Amsterdam (aktiencheck.de AG) - Der niederländische Verlagskonzern
Wolters Kluwer N.V. verbuchte im abgelaufenen Fiskaljahr einen leichten Ergebnisanstieg.
Wie der Konzern am Mittwoch erklärte, lag der Umsatz im Berichtszeitraum bei 3,37 Mrd. Euro, nach 3,41 Mrd. Euro im Vorjahr, was einem Minus von 1 Prozent entspricht. Dabei hatte man bei konstanten Wechselkursen ein Umsatzplus von 3 Prozent verbucht. Beim operativen Ergebnis verzeichnete der auf Fachliteratur und Software-Angebote in verschiedenen Bereichen spezialisierte Konzern einen Rückgang um 8 Prozent auf 503 Mio. Euro, nach 546 Mio. Euro im Vorjahr. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITA) lag bei 678 Mio. Euro, nach 667 Mio. Euro im Vorjahr, während sich die entsprechende EBITA-Marge von 19,5 Prozent im Vorjahr auf 20,1 Prozent verbessern konnte. Unter dem Strich verzeichnete der Konzern einen leichten Anstieg beim Nettoergebnis von 421 Mio. Euro im Vorjahr auf 423 Mio. Euro.
Wesentlichen Anteil hatten gestiegene Absatzpreise bei Online- und Softwarelösungen des Konzerns in verschiedenen Bereichen. Dabei hat sich der Umsatzanteil in diesem wachstumsstarken Segment von 47 Prozent im Vorjahr auf 49 Prozent erhöht. Für das laufende Fiskaljahr erwartet der Konzern ein weiteres Anhalten der allgemein schwachen Konjunktur, wobei man eine EBITA-Marge auf Vorjahresniveau anstreben will. Das Ergebnis je Aktie soll im Bereich von 1,41 bis 1,46 Euro liegen. Für das abgelaufene Fiskaljahr soll eine um 2 Prozent erhöhte Dividende von 0,65 Euro je Aktie ausgeschüttet werden.
Die Aktie von Wolters Kluwer verliert aktuell in Amsterdam 3,83 Prozent auf 12,29 Euro. (25.02.2009/ac/n/a)