Amsterdam (aktiencheck.de AG) - Der niederländische Verlagskonzern Wolters Kluwer N.V. konnte im abgelaufenen Fiskaljahr dank konsequent umgesetzter Sparmaßnahmen einen Anstieg beim bereinigten Nettoergebnis vorweisen.
Wie aus einer am Mittwoch veröffentlichten Pressemitteilung hervorgeht, lag der Umsatz im Gesamtjahr 2009 mit 3,43 Mrd. Euro über dem Vorjahreswert von 3,37 Mrd. Euro. Beim Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITA) wurde aufgrund hoher Einmalbelastungen ein deutlicher Rückgang auf 234 Mio. Euro verzeichnet, nachdem man im Vorjahr hier ein Plus von 503 Mio. Euro verzeichnet hatte. Das bereinigte EBITA verbesserte sich hingegen auf 682 Mio. Euro, nach 678 Mio. Euro im Vorjahr, während die bereinigte EBITA-Marge auf 19,9 Prozent (Vorjahr: 20,1 Prozent) zurückging. Unter dem Strich wurde ein Nettogewinn von 110 Mio. Euro ausgewiesen, nach 315 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum. Beim bereinigten Nettogewinn wurde ein leichter Anstieg auf 427 Mio. Euro verzeichnet, nach 423 Mio. Euro im Vorjahr. Insgesamt habe man sich in dem schwierigen Gesamtumfeld dank Kostensenkungen und der Fokussierung auf den wachstumsstarken Online-Bereich erfolgreich behaupten können, so der Konzern.
Für 2010 erwartet man eine langsame, aber stetige wirtschaftliche Erholung. Dabei setzt man vor allem auf elektronische Medien und erwartet in diesem Zusammenhang eine Verbesserung der bereinigten EBITA-Marge. Der um Einmaleffekte bereinigte Gewinn je Aktie soll 2010 bei 1,41 bis 1,45 Euro liegen. In 2009 lag der bereinigte Gewinn je Aktie bei 1,45 Euro.
Die Aktie von Wolters Kluwer verliert in Amsterdam aktuell 2,91 Prozent auf 14,49 Euro. (24.02.2010/ac/n/a)