Erzeugerpreise sind im Juli gestiegen. Einer am Freitag veröffentlichten Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes zufolge lag der Index der Erzeugerpreise gewerblicher Produkte im Juli um 5,8 Prozent höher als im Vorjahresmonat. Gegenüber dem Vormonat Juni wurde ein Anstieg um 0,7 Prozent verzeichnet. Die Preissteigerung für Energie im Juli 2011 (+10,6 Prozent gegenüber Juli 2010) war wiederum für gut die Hälfte der gesamten Jahresveränderungsrate verantwortlich, gegenüber dem Vormonat Juni 2011 stiegen die Preise um + 1,9 Prozent. Ohne Berücksichtigung von Energie lagen die Erzeugerpreise im Juli 2011 um 3,8 Prozent höher als im Juli 2010. Gegenüber Juni 2011 stiegen sie um 0,2 Prozent. Volkswagen fuhren mit einem Abschlag von 2,6 Prozent hinterher. Der Automobilkonzern konnte im Juli erneut mit einen deutlichen Absatzanstieg aufwarten. So wurden im Berichtsmonat insgesamt 665.600 Modelle abgesetzt, nach 572.100 Fahrzeugen im Vorjahreszeitraum. In den Monaten Januar bis Juli wurden weltweit 4,75 Millionen Modelle verkauft, was einem Plus von 14,4 Prozent gegenüber dem Vorjahreswert entspricht. Damit verzeichnete Europas größter Automobilhersteller erneut eine deutlich bessere Entwicklung als der Weltmarkt (+5,5 Prozent). BASF verschlechterten sich zum Handelsende um 3,8 Prozent. Der Chemiekonzern will seine Produktionskapazitäten für Kupfer- und Kupfer-Chrom-Katalysatoren erhöhen. So will man durch die neuen Investitionen die Effizienz der Katalysatorherstellung steigern, um die weltweit gestiegene Nachfrage decken zu können. Die Investitionen schließen sich an eine frühere, in diesem Jahr bereits abgeschlossene Projektrunde zur Verbesserung der Prozesse und Steigerung der Kapazitäten für die Kupfer-Chrom-Produktreihe an.
Die europäischen Aktien können am Montag ihre Erholungstendenzen fortsetzen. Der Dow Jones EURO STOXX 50 gewann am Ende 0,74 Prozent auf 2.324,48 Zähler, während beim Dow Jones STOXX 50 ein Minus von 0,12 Prozent auf 2.245,75 Zähler zu verzeichnen war. Die Aktie des Personaldienstleisters Michael Page International rauschte um 8,1 Prozent nach unten. Das Unternehmen konnte im ersten Halbjahr mit einem Plus beim bereinigten operativen Gewinn aufwarten. Unter dem Strich wurde hingegen angesichts hoher positiver Einmaleffekte im Vorjahreszeitraum ein Gewinnrückgang ausgewiesen. So lag der Umsatz mit 502,1 Mio. Britischen Pfund (GBP) über dem Vorjahreswert von 393,5 Mio. GBP. Beim Vorsteuerergebnis wurde ein Rückgang auf 45,5 Mio. GBP registriert, nach zuvor 61,4 Mio. GBP. Unter dem Strich verzeichnete man beim Nettoergebnis einen Rückgang auf 30,5 Mio. GBP, nach 41,5 Mio. GBP im Vorjahreszeitraum. Der französische CAC40 wurde von den Finanztiteln Credit Agricole, Société Générale und BNP Paribas mit Zugewinnen von 2 bis 2,4 Prozent angeführt. Am Indexende fanden sich L?Oréal und Air Liquide mit Kursverlusten von jeweils rund 0,7 Prozent wieder. In der Schweiz standen die Titel des Ölbohrkonzerns Transocean mit einem Aufschlag von 6,3 Prozent im Blick. Zuvor hatte der Konzern die Übernahme der norwegischen Aker Drilling für 26,50 Norwegische Kronen (NOK) je Aktie angekündigt. Die Transaktion hat damit ein Volumen von rund 1,43 Mrd. US-Dollar. Daneben sprangen Papiere von Aker Drilling in Oslo um 96 Prozent nach oben. Hennes & Mauritz legten um 1,5 Prozent zu. Das Unternehmen steigerte den konsolidierten Gesamtumsatz im Juli währungsbereinigt um 3 Prozent. Bei den vergleichbaren Filialumsätzen bei Niederlassungen, die länger als ein Jahr geöffnet waren, wurde dagegen ein Rückgang von 6 Prozent ausgewiesen. Die wichtigsten europäischen Börsen zeigten am Dienstag keine eindeutige Tendenz, wobei vor allem auch negative Konjunkturdaten aus Deutschland und Europa auf die Stimmung der Investoren drückten. Zudem wurde der Euro-Gipfel in Paris mit Spannung erwartet. Der Dow Jones EURO STOXX 50 verlor am Ende 0,03 Prozent auf 2.323,67 Punkte. Der auch britische und schweizerische Titel umfassende Dow Jones STOXX 50 verbesserte sich um 0,47 Prozent auf 2.256,24 Zähler. Der französische Staatspräsident Nicolas Sarkozy und die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel haben am Dienstag in Paris über die Zukunft der Eurozone und der Gemeinschaftswährung gesprochen. Im Anschluss an das Zusammentreffen haben die beiden Regierungschefs eine gemeinsame Wirtschaftsregierung für die Eurozone angekündigt. Diese soll unter der Leitung von EU-Ratspräsident Herman van Rompuy zweimal im Jahr tagen. Zudem haben Merkel und Sarkozy ab Sommer 2012 eine gemeinsame Finanztransaktionssteuer und eine Schuldenbremse, die in den jeweiligen Landesverfassungen der Euro-Staaten verankert werden soll, vorgeschlagen. Eurobonds erteilten beide zum derzeitigen Zeitpunkt eine Absage. Wie aus einer am Dienstag veröffentlichten Schnellschätzung der Statistikbehörde Eurostat hervorgeht, ist das BIP sowohl im Euroraum als auch in der EU27 um 0,2 Prozent gestiegen. Im ersten Quartal 2011 betrugen die Wachstumsraten +0,8 Prozent in beiden Gebieten. Im Vergleich zum entsprechenden Quartal des Vorjahres ist das saisonbereinigte BIP im zweiten Quartal 2011 in beiden Gebieten um 1,7 Prozent angezogen, nach +2,5 Prozent in beiden Gebieten im Vorquartal. Des Weiteren hat sich der Handelsbilanzüberschuss in der Eurozone im Juni 2011 erhöht. So ergab sich nach ersten Schätzungen für den Euroraum im Juni 2011 ein Überschuss von 0,9 Mrd. Euro im Handel mit der übrigen Welt, gegenüber +0,7 Mrd. im Juni 2010. Im Mai 2011 betrug der Saldo +0,2 Mrd. und im Mai 2010 -4,9 Mrd. Euro. Dabei nahmen die Ausfuhren (saisonbereinigt) im Juni im Vergleich zum Mai 2011 um 4,7 Prozent und die Einfuhren um 4,1 Prozent ab. In Österreich schossen die Papiere von Intercell um 19,9 Prozent nach oben. Der Impfstoffhersteller konnte den Verlust im zweiten Quartal deutlich reduzieren. So lag der Umsatz mit 12,69 Mio. Euro deutlich über dem Vorjahreswert von 9,66 Mio. Euro. Der Periodenverlust konnte gleichzeitig deutlich auf 1,61 Mio. Euro reduziert werden, nach einem Minus von 8,35 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum. Im ersten Halbjahr verzeichnete man einen deutlichen Umsatzanstieg auf 18,38 Mio. Euro, nach zuvor 14,41 Mio. Euro. Der Periodenverlust im ersten Halbjahr verringerte sich auf 12,87 Mio. Euro, nach zuvor 23,05 Mio. Euro. Daneben tendierten Lenzing unverändert. Die zu dem Faserhersteller gehörende chinesische Tochtergesellschaft Lenzing Nanjing Fibers hat heute ihre neue Produktionslinie erfolgreich hochgefahren. Durch Inbetriebnahme der neuen Linie verdoppelt sich die Jahresproduktionskapazität von Lenzing Nanjing Fibers annähernd auf knapp 140.000 Tonnen Viscosefasern. Am Mittwoch konnten die wichtigsten europäischen Indizes mit knapp positiven Vorzeichen aus dem Handel geben. Der Dow Jones EURO STOXX 50 gewann 0,32 Prozent auf 2.331,12 Punkte, während sich der Dow Jones STOXX 50 um 0,13 Prozent auf 2.259,14 Zähler verbesserte. Das europäische Statistikamt Eurostat erklärte, dass die jährliche Inflationsrate im Euroraum im Juli gesunken ist. So lag die Inflationsrate bei 2,5 Prozent. Ein Jahr zuvor hatte sie 1,7 Prozent betragen. Die monatliche Inflationsrate betrug -0,6 Prozent im Juli 2011. Die jährliche Inflationsrate der EU lag im Juli 2011 bei 2,9 Prozent, gegenüber 3,1 Prozent im Juni. Ein Jahr zuvor hatte sie 2,1 Prozent betragen. Die monatliche Inflationsrate betrug im Juli 2011 -0,5 Prozent. Aktien von Eurasian Natural Resources gewannen 3,7 Prozent hinzu. Der Rohstoffkonzern konnte den Umsatz im ersten Halbjahr 2011 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 31,7 Prozent auf 4,011 Mrd. USD steigern. Das Nettoergebnis belief sich auf 1,182 Mrd. USD und bewegte sich damit 31,6 Prozent über dem entsprechenden Vorjahresniveau. Der den Aktionären zurechenbare Nettogewinn wuchs im Jahresvergleich um 29,3 Prozent auf 1,166 Mrd. USD an. Interessante Quartalsausweise gab es am Mittwoch auch aus Dänemark. Carlsberg brachen um 14,2 Prozent ein. Der Brauereikonzern hat im zweiten Quartal 2011 einen Gewinnrückgang verzeichnet und die Gesamtjahresprognose gesenkt. So wurde der Umsatz im zweiten Quartal 2011 von 17,97 Mrd. Dänischen Kronen (DKK) im Vorjahreszeitraum auf nun 18,74 Mrd. DKK gesteigert. Der operative Gewinn vor außerordentlichen Effekten ging hingegen von 4,24 Mrd. DKK auf 3,70 Mrd. DKK zurück. Das Konzernergebnis sank von 2,88 Mrd. DKK in der Vorjahresperiode auf nun 2,24 Mrd. DKK. Der Ergebnisrückgang ist Unternehmensangaben zufolge vor allem auf das enttäuschende russische Geschäft zurückzuführen. Papiere des Windanlagenherstellers Vestas Wind Systems standen daneben mit einem Zugewinn von 24,3 Prozent kräftig im Aufwind. Das Unternehmen konnte im zweiten Quartal dank höherer Umsatzerlöse wieder in die Gewinnzone zurückkehren. So lag der Umsatz mit 1,40 Mrd. Euro deutlich über dem Vorjahreswert von 1,03 Mrd. Euro. Unter dem Strich wurde beim Nettoergebnis ein Gewinn von 55 Mio. Euro verzeichnet, nachdem man im Vorjahresquartal noch einen Verlust von 143 Mio. Euro hinnehmen musste. In Österreich tendierten die Anteilsscheine der Telekom Austria um 2 Prozent fester. Der Telekommunikationskonzern musste im ersten Halbjahr einen Ergebnisrückgang ausweisen und senkte seine Prognosen für das Gesamtjahr. So lag der Umsatz mit 2,23 Mrd. Euro um 2,9 Prozent unter dem Vorjahreswert von 2,29 Mrd. Euro. Das EBIT sank von 300,5 Mio. Euro auf 42,7 Mio. Euro. Nokia und Siemens müssen einem Medienbericht zufolge Eigenkapital für das Netzwerk-Joint Venture Nokia Siemens Networks (NSN) nachschießen. Einem Medienbericht zufolge benötigt NSN nach dem gescheiterten Verkauf neue Finanzmittel. Demnach wird allein der Umbau des Konzerns mindestens eine Mrd. Euro kosten. Zudem laufen im Juni 2012 Kreditlinien über zwei Mrd. Euro aus, die ersetzt werden müssen. Dafür will NSN laut dem Bericht in diesem Herbst eine hochverzinsliche Anleihe im Volumen von ein bis zwei Mrd. Euro begeben. Ohne zusätzliches Eigenkapital von den Gesellschaftern Nokia und Siemens wird dies allerdings nicht umzusetzen sein. Die Anteilsscheine von Nokia verloren daraufhin 4,4 Prozent an Wert. Am Donnerstag herrschten auch an den wichtigsten europäischen Börsen vor dem Hintergrund aufkommender Rezessionssorgen tiefrote Vorzeichen vor. Im Handelsverlauf drückten erneut schwache US-Konjunkturdaten auf die Stimmung. Der Dow Jones EURO STOXX 50 verlor 5,34 Prozent auf 2.206,61 Punkte. Der auch britische und schweizerische Titel umfassende Dow Jones STOXX 50 verschlechterte sich um 4,32 Prozent auf 2.161,57 Zähler. Die Produktion im Europäischen Baugewerbe ist im Juni nach Angaben der Europäischen Statistikbehörde gefallen. Demnach sank die saisonbereinigte Produktion im Baugewerbe im Juni gegenüber dem vorherigen Monat im Euroraum um 1,8 Prozent und in der EU27 um 1,3 Prozent. Im Mai stieg die Produktion im Baugewerbe im Euroraum um 0,1 Prozent an und blieb in der EU27 stabil. Im Vergleich zum Juni 2010 hat die Produktion im Euroraum im Juni 2011 um 11,3 Prozent und in der EU27 um 8,1 Prozent abgenommen. In der Schweiz standen die Anteilsscheine von Holcim als drittschwächster Wert im SMI mit einem Abschlag von 8 Prozent deutlich unter Druck. Der Zementhersteller musste im zweiten Quartal angesichts der Stärke des Schweizer Frankens einen Gewinnrückgang ausweisen. Das Konzernergebnis nach Anteilen Dritter konnte indessen verbessert werden. Der Nettoverkaufsertrag lag mit 10,14 Mrd. Schweizer Franken (CHF) unter dem Vorjahreswert von 10,90 Mrd. CHF. Das betriebliche EBITDA verringerte sich deutlich auf 1,90 Mrd. CHF, nach 2,34 Mrd. CHF im Vorjahreszeitraum, was einem Minus von 19,0 Prozent entspricht. Beim Konzerngewinn wurde ein Rückgang auf 586 Mio. CHF ausgewiesen, nach 611 Mio. CHF im Vorjahreszeitraum. In Österreich ging es nach Zahlen für Schoeller-Bleckmann und voestalpine stark nach unten. Schoeller-Bleckmann Oilfield Equipment verloren 7,6 Prozent an Wert. Der Ölfeldservicedienstleister hat im ersten Halbjahr sein Ergebnis gesteigert. So lag der Umsatz mit 194,4 Mio. Euro über dem Vorjahreswert von 127,6 Mio. Euro. Unter dem Strich wurde beim Nettogewinn ein Anstieg auf 23,6 Mio. Euro verzeichnet, nach einem Nettogewinn von 7,8 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum. Daneben ging es für die Aktie des Stahlkonzerns voestalpine um 8,2 Prozent nach unten, nachdem man im ersten Quartal Umsatz und Ergebnis verbessern konnte. So lag der Umsatz mit 3,05 Mrd. Euro über dem Vorjahreswert von 2,56 Mrd. Euro. Unter dem Strich verzeichnete voestalpine beim Überschuss einen Anstieg auf 209,6 Mio. Euro, nach 121,1 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum. Auch Freitag konnte an den wichtigsten europäischen Börsen die Abwärtsdynamik nicht gestoppt werden. Ein Glanzlicht setzte allerdings der Anteilsschein von Autonomy, der um über 70 Prozent nach oben schoss. Das Unternehmen hat der Übernahmeofferte des US-Technologiekonzerns Hewlett-Packard zugestimmt. In einer heute veröffentlichten Stellungnahme des Board of Directors wurde das von Hewlett-Packard unterbreitete Übernahmeangebot in Höhe von 25,50 Britische Pfund (GBP) je Aktie in bar einstimmig gebilligt und den Aktionären zur Annahme empfohlen. Das Übernahmeangebot entspricht einem Aufschlag von rund 64 Prozent gegenüber dem letzten Schlusskurs der Aktie vor Bekanntwerden der Übernahmeofferte. Daneben ging es für die Aktie der Österreichischen Post um 2 Prozent nach oben. Der Konzern konnte im ersten Halbjahr mit einem Umsatz- und Ergebnisplus aufwarten. So lag der Umsatz mit 1,14 Mrd. Euro um 2,9 Prozent über dem Vorjahreswert. Das EBIT verbesserte sich auf 81,3 Mio. Euro, nach 74,5 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum. Beim Periodenergebnis wurde ein Anstieg auf 62,0 Mio. Euro verzeichnet, nach zuvor 54,1 Mio. Euro. Auch für das laufende Fiskaljahr geht der Konzern von einer Fortsetzung der positiven Umsatz- und Ergebnisentwicklung aus: So wurde die Zielbandbreite einer nachhaltigen EBITDA-Marge von 10-12 Prozent aufrecht erhalten, wobei man hier ein Ergebnis am oberen Ende dieser Bandbreite erwartet. Auch bei der Umsatzentwicklung wird eine Fortsetzung der positiven Entwicklung aus dem ersten Halbjahr erwartet.
Die asiatischen Börsen gingen am Montag dank besser als erwarteter Konjunkturdaten aus Japan fester aus dem Handel. Der japanische Nikkei-Index verbesserte sich um 1,37 Prozent auf 9,086.41 Punkte. Der breiter gefasste Topix zog um 1,16 Prozent auf 777,12 Zähler an. Das Bruttoinlandsprodukt Japans ist im zweiten Quartal gegenüber dem Vorquartal um 0,3 Prozent gesunken. Volkswirte hatten hier im Vorfeld mit einem deutlich höheren Rückgang von 0,6 Prozent gerechnet. Im Vergleich zum Vorjahreswert wurde im zweiten Quartal ein Minus von 1,3 Prozent ausgewiesen, während Volkswirte im Vorfeld von einem Rückgang in Höhe von 2,5 Prozent ausgegangen waren. Für das erste Quartal wurde ein Minus von revidiert 3,6 Prozent ausgewiesen. Angesichts des leicht schwächeren Yen standen vor allem Exportwerte auf dem Einkaufszettel der Investoren. So verbesserte sich Toyota Motor unter anderem um 2,9 Prozent, während der Konkurrent Honda Motor Zugewinne von 3,4 Prozent zu verzeichen hatte. Auch Anteilscheine des Elektronikkonzerns Sony gewannen deutlich und legten um 3,9 Prozent zu. Im Höhenflug befanden sich zudem die Märkte in China. So verbesserte sich der Shanghai Composite um 1,30 Prozent auf 2.626,77 Stellen. Der Hang Seng konnte in Hongkong am Ende ein Plus von 3,26 Prozent auf 20.260,10 Punkte verbuchen. Gefragt waren unter anderem Anteilscheine von HSBC, die 3,95 Prozent zulegen konnten, während ICBC um 4,91 Prozent anzogen. Auch China Mobile verteuerten sich um knapp 1,1 Prozent. Am Dienstag zeigten die wichtigsten Asien dann keine eindeutige Tendenz. Im japanischen Handel drückten der starke Yen und Gewinnmitnahmen auf die Stimmung der Investoren. Am Ende konnte der Leitindex Nikkei trotzdem einen Aufschlag von 0,23 Prozent auf 9.107,43 Zähler über die Ziellinie retten. Gut behauptet zeigte sich auch der breiter gefasste Topix, der schließlich um 0,25 Prozent auf 779,06 Punkte vorrückte. TEPCO verschlechterten sich um 3,2 Prozent. Japans größter Energieerzeuger und Betreiber des in Not geratenen Atomkraftwerks Fukushima hat eigenen Angaben zufolge sein Ziel, seine Energieversorgungskapazitäten bis Ende August auf 56,1 Mio. Kilowatt zu steigern, erreicht. Daneben fuhren Toyota Motor mit einem Abschlag von 0,1 Prozent hinterher. Der Konzern wird in China 33.809 Corolla EX-Limousinen zurückrufen, um eine Fehlfunktion am Motorcomputer zu beseitigen. Aus China wurden hingegen negative Vorzeichen gemeldet. Der Shanghai Composite verschlechterte sich um 0,71 Prozent auf 2.608,17 Zähler. In Hongkong ging es beim Hang Seng um 0,24 Prozent auf 20.212,08 Stellen nach unten. Banktitel tendierten uneinheitlich. Während ICBC und Bank of China um 0,8 bzw. 0,3 Prozent zulegen konnten, ging es für CCB und HSBC um 0,2 bzw. 1 Prozent nach unten. Am Mittwoch konnte sich der Leitindex Nikkei noch relativ gut behaupten und schloss lediglich mit einem Minus von 0,55 Prozent auf 9.057,26 Zähler, wobei die psychologisch wichtige Marke von 9.000 Punkten vorerst hielt. Der breiter gefasste Topix verlor lediglich 0,31 Prozent auf 776,65 Punkte. Dabei ließen Schwache Konjunkturdaten aus Europa und den USA unter den Marktteilnehmern zunehmend Sorgen über die weitere Entwicklung der Weltkonjunktur aufkommen. Papiere von Sony verbilligten sich um 0,8 Prozent. Das Unternehmen hat den Preis für seine PlayStation 3 gesenkt. Der exportlastige Automobilsektor präsentierte sich sehr schwach und so verloren u.a. Anteilscheine von Toyota und Nissan jeweils um 1,5 Prozent. Dagegen konnten sich Aktien aus dem Finanzsektor gut behaupten und so verzeichneten zum Beispiel Nomura und Mitsubishi UFJ Financial Group Kursaufschläge von 1,5 Prozent bzw. 1,1 Prozent. In China konnte der Shanghai Composite sein zwischenzeitliches Plus nicht ganz verteidigen und ging am Ende mit einem leichten Abschlag von 0,26 Prozent auf 2.601,26 Stellen aus dem Handel. Der Hang Seng schloss zwar mit einem Plus von 0,38 Prozent bei 20.289,03 Zählern, notierte aber im Tagesverlauf schon zeitweise über der Marke von 20.500 Punkten. Nach sehr guten Zahlen für das zweite Quartal 2011 schossen die Anteilscheine von China Coal Energy um 7,1 Prozent nach oben. In Indien standen schließlich am Mittwoch die Aktien des Immobilienentwicklers DLF mit einem Verlust von 6 Prozent unter Druck. Presseangaben zufolge soll das Unternehmen von den Kartellbehörden mit einem Bußgeld von über 6 Mrd. Rupien belegt worden sein. Am Donnerstag schalteten die asiatischen Börsen wieder den Rückwärtsgang ein. Die wichtigsten japanischen Indizes gaben deutlich nach. Dabei belasteten die anhaltenden Sorgen um die weitere Entwicklung der Weltkonjunktur. Zudem drückte auch der feste Yen auf die Stimmung. Der Leitindex Nikkei gab am Ende deutlich um 1,25 Prozent nach und verabschiedete sich bei einem Stand von 8.943,76 Stellen in den Feierabend. Im Blick standen in Japan diverse Konjunkturdaten. Die Handelsbilanz Japans hat im Juli 2011 nach Angaben des japanischen Finanzministeriums mit einem höheren Überschuss geschlossen. So belief sich der Aktivsaldo auf 72,48 Mrd. Japanische Yen (JPY). Im Vormonat war lediglich ein Überschuss von 68,65 Mrd. JPY ermittelt worden. Hierbei verringerten sich die Exporte binnen Jahresfrist um 3,3 Prozent auf 5,78 Bio. JPY, wogegen die Importe um 9,9 Prozent auf 5,71 Bio. JPY anzogen. Daneben ist der Index der Frühindikatoren in Japan im Juni 2011 angewachsen. Die vorläufigen Angaben wurden heute vom Kabinettsbüro bestätigt. So zog der Index auf 103,2 Punkte an, während vorläufig schon ein Indexstand von 103,2 Punkten veröffentlicht worden war. Im Mai hatte der Index lediglich bei 99,4 Punkten gestanden. Auch in China herrschte die Farbe Rot vor, wobei hier diverse Unternehmensausweise die Aufmerksamkeit der Investoren auf sich zogen. Ping An Insurance verloren 3 Prozent an Wert. Der Versicherer konnte im ersten Halbjahr Gewinn und Prämienvolumen erhöhen. Lenovo Group sackten deutlich um 6,5 Prozent ab. Der Computerkonzern hat seinen Gewinn im abgelaufenen Quartal verdoppeln können und die Erwartungen der Analysten geschlagen. Allerdings zeigen sich die Investoren skeptisch bezüglich der weiteren Aussichten. China Mobile verschlechterten sich schließlich um 0,6 Prozent. Der nach Kundenzahlen weltgrößte Mobilfunkanbieter hat im ersten Halbjahr den Umsatz um 8,8 Prozent auf 250,1 Mrd. Chinesischen Yuan (CNY) gesteigert. Zum Ende des ersten Halbjahres verfügte das Unternehmen über mehr als 610 Mio. Nutzer. Damit konnte die Kundenbasis netto um 32,77 Mio. Nutzer erhöht werden. Der durchschnittliche Mobilfunkumsatz je Kunde lag bei 70 CNY. Der den Anteilseigner zuzurechnende Gewinn verbesserte sich um 6,3 Prozent auf 61,3 Mrd. CNY. Positiv hervorstechen konnten schließlich die Anteilsscheine des Börsenbetreibers HKEX, die um 3,6 Prozent vorrückten. Am Freitag setzten die wichtigsten asiatischen Börsen ihre Talfahrt weiter fort. Neben schwachen Konjunkturdaten aus den USA drückten in China auch Ängste vor einer möglichen Straffung der chinesischen Geldpolitik auf die Stimmung der Investoren. Der Shanghai Composite verschlechterte sich am Ende um 0,98 Prozent auf 2.534,36 Stellen. Wesentlich härter erwischte es in Hongkong den Hang Seng , der um 3,08 Prozent auf 19.399,92 Punkte nachgab. Damit wurde die Marke von 20.000 Zählern deutlich unterschritten. Aus Japan wurden ebenfalls deutlich negative Vorzeichen gemeldet. Der Leitindex Nikkei verschlechterte sich am Ende 2,51 Prozent auf 8.719,24 Stellen. Dabei weitete der Index gegen Handelsende seine Verluste noch einmal aus. Ein wenig besser konnte sich noch der breiter gefasste Topix behaupten, der um 2,04 Prozent auf 751,69 Zähler nachgab. Vor dem Hintergrund eines starken Yen standen unter anderem Exportwerte auf dem Verkaufszettel der Investoren. TEPCO konnten sich indes mit einem Abschlag von 0,9 Prozent noch vergleichsweise gut behaupten. Der größte Energieerzeuger Japans und der Betreiber des in Not geratenen Atomkraftwerks Fukushima sah einem Pressebericht zufolge den Spitzenbedarf am Donnerstag zum ersten Mal die Marke von 90 Prozent der Versorgungskapazität überschreiten, seitdem die Einschränkungen beim Stromverbrauch am 1. Juli erlassen wurden. Wie es heißt, hat TEPCO während des Spitzenbedarfs am Nachmittag 700.000 kw an Tohoku Electric Power geleitet, die vor einem Kapazitätsengpass standen.
Die Wall Street konnte am Montag deutliche Zugewinne verzeichnen und so die in der vergangenen Woche begonnene Aufwärtsbewegung fortsetzen. Der Dow Jones gewann 1,90 Prozent auf 11.482,90 Punkte. Die Federal Reserve Bank of New York ermittelte für August 2011 eine Verschlechterung der allgemeinen Geschäftstätigkeit im Verarbeitenden Gewerbe des Distrikts New York. So sank der Empire State Manufacturing Index auf -7,7 Punkte, während Volkswirte mit einem Wert von -0,4 Zählern gerechnet hatten. Für Juni war ein Wert von -3,8 Punkten ermittelt worden. Hierbei signalisiert ein Stand unter null, dass die befragten Unternehmen mehrheitlich von einer Verschlechterung der Bedingungen ausgehen. Sysco verschlechterten sich um 3,9 Prozent. Die Gewinnerwartungen der Analysten wurden verfehlt. Dabei litt der Konzern nach eigenen Angaben vor allem unter den gestiegenen Lebensmittelpreisen und höheren Treibstoffkosten. Lowe`s verbesserten sich hingegen um 0,9 Prozent. Im vergangenen Quartal lag der Umsatz der Baumarktkette mit 14,54 Mrd. US-Dollar über dem Vorjahreswert von 14,36 Mrd. US-Dollar. Unter dem Strich wurde ein Nettogewinn von 830 Mio. US-Dollar ausgewiesen, nach 832 Mio. US-Dollar im Vorjahreszeitraum. Der Gewinn je Aktie stieg hingegen auf 64 Cents, nach 58 Cents je Anteilsschein im Vorjahreszeitraum. Im Mittelpunkt des Interesses der Investoren standen allerdings die Papiere von Motorola Mobility, die um gut 56 Prozent in die Höhe schossen. Der Internetkonzern Google hat heute die Übernahme des Unternehmens angekündigt. Im Rahmen der Vereinbarung sollen die Anteilseigner von Motorola Mobility jeweils 40,00 US-Dollar je Aktie erhalten, was einem Aufschlag von 63 Prozent gegenüber dem letzten Schlusskurs der Aktie vom vergangenen Freitag entspricht. Das Gesamtvolumen der Transaktion wurde auf 12,5 Mrd. US-Dollar beziffert. Durch die Übernahme will Google die Reichweite seiner Mobilfunk-Plattform Android bei Smartphones und Tablet-PC´s ausbauen. Die Google-Aktie verlor 1,2 Prozent. Am Dienstag konnte die Wall Street ihre Zugewinne vom Vortag nicht verteidigen und ging deutlich schwächer aus dem Handel. Dabei belasteten insbesondere schlechte Wirtschaftsdaten aus Deutschland und Europa. Zudem sorgten die Ergebnisse des deutsch-französischen Euro-Gipfels für negative Stimmung. Die Ankündigung einer Wirtschaftsregierung und die Verankerung nationaler Schuldenbremsen wirkte nicht beruhigend. Die Meldung, dass die Ratingagentur Fitch die Bonität der USA mit der Top-Bonitätsnote "AAA" bestätigt, wurde indes nur kurz gewürdigt. Zudem wurde der Ausblick für das Kreditrating der USA von Fitch mit "stabil" bestätigt. Der Dow Jones verschlechterte sich um 0,67 Prozent auf 11.405,93 Punkte. Ferner standen am Dienstag auch zahlreiche US-Konjunkturdaten im Blick. Die US-Wohnbaubeginne wiesen im Juli 2011 einen saisonbereinigten Rückgang gegenüber dem vorangegangenen Monat aus. So belief sich die Zahl auf 0,604 Millionen Baubeginne. Volkswirte waren von einer Zahl von 0,608 Millionen Baubeginnen ausgegangen. Unterdessen verzeichneten auch die Baugenehmigungen in den USA im Juli einen saisonbereinigten Rückgang. So wurden auf annualisierter Basis insgesamt 0,597 Millionen Baugenehmigungen für Privathäuser erteilt. Volkswirte hatten hingegen eine Zahl von 0,606 Millionen Genehmigungen geschätzt. Die US-Außenhandelspreise haben sich derweil im Juli 2011 unterschiedlich entwickelt. So verringerten sich die Ausfuhrpreise um 0,4 Prozent, nach einem Plus von 0,1 Prozent im Vormonat. Bereinigt um Agrargüter erhöhten sich die Exportpreise um 0,2 Prozent, wogegen sie im vorangegangenen Monat um 0,1 Prozent zugelegt hatten. Die Einfuhrpreise verzeichneten im Berichtszeitraum einen Anstieg um 0,3 Prozent, gegenüber einem Minus von 0,6 Prozent im Juni. Ferner stiegen die um Ölimporte bereinigten Importpreise gegenüber dem Vormonat um 0,2 Prozent, nachdem im Juni ein Minus von 0,1 Prozent ausgewiesen worden war. Schließlich ist die US-Industrieproduktion im Juli leicht gestiegen. So lag der Produktionsausstoß der Fabriken, Bergwerke und Energieversorger um 0,9 Prozent über seinem Vormonatsniveau, wogegen er im Juni um revidiert 0,4 Prozent (vorläufig: +0,2 Prozent) angezogen hatte. Volkswirte hatten einen um 0,4 Prozent höheren Output prognostiziert. Zudem verharrte die Kapazitätsauslastung der US-Industrie bei 77,5 Prozent, während die Prognose auf 77,0 Prozent gelautet hatte. Im Mittelpunkt des Interesses der Investoren stand zudem der Quartalsausweis von Wal-Mart. Der größte Einzelhändler der Welt konnte im zweiten Quartal die Umsatzerlöse im Vergleich zum Vorjahr um 5,5 Prozent auf 108,64 Mrd. US-Dollar steigern. Beim Nettogewinn wurde ein Anstieg auf 3,80 Mrd. US-Dollar bzw. 1,09 US-Dollar je Aktie verzeichnet, nach 3,60 Mrd. US-Dollar im Vorjahreszeitraum. Analysten hatten zuvor ein EPS von 1,08 US-Dollar sowie einen Umsatz von 108,26 Mrd. US-Dollar erwartet. Für das laufende Quartal erwartet der Konzern ein EPS von 0,95 bis 1,00 US-Dollar. Analysten gehen hier von einem EPS von 97 Cents bei Umsatzerlösen von 106,48 Mrd. US-Dollar aus. Die Aktie verbesserte sich um 3,9 Prozent. Daneben ging es für Home Depot sogr um 5,3 Prozent nach oben. Die weltweit größte Baumarktkette meldete für das zweite Quartal einen Gewinnanstieg und konnte dabei die Analystenschätzungen übertreffen. So lag der Umsatz mit 20,23 Mrd. US-Dollar über dem Vorjahreswert von 19,41 Mrd. US-Dollar. Beim Nettogewinn wurde ein Anstieg auf 1,36 Mrd. US-Dollar bzw. 86 Cents je Aktie ausgewiesen, nach einem Nettogewinn von 1,19 Mrd. US-Dollar im Vorjahreszeitraum. Analysten hatten zuvor ein EPS von 83 Cents bei Umsatzerlösen von 19,96 Mrd. US-Dollar erwartet. Für das laufende Fiskaljahr erwartet Home Depot nunmehr auf Konzernebene ein Umsatzplus von 2,5 Prozent, während der Gewinn aus dem fortgeführten Geschäft bei 2,34 US-Dollar je Aktie liegen soll. Zuletzt hatte der Konzern hier ein EPS von 2,24 US-Dollar in Aussicht gestellt. Analysten sehen für das laufende Fiskaljahr ein EPS von 2,30 US-Dollar sowie einen Umsatz von 69,48 Mrd. US-Dollar. Nachbörslich ließ dann am Dienstag auch noch Dell in seine Bücher blicken. Der Computer-Hersteller hat im zweiten Fiskalquartal 2011/12 von besseren Margen und einer starken Unternehmensnachfrage profitiert und den Gewinn um 63 Prozent verbessert. Für das laufende Quartal erwartet Dell indes nur ein geringes Wachstum. Zudem wurde der Umsatzausblick für das Gesamtjahr gesenkt. Die Aktie legte um 1,9 Prozent zu. Am Mittwoch tendierten die wichtigsten US-Indizes uneinheitlich. Während Dow Jones und S&P 500 ihre zwischenzeitlichen Verluste wettmachen konnten, schloss der Nasdaq Composite im Minus. Nach Angaben des US-Arbeitsministeriums sind die amerikanischen Erzeugerpreise im Juli 2011 um 0,2 Prozent gestiegen. Bereinigt um die schwankungsanfälligen Nahrungsmittel- und Energiepreise stiegen die Preise in der Kernrate um 0,4 Prozent. Volkswirte hatten im Vorfeld eine unveränderte Preisentwicklung bzw. eine Steigerung von 0,2 Prozent prognostiziert. Die Mortgage Bankers Association of America (MBA) ermittelte unterdessen für die Woche zum 12. August 2011 einen saisonbereinigten Zuwachs bei der Zahl der Hypothekenanträge. So erhöhte sich der entsprechende Index um 4,1 Prozent. In der Vorwoche war ein Plus von 21,7 Prozent gemeldet worden. Dell brachen am Mittwoch um 10 Prozent ein, nachdem der Computerhersteller bereits am Vortag nach Börsenschluss seine Zahlen für das zweite Fiskalquartal 2011/12 vorgelegt hatte. Dabei konnte man im Berichtsquartal zwar von besseren Margen und einer starken Unternehmensnachfrage profitieren und den Gewinn um 63 Prozent steigern. Allerdings erwartet der Konzern für das laufende Quartal nur ein geringes Wachstum. Zudem wurde der Umsatzausblick für das Gesamtjahr gesenkt. Aktien von Target notierten abschließend mit einem Plus von 2,4 Prozent. Der zweitgrößte US-Discount-Händler konnte im zweiten Quartal mit einem Gewinnanstieg auf 704 Mio. US-Dollar bzw. 1,03 US-Dollar je Aktie aufwarten. Der Umsatz erhöhte sich auf 16,24 Mrd. US-Dollar, gegenüber dem Vorjahreswert von 15,53 Mrd. US-Dollar. Abercrombie & Fitch verschlechterten sich gleichzeitig um 8,7 Prozent. Der Konzern hat im zweiten Quartal einen Gewinnanstieg auf 32,0 Mio. US-Dollar bzw. 35 Cents je Aktie erzielt. Der Umsatz lag im Berichtszeitraum mit 916,8 Mio. US-Dollar über dem Vorjahreswert von 745,8 Mio. US-Dollar. Analysten hatten zuvor ein EPS von 29 Cents bei Umsatzerlösen von 882,6 Mio. US-Dollar erwartet. Für Deere & Co. ging es schließlich um 1,2 Prozent nach unten. Der Landmaschinenhersteller verzeichnete im dritten Quartal beim Nettogewinn einen Anstieg auf 712 Mio. US-Dollar bzw. 1,69 US-Dollar je Aktie. Analysten hatten im Vorfeld mit einem EPS von 1,67 US-Dollar kalkuliert. Am Donnerstag folgte die Wall Street der negativen Entwicklung in Europa und ging mit beträchtlichen Abschlägen aus dem Handel. Als Gründe wurden insbesondere die Anzeichen für eine Abschwächung der weltweiten Konjunktur genannt. Zahlreiche heimische Konjunkturdaten fielen dabei enttäuschend aus. Der Dow Jones verschlechterte sich um 3,68 Prozent auf 10.990,58 Punkte. Die US-Verbraucherpreise haben sich im Juli 2011 gegenüber dem Vormonat um 0,5 Prozent erhöht, wogegen sie im Juni um 0,2 Prozent gefallen waren. Volkswirte hatten ein Plus von 0,2 Prozent prognostiziert. Die um die volatilen Nahrungsmittel- und Energiepreise bereinigte Kernrate lag um 0,2 Prozent über dem Vormonatsniveau. Ferner hat sich die Arbeitsmarktsituation in den USA in der vergangenen Woche verschlechtert. Dabei stieg die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe um 9.000 auf 408.000, während Volkswirte im Vorfeld eine Zahl von 400.000 prognostiziert hatten. Der Philadelphia-Fed-Index ist im August deutlich zurückgegangen. Demnach lag der Philadelphia-Fed-Index im Berichtszeitraum mit -30,7 Punkten unter dem Wert des Vormonats von +3,2 Zählern. Volkswirte hatten zuvor einen Wert von +1,0 Punkten erwartet. Die US-Frühindikatoren des Conference Board sind im Juli 2011 gestiegen. Auf Monatssicht erhöhte sich die wirtschaftliche Aktivität um 0,5 Prozent, während Volkswirte ein Plus von 0,2 Prozent prognostiziert hatten. Für den Vormonat war ein Zuwachs um 0,3 Prozent ermittelt worden. Die saisonbereinigte Verkaufszahl bestehender Häuser ist im Juli 2011 geschrumpft. So reduzierte sich die Zahl gegenüber dem Vormonat um 3,5 Prozent auf 4,67 Millionen. Volkswirte hatten mit einer Zahl von 4,87 Millionen gerechnet, nachdem sich die Verkaufszahl im Juni auf revidiert 4,84 (vorläufig: 4,77) Millionen belaufen hatte. Die wichtigsten Meldung aus dem Unternehmensbereich kam vom IT-Konzern Hewlett-Packard. Hier plant man eine umfassende Umstrukturierung, inkl. der Trennung vom PC-Geschäft. Zudem strebt man die Übernahme des britischen Software-Konzern Autonomy an. Außerdem teilte HP Packard vorläufige Zahlen zum dritten Fiskalquartal 2010/11 mit. Dabei belief sich der Umsatz auf 31,2 Mrd. Mrd. US-Dollar, nach 30,7 Mrd. US-Dollar im Vergleichszeitraum. Analysten hatten diesen Wert erwartet. Der Nettogewinn wurde mit 93 Cents angegeben, nach 75 Cents im Vorjahr. Das bereinigte EPS wiederum wurde auf 1,10 US-Dollar, nach 1,08 US-Dollar im Vorjahr, beziffert. Analysten hatten hier ein EPS von 1,09 US-Dollar erwartet. Ferner senkte Hewlett-Packard seinen Ausblick für das vierte Quartal deutlich. Die Aktie gab in der Folge knapp 6 Prozent nach. Die Anteilsscheine von Coca-Cola verloren 2,2 Prozent an Wert. Der US-amerikanische Softdrinkhersteller hat ein milliardenschweres Investitionsprogramm in China angekündigt, um seine Marktposition in einem der weltweit wachstumsstärksten Absatzmärkte weiter zu festigen. So will man in den kommenden drei Jahren ab 2012 weitere 4 Mrd. US-Dollar in China investieren. Der Löwenanteil soll zur Steigerung der Produktionskapazitäten und zur Verbesserung der konzerninternen Infrastruktur eingesetzt werden. Im bisherigen Freitaghandel tendieren sich die wichtigsten Indizes an der Wall Street erneut leichter. Dabei kommen die Aktien von Hewlett-Packard massiv unter die Räder. Der Technologiekonzern hat dem britischen Software-Konzern Autonomy eine Übernahmeofferte in Höhe von 25,50 Britische Pfund (GBP) je Aktie in bar unterbreitet, die vom Board of Directors von Autonomy einstimmig gebilligt und den Aktionären zur Annahme empfohlen wurde. Hewlett-Packard will durch die Übernahme sein Angebot im Bereich Enterprise-Software-Lösungen und Services weiter ausbauen und seine komplette Unternehmensstrategie neu ausrichten. Am Vorabend hatte der Technologiekonzern verkündet, dass man sich von seinem PC-Geschäft Personal Systems Group (PSG) im Rahmen eines Spin-Off oder eines Verkaufs trennen wird. Im Einzelhandelssektor konnte Ann mit den Zahlen zum zweiten Quartal überzeugen. Der Umsatz der Einzelhandelskette lag mit 558,2 Mio. US-Dollar über dem Vorjahreswert von 483,5 Mio. US-Dollar. Beim Nettogewinn wurde ein Anstieg auf 24,8 Mio. US-Dollar bzw. 47 Cents je Aktie ausgewiesen, nach einem Nettogewinn von 18,6 Mio. US-Dollar im Vorjahreszeitraum.
In der kommenden Woche werden unter anderem die Geschäftszahlen von Essar Energy, ICBC, PetroChina, Pfleiderer, schlott gruppe, Sixt, Suntech Power, Holdings, zooplus, Bank of Montreal, Heinz, Medtronic, VTG, Accor, American Eagle Outfitters, Applied Materials, Bank of China, BHP Billiton, China Life Insurance, China Shenhua, COSCO Pacific, Guess?, Heineken, Qantas Airways, Sinopec, Toll Brothers, Tullow Oil, Ahold, Air China, Big Lots, Crédit Agricole, Diageo, Fielmann, Flughafen Wien, INDUS, National Bank of Canada, China Southers Airlines, Royal Bank of Canada und Tiffany erwartet.
Konjunkturseitig dürften am Dienstag in Deutschland die ZEW-Konjunkturerwartungen für August von Interesse sein. Am Mittwoch stehen dann in den USA die wöchentlichen Hypothekenanträge sowie der Auftragseingang langlebiger Wirtschaftsgüter für Juli an. Am Donnerstag folgen die wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe sowie aus Deutschland der GfK-Konsumklimaindex für August. Am Freitag stehen schließlich Daten zum US-Bruttoinlandsprodukt für das zweite Quartal sowie das Verbrauchervertrauen Uni Michigan für August zur Veröffentlichung an.
Indexstände (19.08.2011, 17:48 Uhr) DAX: 5.480,00 TecDAX: 690,41 Dow Jones STOXX 50: 2.125,55 Nikkei 225: 8.719,24 Dow Jones: 10.944,87 Nasdaq Composite: 2.384,83 (19.08.2011/ac/n/m)