14.12.2012 18:42
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Wochenrückblick KW 50

Frankfurt (www.aktiencheck.de) - In der abgelaufenen Woche haben sich die Weltbörsen überwiegend stärker entwickelt. Der Dax gewann im Wochenvergleich rund 1,0 Prozent, während der Dow Jones STOXX 50 einen Rückgang um etwa 0,1 Prozent aufweist. Der japanische Nikkei-Index hat die Woche mit einem Plus von rund 2,2 Prozent abgeschlossen. In den USA konnte der Dow Jones seit dem letzten Handelstag der vorangegangenen Woche bisher rund 0,1 Prozent zulegen.

In Deutschland schloss der DAX am Montag mit 0,2 Prozent im Plus. Der deutsche Außenhandelsüberschuss hat sich im Oktober vergrößert. Nach vorläufigen Außenhandelsdaten des Statistischen Bundesamtes wies die Außenhandelsbilanz einen Überschuss von 15,8 Mrd. Euro aus, nachdem im Vorjahresmonat ein Aktivsaldo von 11,0 Mrd. Euro verzeichnet worden war. Kalender- und saisonbereinigt lag der Außenhandelsbilanzüberschuss bei 15,2 Mrd. Euro. Das Verarbeitende Gewerbe musste derweil im Oktober nach vorläufigen Angaben des Statistischen Bundesamts einen Umsatzrückgang ausweisen. Gegenüber dem Vorjahresmonat sank der Umsatz arbeitstäglich um 3,3 Prozent, nach einem Umsatzminus von 2,6 Prozent im September. Im Vergleich zum Vormonat fiel der preisbereinigte Umsatz im Verarbeitenden Gewerbe saison- und arbeitstäglich bereinigt um 0,8 Prozent, gegenüber einer Abnahme um 3,0 Prozent im September 2012. Aktien von Volkswagen fuhren um 0,7 Prozent vor. Die zum Autobauer gehörende AUDI konnte im November den weltweiten Absatz prozentual zweistellig steigern. Auch BMW (+0,4 Prozent) verbuche im November einen deutlichen Absatzanstieg. So erhöhte sich der Absatz im Berichtsmonat gegenüber dem Vorjahreswert um 23 Prozent. Der Stahl- und Industriekonzern ThyssenKrupp (+0,2 Prozent) will einem Medienbericht zufolge seine deutschen Stahlwerke auf den Prüfstand stellen. Wie es unter Berufung auf Arbeitsmarktkreise heißt, wird ThyssenKrupp-Chef Heinrich Hiesinger nach der Trennung von drei Vorständen bis Mitte nächsten Jahres ein Konzept für die Zukunft des deutschen Stahlgeschäfts erarbeiten lassen, das "alle Möglichkeiten" prüfen soll. Ebenso prüft der Vorstand Unternehmenskreisen zufolge den Verkauf der Autozulieferer-Töchter Bilstein (Stoßdämpfer) und Presta (Lenksäulen). Auch darüber soll 2013 entschieden werden. Verkaufsgespräche über den Baggerzulieferer Berco laufen den Kreisen zufolge bereits. Am Abend hat ThyssenKrupp Wertberichtigungen in Milliardenhöhe bei Steel Americas angekündigt. Zudem wurde erklärt, aufgrund eines Rekordverlusts in Höhe von 5,0 Mrd. Euro für das abgelaufene Geschäftsjahr keine Dividendenzahlung vorzunehmen. Am Dienstag teilte das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) mit, dass die ZEW-Konjunkturerwartungen für Deutschland um 22,6 Punkte gestiegen sind und nun bei 6,9 Punkten stehen. Hiermit steht der Indikator zum ersten Mal seit Mai 2012 im positiven Bereich. Der deutliche Anstieg des Indikators drückt die Erwartung der Finanzmarktexperten aus, dass sich die Konjunktur in Deutschland bis zum Frühsommer 2013 stabilisiert. Unterdessen hat das Rheinisch-Westfälische Institut für Wirtschaftsforschung (RWI) seine BIP-Prognose für 2013 nach unten korrigiert. Dabei würden schwächelnde Exporte die Konjunktur im nächsten Jahr dämpfen. So erwartet das Institut für 2013 ein Wachstum des realen Bruttoinlandsprodukts (BIP) um nur noch 0,3 Prozent; nach einem Zuwachs um 0,7 Prozent im laufenden Jahr. Damit ist das Institut skeptischer als bei seiner Prognose vom September, als für 2013 noch ein Zuwachs von 1 Prozent vorhergesagt worden war. Die deutschen Großhandelsverkaufspreise sind derweil im November nach Angaben des Statistischen Bundesamtes mit verlangsamtem Tempo angestiegen. Gegenüber dem Vorjahresmonat kletterten die Preise um 3,2 Prozent, nach Zuwächsen von 4,6 Prozent im Oktober und 4,9 Prozent im November 2011. Die um 2,2 Prozent höheren Preise im Großhandel mit festen Brennstoffen und Mineralölerzeugnissen hatten einen wesentlichen Anteil an der Preisveränderung gegenüber dem Vorjahresmonat. Gegenüber dem Vormonat gingen sie aber um 4,0 Prozent zurück. Ferner gingen die Großhandelspreise binnen Monatsfrist um 0,7 Prozent zurück, während sie im Oktober um 0,6 Prozent gefallen und im November 2011 um 0,7 Prozent gestiegen waren. Der Autobauer Volkswagen (+1,2 Prozent) konnte im November bei seiner Kernmarke mit einem deutlichen Absatzanstieg von 11,5 Prozent aufwarten. Unterdessen erweitert die zum Automobilhersteller Daimler (+1,5 Prozent) gehörende Sparte Daimler Trucks die Produktion bei der Detroit Diesel Corp. am Standort Redford im US-Bundesstaat Michigan. Wie schon gestern mitgeteilt wurde, wird die Nutzfahrzeugtochter insgesamt 120 Mio. US-Dollar in den Ausbau der Produktion am Standort Redford investieren. Schließlich steht das Gasfördergeschäft des Energieversorgers E.ON (+2,6 Prozent) einem Medienbericht zufolge deutlich unter Druck. Der Gewinn der Förder-Sparte Exploration & Production brach in den ersten neun Monaten 2012 laut Zwischenbericht um 25 Prozent auf 421 Mio. Euro ein. Für das kommende Jahr sollen die Gas-Manager weitere Gewinne bei der Zentrale abgemeldet haben. Ursache seien offenbar Schwierigkeiten, die Förderung in dem Gas- und Ölfeld Skarv in der Nordsee vor Norwegen hochzufahren. Am Mittwoch meldete Destatis, dass sich die Inflation in Deutschland im November mit verlangsamtem Tempo fortgesetzt hat. So belief sich die Inflationsrate auf 1,9 Prozent, nach einer Jahresteuerungsrate von 2,0 Prozent im Oktober und 2,4 Prozent im November 2011. Die Inflationsrate wurde weiterhin deutlich durch die Preisentwicklung bei Energie bestimmt. Ohne die Berücksichtigung der Energiepreise hätte die Inflationsrate im November nur bei 1,6 Prozent gelegen. Auf Monatssicht gingen die Lebenshaltungskosten der privaten Haushalte um 0,1 Prozent zurück, während sie im Vormonat und im Vorjahresmonat stabil geblieben waren. Der Umsatz in ausgewählten Dienstleistungsbereichen ist derweil im dritten Quartal mit verlangsamtem Tempo angestiegen. So wuchs der Umsatz gegenüber der entsprechenden Vorjahresperiode nominal um insgesamt 2,1 Prozent. Davor waren Zuwächse von 2,7 Prozent im zweiten Quartal 2012 und 5,6 Prozent im dritten Quartal 2011 ausgewiesen worden. Saisonbereinigt blieb der Umsatz in den betrachteten Wirtschaftsabschnitten gegenüber dem Vorquartal unverändert, nach Zuwächsen von 0,1 Prozent im zweiten Quartal 2012 und 0,4 Prozent im dritten Quartal 2011. Wie das Bundeskartellamt mitteilte, hat die zum Gesundheitskonzern Fresenius (-0,2 Prozent) gehörende Tochter Fresenius Kabi AG die Erlaubnis zur Übernahme der Fenwal Holdings Inc. erhalten. Derweil hat Siemens (+0,3 Prozent) einen weiteren Großauftrag im Bereich Erneuerbare Energien an Land gezogen. So hat Siemens Energy aus Irland einen Auftrag über die Lieferung und Wartung von 42 getriebelosen Windenergieanlagen für zwei Onshore-Windkraftwerke erhalten. Der Automobilhersteller Daimler (+1 Prozent) meldete, dass sein Aufsichtsrat mit Wirkung vom 13. Dezember 2012 bis zum 31. Dezember 2015 Hubertus Troska zum Mitglied des Vorstands für das neu geschaffene Ressort "China" bestellt hat. Zudem wurde der Vertrag von Andreas Renschler (54), im Vorstand der Daimler AG verantwortlich für das Geschäftsfeld Daimler Trucks, bis zum 30. September 2018 verlängert. Mit der Berufung von Hubertus Troska wird der Daimler-Vorstand auf acht Mitglieder erweitert. Am Abend hat die Munich Re (+0,8 Prozent) einen Wechsel im Aufsichtsrat angekündigt. Demnach legt der Aufsichtsratsvorsitzende Hans-Jürgen Schinzler sein Mandat aus Altersgründen zum 31. Dezember 2012 nieder. An die Spitze des Gremiums wird Bernd Pischetsrieder nachfolgen. Am Donnerstag veröffentlichte das ifo Institut für Wirtschaftsforschung seine Konjunkturprognose 2012/2013 und hat dabei die BIP-Prognose 2013 für Deutschland deutlich nach unten korrigiert. Die Eurokrise verzögere demnach den Aufschwung. Im Jahresdurchschnitt 2013 dürfte demnach das reale Bruttoinlandsprodukt, bei einem Unsicherheitsintervall (2/3 Wahrscheinlichkeit) von -0,6 bis 2,0 Prozent, daher nur um 0,7 Prozent (bisherige Prognose: 1,3 Prozent) zunehmen. Getragen von der Binnennachfrage dürfte die Konjunktur im kommenden Jahr wieder an Fahrt gewinnen, sofern die Europäische Schuldenkrise nicht erneut eskaliert. Der Beschäftigungsaufbau wird dabei aber noch nicht nennenswert in Gang kommen. Laut dem Institut dürfte das reale Bruttoinlandsprodukt im Durchschnitt von 2012 den Vorjahresstand nur um 0,7 Prozent übertreffen. Die Deutsche Bank (-2,7 Prozent) hat einen enttäuschenden Ausblick auf das vierte Quartal gegeben. Nach Aussage der Bank war das Schlussquartal bislang von einem anhaltend schwierigen makroökonomischen Umfeld geprägt, verbunden mit geringer Volatilität und der üblichen saisonalen Abkühlung. Die Ergebnisse des vierten Quartals werden Unternehmensangaben zufolge mehrere Sonderposten enthalten, die sich signifikant negativ auf den Gewinn im Schlussquartal auswirken werden. Der Dialysespezialist Fresenius Medical Care (-0,2 Prozent) meldete, dass eine Gruppe von Patientenanwälten am 12. Dezember 2012 einen Prozessantrag gegen das Unternehmen gestellt hat. So sollen demnach die in den USA anhängigen Produkthaftungsklagen gegen seine nordamerikanische Tochter Fresenius Medical Care Holdings Inc. bei den US-Justizbehörden in Boston (Massachussets) zusammengeführt werden. Diese Klagen beziehen sich auf unzureichende Hinweise zu möglichen Nebenwirkungen auf den Etiketten der Dialyselösungen NaturaLyte und GranuFlo. Das Unternehmen geht davon aus, dass diese Klagen unbegründet sind, und beabsichtigt, sich mit allen gebotenen rechtlichen Möglichkeiten energisch zu verteidigen. Der Kupferkonzern Aurubis (+0,1 Prozent) konnte im abgelaufenen Fiskaljahr 2011/12 mit einem operativen Ergebnisanstieg aufwarten. Beim Umsatz legte man ebenfalls zu. Unter dem Strich verzeichnete Aurubis aber einen leichten Rückgang beim Konzernergebnis. Die Dividende soll allerdings angehoben werden. Am Freitag verlautbarte der Automobilkonzern Daimler (+2,5 Prozent), dass Mercedes-Benz nach dem Produktionsrekord des vergangenen Jahres auch in diesem Jahr weiter auf der Erfolgsspur bleibt. So rechnet die Marke mit dem Stern für das Jahr 2012 mit mehr als 1,34 Millionen produzierten Fahrzeugen und peilt damit einen neuen Jahresbestwert an. Aufgrund der erfreulichen Absatzentwicklung waren die Werke auch 2012 sehr gut ausgelastet. Der Gesundheitskonzern Fresenius (+1,2 Prozent) teilte derweil mit, dass er sich künftig auf seine vier Unternehmensbereiche Fresenius Medical Care, Fresenius Kabi, Fresenius Helios und Fresenius Vamed konzentrieren wird. Die Tochter Fresenius Biotech wird der Konzern nicht fortführen. Unterdessen hat die Fresenius-Tochter Fresenius Kabi AG die Übernahme des US-Unternehmens Fenwal Holdings Inc. erfolgreich abgeschlossen. Fresenius rechnet mit einmaligen Integrationskosten in Höhe von rund 100 Mio. Euro, die separat ausgewiesen werden. Mittelfristig werden Kostensynergien in Höhe von etwa 60 Mio. Euro p.a. erwartet. Indes hat die Deutsche Bank (-2,1 Prozent) im Kirch-Prozess eine Niederlage erlitten. Wie das Oberlandesgericht München mitteilte, muss die Bankgesellschaft Schadenersatz an die Kirch-Erben zahlen. Über die Höhe der Schadenersatzzahlungen sollen Gutachter entscheiden.

In Europa wurde am Montag bekannt, dass Die französische Industrieproduktion im Oktober gesunken ist. So verringerte sich die Industrieproduktion gegenüber dem Vormonat um 0,9 Prozent, während sie im September um 3,4 Prozent gesunken war. Im Vergleich zum Vorjahresmonat hat die Industrieproduktion um 3,6 Prozent nachgegeben, nach einem Minus von 2 Prozent im September. Daneben ist die italienische Wirtschaft im dritten Quartal wie zunächst erwartet geschrumpft. Dies gab die nationale Statistikbehörde Istat im Rahmen ihrer zweiten Schätzung zur Entwicklung des Bruttoinlandsprodukts (BIP) bekannt. Im Vergleich zum Vorquartal sank die Wirtschaftsleistung um 0,2 Prozent, womit die erste Schätzung bestätigt wurde. Davor hatte sie im zweiten Quartal um 0,7 Prozent abgenommen. Gegenüber dem Vorjahresquartal verringerte sich das BIP um 2,4 Prozent, nach einem Minus von ebenfalls 2,4 Prozent im zweiten Quartal 2012. Die italienische Industrieproduktion hat sich derweil im Oktober erneut klar reduziert. Der Chip-Hersteller STMicroelectronics (+4,4 Prozent) teilte mit, dass man im Rahmen einer neuen Strategie aus ST-Ericsson, dem Joint Venture mit dem schwedischen Telekommunikationsausrüster Ericsson, aussteigen wird. Den Angaben zufolge wird sich der Konzern künftig auf die beiden Geschäftsbereiche Sense & Power and Automotive Products sowie Embedded Processing Solutions konzentrieren. Es wird davon ausgegangen, dass der Ausstiegsprozess bis zum dritten Quartal 2013 andauern wird. Der Konzern wird ST-Ericsson indes weiterhin als Supply-Chain Partner, Advanced Process-Technology Partner (FD-SOI) sowie als Application-Processor IP Provider unterstützen, hieß es. Im Rahmen der neuen Strategie will STMicroelectronics eine operative Marge von 10 Prozent oder mehr erreichen. In diesem Zusammenhang sollen die operativen Ausgaben ab 2014 auf 600 bis 650 Mio. US-Dollar pro Quartal reduziert werden. Am Dienstag meldete der britische Hotel-, Restaurant- und Kaffeehausbetreiber Whitbread (+2,5 Prozent), dass er seinen Umsatz im dritten Quartal um 14,4 Prozent steigern konnte. Auf vergleichbarer Basis wurde ein Umsatzplus von 3,3 Prozent erzielt. Besonders stark entwickelte sich die Kaffeehauskette Costa, die im dritten Quartal auf vergleichbarer Basis einen Umsatzanstieg von 7,1 Prozent erzielen konnte. Für das laufende Fiskaljahr geht der Konzern weiterhin von einem schwierigen Marktumfeld aus. Dennoch sieht sich Whitbread auf Kurs, um die Jahresziele erreichen zu können. Der britische Spirituosenhersteller Diageo (-1,6 Prozent) hat die Gespräche mit der JB y Compania S.A. de C.V. und der Lanceros S.A. de C.V. hinsichtlich der Zukunft der Marke Cuervo beendet. Dabei haben sich die Parteien nun darauf verständigt, die Voraussetzungen zu schaffen, um das bestehende Vertriebsabkommen Ende Juni 2013 aufzulösen. Schließlich teilte HSBC (+0,6 Prozent) mit, dass man mit den US-Behörden eine Einigung bezüglich der Geldwäsche-Vorwürfe erzielt hat. Dabei umfasst die jüngste Einigung ein so genanntes Deferred Prosecution Agreement (DPA) mit dem US-Justizministerium. Zudem hat man sich auf eine weltweite Resolution mit allen anderen US-Regierungsbehörden verständigt, die HSBC hinsichtlich der genannten Vorwürfe untersucht haben. Eine Vereinbarung mit der britischen Finanzaufsicht Financial Services Authority (FSA) wird in Kürze erwartet. Im Rahmen der nun erzielten Einigung leistet HSBC eine Strafzahlung in Höhe von 1,92 Mrd. US-Dollar. Am Mittwoch erklärte Eurostat, dass sich die Industrieproduktion in der Eurozone im Oktober gegenüber dem Vormonat reduziert hat. Auf Monatssicht schrumpfte die saisonbereinigte Ausbringung in der Eurozone (EZ17) um 1,4 Prozent, während sie im September um 2,3 Prozent gesunken war. Im Vorjahresvergleich ging die arbeitstäglich bereinigte Fertigungsmenge in der Eurozone um 3,6 Prozent zurück, nach einem Minus von 2,8 Prozent im Vormonat. In der gesamten Europäischen Union (EU27) fiel die Erzeugung um 1,0 Prozent gegenüber dem Vormonat, nach einem Rückgang um 2,1 Prozent im September. Binnen Jahresfrist nahm der Output um 3,1 Prozent ab, während er im September um 2,7 Prozent nachgegeben hatte. Der britische Minenbetreiber BHP Billiton (+0,7 Prozent) wird zwei Beteiligungen an den chinesischen Ölgiganten PetroChina verkaufen. So erwirbt die PetroChina International Investment (Australia) Pty Ltd. demnach den 8,33-prozentigen Anteil von BHP am East Browse Joint Venture sowie BHPs 20 Prozent-Anteil am West Browse Joint Venture. Für die Beteiligungen an dem Erdgasprojekt vor der australischen Westküste zahlt PetroChina insgesamt 1,63 Mrd. US-Dollar in bar. Der spanische Bekleidungshändler Inditex (+0,2 Prozent) konnte seine Umsatzerlöse in den ersten neun Monaten des laufenden Fiskaljahres prozentual zweistellig steigern. Der Gewinn wurde daneben überproportional verbessert. Dabei profitierte der Konzern von einem hohen Wachstum in Asien sowie einem starken Online-Geschäft. Die Erwartungen wurden damit erfüllt. Am Donnerstag haben sich die EU-Finanzminister nach zähen Verhandlungen auf die Schaffung einer europäischen Bankenaufsicht verständigt. Demnach soll eine zentrale Stelle zur Überwachung von Kreditinstituten in Europa entstehen. Auf Basis dieses Entwurfs sollen nun Verhandlungen mit dem EU-Parlament zur Umsetzung eines entsprechenden Gesetzesentwurfs geführt werden. Dieser soll möglichst noch vor Ende des Jahres verabschiedet werden. Der nun geschlossene Kompromiss zwischen den EU-Finanzministern beinhaltet im Wesentlichen zwei Kernpunkte. Demnach soll die Europäische Zentralbank die Überwachung des europäischen Bankensektors übernehmen. Außerdem ist die Gründung einer Zentralen Bankenaufsichtsbehörde geplant. Nach der Implementierung dieser Behörde sollen in Schieflage geratene Kreditinstitute nach entsprechender Genehmigung durch die zuständigen nationalen Behörden direkte Hilfen aus dem EU-Rettungsschirm ESM erhalten können. Die britische Großbank Barclays (+0,6 Prozent) beabsichtigt Presseangaben zufolge, im Rahmen einer umfassenden Restrukturierung bis zu 2.000 Stellen im Investment Banking abzubauen. Der französische Lebensmittelhersteller Danone (+0,8 Prozent) meldete, dass er derzeit angesichts der anhaltend schwachen Wirtschaft in Europa und deutlich rückläufiger Umsätze in der Region einen Kostensenkungs- und Anpassungsplan vorbereitet, um wieder wettbewerbsfähig zu werden. Dabei soll das Programm über einen Zeitraum von zwei Jahren durchgeführt werden und die Kosten an die neuen Rahmenbedingungen anpassen. Schließlich hat sich der französische Automobilkonzern Renault (+1,5 Prozent) von seiner Restbeteiligung am schwedischen Nutzfahrzeughersteller Volvo getrennt. Insgesamt fließen Renault im Rahmen der Transaktion rund 1,48 Mrd. Euro zu. Am Freitag meldete Eurostat, dass sich die europäischen Verbraucherpreise im November mit vermindertem Tempo erhöht haben. So sank die jährliche Inflationsrate der Eurozone auf 2,2 Prozent, nach 2,5 Prozent im Oktober und 3,0 Prozent im November 2011. Die Monatsteuerungsrate betrug im Berichtsmonat -0,2 Prozent. In der EU fiel die jährliche Inflationsrate auf 2,4 Prozent, während sie im Oktober noch bei 2,6 Prozent und im November 2011 bei 3,3 Prozent gestanden hatte. Die monatliche Teuerung belief sich auf -0,1 Prozent. Unterdessen hat sich die Erwerbstätigkeit im Euroraum im dritten Quartal nach vorläufigen Schätzungen von Eurostat verringert. Im Euroraum (ER17) nahm die Zahl der Erwerbstätigen gegenüber dem Vorjahresquartal um 0,7 Prozent ab, während sie verglichen mit dem Vorquartal um 0,2 Prozent sank. Im zweiten Quartal war die Erwerbstätigkeit um 0,7 gesunken bzw. stabil geblieben. In der EU27 hat sich die Erwerbstätigkeit gegenüber dem Vorjahresniveau um 0,5 Prozent und gegenüber dem Vorquartal um 0,2 Prozent verringert. Im Vorquartal waren ein Rückgang um 0,3 Prozent bzw. ein Plus von 0,1 Prozent ausgewiesen worden. Der niederländische Chemiekonzern Akzo Nobel (+7,1 Prozent) wird seine Sparte North American Decorative Paints für 1,05 Mrd. US-Dollar an den US-Konkurrenten PPG Industries verkaufen. Akzo Nobel rechnet aus dem Verkauf mit Cash-Erlösen in Höhe von ca. 875 Mio. US-Dollar. Die Transaktion soll im Laufe des zweiten Quartals 2013 abgeschlossen werden. Indes hat der französische Netzwerkausrüster Alcatel-Lucent (+7,0 Prozent) Vereinbarungen mit der zur Credit Suisse Group gehörenden Credit Suisse AG und der zur Goldman Sachs Group gehörenden Goldman Sachs Bank USA über Kreditfazilitäten in Höhe von 1,62 Mrd. Euro unterzeichnet. Den Angaben zufolge schaffen die jüngsten Finanzierungsvereinbarungen mehr Flexibilität hinsichtlich der Umsetzung eines Kostensenkungsplans im Volumen von 1,25 Mrd. Euro. Der österreichische Modekonzerns Wolford (-2,2 Prozent) musste im ersten Halbjahr des laufenden Geschäftsjahres 2012/13 trotz eines Umsatzwachstums ein negatives Ergebnis ausweisen.

In den USA stand am Montag u.a. AIG (-2,3 Prozent) im Blickpunkt. Bereits am Sonntag meldete der Versicherungskonzern, dass er mit einer Investorengruppe unter der Führung von Weng Xianding, dem Chairman der New China Trust Co. Ltd., ein Abkommen geschlossen hat, das den Verkauf von bis zu 90 Prozent an der International Lease Finance Corp. (ILFC) an das Konsortium vorsieht. Demnach hat sich die die Investorengruppe, welche die New China Trust Co. Ltd., den China Aviation Industrial Fund sowie die P3 Investments Ltd. umfasst, bereit erklärt, 80,1 Prozent der ILFC-Anteile für rund 4,23 Mrd. US-Dollar zu erwerben. Dabei verfügt das Konsortium über die Option zum Kauf weiterer 9,9 Prozent der Anteile. Daneben hat der Industriekonzern Honeywell (-0,2 Prozent) seine Prognose für das laufende und das kommende Fiskaljahr konkretisiert. Außerdem wurde die Übernahme von Intermec für rund 600 Mio. US-Dollar angekündigt. Bei dem Unternehmen handelt es sich um einen führenden Anbieter von Mobile Computing, RFID-Lösungen (RFID) und Barcode-, Etiketten-und Belegdrucker für den Einsatz in der Lagerhaltung, in der Supply Chain und im Außendienst. Die Übernahme, die u.a. noch unter dem Vorbehalt der Zustimmung durch die zuständigen Wettbewerbsbehörden steht, soll im zweiten Quartal 2013 abgeschlossen werden. Papiere von General Motors tendierten 0,4 Prozent fester. Wie der Automobilhersteller erklärte, hat der Vorstand der Adam Opel AG heute die Beschäftigen des Unternehmens darüber informiert, dass im Werk Bochum mit Auslauf des aktuellen Zafira - voraussichtlich im Jahr 2016 - keine Produktion von kompletten Fahrzeugen mehr geplant ist. Am Dienstag meldete das Commerce Department, dass bei den Lagerbeständen im Großhandel im Oktober 2012 ein saisonbereinigter Anstieg um 0,6 Prozent gegenüber dem Vormonat ausgewiesen wurde, nach einem Plus von 1,1 Prozent im September. Die Umsatzerlöse des US-Großhandels fielen gegenüber dem Vormonat um 1,2 Prozent, nach einer Zunahme um revidiert 1,9 Prozent im September. Das US-Handelsministerium teilte mit, dass sich das US-Handelsbilanzdefizit im Oktober 2012 um 4,9 Prozent auf 42,2 Mrd. US-Dollar erhöht hat. Im September war ein Passivsaldo von revidiert 40,3 Mrd. US-Dollar verbucht worden. Hierbei fielen die Exporte um 3,6 Prozent auf 180,5 Mrd. US-Dollar. Die Importe sanken um 2,1 Prozent auf 222,8 Mrd. US-Dollar. Daneben erklärte die US-Regierung, dass sie ihre restlichen Anteile an dem Versicherungskonzern AIG (+5,7 Prozent) für 32,50 US-Dollar je Aktie verkauft. Das US-Finanzministerium wird im Rahmen des öffentlichen Angebots für die verbliebenen 234.169.156 AIG-Anteilsscheine damit voraussichtlich rund 7,6 Mrd. US-Dollar erlösen. Der Versicherungskonzern war im Zuge der Finanzkrise schwer in Schieflage geraten und musste durch staatliche Hilfen im Gesamtvolumen von rund 182 Mrd. US-Dollar vor der Pleite bewahrt werden. Unterm Strich verzeichnen das US-Finanzministerium und die US-Notenbank Federal Reserve aus der AIG-Rettung einen Gewinn von insgesamt 22,7 Mrd. US-Dollar, hieß es. Die Fluggesellschaft Delta Air Lines (+5,2 Prozent) meldete, dass sie mit der Virgin Atlantic Airways Ltd. ein Abkommen geschlossen hat, das die Gründung eines Joint Ventures vorsieht. Demnach wird das Gemeinschaftsunternehmen ein erweitertes transatlantisches Netzwerk schaffen und den Wettbewerb zwischen Großbritannien und Nordamerika erhöhen, wodurch sich größere Vorteile für Passagiere auf diesen Routen ergeben. Im Rahmen des Joint Ventures wird Delta 360 Mio. US-Dollar in Virgin Atlantic investieren und damit einen Anteil in Höhe von 49 Prozent erhalten, welcher zurzeit von Singapore Airlines gehalten wird. Die Virgin Group und Sir Richard Branson werden mit 51 Prozent indes weiterhin die Mehrheit an Virgin Atlantic Airways halten. Nach Börsenschluss meldete der zweitgrößte US-Chemiekonzern DuPont, dass sein Board ein Aktienrückkaufprogramm im Wert von 1 Mrd. US-Dollar beschlossen hat. Für das laufende Geschäftsjahr rechnet der Konzern nun mit einem bereinigten EPS-Ergebnis am oberen Ende der bisherigen Planspanne von 3,25 bis 3,30 US-Dollar. Analysten sehen hier ein Ergebnis pro Aktie von 3,29 US-Dollar. Für 2013 wird mit einem Gewinnwachstum im niedrigen bis mittleren einstelligen Prozentbereich gerechnet. Der Umsatz soll dabei im niedrigen einstelligen Prozentbereich wachsen. Am Mittwoch teilte das US-Arbeitsministerium mit, dass die US-Importpreise im November 2012 zurückgegangen sind. Demnach fielen die Einfuhrpreise um 0,9 Prozent. Ferner sanken die um Ölimporte bereinigten Importpreise gegenüber dem Vormonat um 0,2 Prozent, während im Oktober eine Preissteigerung um revidiert 0,3 Prozent ausgewiesen worden war. Die Ausfuhrpreise sanken indes um 0,7 Prozent. Bereinigt um Agrargüter lagen die Exportpreise um 0,7 Prozent unter dem Vormonatsniveau, während sie im vorangegangenen Monat unverändert geblieben waren. Am Abend hat der Offenmarktausschuss FOMC der US-Notenbank Fed ein neues Anleiheaufkaufprogramm mit einem Volumen von 45 Mrd. US-Dollar vorgestellt. Es ersetzt die auslaufende Operation Twist, bei der kurzlaufende Anleihen in langlaufende Anleihen im Volumen von 85 Mrd. US-Dollar im Monat getauscht wurden. Zudem wird das als QE3 bekannte Programm fortgesetzt. Dabei steckt die Notenbank monatlich 40 Mrd. US-Dollar in den Kauf von Hypotheken-besicherten Wertpapieren (MBS). Zudem haben die Notenbanker die Leitzinsen erwartungsgemäß bei 0,0 bis 0,25 Prozent belassen. Zudem erklärte die Fed, dass die Leitzinsen nicht mehr bis Mitte 2015 auf dem historisch niedrigen Niveau verharren sollen, sondern solange bis eine Arbeitslosenquote von 6,5 Prozent erreicht wurde. Dabei soll jedoch die Inflation über ein bis zwei Jahre auf nicht mehr als 2,5 Prozent gehalten werden. Bereits seit Dezember 2008 notieren die US-Leitzinsen 2008 auf Nullzins-Niveau. Schließlich wurde gemeldet, dass sich das US-Haushaltsdefizit im November auf 172,1 Mrd. US-Dollar belief. Es liegt damit deutlich über dem Vorjahresdefizit von 137,3 Mrd. US-Dollar, aber im Rahmen der Erwartungen des Marktes. Der Großhändler Costco Wholesale (-0,6 Prozent) konnte im ersten Quartal mit einem Gewinnanstieg aufwarten. Dabei wurden die Analystenschätzungen übertroffen. Profitieren konnte der Konzern vor allem von höheren Umsatzerlösen. Daneben geht der Mischkonzern 3M (-0,6 Prozent) für das kommende Fiskaljahr 2013 trotz der schwierigen konjunkturellen Rahmenbedingungen von einer weiterhin starken Ergebnisentwicklung aus. Die Prognose für das laufende Fiskaljahr wurde indessen bestätigt. Zu guter Letzt hat der Börsenbetreiber Nasdaq OMX (+3,8 Prozent) seine Marktposition in verschiedenen Bereichen durch Zukäufe verstärkt. Demnach wurde ein Abkommen zur Übernahme der Sparten Investor Relations, Public Relations und Multimedia Solutions des Informationsdienstleisters Thomson Reuters geschlossen. Insgesamt kostet die Übernahme 390 Mio. US-Dollar. Am Donnerstag teilte das US-Arbeitsministerium mit, dass sich die Arbeitsmarktsituation in den USA in der Woche zum 8. Dezember 2012 verbessert hat. So verringerte sich die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe gegenüber der Vorwoche um 29.000 auf 343.000, während Volkswirte im Vorfeld eine Zahl von 375.000 prognostiziert hatten. Für die Vorwoche wurde der zunächst ermittelte Wert von 370.000 auf 372.000 nach oben korrigiert. Daneben hat sich der Einzelhandelsumsatz in den USA nach Angaben des US-Handelsministeriums im November 2012 erhöht. Auf Monatssicht stiegen die Umsatzerlöse um 0,3 Prozent, während sie im Oktober um 0,3 Prozent gesunken waren. Volkswirte hatten im Vorfeld einen Anstieg um 0,4 Prozent prognostiziert. Bereinigt um die schwankungsintensiven Umsätze der Automobilbranche blieben die Umsätze gegenüber dem Vormonat unverändert. Experten waren hier ebenfalls von einem unveränderten Wert ausgegangen. Bereits im Vormonat hatten die bereinigten Umsatzerlöse im Einzelhandel auf Monatssicht keine Veränderung gezeigt. Indes haben sich die US-Erzeugerpreise im November 2012 reduziert. Binnen Monatsfrist gingen die Preise um 0,8 Prozent zurück. Bereinigt um die schwankungsanfälligen Nahrungsmittel- und Energiepreise stiegen die Preise in der Kernrate jedoch um 0,1 Prozent an. Volkswirte hatten im Vorfeld ein Minus von 0,5 Prozent bzw. ein Plus von 0,1 Prozent prognostiziert. Im Oktober waren die Erzeugerpreise im Vormonatsvergleich um 0,2 Prozent gesunken. Für die Kernrate war im Oktober ein Rückgang um 0,2 Prozent verzeichnet worden. Schließlich sind die Lagerbestände in den US-amerikanischen Industrie- und Handelsunternehmen im Oktober 2012 gegenüber dem Vormonat angestiegen. So kletterten die Lagerbestände gegenüber dem Vormonat um 0,4 Prozent. Volkswirte hatten zuvor ebenfalls einen Zuwachs von 0,4 Prozent erwartet. Im Vormonat war bei den Lagerbeständen ein Plus von 0,7 Prozent ausgewiesen worden. Unternehmensseitig befand sich u.a. Pier 1 Imports (+0,9 Prozent) im Blick. Der Möbelhändler gab bekannt, dass sein Gewinn im dritten Quartal angesichts eines klaren Umsatzwachstums und verbesserter Margen leicht gestiegen ist. Die Erwartungen wurden auf bereinigter Basis geschlagen. Zudem wurde die Jahresplanung angehoben. Wie der Konzern weiter mitteilte, hat sein Board ein neues Aktienrückkaufprogramm über 100 Mio. US-Dollar beschlossen. Darüber hinaus wurde die Quartalsdividende um 25 Prozent auf 5 Cents pro Aktie angehoben. Der Netzwerkausrüster Ciena (+1,5 Prozent) musste im vierten Quartal einen höheren Verlust ausweisen. Unter anderem hatte der Konzern unter rückläufigen Margen zu leiden. Die Erwartungen wurden auf bereinigter Basis knapp verfehlt. Daneben hat die Drugstore-Kette CVS Caremark (+2,0 Prozent) eine Dividendenerhöhung und ein milliardenschweres Aktienrückkaufprogramm angekündigt. Außerdem wurde die Prognose für das Fiskaljahr 2013 konkretisiert. Nachbörslich gab der Software-Konzern Adobe Systems (-1,2 Prozent) seine Ergebnisse zum vierten Quartal bekannt. Dabei konnten sowohl die Umsatz- als auch die Gewinnerwartungen übertroffen werden. Am Freitag meldete Wie das US-Arbeitsministerium in Washington mitteilte, sind die US-Verbraucherpreise im November 2012 gesunken. Demnach verringerte sich der Verbraucherpreisindex gegenüber dem Vormonat um 0,3 Prozent, während er im Oktober noch um 0,1 Prozent geklettert war. Volkswirte hatten einen Preisrückgang um 0,2 Prozent prognostiziert. Die um die volatilen Nahrungsmittel- und Energiepreise bereinigte Kernrate lag um 0,1 Prozent über dem Vormonatsniveau, nachdem sie im Oktober um 0,2 Prozent angestiegen war. Volkswirte waren hier von einem Plus von 0,1 Prozent ausgegangen. Daneben hat die US-Industrieproduktion im November 2012 zugenommen. So lag der Produktionsausstoß der Fabriken, Bergwerke und Energieversorger um 1,1 Prozent über dem Vormonatsniveau, wogegen er im Oktober um revidiert 0,7 (vorläufig: -0,4) Prozent gesunken war. Volkswirte hatten ein Plus von 0,3 Prozent prognostiziert. Zudem stieg die Kapazitätsauslastung der US-Industrie auf 78,4 Prozent, während die Prognose auf 78,0 Prozent gelautet hatte. Im Vormonat hatte die Auslastung bei revidiert 77,7 Prozent gestanden. Papiere von Discovery Communications tendieren aktuell 0,2 Prozent fester. Die deutsche Fernsehsendergruppe ProSiebenSat.1 Media meldete, dass sie ihre Geschäftsaktivitäten in Nordeuropa im Bereich Fernsehen und Radio an den amerikanischen Satellitenfernseh-Betreiber verkauft. Das veräußerte Portfolio umfasst alle Fernseh- und Radio-Aktivitäten in Norwegen, Schweden, Finnland und Dänemark. Der Produktionsbereich der ProSiebenSat.1 Group in Nordeuropa (Red Arrow Entertainment Group) ist nicht Teil der Transaktion. Der Vollzug der Transaktion steht noch unter dem Vorbehalt kartellrechtlicher Genehmigungen und wird für das erste Quartal 2013 erwartet. Der Transaktion liegt ein Unternehmenswert des Geschäftsbereichs von 1,325 Mrd. Euro zu Grunde. Bereits am Vortag meldete der Mischkonzern United Technologies (unverändert), dass er seine Prognosen für das laufende Geschäftsjahr aktualisiert hat. Zudem wurde ein Ausblick auf das nächste Geschäftsjahr gegeben.

In Asien wurde am Montag bekannt, dass die japanische Wirtschaftsleistung im dritten Quartal einen Rückgang verzeichnete. Dies geht aus der zweiten Schätzung hervor, die von der Regierung vorgelegt wurde. Die vorläufigen Daten wurden dabei bestätigt. Gegenüber dem Vorquartal schrumpfte das Bruttoinlandsprodukt (BIP) der weltweit drittgrößten Volkswirtschaft um 0,9 Prozent. Die Daten für das zweite Quartal wurden allerdings auf 0,0 Prozent nach unten revidiert, nachdem hier zuvor ein Plus von 0,2 Prozent ausgewiesen worden war. Im Vergleich zum Vorjahresquartal verringerte sich die Wirtschaftsleistung im dritten Quartal um 3,5 Prozent. Auch hier wurden die vorläufigen Daten bestätigt. Am Dienstag verbilligten sich bei den japanischen Technologiewerten Sony um 1,5 Prozent, während sich die Anteilsscheine von Panasonic mit einem Abschlag von 0,2 Prozent deutlich besser behaupten konnten. Für die Papiere von Canon stand sogar ein leichter Zugewinn von 0,1 Prozent zu Buche. Bei den Automobilwerten verschlechterten sich Toyota um 0,1 Prozent, während Nissan um 0,6 Prozent nachgaben. Honda fuhren unterdessen mit einem deutlichen Minus von 1,2 Prozent hinterher. Am Mittwoch fanden sich auf dem Einkaufszettel der japanischen Investoren vor allem Automobiltitel wieder. Toyota fuhren um 0,8 Prozent vor, während es für Nissan ebenfalls um 0,8 Prozent nach oben ging. Auch Honda tendierten mit einem Zugewinn von 1,3 Prozent fester, während Mazda sogar um 3,8 Prozent nach oben schossen. Mitsubishi Motors schossen derweil um 10,1 Prozent in die Höhe. Hier stützte ein Bericht, wonach das Unternehmen seine Produktion in Europa einstellen will, um den operativen Gewinn zu steigern. Am Donnerstag hat der japanische Maschinenbaukonzern Mitsubishi Heavy Industries (MHI) (+2,2 Prozent) einen Zukauf gemeldet. So wird man die Sparte Pratt & Whitney Power Systems (PWPS) des US-Mischkonzerns United Technologies übernehmen. Bei PWPS handelt es sich um die Geschäftseinheit für kleine und mittelgroße Gasturbinen innerhalb der Aeroengine-Division Pratt & Whitney (P&W) von United Technologies. Die Einheit entwickelt, produziert und verkauft aus Flugtriebwerken abgeleitete Gasturbinen und beschäftigt rund 430 Mitarbeiter. Im Zuge der Akquisition wird den Angaben zufolge auch die italienische Turboden s.r.l., ein Hersteller so genannter Organic Rankine Cycle (ORC)-Turbinen und eine zu PWPS gehörende Gesellschaft, eine MHI-Konzerngesellschaft. Finanzielle Einzelheiten der Transaktion wurden nicht genannt. Daneben erklärte die Mitsubishi UFJ Financial Group (MUFG) (+1,1 Prozent), die größte Bankgesellschaft in Japan, dass sie den Anteil der Bank of America an dem Private Banking-Joint Venture in Japan übernehmen wird. Den Angaben zufolge erwirbt das japanische Institut demnach die 49 Prozent-Beteiligung der Merrill Lynch Japan Securities Co. Ltd. an dem Gemeinschaftsunternehmen Mitsubishi UFJ Merrill Lynch PB Securities Co. Ltd., das MUFG und Merrill Lynch im Jahr 2006 gegründet hatten. Das Joint Venture bietet Private Banking-Services für sehr vermögende Privatpersonen in Japan und verfügt über hinterlegte Vermögen im Wert von 1,8 Bio. Japanischen Yen. Finanzielle Einzelheiten der Transaktion wurden nicht veröffentlicht. Am Freitag zeigten sich japanische Technologiewerte in guter Form. So verzeichneten Canon einen Wertzuwachs von 0,6 Prozent, während sich Sony sogar um 2,3 Prozent verbesserten. Sharp schossen um 7,6 Prozent in die Höhe. Für die Anteilsscheine von Panasonic stand schließlich ein Plus von 0,2 Prozent zu Buche.

In der kommenden Woche stehen unter anderem die Geschäftszahlen von Analytik Jena, MVV Energie, Oracle, Accenture, Actuant, Bed Bath & Beyond, FedEx, General Mills, Jabil Circuit, Navistar International, Paychex, Schuler, Steelcase, TUI, Carmax, Carnival, ConAgra Foods, Darden Restaurants, Discover Financial Services, KB Home, Micron Technology, Nike, Red Hat, Research In Motion, Rite Aid, Scholastic, Shaw Group, Winnebago Industries, HORNBACH HOLDING und Walgreen an.

Auf der Konjunkturseite werden nächste Woche in Deutschland der Arbeitskostenindex (drittes Quartal), der ifo Geschäftsklimaindex (Dezember), die Konjunkturprognose Ostdeutschland (Dezember), die Erzeugerpreise (November), der GfK-Konsumklimaindex (Dezember), das ifo Geschäftsklima Ostdeutschland (Dezember) und die ifo Kredithürde (Dezember) gemeldet. Ansonsten stehen die EU-Handelsbilanz, der Tankan-Bericht, der Empire State Manufacturing Index, die US-Handelsbilanz, der NAHB Hausmarkindex, der japanische All-Industry-Index, die japanischen Frühindikatoren, die Leistungsbilanz der Eurozone, das BoE Sitzungsprotokoll, die EU-Produktion im Baugewerbe, die US-Wohnbaubeginne und -genehmigungen, das BoJ Sitzungsergebnis, die US-Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe, das US-BIP, die US-Verkäufe bestehender Häuser, der Philly Fed Index, die US-Frühindikatoren, der BoJ Monatsbericht, das britische BIP, die Persönlichen US-Einkommen und -Ausgaben, der Chicago Fed National Activity Index und das Verbrauchervertrauen zur Veröffentlichung an.

Indexstände

(14.12.2012, 18.20 Uhr) DAX: 7.596,47 TecDAX: 830,04 Dow Jones STOXX 50: 2.588,33 Nikkei 225: 9.737,56 Dow Jones: 13.165,36 Nasdaq Composite: 2.981,55 (14.12.2012/ac/n/m)

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